Heinrich Heine

 4,2 Sterne bei 409 Bewertungen
Autor von Deutschland, Die Harzreise und weiteren Büchern.
Autorenbild von Heinrich Heine (©)

Lebenslauf von Heinrich Heine

Heinrich Heine wird als Harry Heine 1797 in Düsseldorf geboren und war einer der bedeutendsten Dichter Deutschlands. Seine Gedichte werden hauptsächlich der Romantik zugeschrieben. Als Jude und wegen seinen polemischen schriftstellerischen Werken wurde er sein Lebenlang angefeindet. Diese Außenseiterrolle prägte sein Leben und seine Werke. Heine stirbt am 17. Februar 1856 in Paris.

Neue Bücher

Cover des Buches Reisebilder (ISBN: 9783742421692)

Reisebilder

Neu erschienen am 17.09.2021 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

Alle Bücher von Heinrich Heine

Cover des Buches Deutschland (ISBN: 9783835333130)

Deutschland

 (254)
Erschienen am 03.09.2018
Cover des Buches Die Harzreise (ISBN: 9783880420953)

Die Harzreise

 (58)
Erschienen am 01.04.2017
Cover des Buches Buch der Lieder (ISBN: 9783958016934)

Buch der Lieder

 (46)
Erschienen am 01.07.2017
Cover des Buches Sämtliche Gedichte in zeitlicher Folge (ISBN: 9783458336631)

Sämtliche Gedichte in zeitlicher Folge

 (20)
Erschienen am 27.04.1997
Cover des Buches HEINE to go (ISBN: 9783355018685)

HEINE to go

 (13)
Erschienen am 14.03.2018
Cover des Buches Deutschland. Ein Wintermärchen (ISBN: 9783741285462)

Deutschland. Ein Wintermärchen

 (14)
Erschienen am 03.01.2017
Cover des Buches Reisebilder (ISBN: 9783150187302)

Reisebilder

 (10)
Erschienen am 01.06.2010
Cover des Buches Gib mir Küsse, gib mir Wonne (ISBN: 9783351030384)

Gib mir Küsse, gib mir Wonne

 (9)
Erschienen am 01.08.2005

Neue Rezensionen zu Heinrich Heine

Cover des Buches Lutetia (ISBN: 9783842490451)S

Rezension zu "Lutetia" von Heinrich Heine

Überarbeitung wg. Revolution
sKnaerzlevor 2 Monaten

Ich ging Erwartungsfroh an die Lektüre, denn "Lutetia" ist nach den "Französischen Zuständen" eine weitere Serie von Berichten, die Heine für die Augsburger allgemeine Zeitung schrieb. Und da ich die Französischen Zustände für ein überaus tolles Werk halte, versprach ich mir einiges.

Aber diesmal ist die Analyse eher dürftig, es werden viel eher Ereignisse rapportiert, die niemanden mehr interesssieren und Personen charakterisiert, die niemand mehr kennt. Daraus entstehen keine großen Gemälde, sondern kleine Pressefotos, und man muss sich zwingen, sie zu betrachten - auch wenn der Sprachwitz hoch ist.

Interessanter ist die Entstehung des Buches. Heine hat die Artikel vor der Revolution von 1848 für ein deutsches Publikum geschrieben. Einige Jahre später überarbeitet er den Text stark, um ihn für ein französisches Publikum nach der Revolution zu veröffentlichen. Manchmal sieht man aus dem, was er streicht oder ergänzt, welcher Art die Zensur im Vormärz oder unter Napoleon III. war. Öfter aber wünscht man sich, von einem guten Literaturwissenschaftler den Text erklärt zu bekommen. Einfach so loslesen ist ein eher geringes Vergnügen.

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Cover des Buches Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland (ISBN: 9783842490482)S

Rezension zu "Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland" von Heinrich Heine

Heine mal ernsthaft
sKnaerzlevor 3 Monaten

Heine hat sich vorgenommen, den Franzosen die deutsche Geisteswelt zu erklären. Dabei schreibt er zwar im Stil eines Feuilleton, also witzig, geistlich, unterhaltsam, aber inhaltlich macht er wenig Konzessionen an die Denkfaulheit und das Unterhaltungsbedürfnis des Lesers, da wird die deutsche Geistesgeschichte von Spinoza bis Hegel in ihren Entwicklungslinien gezeigt.

Heines Urteile sind für das Thema arg eindeutig, wo gelobt wird, trägt er dick auf und natürlich erwähnt er fast nur Geisteshelden, die er loben kann (Luther, Lessing, Kant...)

Wer sich über Deismus und Pantheismus, Naturreligion und Naturphilosophie informieren will, hat hier einen brauchbaren Ausgangspunkt

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Cover des Buches Ich rede von der Cholera (ISBN: 9783455010435)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Ich rede von der Cholera" von Heinrich Heine

‚Eine Totenstille herrscht in ganz Paris. Ein steinerner Ernst liegt auf allen Gesichtern.‘
sabatayn76vor 6 Monaten

Im Mai 1831 machte sich Heinrich Heine auf den Weg nach Paris, und im Dezember des gleichen Jahres war Heine Korrespondent der bedeutendsten deutschsprachigen Tageszeitung der damaligen Zeit.

