Heinrich Steinfest Die Haischwimmerin

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Inhaltsangabe zu „Die Haischwimmerin“ von Heinrich Steinfest

Meisterpolizistin Lilli Steinbeck hat eine Vergangenheit namens Ivo. Als Ivo durch einen rätselhaften Auftrag aus seinem beschaulichen, aber lillilosen Leben als Baumheiler gerissen wird, bekommt diese Vergangenheit plötzlich Gegenwart eingehaucht. Ivo soll für ein Pharmaunternehmen einen Baum aus der sibirischen Tundra holen. Der Auftrag führt ihn in eine unterirdische Verbrecherrepublik – und vielleicht brauchte es genau diesen Umweg, damit Ivo Lilli noch einmal begegnen könnte.

Eine virtuos erzählte Geschichte, bei der ich leider das Tempo des ersten Buches etwas vermisst habe.

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    Die Haischwimmerin
    Duffy

    Duffy

    31. March 2017 um 18:44

    Ivo Berg und Lilli Steinbeck waren ein Paar und ein Unfall machte der Beziehung ein Ende, denn auch ein erwartetes Baby wurde Opfer. Lilli wird eine allseits geschätzte und kompetente Polizistin und Ivo, durch diese Trennung aufs schwäbische Land gespült, entwickelt sich zum Baumpfleger, mit der Gabe, mit ihnen sprechen zu können. Nach Jahren treffen sie sich in Sibirien wieder. Ivo soll für ein Pharmaunternehmen einen ganz besonderen Baum nach Deutschland bringen und Lilli ist mit den Ermittlungen in einer Mordserie beschäftigt. Zufällig hängt beides zusammen und führt auch die beiden wieder dorthin, wo sie sich getrennt haben.Steinfest ist ein sehr guter Erzähler und hat hier die Kulisse einer unterirdischen Verbrecherrepublik geschaffen, die ihre eigenen Regeln hat. Das ist so unwahrscheinlich wie auch schlüssig, denn der Autor hat die Gelegenheit, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Dazu punktet er noch mit lebensweisen Gedanken, die schon alleine für sich stehen könnten. Einziges Manko dieses Romans bleiben die starken Spannungsschwankungen, denn zwischendurch lässt es etwas nach, nimmt aber dann wieder Fahrt auf. Dennoch, trotz dieser kleinen Defizite ist Steinfest hier ein Roman gelungen, der von dem Plot lebt. Außergewöhnlich und mit dem üblichen guten und einnehmenden Stil an den Leser gebracht.

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  • Zu abgedrehter irrwitziger Krimi in sprachlicher Perfektion

    Die Haischwimmerin
    awogfli

    awogfli

    19. August 2015 um 09:59

    Was habe ich mich auf die Fortsetzung von Steinfests Krimireihe die "Feine Nase der Lilli Steinbeck" mit der hübschen österreichischen Kommissarin und ihrem Modetick gefreut und der Anfang war wieder mal sehr vielversprechend... Mein Lieblingskrimiautor und -fabulateur spielt und jongliert mit bildhafter Sprache, schafft knackige moderne, teilweise sehr witzige Anekdoten. Fast könnte man meinen, dieser Epiker würde in einem Fass residieren bzw. malochen, auf dem steht: Steinfestdis - täglich frische Aphorismen. :-) "Männer in Autos erliegen biochemischen Desastern, für die sie nichts können. Sie können allerdings sehr wohl etwas dafür, sich trotzdem hinter ein Steuerrad zu setzen. Wenn es stimmt, dass Männer besser beim Parken sind, dann nur darum, weil die Autos so froh sind, dass der Mißbrauch ihres Körpers zu Ende geht." "..für einen kurzen Moment war der Anwalt berühmt geworden, weil er einen bekannten Fußballer in einem Mordfall, einer Eifersuchtsgeschichte, vertreten und einen Totschlag erwirkt hatte, gleich einem, der aus einem Glas Wein den ganzen Alkohol herausargumentiert." "Nein das waren weder edle Wilde, noch konnte man sie mit den Schischaukelvölkern der europäischen Alpen vergleichen, die zu absolut jeder Kasperliade bereit waren." In jedem Absatz spürt man Steinfests Lust am Formulieren, am Ideen ausbreiten, am Schreiben, am Erzählen, am Phantasieren, am Erfinden von Gedanken. Diesen Satz habe ich ausnahmsweise von literaturblog.at gemopst um auszudrücken, dass ich fast drauf und dran war, seitenweise Zitate hier vorzustellen und die Hälfte wieder gestrichen habe. Nun zur Handlung .... da wird es schwierig. Zu Beginn der Geschichte erfährt der Leser in einer Rückblende wie Lilli Steinbeck zu ihrer zertrümmerten Klingonennase gekommen und ihre große Liebe plötzlich verpufft ist. Das ist ganz großes Kino. Dann aber wird in der Gegenwart ihr ehemaliger Liebster Ivo als Baumflüsterer irgendwo in die Sibirische Taiga geschickt, landet letztendlich in einer unterirdischen Stadt bzw. Verbrecherrepublik, die vor allem durch Konsum von Fliegenpilzen funktioniert, und trifft dort wieder auf seine ehemalige Lebensgefährtin. Gemeinsam klären sie Mordfälle an jungen Frauen auf. Wie so oft entgleitet Steinfest die Krimihandlung zuerst ins Mysteriöse, um letztendlich in komplett logikferne Gschichtln abzudriften. Gegen sowas habe ich prinzipiell überhaupt nichts, aber der Autor probiert gar nicht mal, seine logischen Löcher, Fehler und unglaublichen, wissenschaftlich unmöglichen Kuriositäten näher zu erläutern & zu erklären, sondern erwähnt sie zwar, läßt sie dann aber unbeantwortet stehen. Punkt. Das ist der Moment, in dem ich mir als Leser verarscht vorkomme, denn ein bisschen bemühen hätte er sich schon können, mir irgendeine Erkärung vorzusetzen, wenn sie auch noch so an den Haaren herbeigezogen ist. Deshalb gibt es zwar fünf Sterne für die Sprache und Figurenentwicklung, leider aber in der Endabrechnung nur drei für den völlig aus den Fugen geratenen Plot. Fazit: Wer Sprache liebt, wird über die anderen Kalamitäten locker hinwegkommen und das Buch genießen, aber ich habe schon weitaus bessere Steinfests gelesen.

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