Heinrich Steinfest Cheng

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Inhaltsangabe zu „Cheng“ von Heinrich Steinfest

Markus Cheng ist Privatdetektiv in Wien. Seine Geschäfte gehen schlecht, und zudem wird auch noch sein letzter Klient mit einem Loch im Kopf aufgefunden. In diesem Loch steckt ein Zettel mit einer rätselhaften Botschaft: 'Forget St. Kilda'. Und ob Cheng nun will oder nicht – damit steckt er mitten im Schlamassel. Denn eine unbekannte Dame erweist sich als eine knallharte Mordmaschine mit System … Heinrich Steinfests ausgesprochen skurriler Humor und einzigartiger Schreibstil machen diesen Krimi zu etwas ganz Besonderem.

Nicht der beste Steinfest, dennoch lohnt allein die Sprache. Lesegenuß ist garantiert.

— thursdaynext
thursdaynext

Dies ist der erste Roman den ich von Steinfest gelesen habe. Ich bin begeistert. Dieses Buch habe ich nicht ausschließlich wegen den Mordfällen gelesen sondern auch wegen der gewitzten Sprache. Er konstatiert alltägliche Dinge in einem ganz anderen Licht. Man muss sich meist eingestehen, dass er Recht hat. Empfehlung! :)

— bonbon2k6
bonbon2k6

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— Moni
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    Cheng
    Bellami

    Bellami

    Markus Cheng ist Privatdetektiv in Wien. Er ist ein in Wien geborener Chinese, der nicht nur chinesich nicht kann, sondern auch ein Dilettant in beruflichen und privaten Sachen ist. Schon bei seinem letzten Fall brauchte er für die Entschlüsserung eines Hinweises auf einem am Zettel die Hilfe eines Sonderschülers, die laut Steinfest, das beste Allgemeinwissen haben. (Warum? - das muss man einfach selber lesen? ) Die Zettelwirtschaft geht weiter, als dieser besagte Klient tot , ebenfalls mit einem Zettel im Einschussloch, aufgefunden wird. Cheng ist involviert ob er nun will oder nicht. Seine besondere Gabe hilft ihm. Er ist unter nicht wieder gut zu machenden Verlusten ein Überlebenskünstler ;-) ****** Heinrich Steinfest`s "Cheng" ist eine Köstlichkeit, die phasenweise mit Thomas Bernhard genialer Schreibkunst zu vegleichen ist, nur das Steinfest noch direkter und damit verständlicher und unterhaltsamer schreibt. Nicht, dass man nicht ein bisschen um die Ecke denken muss. Nichts ist Steinfest heilig. Sein Schandmaul ;-) nimmt alle auf`s Korn. Als die Wiener ihr Fett abgekommen haben, begibt er sich in die Provinz und lästert über ehemalige Skiweltmeister oder teilt uns seine bizarren Gedanken über Flugzeugabstürze mit. Dieser rabenschwarze Humor, dazu dieser eher nebensächliche, aber doch interessante "Fall", dieser fett triefende Sarkasmus und alles wohl dosiert und in die passende Form gebracht, ist ein Leckerbissen. Fazit: Steinfest ist ein grandioser Wortkünstler, der mit dem sympathischen Loser Cheng niveauvolle Unterhaltung der besonderen Art bietet. Dazu hat mir das gottlose Mundwerk Heinrich Steinfest`s noch einen Heidenspaß bereitet. 5 dicke fette tief dunkelrote Sterne !!!!

