Heinrich Heine Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski

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Inhaltsangabe zu „Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski“ von Heinrich Heine

Ungekürzte Lesung Um sein Studium der Theologie aufzunehmen, reist der junge Herr von Schnabelewopski von Polen über Hamburg, Cuxhaven und Amsterdam in das niederländische Leiden. Doch sein frommes Vorhaben wird den von sinnlich-weltlichen Genüssen der Landesküchen und der Damenwelt korrumpiert. "Von der deutschen Küche kein Wort. Sie hat alle möglichen Tugenden und nur einen einzigen Fehler; ich sage aber nicht welchen. Da gibt's gefühlvolles, jedoch unentschlossenes Backwerk, verliebte Eierspeisen, tüchtige Dampfnudeln, Gemütssuppe mit Gerste, Pfannkuchen mit Äpfel und Speck, tugendhafte Hausklöße, Sauerkohl - wohl dem, der es verdauen kann." Frisch und humorvoll interpretiert Stefan Kaminski diesen Klassiker und trifft perfekt Heines feinsinnigen Sprachwitz.

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    Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski
    Daphne1962

    Daphne1962

    09. July 2013 um 20:09

    Aus den Memoiren des Herren Schnabelewopski von Heinrich Heine, gelesen von Stefan Kaminski  Heinrich Heine wurde 1797 in Düsseldorf als Sohn eines jüdischen Schnittwarenhändlers geboren. Er gilt als einer der Hauptvertreter des Jungen Deutschland. In seinen satirischen Versen kommentierte er mit spitzer Zunge das deutsche Wesen und nahm Partei für revolutionäre Strömungen. Als seine Schriften 1835 in Deutschland verboten wurden, lebte Heine bereits in Paris, das ihm zum Exil wurde. Hier verdiente er seinen Unterhalt als Korrespondent der ''Allgemeinen Zeitung'' und französischer Journale. Heinrich Heine starb am 17. Februar 1856 in Paris  In diesem Hörbuch wird die Geschichte von Schnabelewopski in der Ich-Form erzählt, wie er eigentlich nach Leiden reisen sollte um das Studium der „Gottesgelahrtheit“ zu beginnen. Doch er strandet erst mal in Hamburg, wo er sich dem süßen Leben hingibt und den Frauen den Hof macht. Er lernt die Stadt Hamburg kennen. Der Jungfernstieg hieß zu der damaligen Zeit noch Jungfernsteg. In sehr altmodischer Sprache wird hier erzählt, Begriffe, die man überhaupt noch nie gehört hat. Schnabelewopski reist dann weiter von Hamburg nach Leiden über Cuxhafen mit einem schwedischen Schiff. Es klingt wie ein Reisebericht „Den zweiten Tag gelangten wir nach Cuxhaven, welches eine hamburgische Kolonie. Die Einwohner sind Untertanen der Republik und haben es sehr gut. Wenn sie im Winter frieren werden ihnen aus Hamburg wollene Decken geschickt, und in allzu heißen Sommertagen schickt man ihnen auch Limonade“ (Zitat) So werden munter die Personen in den Ortschaften beschrieben. Dann geht es weiter nach Amsterdam und dort wird fabuliert über den fliegenden Holländer. Oder über die Unterschiede der deutschen und holländischen deftigen Küche. Es war mal etwas anderes, ein alter Klassiker sozusagen, an dessen Sprache man sich erst gewöhnen muss. Aber wenn man über Heine liest, erfährt man, das er hunderte Gedichte verfasste. Die berühmteste war „Die Loreley“. Derzeit läuft eine Ausstellung in seiner Heimatstadt über die Handschriften und was noch original erhalten ist. 

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