Heinrich Steinfest

 3.9 Sterne bei 565 Bewertungen
Autor von Der Allesforscher, Die feine Nase der Lilli Steinbeck und weiteren Büchern.
Heinrich Steinfest

Lebenslauf von Heinrich Steinfest

Mehrfach ausgezeichnete Spannung: Der 1961 in Australien geborene österreichische Autor arbeitete bis in die 90er Jahre in Wien als freischaffender Künstler. Neben surrealen und Science-Fiction-Erzählungen gehören vorwiegend Kriminalromane zu seinem literarischen Werk. 1995 veröffentlichte er die Erzählung „Brunswiks Lösung: von Engeln, Nachtwächtern und anderen Sterblichen“ und ein Jahr später folgte sein Debüt als Krimiautor mit „Das Ein-Mann-Komplott“, zudem publizierte der Schriftsteller die Kriminalreihe um den einarmigen Detektiv Markus Cheng. Zahlreiche seiner Romane wurden ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Deutschen Krimipreis, in der KrimiWelt-Bestenliste zum Krimi des Jahres gekürt oder für den Deutschen Buchpreis nominiert. Den Roman „Der Allesforscher“ (2014) widmete der prominente Stuttgart-21-Gegner seinem mit 23 Jahren beim Bergsteigen verunglücktem Bruder Michael. Heute lebt Heinrich Steinfest in Stuttgart, arbeitet nebenher als Maler und schreibt Beiträge für Anthologien und essayistische Artikel für Zeitungen.

Alle Bücher von Heinrich Steinfest

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Der Allesforscher

Der Allesforscher

 (68)
Erschienen am 13.07.2015
Die feine Nase der Lilli Steinbeck

Die feine Nase der Lilli Steinbeck

 (53)
Erschienen am 01.02.2009
Das grüne Rollo

Das grüne Rollo

 (42)
Erschienen am 01.09.2016
Cheng

Cheng

 (45)
Erschienen am 01.02.2007
Mariaschwarz

Mariaschwarz

 (43)
Erschienen am 01.02.2010
Gewitter über Pluto

Gewitter über Pluto

 (38)
Erschienen am 01.10.2010
Ein dickes Fell

Ein dickes Fell

 (37)
Erschienen am 01.11.2007
Tortengräber

Tortengräber

 (34)
Erschienen am 01.01.2009

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Neue Rezensionen zu Heinrich Steinfest

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Insider2199s avatar

Rezension zu "Das himmlische Kind" von Heinrich Steinfest

Man kann nicht sterben, wenn man das Ende einer Geschichte nicht kennt
Insider2199vor 17 Stunden

Man kann nicht sterben, wenn man das Ende einer Geschichte nicht kennt

Der 1961 in Australien geborene, aber in Wien aufgewachsene österreichische Autor veröffentlichte 1995 seine ersten Romane – meist Krimis, Sci-Fi-Erzählungen oder Surreales. Bis Ende der 90er Jahre lebte er in Wien als freischaffender Autor, heute in Stuttgart als Maler und Schriftsteller. Für seine Romane erhielt er mehrmals den dt. Krimipreis (2./3. Platz) und landete 2014 mit „Der Allesforscher“ auf der Longlist des Dt. Buchpreises.

Inhalt (Klappentext): Mit "Das himmlische Kind" hat Steinfest, eine der ungewöhnlichsten Stimmen auf dem Literaturmarkt, eine einfühlsame, feinsinnige Parabel auf das Märchen "Hänsel und Gretel" geschrieben: Zwei kleine Halbwaisen, durchnässt und verfroren, sind auf der Suche nach Rettung. In einem winterlichen Wald finden sie eine verlassene Hütte. Doch ohne Essen und trockene Kleidung wird der fünfjährige Elias sterbenskrank. Mit überirdischer Klarheit weiß die zwölfjährige Miriam, was zu tun ist: Sie erzählt ihrem Bruder eine Geschichte, die ihn am Leben erhält. Denn man kann nicht sterben, wenn man wissen möchte, wie es weitergeht. Der Kampf eines eigenwilligen kleinen Mädchens um seinen todkranken Bruder: ein Wunder zwischen Himmel und Erde.

Meine Meinung: Nach all den Krimis, die ich bisher gelesen habe und die den Autor bekannt gemacht haben, ist diese Geschichte nun erfrischend anders. Eine Parabel auf „Hänsel und Gretel“ auf eine sehr poetische Weise erzählt. Bisher mein absolutes Lieblingsbuch von Steinfest, weil es mich emotional tief berühren konnte.