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    awogfli

    awogfli

    03. January 2014 um 08:40
  • Rezension zu "Cheng" von Heinrich Steinfest

    Cheng
    awogfli

    awogfli

    07. March 2012 um 08:58

    Definitiv der beste Steinfest-Krimi, den ich bisher gelesen habe, obwohl die anderen ja auch schon begeisternd waren. Sprachlich wieder ein Wunderwerk, das seinesgleichen sucht und dramaturgisch diesmal sogar mit einem ganz passablen Finale. Was mir zusätzlich noch ausnehmend gut gefallen hat ist der Umstand, dass Steinfest in das Wiener Netz aus Gefälligkeiten, Korruption, feine Gesellschaft und Mord auch noch reale Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens einwebt, die aber nur leicht angedeutet sind. Da gibt es einen Wiener Ex-Bürgermeister, der mit seiner Sängerinnen-Frau in einem Blizzard in der Bundeshauptstadt verschwindet, einen Verteidigungsminister der ermordet wird, einen scharfen Innenminister.... das erinnert mich frappant an einige "Wichtige" grins. Ach ja der Schneesturm in Wien - selten eine so grandiose Beschreibung gelesen. Und bei der Analyse der "feinen Wiener" Gesellschaft ist Steinfest diesmal weiter gegangen, als man zu hoffen gewagt hat - nicht nur ironisch sondern schon fast genial bösartig und gemein. Da werden ehemalige historische Verwicklungen (so zwischen 39 und 45) genauso fies breitgetreten wie eine bitterböse Abrechnung mit dem heutigen Gutmenschentum (auch Charity genannt) oder die korrupten und snobistischen Auswüchse des Kunst- und Bildungsbürgertums. Kein Wunder, dass der Autor mittlerweile in Deutschland lebt ;-). Wenn einem bei uns jemand so ehrlich und unverblühmt die Meinung ins Gesicht sagt, kriegt er normalerweise ja nicht mal mehr eine Wurstsemmel oder a Achterl Wein. Fazit Pflichtlektüre sowohl für Krimi- und Satirefans als auch für Österreicher

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  • Rezension zu "Cheng" von Heinrich Steinfest

    Cheng
    anena

    anena

    12. February 2012 um 11:53

    Ein wirklich irrwitziger Krimi: ein Detektiv, der aussieht wie ein Chinese, aber eigentlich ein Wiener ist, und der im Laufe des Romans immer mehr verstümmelt wird. Am Ende des Romans ist nicht klar, ob er nun lebt oder schon tot ist. Typisch österreichisch finden sich viele gesellschaftskritische Aspekte - von Hunden bis Kunstfälschern -, die verpackt sind in einen leicht ironischen, zuweilen zynischen Stil. Der Mordfall ist völlig nebensächlich und im Grunde auch etwas an den Haaren herbeigezogen.

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  • Rezension zu "Cheng" von Heinrich Steinfest

    Cheng
    beowulf

    beowulf

    16. February 2011 um 09:17

    Ist das ein Krimi oder eher eine Satire auf einen Krimi? Jedenfalls sehr skurill, sehr humorvoll und von mir, nachdem ich im Kopf von erwarteter Krimispannung auf Humor geschaltet habe, sehr genossen.

  • Rezension zu "Cheng" von Heinrich Steinfest

    Cheng
    rallus

    rallus

    20. December 2010 um 09:59

    Köstlich! Sollte ich jemals eine EinWort Rezension schreiben, würde ich für dieses Buch dieses Wort verwenden. Wer hier einen Krimi oder gar einen Fall mit erzählter Geschichte und rotem Faden sucht, wird furchtbar enttäuscht werden. Steinfest erzählt und fabuliert, nein eigentlich fabuliert er. Nichtigkeiten werden seitenweise breitgetreten, dabei bekommen alle ungeliebten Gruppen ihr Fett weg. Köstlich wie er in wenigen Worten im typischen österreichischen Schmäh durch die Welt grantelt. Österreicher sind muffig und besonders, Wiener sind noch mehr und anders. Am meisten bekommt der unselige Cheng sein Fett ab, er kämpft sich durch seinen Fall, stolpernd und zufällig gerät er in die Wiener High Society und erlebt surreale Situationen. Nur die Tiere sind unschuldig und bekommen die Aufmerksamkeit und die Liebe ab, die Menschen sind bei Steinfest alle derangiert und verdorben. Lasst Euch dahin treiben, geniesst jedes Wort und die einfach köstliche Sprache!

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  • Rezension zu "Cheng" von Heinrich Steinfest

    Cheng
    Moni

    Moni

    24. November 2007 um 16:34

    Sehr guter, unterhaltsamer Wien-Krimi mit sehr viel Gesellschaftskritik. Konstruierte Mordmotive wie bei einem klassischen englischen Krimi. Der Schwenk ins Absurde am Ende erinnert mich an Felix Mitterers 4. Teil der Piefke-Saga.

  • Rezension zu "Cheng" von Heinrich Steinfest

    Cheng
    hellokaddi

    hellokaddi

    20. March 2007 um 18:25

    Ich bin ein großer Fan österreichischer Krimis aufgrund der sarkastischen Sprache. Auch Herr Steinfest hat mich bisher nicht enttäuscht. Allerdings fand ich die Auflösung des Falls diesmal am Ende zu abrupt und fast etwas lieblos.