Im Frühjahr 1832 wurde Paris von der Cholera heimgesucht, und Heine beschließt, die Stadt nicht fluchtartig zu verlassen, sondern über die Auswirkungen der Cholera auf das Leben in Paris zu berichten.

Das Buch enthält neben Heines packendem Bericht auch das Faksimile des Originalartikels.

Fast 200 Jahre liegt die von Heine beschriebene Cholera-Epidemie zurück, und dennoch lassen sich in Heines Bericht viele Parallelen zur Corona-Pandemie ziehen.

Heine erzählt von weit verbreiteter Unterschätzung der Cholera, von der Verhöhnung der Gefahren, von Feiern in den Straßen, von der Auflehnung gegen Schutzmaßnahmen, von Hoffnung auf den Untergang der aktuellen Regierung, von Wut, Morden und Gewalt, von Verschwörungstheorien und Verharmlosung der Epidemie.

Die Sprache Heines ist recht antiquiert, die Sätze sind oft lang und verschachtelt, die Wortwahl ungewöhnlich, was aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen fast 200 Jahre alten Bericht handelt, nicht überrascht.

Aufgrund der genauen Beobachtungsgabe Heines und nicht zuletzt aufgrund der faszinierenden Parallelen zu Covid-19 liest sich das Buch jedoch schnell und flüssig. Heine zeigt in seinem knappen Text das alltägliche Grauen, so wie er es in der Cholera-Epidemie erlebt hat.

‚Ich rede von der Cholera‘ ist ein wichtiges Zeitdokument und zeigt, wie sich Geschichte scheinbar immer aufs Neue wiederholt, wie Irrglaube, Vorurteile und Alternativerklärungen Menschenleben gefährden.

‚Ich rede von der Cholera, die seitdem hier herrscht, und zwar unumschränkt, und die, ohne Rücksicht auf Stand und Gesinnung, tausendweise ihre Opfer niederwirft.‘

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Gespräche aus der Community

Herzlich willkommen zu einer weiteren Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".

2019 wollen wir zusammen auf eine "literarische Weltreise" gehen und beginnen im deutschsprachigen Raum sehr passend mit "Deutschland, ein Wintermärchen" von Heinrich Heine.

Die Leserunde beginnt am 1. Januar und wir freuen uns über jeden der mit uns lesen möchte!
157 Beiträge
»Leise zieht durch mein Gemüt …«
Wer hat je schöner über die Liebe geschrieben als Heine?
»Denk ich an Deutschland in der Nacht …«
Wer radikaler über die Deutschen?
»Verlorner Posten in dem Freiheitskriege …«
Wer visionärer über die Gesellschaft?

»Heine to go« ist eine Zitatenlese zum Wieder- und Neuentdecken eines so scharfsinnigen wie respektlosen, so leichtfüßigen wie tiefgründigen Dichters. Heinrich Heine, der Dichter der Liebe, Heine, der Spötter, Heine, der kritische Kopf, Heine, der »unsterbliche Vater der modernen deutschen Prosa«, wie Arnold Zweig ihn nannte … Die Vielseitigeit des Werkes und das Bahnbrechende in jedem Genre, das Heine bediente, präsentiert die kleine Zitatenauswahl in markanten Beispielen und will Vergnügliches bieten und Herz und Hirn ansprechen.

Wir verlosen 10 Mal das coole, blaue Büchlein aus unserer to go-Reihe »Große Worte für die Hosentasche«!

Um an der Verlosung teilzunehmen, verratet uns, was euch an Heinrich Heine fasziniert, schreibt uns eines eurer Lieblings-Heine-Zitate oder erzählt uns, was ihr mit Heine verbindet!

Wir sind gespannt auf Eure Antworten!


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50 BeiträgeVerlosung beendet
Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden
Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen.

Beginn: 10. Jänner 2017

!!! Wichtig !!!: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost!

Für den Jänner haben wir uns „Deutschland. Ein Wintermärchen“ von Heinrich Heine ausgesucht.

Klappentext:
Eine Reise durch Deutschland von Paris aus nach Hamburg im Jahre 1843 nimmt Heine zum Anlass einer ironischen Bestandsaufnahme der sozialen und politischen Wirklichkeit seiner Zeit. Das -Wintermärchen- ist in Wahrheit ein tief pessimistisches Bild des deutschen -politischen Winters- und ein höchst engagiertes sozialrevolutionäres Programm. gegen Nationalismus und religiöse Bevormundung. Für ein erfülltes Leben in Frieden und Freiheit.

Die Leserunde beginnt am 10.01.2017 und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns „Deutschland. Ein Wintermärchen“ lesen will.:-) 
131 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Heinrich Heine wurde am 12. Dezember 1797 in Düsseldorf (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 585 Bibliotheken

von 58 Lesern aktuell gelesen

von 35 Lesern gefolgt

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