Heinrich Seidel Das Zauberklavier und andere Märchen

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Inhaltsangabe zu „Das Zauberklavier und andere Märchen“ von Heinrich Seidel

Etwas schwieriger Text, dafür abwechslungsreich und hoher Lerngehalt

— StMoonlight
StMoonlight
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  • Alte Märchen mit Lerngehalt

    Das Zauberklavier und andere Märchen
    StMoonlight

    StMoonlight

    13. August 2017 um 19:16

    Enthalten sind fünf Geschichten in unterschiedlicher Länge. Von der Länge (bzw. Kürze) her eignen sie sich auch sehr gut zum Vorlesen. Teils scheint dieses sogar angebracht, denn da das Buch bereits von 1965 ist, kann die verwendete Sprache für die „Kinder der Neuzeit“ schon etwas wirr sein. – Es hat selbst bei mir etwas gedauert, bis mir klar war, dass mit einem „Grabscheit“ eine Schaufel gemeint ist. ;-) – Ein Begriffserklärungslexikon gibt es (natürlich) nicht, aber wer die Geschichten aufmerksam liest, kann sich schnell einen Reim aus den Wörtern machen. Die Geschichten sind vielfältig. Mal geht es um zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten, dann um einen Aussätzigen und selbst um ein armes Gespenst. Alle samt sind spannend und haben vor allen Dingen einen hohen Lerngehalt. So wird z.B. s schnell klar, dass man keine Vorurteile gegen jemanden haben sollte, nur weil dieser anders ist als man selbst. Auf etwa jeder vierten Seite findet sich eine Illustration von Fritz Lattke die sich auf die jeweilige Geschichte bezieht. Sie sind stets in schwarz gehalten und können von einer kleiner Größe bis hin zu fast einer Seite einnehmen. Neben den Geschichten gibt es auch eine Kategorie über den Autor. Hier erfährt der Leser u.a. wie Heinrich Seidel seine Kindheit verbrachte und wie er zum Schreiben kam. Die Altersempfehlung dieses Buches liegt bei 10 Jahren. Das halte ich durchaus für angemessen, denn Jüngere können mit dem doch recht schwierigen Text wohl eher weniger anfangen.

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  • Rezension zu "Das Zauberklavier und andere Märchen" von Heinrich Seidel

    Das Zauberklavier und andere Märchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. November 2009 um 12:03

    Der erste optische Eindruck wirkt auf mich etwas chaotisch, da auf dem Cover sämtliche Figuren wirr durcheinander laufen. Der Inhalt des Buches ist gut gegliedert. Die Länge der Geschichten ist unterschiedlich, jedoch immer genau richtig um die Vorgänge zu verstehen. Durch die Bilder wird das Gelesene noch einmal verdeutlich und der Text aufgelockert. Beim lesen selbst hatte ich, trotz der alten Sprache, keine großen Schwierigkeiten. Für ein Kind aus heutigen Zeit könnte es teilweise eine Herausforderung darstellen, da es einige Wörter vielleicht nicht kennt. Dies könnte eine gute Möglichkeit sein den/ die junge/n Leser/in neugierig auf die Vergangenheit zu machen. – Wenn man sich noch einmal ins Gedächtnis ruft was der jeweilige Charakter zuvor getan hat, ist es möglich auch alleine darauf zu kommen bei was es sich z.B. um einen „Grabscheit“ handelt. Die einzelnen Märchen haben, zumindest für mich, einen hohen Lerngehalt. So lernt z.B. der König sich genauer auszudrücken, das Volk das es nicht ohne Regeln geht und der Schneider das es befreiend ist seine Schuld zuzugeben. Hier werden keine Wissensinhalte vermittelt, aber doch es vermittelt sehr gut Charakterzüge und regt zum nachdenken an. Fazit: Ein charakterstärkendes Märchenbuch aus der Vergangenheit – auch für Kinder von heute.

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