Heinrich Hoffmann Der Struwwelpeter

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Inhaltsangabe zu „Der Struwwelpeter“ von Heinrich Hoffmann

Wer kennt nicht die Verse über den Zappel-Philipp, Hanns Guck-in-die-Luft und den Suppen-Kaspar? Der berühmteste deutsche Kinderbuchklassiker liegt hier in einem Nachdruck der Frankfurter Originalausgabe vor.

Ein Klassiker an dem sich die Geister scheiden, aber ich liebe ihn! Die Sprache ist melodisch und unverkennbar!

— danielamariaursula
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  • Gereimte Erziehungsregeln mit einem Augenzwinker ;)

    Der Struwwelpeter
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    Ich weiß, an diesem Klassiker scheiden sich die Geister. Einige meinen Kinder bekämen davon Albträume. Hm, ich fands als Kind lustig! Aber irgendwie habe ich schon verstanden, daß das Verhalten nicht zum Nachahmen geeignet ist. Als meine große Schwester und ich älter waren, haben wir es unserem kleinen Bruder vorgelesen, bis er ihn auswendig kannte. Er hat's verlernt (hat er im TV bei "das Quiz" mit Jörg Pilawa unter Beweis gestellt), wir könnens größtenteils noch heute und so freute ich mich über ein Wiedersehen mit dem fliegenden Robert im Lesebuch meiner Großen. Doch wo war unser Exemplar? Weg! Aber der offene Bücherschrank half! Und ja, den Daumenlutscher kann man vielleicht weglassen, bei kleineren Kindern (auch wenn ich "Konrad, sprach die Frau Mama, ich geh aus und Du bleibst da!" großartig finde ;)) zumindest.... Aber schlauchige Kinder, Kinder die beim Nägelschreiben und Haare kämmen loskreischen, zündeln, mobben.... gibt es alles noch heute. Und wie aktuell kann es noch werden, wenn es um den Rassismus am Mohrenkind geht. Großartig wie die 3 fiesen Jungs, die den schwarzen Jungen hänseln, vom Nikolaus schwupp dich, wupp dich in sein großes schwarzes Tintenfaß gesteckt werden und nun noch viel schwärzer betröppelt hinter dem Jungen herlaufen...... Wunderbar auch der Zappel-Philipp: "und die Mutter blicket stumm, auf dem ganzen Tisch herum" mit Monokel! Philipp hört jedoch nicht auf die Eltern und wie stets, wer nicht hören will muß fühlen. Er kippt nach hinten um und wird unter der Tischdecke und allem was mal auf dem Tisch stand begraben: "Beide sind gar zornig sehr, haben nichts zu essen mehr!" Und, stellt die Geschichte vom Hans Guck-in-die-Luft wirklich eine Gefahr für Kinderseelen dar? Hans paßt nicht auf und landet im Kanal, wird von Fremden gerettet und steht nun triefend nass dar. Kein Wunder, daß dies noch immer in unserem Sprachgebrauch gebräuchlich ist, Der Hans Guck-in-die-Luft, jemand, der nicht schaut, wo er hingeht. Ebenso gebräuchlich sind noch der Zappel-Philipp, Daumenlutscher, Suppen-Kasper als feststehende Begriffe. Wer nur an den verhungerten mäkeligen Suppenkasper denkt, wenn es um den Struwwelpeter geht, der soll sich noch mal die Geschicht vom wilden Jäger, der vom schlauen Häslein ausgetrickst wird durchlesen und schon merkt er: dieser pädagogische Erziehungsratgeber ist nicht ernstgemeint, sondern mit Augenzwinkern zu genießen ;)

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    • 4
  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    sabisteb