Innerhalb der Geschichte gibt es eine weitere Story, die Miriam ihrem kleinen Bruder erzählt und anhand dieser von Miriam erfundenen Geschichte verrät der Autor auch gleichzeitig sehr viel über den Prozess des Schreibens bzw. der Entwicklung von Geschichten, was mir besonders gut gefiel.

Sprachlich wie immer bei Steinfest sehr eindrücklich und dieses Mal auch poetisch. Vor allem bei der Auflösung wartet der Autor mit einem sehr spirituellen Element auf, das mich sehr berührte. Dieser Roman wird mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Fazit: Der bisher gefühlvollste und poetischste Roman des Autors, der mich stark berührte, zum Nachdenken anregte und den ich mit Sicherheit irgendwann noch einmal lesen werde. Ein Jahres-Highlight, unbedingt lesen!

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Rezension zu "Wo die Löwen weinen" von Heinrich Steinfest

Sehr politisch, sehr verworren, mein Geschmack war es leider nicht.
Insider2199vor 21 Tagen

Sehr politisch, sehr verworren, mein Geschmack war es leider nicht.

Der 1961 in Australien geborene, aber in Wien aufgewachsene österreichische Autor veröffentlichte 1995 seine ersten Romane – meist Krimis, Sci-Fi-Erzählungen oder Surreales. Bis Ende der 90er Jahre lebte er in Wien als freischaffender Autor, heute in Stuttgart als Maler und Schriftsteller. Für seine Romane erhielt er mehrmals den dt. Krimipreis (2./3. Platz) und landete 2014 mit „Der Allesforscher“ auf der Longlist des Dt. Buchpreises.

Inhalt (Klappentext): Stuttgart, anno 2010: Ein Archäologe wittert die große Chance bei Probebohrungen im Schlossgarten. Einen Durchschnittsbürger macht die Wut über die Mächtigen zum Scharfrichter. Ein Münchner Kommissar kehrt – widerwillig, aber auf der Spur eines heiklen Falles – in seine schwäbische Heimatstadt zurück. Und ein rätselhafter Hund, der eigentlich nur sitzen kann. Sie alle führt das Schicksal mitten in die Bodenlosigkeit eines umkämpften Großprojekts …

Meine Meinung: Hier weicht Steinfest doch sehr stark von seinem üblichen Krimi-Genre ab. Es ist thematisch ein sehr politisches Buch und handelt von dem sehr umstrittenen Stuttgarter „Bahnhofsprojekt 21“, wo v.a. der Haupt-Bahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut werden soll. Ich will nicht abstreiten, dass Figuren und Plot ganz unterhaltsam sind, aber meins war es absolut nicht, weil Steinfest sich schon sehr stark in politischen Schilderungen ergießt und das Lesen für mich als eher politikuninteressierten Menschen sehr zäh und tw. leider auch sehr langweilig gestaltete. Was mich vor allem besonders störte, war, dass man in den Dialogen sehr stark den Autor dahinter spürte und nicht das Gefühl hatte, dass hier Figuren authentisch miteinander in Austausch treten. Es war eher so als wolle der Autor mir mit dem Plot indirekt seine politischen Ansichten näherbringen.

Sprachlich wie immer gut, aber die Auflösung fand ich sehr enttäuschend, da werden in meinen Augen die anfänglichen Versprechen an die Leser ganz eindeutig am Ende nicht eingelöst. Sicher, Steinfest wollte überraschen, aber wenn ein Attentäter sich ein Gewehr kauft, dann hege ich als Leser gewisse Erwartungen, und wenn das Ganze dann mit einer Anspielung an den Seilartisten Philip Petit gelöst wird, finde ich das ein klein wenig lächerlich.

Fazit: Dieser Steinfest-Roman hat mir bisher von allen Romanen am wenigsten gefallen. Wenn der sprachliche Aspekt nicht wäre, hätte ich das Buch sicher schon vor der Hälfte abgebrochen. Vergebe leider nur 2 Sterne.

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Rezension zu "Die Haischwimmerin" von Heinrich Steinfest

Eine eher durchschnittliche Fortsetzung der Lilli Steinbeck Reihe.
Insider2199vor 21 Tagen

Eine eher durchschnittliche Fortsetzung der Lilli Steinbeck Reihe.

