Heinrich Steinfest Der Umfang der Hölle

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Inhaltsangabe zu „Der Umfang der Hölle“ von Heinrich Steinfest

Leo Reisiger rettet eine Dame vor einer Horde Hooligans. Ihr Gatte Siem Bobeck lädt ihn zum Dank in sein Schloss im österreichischen Purbach ein. Reisiger nimmt an, doch der Dank ist nicht von Dauer. Dort öffnet sich Reisiger der ganze Umfang einer Hölle: Bobeck ist Begründer einer Sekte und auf der Suche nach einem legendären mittelalterlichen Buch. Als Reisiger aus der Hölle entlassen wird, sitzt er im Rollstuhl, und Bobeck lebt immer noch … Heinrich Steinfests ausgesprochen skurriler Humor und einzigartiger Schreibstil machen diesen Kriminalroman zu etwas ganz Besonderem.

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  • Rezension zu "Der Umfang der Hölle" von Heinrich Steinfest

    Der Umfang der Hölle

    Graf Zahl

    28. October 2009 um 14:18

    Der Plot ist schnell nacherzählt: Leo Reisiger rettet eine ehemalige Schlagersängerin und Frau eines Hirnforschers vor einer Horde Hooligans. Einer der Hooligans war, wie sich später herausstellt, der Neffe des Wissenschaftlers. Als Reisiger das Wochenende auf dem Anwesen der Ex-Schlagersängerin und ihres Mannes verbringt, überfällt der Rest der Familie des Neffen das Schloss. Nun kommt heraus, dass der Neffe das Versuchskaninchen des Onkels war, an dem er eine aggressionssteigernde Droge getestet hat. Es kommt zu einem kleinen Inferno und einer anschließenden Verfolgungsjagd (oder auch nicht) um die ganze Welt. Aber wie eigentlich immer bei Steinfest ist die Handlung fast schon Nebensache. Viel wichtiger sind die Nebenschauplätze die oftmals gar nichts mit der eigentlichen Kriminalgeschichte zu tun haben. Da sind zum einen die Personen. Eine(r) ist skurriler als der/die Andere. Als Beispiel sei nur Reisigers Obsessionen bezüglich Lottos und des Mondes zu nennen. Dann gibt es Geschehnisse, die aber auch überhaupt nichts mit dem Fortgang der Handlung zu tun haben. Sie stehen für sich, sind aber so genial, dass z.B. eine erotische Eskapade im Nachtzug München – Linz alleine schon das Buch empfehlenswert machen. Fazit: Wer nur auf klare stringente Krimihandlungen steht, sollte von dem Roman die Finger lassen. Wer aber auf skurille Geschichten und Personen steht und nebenbei noch ein wenig Philosophie und Theologie serviert haben möchte, der muss diesen Roman lesen. Wieder einmal beweist Steinfest, dass im Kriminalroman derzeit großartige deutschsprachige Gegenwartsliteratur zu finden ist (siehe auch Wolf Haas).

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  • Rezension zu "Der Umfang der Hölle" von Heinrich Steinfest

    Der Umfang der Hölle

    Rabenfeder

    06. November 2008 um 08:54

    Gut. Ein Krimi wie von Musil, nur unterhaltsamer.

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