Ein sturer Hund

von Heinrich Steinfest 
4,2 Sterne bei23 Bewertungen
Ein sturer Hund
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Inhaltsangabe zu "Ein sturer Hund"

Wer ist die Mörderin, die ihre Opfer porträtiert und anschließend mit ritueller Präzision köpft? Und was hat sie mit dem Wiener Privatdetektiv Cheng zu tun? Denn als er sich selbst porträtiert findet, startet sein Wettlauf gegen die Zeit, und er muß feststellen, daß nicht nur sein Mischlingsrüde Lauscher ein sturer Hund ist ... Der zweite Roman um den einzelgängerischen, sympathischen Detektiv Cheng. »Heinrich Steinfest ist mit Ein sturer Hund sein bisheriges Meisterstück gelungen.« (Die Zeit)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492261630
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:313 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.02.2006

Rezensionen und Bewertungen

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    Bellamis avatar
    Bellamivor 5 Jahren
    Wieder ein wahres Lese(stein)fest

    Stuttgart. Dort lebt  Herr Mortenson, der  ein erfolgloser Schriftsteller ist.
    Eine Trilogie hat er bisher veröffentlichen können. Er weiß , dass diese Bücher nicht gut geschrieben sind.
    Der eigenartige Herr Mortenson  verbringt viel Zeit in der Stadtbibliothek. Umsomehr wundert er sich, als er beobachtet, dass seine Bücher, alle drei !, in der Stadtbibliothek ausgeliehen werden. 

    Warum dieser Mann diese Bücher ausgeliehen hat, erzählt uns Heinrich Steinfest auch, aber erst am Ende des Buches, wie "genial" !

    Was dazwischen passiert ist wieder " noch genialer "... auch wenn der eigentlich Star dieser Krimireihe erst nach etwa 1/3 des Buches seine Rolle in diesem Fall übernimmt.
    Der Star ist Cheng oder das was von ihm nach seinem 1. Fall noch übriggeblieben ist. ;-)
    Er ist  noch immer recht erfolglos und wird auch nach "seiner Flucht" nach Stuttgart seines Aussehens und Namens  wegen für einen Chinesen gehalten. Sein Wiener Dialekt führt dann eher noch mehr zur Verwirrungen.

    Wie schon im 1. Fall von Cheng ist auch dieser "Mordfall" für mich nur der Rahmen einer Unterhaltung auf sprachlich hohem Niveau.  Das Buch quillt nur so über vor hinterhältigem Humor, stichelnder Satire, Liebe zum Detail, philosophischer Sätze oder ganzer Seiten abstruser Gedanken, wie 44 Sekunden in einem Fahrstuhl und was da alles passieren kann , auf 2 Seiten erzählt.
    Und auch der Mordfall ist nicht ohne, zumal spektakulär gemordet wird und der Fall internationale Kreise zieht.

    Man muss die Lesefeste feiern wie sie fallen, aber Herrn Steinfest sollte man dazu einladen.
    Genial, spitze und wieder 5 fette Sterne.

     

    Kommentare: 1
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    awogflis avatar
    awogflivor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein sturer Hund" von Heinrich Steinfest

    Naja diesmal bin ich nicht so arg begeistert. Cheng ist in Stuttgart einer irren Mörderin auf der Spur, die ihren Opfern die Köpfe abtrennt.

    Leider fehlt dem Krimi diesmal der beissende, hundsgemeine Witz, der sich bei Steinfest immer einschleicht, wenn er drauf und dran ist Österreicher oder die österreichische Kultur zu beschreiben. Die bildhafte Sprache ist zwar immer noch vorhanden und auch ein paar ironische Bemerkungen treffen ins Schwarze, aber alles ist so korrekt und ein bisschen zahm eben auf die deutsch-schwäbische Umgebung abgestimmt, dass es mir einfach nicht so gut gefällt. Bezüglich Handlung und Finale war Steinfest ja sowieso so gut wie nie ein virtuoser Meister.

    Fazit gut und lesenswert, aber nicht berauschend.

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    ralluss avatar
    rallusvor 8 Jahren
    Rezension zu "Ein sturer Hund" von Heinrich Steinfest

    Begeisterte mich das erste Buch von steinfest noch am meisten durch seine Sprache, begeistert mich das zweite durch seine Sprache UND seine Geschichte und die liebevollen skurillen Figuren.
    Auch fabuliert er diesmal nicht so weit weg von seiner Geschichte, was dieser sehr gut tut.
    Im zweiten Band, der zeitlich mitten im ersten Band angesiedelt ist, treffen wir erst nach einem Drittel des Buches auf Cheng, aber dann bringt er sehr subtil die Geschichte ins Rollen. Schade dass Steinfest so wenig bekannt ist, er ist eine der besten deutschen Gegenwartsautoren.
    Dies ist KEIN typischer Kriminalroman, aber ein köstlicher skuriller Spass.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Ein sturer Hund" von Heinrich Steinfest

    Heinrich Steinfest lässt Cheng hier durch seinen zweiten, seinen Stuttgarter Fall taumeln. Obwohl man mit dieser abwertenden Bemerkung der Souveränität seines Hund Lauscher sicher am meisten unrecht tut.
    In seiner "Cheng"-Trilogie nicht das beste. Oder anders gesagt er kann pointierter eine Person oder einen Ort skizzieren ("Die feine Nase der Lilli Steinbeck") und seine Absurditäten trieben bereits prächtigere Blüten ("Der Umfang der Hölle")

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    Morticia100175
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    nachtfalter
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    globosound
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    Hochesvor 3 Jahren
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    Economovor 3 Jahren
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    john_lodisvor 5 Jahren

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