Heinrich Spoerl

 4.1 Sterne bei 131 Bewertungen
Autor von Die Feuerzangenbowle, Die Feuerzangenbowle. und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Heinrich Spoerl

Dr. jur. Heinrich Christian Johann Spoerl wurde 1887 in Düsseldorf geboren und drückte in Bilk die Schulbank. Er studierte Rechtswissenschaft in Marburg, Berlin und München und arbeitete von 1919 bis 1937 als Rechtsanwalt in Düsseldorf - ohne großen Erfolg. 1937 zog er als freier Schriftsteller nach Berlin um und 1941 nach Rottach-Eggern in Oberbayern, wo er 1955 starb.Als Schriftsteller wurde er durch seine humoristischen Romane und Erzählungen bekannt. Verfilmt wurden Wenn wir alle Engel wären (mit Heinz Rühmann), Der Maulkorb (Regie: Wolfgang Staudte, mit O. E. Hasse) und - gleich dreimal - sein berühmtestes Werk Die Feuerzangenbowle. Die erste, kaum mehr bekannte Verfilmung von 1934 mit Heinz Rühmann als Pfeiffer lief unter dem Titel 'So ein Flegel' in den Kinos. Die bekannteste wurde 1944 ebenfalls mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle realisiert. Eine dritte Verfilmung der Feuerzangenbowle in den 1970ern erreichte trotz der Regie Helmut Käutners nicht den Witz ihrer Vorgänger.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Die Feuerzangenbowle9783770021383

Die Feuerzangenbowle

 (63)
Erschienen am 09.10.2019
Cover des Buches Der Maulkorb9783423002998

Der Maulkorb

 (6)
Erschienen am 01.07.1996
Cover des Buches Man kann ruhig darüber sprechenB002B24E52

Man kann ruhig darüber sprechen

 (2)
Erschienen am 01.01.1939
Cover des Buches Heinrich Spoerls gesammelte WerkeB001G65TDA

Heinrich Spoerls gesammelte Werke

 (1)
Erschienen am 01.01.1978

Neue Rezensionen zu Heinrich Spoerl

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L

Rezension zu "Die Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl

Der Film reicht
Liebes_Buchvor einem Jahr

Ein paar Männer romantisieren beim Genuss der Feuerzange das Gymnasium. Bloss der Berliner Schriftsteller Hans Pfeiffer kann nicht mitreden, weil er Privatunterricht hatte. Als Schüler schleicht er sich auf eine Schule und erlebt einige Streiche.

Das Buch ist im Film von Heinz Rühmann und im Hörspiel von Hans Clarin vortrefflich interpretiert worden. Meiner Meinung nach, muss man das Buch nicht noch extra lesen. Spoerl wechselt im Text immer wieder von der Vergangenheits- in die Gegenwartsform, was mich etwas störte. Die Szene, in der die Schulklasse rätselt, warum Faust das Gretchen nicht geheiratet hat, war witzig. Ich erinnere mich nicht, ob die im Film auch vorkam. Aber ich würde sagen, auf das Buch kann man verzichten, den Film hingegen sollte man anschauen.
Noch besser gefiel mir Rühmann in Spoerls Gasmann.

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W

Rezension zu "Die Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl

Öltere Herren hängen ihren Pennälerträumen nach
Waschbaerinvor einem Jahr

Das vorliegende Büchlein "Die Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl gab die Vorlage zu dem gleichnamigen Film  mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle als Pfeiffer mit 2f. Nicht umsonst wurde dieser Film so erfolgreich, dass er noch immer Jahr für Jahr in einigen Universitätsstädten gezeigt wird, die Studenten mit aufgezogenen Weckern erscheinen und diese mitten im Film auf ein Zeichen auslösen. Ein riesiger Spass!

Diese Auflage ist in kleinem Format gearbeitet und hat mal eben nur 251 Seiten, ist dazu noch in augenfreundlicher Schriftgröße gedruckt. Also auch schnell gelesen. Mal was zwischendurch, das die Lachmuskeln anregt. Zwar nennt man Schüler heute nicht mehr Pennäler und außerdem gibt es in Klassenräumen auch keine Katheder mehr, hinter denen ein Bild vom Alten Fritz hängt. Und trotzdem kann man noch immer seine große Freude an diesem Klassiker haben, in dem eine Gruppe älterer Herren ihren unerfüllten Pennälerträumen nachhängen.

Ich bin mir nicht mal sicher, ob es dieses Buch noch im normalen Buchhandel angeboten wird. Ganz sicher gibt es aber spezielle online Händler, bei denen man diese leichte und erheiternde Unterhaltung erwerben kann. Vielleicht auch mal in der öffentlichen Bibliothek nachfragen, denn in einer gut sortierte Bücherei gibt es nicht nur (banale) Alltagsromane im Angebot.

Auch deshalb möchte ich für "Die Feuerzangenbowle" eine Leseempfehlung aussprechen.

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Rezension zu "Die Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl

die Feuerzangenbowle
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Der Aufbau der Handlung und die Geschichte sind genial. Die Schnapsidee, Feuerzangenbowleidee kann man ja kaum fließend aussprechen, sich als fertiger Akademiker noch einmal in die Oberstufe eines Gymnasiums zu begeben, wird von Pfeiffer mit drei "f" Wirklichkeit. Unbelastet vom Lernzwang kann er sich ganz auf seine Eindrücke und Schabernack konzentrieren. Der Leser bekommt einen Blick in eine Zeit die nicht mehr vorstellbar ist und lernt dabei nicht nur den liebenswerten Lehrer Brömmel kennen, sondern er erfährt auch das die Liebe und deren Komplikationen zeitlos sind. Fließend geschrieben von Heinrich Spoerl und auch später als Film mit Hans Rühmann ein Erlebnis.

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Gespräche aus der Community

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L
Man kann ruhig....... Vor mehr als 4o Jahren las ich in einer sehr alten Ausgabe (39? 45?) eine Kurzgeschichte über einen Steineklopfer, der sich niemals im Leben die Zähne geputzt hatte aber in den USA überall mit seinem Foto für Zahnpasta warb (Colgate oder ähnlich). Ich vermute, dass die Kurzgeschichte von Spoerl ist und ggfals in einer alten Ausgabe von "Man kann ruhig darüber....." stand. Heute würde jede Schulverwaltung und jeder zahnärztliche Verband die Story aus der Literatur verbanneb wollen. Kann jemand die Story noch finden?? MFG A. Miehe
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