Der 1961 in Australien geborene, aber in Wien aufgewachsene österreichische Autor veröffentlichte 1995 seine ersten Romane – meist Krimis, Sci-Fi-Erzählungen oder Surreales. Bis Ende der 90er Jahre lebte er in Wien als freischaffender Autor, heute in Stuttgart als Maler und Schriftsteller. Für seine Romane erhielt er mehrmals den dt. Krimipreis (2./3. Platz) und landete 2014 mit „Der Allesforscher“ auf der Longlist des Dt. Buchpreises. Nach „Die feine Nase der Lilli Steinbeck“ ist der vorliegende Roman eine Fortsetzung der Reihe.

Inhalt (Klappentext): Meisterpolizistin Lilli Steinbeck hat eine Vergangenheit namens Ivo. Als Ivo durch einen rätselhaften Auftrag aus seinem beschaulichen, aber lillilosen Leben als Baumheiler gerissen wird, bekommt diese Vergangenheit plötzlich Gegenwart eingehaucht. Ivo soll für ein Pharmaunternehmen einen Baum aus der sibirischen Tundra holen. Der Auftrag führt ihn in eine unterirdische Verbrecherrepublik – und vielleicht brauchte es genau diesen Umweg, damit Ivo Lilli noch einmal begegnen könnte.

Meine Meinung: Wie immer bekommt man auch hier einen äußerst skurrilen Plot serviert, aber ich muss sagen, dass mir die Background-Story von Lilli und Ivo etwas zu ausschweifend geriet und zu weit von der Kernhandlung wegführte. Dass er dann plötzlich als Baumheiler arbeitet erschien mir ein klein wenig konstruiert, obwohl sein Auftrag dann doch ein paar unterhaltsame Ereignisse in der Tundra bereithält. Was mich auch ein wenig nervte war dieser dicke Grieche, der nicht sterben kann, irgendwie habe ich nicht verstanden, warum er so wichtig für die Steinbeck-Stories ist.

Sprachlich natürlich wieder klasse, aber der Plot konnte mich dieses Mal nicht ganz so begeistern wie sonst. Das gilt auch für die Auflösung.

Fazit: Ein eher durchschnittlicher Steinfest: sprachlich wie immer klasse, aber der Plot war 1. leider etwas sehr ausschweifend (Background Ivo-Lilli) und auch 2. sehr verworren und tw. konstruiert. Ich vergebe durchschnittliche 3 Sterne.

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Gespräche aus der Community

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Originaldibblers avatar
"Es grünt so grün..."


Viele schöne Dinge sind grün. Möglicherweise auch "Das grüne Rollo".

Key, ebenfalls grün, und ich, hier repräsentiert durch einen grünen Babycthulhu, laden euch ein, dieses Buch mit uns ab Montag zu erkunden. Freieexmplare gibt es aber leider keine...

In diesem Sinne wünsche ich euch ein grünes Wochenende und wir lesen uns hoffentlich nicht erst Gründonnerstag, sondern schon am Montag.

Grüne Grüße,
Dibbler 
AnnikaLeus avatar
Letzter Beitrag von  AnnikaLeuvor 3 Jahren
Zur Leserunde
Tinkerss avatar
Am 13. Mai starte ich hier eine Leserunde zu "Der Allesforscher".

Zum Welttag des Buches 2014 verloste ich das Buch auf meinem Blog tinkersbuchwelt.blogspot.de und werde es nun hier mit meiner Gewinnerin Lesebiene27 lesen.

Aber auch andere, die das Buch bereits haben, dürfen gerne mitdiskutieren!!!
Zur Leserunde
Tinkerss avatar
Ich verlose am Welttag des Buches 3 Bücher auf meinem Blog tinkersbuchwelt.blogspot.de 

Das erste ist: "Der Allesforscher" von Heinrich Steinfest

Meldet Euch einfach hier, auf meiner Facebookseite oder auf meinem Blog, wenn ihr an der Verlosung teilnehmen wollt.

Einzige Bedingung: Gewinner/in und ich lesen das Buch zeitgleich (zeitliche Absprache dann in Ruhe) und wir besprechen es in einer gemeinsamen Leserunde oder per Mail.

Viel Glück!!!
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Zusätzliche Informationen

Heinrich Steinfest wurde am 10. April 1961 in Albury (Australien) geboren.

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