    sabisteb

    01. January 2013 um 17:22

    Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann ist ein Kinderbuchklassier aus dem Jahr 1845. Ich habe das Buch als Kind schon geliebt und fand es gar nicht grausam. Ich frage mich nur, warum das Buch Struwwelpeter heißt, denn in meiner Ausgabe ist keine Geschichte dieses Namens, sondern ein Gedicht vom Christkind. Natürlich liest man so ein Buch anders, wenn man erwachsen ist. Man sieht vieles vielleicht kritischer und aus anderem Blickwinkel, dennoch finde ich das Buch immer noch sehr gut, nur hatte ich teilweise schon seltsame Assoziationen. Die Geschichte vom bösen Friederich Friedrich ist ein böser Junge, der Tier quält. Solche Friedrichs gibt es auch heute noch und ja, ich finde es gut, dass der Hund ihn beißt und er krank wird. Geschieht im recht, hat nichts mit autoritärer Erziehung zu tun, die dem Buch immer vorgeworfen wird, sondern mit Ursache und Wirkung. Wer einen Hund schlägt, muss damit rechnen gebissen zu werden. Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug Pauline ist alleine zu Hause ist spielt mit Streichhölzern, dabei fackelt sie sich selber ab. Das mag man nun drastisch nennen, die abschreckende Wirkung auf Kinder dürfte jedoch ungebrochen sein. Eine Geschichte, die ich durchaus zum Vorlesen empfehle, besonders bei kleinen Kindern, regelmäßig daran erinnern, dass man sich mit Feuer abfackeln kann, sonst fackeln die kleinen die Bude ab. Die Geschichte von den schwarzen Buben Erstaunlich fortschrittlich für die damalige Zeit. Drei Kinder verspotten einen Schwarzen. Das hat ja bis heute nicht aufgehört, nur nennt sich das nun Rassismus. Nikolaus tunkt sie zu recht in die Tinte. Sie können froh sein, dass er sie nicht ersäuft hat. Die Geschichte vom wilden Jäger Witzig, surrealistisch, aber ich fand diese Geschichte schon als Kind langweilig. Die Geschichte vom Daumenlutscher Die fand ich als Kind klasse, besonders die Blutpfütze in der Zeichnung. Daumenlutschen muss um 1845 – 1930 ein echts Problem gewesen sein. Auch bei Else Ury in „Babys erstes Geschichtenbuch“ geht es darum, da nuckelt sich der kleinen den Daumen weg und hier wird er eben abgeschnitten. Nicht mehr ganz Zeitgemäß, heutzutage sind eher die Schnuller das Problem Die Geschichte vom Suppen-Kaspar Kaspar macht Diät. Aus heutiger Sicht ist er im ersten Bild nicht gesund, sondern übergewichtig und ein Tag Diät tut ihm durchaus gut und lässt ihn fitter und gesünder werden. Das ganze Kippt dann in Richtung Magersucht, erstaunlich, dass das schon 1845 ein Problem war. Die Geschichte vom Zappel-Philipp Philipp hat ADHS. Für die Eltern dumm gelaufen, aber ehrlich, bei so einem Kind macht man keine Tischdecke auf den Tisch. Da sind die Eltern echt selber schuld. Die Geschichte vom Hanns Guck-in-die-Luft Diese Geschichte sollte man heutzutage lieber allen Benutzern von GPS vorlesen. Heutzutage laufen nicht die lesenden und träumenden Kinder in den Fluss, sondern die Autofahrer mit GPS fallen hinein. Die Geschichte vom fliegenden Robert Diese Geschichte habe ich als Kind geliebt. Wie oft habe ich mir vorgestellt, wie schön es wäre mit dem Schirm fliegen zu können wie Robert. Keine Ahnung, welche Abschreckende Wirkung der Autor da eigentlich beabsichtigt hatte. Die Zeichnungen sind teilweise ein wenig proportional, das hat mich als Kind aber nicht gestört. Auch Hoffmann bedient schon das Klischee, dass die Schuhe nach einer Explosion oder einer explosiven Verpuffung wie in Paulinchens Fall, unversehrt übrig bleiben. Insgesamt ein Buch, dass ich auch heute Kindern noch vorlesen würde. Das Buch kann man beim amerikanischen Gutenbergprojekt auch als ebook herunterladen.

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  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    butters

    butters

    Als Kind habe ich dieses Buch geliebt. Ich konnte meine Lieblingsgeschichten auswendig aufsagen. Der Suppenkaspar, Zappelphillip und der Hans-guck-in-die Luft sind in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. Wenn man allerdings als Erwachsener einen unbefangenen Blick in das Buch (eines Psychiaters der Ende des 19. Jhd lebte) durchliest ist es möglich dass einen schon mal das Grauen kommt was man Kindern so zumutet. Aber als Kind habe ich das nicht so wahr genommen sondern eher unterhaltsam und lustig. Das Buch wurde schon in allen möglichen Arten von allerhands Experten zerpflückt, doch ich behalte es gerne als eines meiner Lieblingsbücher in Erinnerung und muss heute noch darüber schmunzeln wie lächerlich ich die RIESEN Schere fand mit der der Daumenlutscherbub seine Daumen loswurde. Was das über mich und meine Psyche aussagt will ich nicht wissen weil es nicht relevant ist. Mir geht/ging es gut und als Kind hat man einfach eine andere Sicht auf die Dinge. Und immerhin sind die klassischen Märchen ja auch ziemlich brutal ;)

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  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    Eule

    Eule

    Ertrunkene, verbrannte und verhungerte Kinder und abgeschnittene Finger....keine geeignete Gutenachtlektüre. Es gibt kein besseres Beispiel schwarzer Pädagogik. Auf keinen Fall für Kinder geeignet, sondern am ehesten für wissenschaftliche Abhandlungen. Grauenhaft !

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  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2010 um 14:17

    Wie fast jedes Kind hatte ich eine Ausgabe zuhause, danach erzogen wurde ich trotzdem nicht. ;-) Schon als Kind kam es mir übertrieben und ein bisschen verrückt vor, und genau das machte es reizvoll. Wir waren fasziniert wie von der Hexe in Hänsel und Gretel, oder dem Menschenfresser in Der kleine Däumling. Oder wie von Max und Moritz die in der Mühle geschrotet werden. Es war auch irgendwie logisch, dass der Kaspar stirbt, wenn er nichts isst. Schockiert ist man vielleicht eher als Erwachsener. Ich finde man muss den Struwwelpeter nicht unbedingt als Teufelswerk aus dem Kinderzimmer verbannen. "Und die Mutter blicket stumm, auf dem ganzen Tisch herum" ... ist doch reinste Satire. ^^

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  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    chubby

    chubby

    04. January 2010 um 22:34

    Diese Buch sollte man heute keinem Kind mehr anbieten. Ein absoluter Graus.

