Heinrich Mann Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

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Inhaltsangabe zu „Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen“ von Heinrich Mann

Mit der Geschichte vom Ende des tyrannischen Gymnasialprofessors Raat, deren Verfilmung mit Emil Jannings und Marlene Dietrich unter dem Titel ›Der blaue Engel‹ zu einem der großen Welterfolge des deutschen Kinos wurde, gelang Heinrich Mann bereits im Jahr 1905 eine meisterhafte Karikatur der Wilhelminischen Zeit. Ähnlich wie sein Roman ›Der Untertan‹ gilt auch diese frühe Spießer-Satire als hellsichtige Vorwegnahme deutscher Tyrannei nach 1933. Darüber hinaus aber ist ›Professor Unrat‹ auch einer der ersten Lehrer- und Campusromane und weist auf Meisterwerke wie Nabokovs ›Lolita‹ oder Philip Roths ›Der menschliche Makel‹ voraus.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Psychlogisch brillant, in der Handlung schwächelnder Klassiker

— Beust

Das Buch zum Filmklassiker "Der blaue Engel" - liest sich gut

— MackieMesser229

"Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt ..." (Marlene Dietrich in der kongenialen Verfilmung).

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine wunderbare Satire auf den Untergang eines Tyrannen, wie er im Lehrbuch steht. Eine kurzweilige und amüsante Lektüre!

— Ennilain

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Schmiesen

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  • Kritik an Doppelmoral des Bürgertums

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

    winter-chill

    21. July 2013 um 15:03

    Treffend kritisiert Heinrich Mann in seiner gesellschaftskritischen Satire „Professor Unrat“ die Doppelmoral des Bürgertums und beschreibt die Denkweise der Menschen in der wilhelminischen Ära. Der kurze Roman ist in diesem Sinne ein ganz gutes Zeitdokument. Sehr gelungen ist Mann dabei die Charaktergestaltung. Vor allem Professor Raat und sein Wandel vom einzelgängerischen Tyrannen zum Lebemann und sein Fall werden extrem gut beschrieben. Die Geschichte an sich ist zwar ganz gut, die zähe Sprache und die vielen Zitate in norddeutscher Mundart erschweren das Lesen allerdings etwas. Und die legendären Szenen im "Blauen Engel" sind natürlich aus heutiger Sicht nicht mehr wirklich skandalös oder schlüpfrig. "Professor Unrat" ist ein Klassiker, der es verdient, gelesen zu werden, aber kein überragender.

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  • Rezension zu "Professor Unrat" von Heinrich Mann

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

    ninchen1809

    26. February 2013 um 20:56

    Professor Raat ist Gymnasiallehrer lebt einzig und allein für seinen Lehrberuf und wird von seinen Schülern Unrat genannt, was er jedoch nie beweisen kann. Allen die ihn so rufen, versucht er das Leben folglich so schwer wie möglich zu machen – zumindest die schulische Laufbahn. Auf drei Schüler hat er es besonders abgesehen: auf den adligen von Ertzum, auf den frechen Kieselack und den klugen Lohmann. Lohmann schreibt in seinem Aufsatzheft von der barfüßigen Künstlerin Fröhlich. Unrat macht diese Künstlerin ausfindig und möchte sie eigentlich dazu bringen die Stadt zu verlassen. Doch dann ändert er seinen Plan: Er weicht nicht mehr von der Seite der Künstlerin, damit sie den Kontakt zu den drei Herren vermeidet. Es kommt soweit, dass die Rosa und Unrat heiraten und er seinen Lehrerberuf aufgeben muss. Somit wird er zum Gespött der Stadt. Doch vor dem Hintergrund des Rotlichtmilieus entwickelt der Tyrann die Idee seine spießigen Mitmenschen aus Rache zum Laster zu bringen. Das Buch ist wirklich sehr gut geschrieben. Aufmerksamkeit sollte man aber schon mitbringen, da der Satzbau eher ungewöhnlich ist. Besonders faszinierend ist die Schilderung der Charaktere von Unrat und Lohmann. Wird am Anfang Unrat als eher lächerlich und verächtlich dargestellt, so bekommt der Leser nach und nach Mitleid mit Unrat… Ein wirklich lesenswerter Klassiker, wenn auch an einigen Stellen etwas langatmig...