  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    Denise93

    Denise93

    22. April 2009 um 16:45

    Ähnlich wie bei Max und Moritz derb aber man erkennt sich immer wieder selbst in den Protagonisten wider und man kann sich zumindest ein Schmunzeln bei dem Leid der anderen nicht verkneifen.

  • Rezension zu "Der Struwwelpeter, m. Konturen- u. Registerstanzung" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. April 2009 um 21:53

    Als Kind liebte ich dieses Buch so sehr, dass mein Opa es mir JEDEN Tag vorlesen musste, und er erfüllte mir diesen Wunsch jedes mal aufs Neue!

  • Rezension zu "Der Struwwelpeter, m. Konturen- u. Registerstanzung" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    Aki

    Aki

    22. March 2009 um 18:35

    ein Klassiker. Wer hat die Geschichten nicht als Kind gelesen bzw. vorgelesen bekommen?

  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    Ameise

    Ameise

    04. October 2008 um 09:55

    An diesem Buch scheiden sich die Geister. Aus heutiger Sicht erscheinen die Erziehungsmethoden doch sehr fragwürdig, auf jeden Fall aber hoffnungslos veraltet. Auch ich würde keinem Kind dieses Buch schenken, dafür gibt es viel schönere Kinderliteratur. Ich habe den Struwwelpeter als Erwachsene mal wieder in die Hand genommen und war regelrecht entsetzt darüber, was mir als Kind so zugemutet wurde: Der Suppenkaspar verhungert, Paulinchen verbrennt, dem Daumenlutscher Konrad werden beide Daumen abgeschnitten (ich sehe das Bild noch vor mir: diese riesige Schere und die Blutfontäne...). Man fragt sich unwillkürlich, was an diesen furchteinflößenden Geschichten "lustig" und an den Bildern "drollig" sein soll. Allerdings kann ich nicht gerade behaupten, dass mir dieses Buch in irgendeiner Weise geschadet hat, im Gegenteil: "Der Struwwelpeter" war das Buch, mit dem ich im Kindergartenalter lesen geübt habe, und durch dieses Buch habe ich die Frakturschrift gelernt. Vielleicht sind Kinder in einigen Dingen nicht so zartbesaitet wie Erwachsene. Aber wie gesagt: Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein Fall fürs Museum, aber kein Beitrag zur modernen Kinderliteratur.

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  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    Ritja

    Ritja

    22. August 2008 um 12:55

    Sehr schönes Kinderbuch. Geschichten mit leicht erhobenen Zeigefinger, aber immer noch lustig geschrieben.

  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    Kate

    Kate

    06. June 2008 um 21:10

    Einer der Kinderbuchklassiker seit ewigen Zeiten

  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    Moni

    Moni

    04. December 2007 um 20:25

    Das befremdlichste Kinderbuch der deutschen Literatur. Konrad, der Daumenlutscher mit den abgeschnittenen Daumen, der Inbegriff des gedemütigten und misshandelten Kindes. Oh, wie lustig! Ach ja, da fällt mir tatsächlich noch ein schlechteres Kinderbuch ein: Die Struwwelliese! Da kommt als Erziehungsmaßnahme noch In-den-Keller-sperren und Mit-dem-Kopf-unter Wasser-drücken dazu.

  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    Raven

    Raven

    23. August 2007 um 14:59

    Ein Buch was mir als Kind immer angst gemacht hatnund was ich heute noch nicht meinem Kind als Buch vorlesen wollte. Denn dann kommt der Schneider mit der Scher... und man sieht wie der dem Daumenlutscher den Finger abschneidet und ähnliche Geschichten des Grauens. Ich finds pädagogisch absolut nicht geeignet. Mit Traumen Kinder zum Brav sein zu erziehen ist sicherlich nicht von Vorteil und Geist.

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  • Rezension zu "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann

    Der Struwwelpeter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. March 2007 um 11:47

    Seit über 150 Jahren der Kinderbuchklassiker: Dr. Heinrich Hoffmanns Struwwelpeter. Gegen Weihnachten 1844, als mein ältester Sohn drei Jahre alt war, ging ich in die Stadt, um demselben zum Festgeschenke ein Bilderbuch zu kaufen, wie es der Fassungskraft des kleinen menschlichen Wesens in solchem Alter entsprechend schien. Aber was fand ich? Lange Erzählungen oder alberne Bildersammlungen, moralische Geschichten, die mit ermahnenden Vorschriften schlossen. Ursprünglich nicht zur Veröffentlichung gedacht, sondern von Hoffmann für seinen Sohn gezeichnet und geschrieben, wurde der Struwwelpeter zu einem der erfolgreichsten Kinderbücher der Welt: die 1. Auflage erschien 1845, bereits 1876 war die 100. Auflage fällig.

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