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  • Rezension zu "Professor Unrat" von Heinrich Mann

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

    Jok

    21. August 2012 um 07:59

    Der hässliche Professor Raat, von allen nur "Professor Unrat" genannt, lebt völlig verbohrt in seiner eigenen Welt, in der es nur die Schule, seine Schüler und ihn selbst gibt. Es geht ihm ausschliesslich darum, diejenigen zu "fassen", die ihn bei seinem Spitznamen rufen oder ihm auf andere Art Achtung vorenthalten. Als er sich an drei Schülern rächen will, indem er deren Verstrickung und Verhältnis zu einer zwielichtigen Tänzerin nachweist, gerät er selber in deren Bann. Aber es kommt anders als man denkt. Unrat nutzt die "Künstlerin Fröhlich" und inszeniert seine eigene, ganz persönliche Rache - nachdem er von der Gesellschaft auf schlimmste Weise bestraft wurde. Er bleibt weiter in seiner Welt "Die Schule und die Schüler" gefangen und tyrannisiert seine Umwelt weiter mit völlig unangemessenen Aktionen und Strafen. Am Ende kommt es so wie es kommen muss: es folgt sein, vom Leser schon lange erwarteter Untergang. Das Buch hat mir gut gefallen. Die Sprache ist, obwohl aus dem Jahr 1904, gut zu lesen und für meine Begriffe schon fast modern. Die Handlung bleibt bis zum Ende interessant. Der Charakter des Professor Unrats, und auch der der Künstlerin Fröhlich, werden detailliert ausgestaltet und repräsentieren vermutlich die zu Heinrich Mann's Zeit als besonders verwerflich empfundene Gesellschafts-Typen. Das finde ich aus heutiger Sicht auch sehr interessant zu lesen.

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  • Rezension zu "Professor Unrat" von Heinrich Mann

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

    rallus

    08. March 2011 um 09:26

    Heinrich Manns Roman ist 1904 entstanden und beschreibt die Wandlung des Spießers Raat in den Lebemann Unrat. Das Mitmischen der unsittlichen Lebensweise durch die empörten Bürger karikiert die damalige Doppelmoral der wilhelminische Lebensart und zeigt den Beginn der goldenen 20er Jahre. Heinrich Mann beschreibt, wie im Untertan, auch den "dumpfen Nationalismus", dieses Buch diente als Grundlage für den Film "der Blaue Engel".

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  • Rezension zu "Professor Unrat" von Heinrich Mann

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. August 2010 um 13:47

    Der alternde Professor Raat, der von allen nur Unrat genannt wird, ist ständig nur in Sorge darüber, dass seine Schüler diesen Spitznamen hinter seinem Rücken gebrauchen. Diesen Schülern will er es heimzahlen und zwar nicht nur auf schulischer Ebene, am liebsten würde er ihnen ihre komplette berufliche Zukunft verbauen. Eines Tages entdeckt er im Heft eines Schülers ein Gedicht über eine gewisse Rosa Fröhlich. Er macht sich auf die Suche nach dieser Dame und findet heraus, dass sie eine Künstlerin in einem etwas zwielichtigen Lokal ist. Um seinen Schülern nicht die Gelegenheit zu geben, mit ihr Zeit zu verbringen, freundet er sich selbst mit ihr an und hält sich jeden Abend bei ihr auf. Wie diese Bekanntschaft sein Leben verändert, lässt sich in "Professor Unrat" nachlesen. Leider hat mir das Buch so gar nicht gefallen. Ich kann eigentlich noch nicht mal genau sagen, an was es lag. Ich fand die Geschichte langweilig und Professor Unrat unsympathisch. Sein Schicksal hat mich nicht interessiert und seine Gedanken darüber, wie er das Leben seiner Schüler am besten zerstören kann, haben mich aggressiv gemacht. So musste ich mich öfter zum Weiterlesen zwingen. Erst im letzten Drittel wurde das Buch für mich halbwegs interessant und lies sich besser lesen. Weiter möchte ich meine Abneigung gegen diesen Klassiker nun auch gar nicht ausführen, da dies nur eine sehr persönliche Abneigung ist, die ich wohl meinen Deutschlehrern verdanke, die mir deutsche Literatur oft genug zu einer Qual gemacht haben.

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  • Rezension zu "Professor Unrat" von Heinrich Mann

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

    luckyup

    01. August 2010 um 22:07

    Professor Raat, angetrieben von stärksten Rachegelüsten und von seiner, eigenen Interpretation von Liebe, zu der Künstlerin Rosa Fröhlich, stürzt sich und seine Umwelt ins Elend. Professor (Un-)rat will alle fassen, welche sich irgendwann an seiner Autorität zu schaffen gemacht haben. Mit Hilfe seiner Frau verstrickt er die ganze kleine Stadt in seine gesponnenen Netze und vernichtet wen er kann. Was er alles gewonnen und verloren hat, wenn sich sein klappender Kiefer nochmals in Bewegung setzt und der Kreis sich am Ende schliesst, ist so gespalten wie die kleine Stadt. Mir hat die Sprache gefallen und die dialektischen Einschübe haben für eigene Unterhaltung gesorgt. Auch der Aufbau des Plots über den Verfall des Professors und der ganzen Ordnung ist gut aufgebaut und farbig geschildert. Empfehlenswert für alle, die sich für Literatur von um 1900 interessieren.

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  • Rezension zu "Professor Unrat" von Heinrich Mann

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

    Morgenröte

    04. September 2009 um 14:56

    Das Buch "Professor Unrat", welches Jahre nach seinem Erscheinen mit Marlene Dietrich in der Hautrolle als "der blaue Engel" verfilmt wurde, ist ein - aufgemerkt nun also!, wie Unrat sagen würde - wunderbar groteskes, gesellschaftskritisches Werk. Unser Protagonist, der Gymnasialleher Prof. Raat, wird von allen Bewohnern seiner kleinen Stadt nur Unrat genannt. Der Professor ist ein typischer Welthasser, der seine Schüler als Feinde betrachtet, die hineingelegt werden müssen. Sein größer Gegner ist dabei der Schüler Lohmann, welcher aus reichem Hause kommt, gut aussieht und sich während des Unterrichts meist mit seiner privaten literarische Bildung beschäftigt. Als der Lehrer in dessen Klassenheft ein Gedicht an die herre Künstlerin Fröhlich entdeckt, sieht er die Gelegenheit gekommen, Lohmann endlich zu entlarven und begibt sich auf die Suche nach diesem Weibsbild. Nach langer Suche findet er sie in einer Hafenspelunke, dem blauen Engel, und hält sich in der Absicht, seine Schüler von der Sängerin fernzuhalten, immer öfter in deren Garderobe auf. So geschieht es, dass auch Unrat in den Bann der Fröhlich gezogen wird, diese auf ein Podest stellt und öffentlich ihre Ehre verteidigt. Als logische Konsequenz daraus, wird Unrat Gespött der Gesellschaft und aus dem Schuldienst entlassen. Aber auch dann kommt er nicht von Rosa los, heiratet sie und beginnt mit ihr ein ausschweifendes Leben. Um diesen kostspieligen Lebensstil aufrecht zu erhalten bedient sich das Ehepaar Raat recht ungewöhnlicher Mittel und plötzlich scharrt sich die ach so moralische Gesellschaft um das ehemalige Objekt ihres Spotts. Letztendlich gehen die meisten, einschließlich dem ungleichen Paar, daran zu Grunde. Nur diejenigen die sich nicht in den Sog des Lasters ziehen lassen haben, allen voran Lohmann, überleben die ganze Geschichte schadlos. Heinrich Mann beschreibt in seinem Roman die Wandlung des Schulsystems in der Kaiserzeit vom humanistischen Bildungsideal zum militärischen Drill einer Beamtenlaufbahn. Aber meiner Meinung nach war diese Sozialkritik nicht Hauptinhalt des Romans. Im Vordergrund steht vielmehr die Beobachtung der Gesellschaft, der vorherrschenden Doppelmoral und der kleinen und großen Schwächen der Menschen. Da wäre unserer Professor Raat, der sein tyrannisches Verhalten nur an den Tag legt, um seine Scheu und seine Ängste zu verbergen und sich nur in seiner Rolle als autoritärer Unrat richtig wohlfühlt. Seine Feindseeligkeit den Schülern gegenüber kann er nie aufgeben und benutzt sogar seine Frau dazu, wieder einen zu "fassen". Aber nicht nur in Unrats Verhalten zeigen sich die Auswirkungen eines mangelnden Selbstwertgefühls. Auch Rosa Fröhlich ist, genauso wie Dora Breetpoot übrigens, auf ständige Lobhuldigungen angewiesen. Erst dadurch wird ihr Unrat sympatisch und aufgrund dieser Komplimente fühlt sie sich selbst als etwas Besonderes. Durch ihr verändertes Auftreten als feine Dame, wird sie nun auch von der Gesellschaft anders aufgenommen und auch das wirkt sich wieder auf ihr Selbstbildnis aus. Mein geheimer Favorit ist aber Lohmann. Er ist der einzige, der ernüchtert feststellt, dass wir manchmal nur einer Illusion nachlaufen: "Die Sehnsucht bedarf keines Geldes, die Erfüllung ist es nicht wert." Aufgrund dieser Erkenntnis, seines Geistes und seiner Schlagfertigkeit fällt er als einziger nicht auf Rosa herein und geht ohne Schaden aus der Geschichte hervor. Viele andere aus der Geselllschaft konnten sich hingegen nicht aus dem Sog des Lasters befreien, obwohl es bei ihnen zu großen Verlusten geführt hat. Hier führt uns Mann nochmal vor Augen, wie moralisch wandelbar und schwach unsere Gesellschaft doch ist. Was zuerst noch als absolut verwerflich angesehen wurde, hat zum Schluss doch einen solchen Reiz ausgeübt, dass es zum eigenen Unglück beigetragen hat. Keiner kann eben von sich behaupten, dass gewisse Sehnsüchte nicht auch in ihm vorhanden wären. Auch sprachlich ist das Buch absolut kraftvoll. Hat man sich erst einmal in den nun schon 100 Jahre alten Text eingelesen, so findet man sich wunderbar darin zurecht. Mann hat jedem Protagonisten seinen eigenen unvergleichlichen Stil gegeben. Da gibt es Matrosen und Handwerker, die Dialekt sprechen oder das Fräulein Fröhlich mit ihrer koketten Art, die doch immer ihre Herkunft verrät. Da ist aber auch Lohmanns mit seiner stets höflichen, korrekten Ausdrucksweise. Aber nicht zuletzt spiegelt sich Unrats Charakter in dessen oft wiederholten Satzteilen wider. Wer würde nicht denken, dass oben angeführtes "aufgemerkt nun also!" von einem autoritären Lehrer stammt, der alles dafür tut, sich Respekt zu verschaffen. Meiner Meinung nach ein absoluter Klassiker der deutschen Literatur!

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  • Rezension zu "Professor Unrat" von Heinrich Mann

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

    Keksisbaby

    03. August 2009 um 21:54

    Der Gymnasiallehrer Raat ist 57 Jahre und als Professor Unrat eine Legende unter den Schülern und Ehemaligem in dem kleinen Ort. Einem Tyrannen gleich herrscht er über seine Klasse, denn seine Welt geht nicht über das Gymnasium hinaus. Vom Leben außerhalb der Mauern der Lehranstalt hat er nur sehr wenig bis keine Ahnung. Jeder der ihm begegnet gilt als potentieller Feind, den es zu Fall zu bringen gilt. Ein Rachefeldzug gegen drei seiner schüler die ihn verspottet haben, führt zu der schicksalhaften Begegnung mit der Kleinstadtkurtisanin Rosa Fröhlich. Zum ersten Mal verliebt er sich und wird dieser Dame fast hörig. Nach einer Heirat wird das Ehepaar berüchtigt und Professor Raat bekommt die Möglichkeit seinen zunehmenden Wahn auszuleben und sich an denen die ihn verspotteten zu rächen. Aber bald wendet sich das Blatt. Ein Klassiker von Heinrich Mann verfilmt mit Marlene Dietrich unter dem Titel: "Der blaue Engel". Die ersten Seiten habe ich mich mit dem ungewohnten Ausdruck etwas schwer getan. Aber sobald man eingetaucht ist in die Geschichte eröffnet sich eine wundervolle Sprachmelodie, der man sich nicht entziehen kann. Mit jeder Seite hatte ich mehr Mitleid mit dem Professor und seiner beschränkten Welt, deren Grenzen er nie entkommt und sich dennoch als deren König dünkt. Ein Klassiker der deutschen Literatur, den man ruhig mal in die Hand nehmen sollte.

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  • Rezension zu "Professor Unrat" von Heinrich Mann

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

    Beagle

    16. August 2008 um 09:45

    Ein Klassiker der deutschen Literatur - immer wieder schön zu lesen

  • Rezension zu "Professor Unrat" von Heinrich Mann

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

    MPython

    09. July 2007 um 16:29

    Die Geschichte des Professor Unrat ist ungeheuer vielseitig. Einerseits eine Parodie über die Gesellschaft zur deutschen Kaiserzeit zeigt sie andererseits tiefe Abgründe des menschlichen Lebens auf. Beinahe lächerlich erscheint Unrats Unbeholfenheit anfangs, bevor Heinrich Mann eindrucksvoll ihre Gefahr beschreibt. Der Spott und die Einsamkeit die Unrat täglich erleben muss, füllen ihn mit unermesslichen Hass und dem allumfassenden Verlangen nach Rache an seinen Schülern, die ihn so belächeln. Das wirklich schockierende ist für mich, dass man ihm soviel Grausamkeit gar nicht zugetraut hätte.

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