Heinrich Steinfest Tortengräber

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Inhaltsangabe zu „Tortengräber“ von Heinrich Steinfest

Klaus Vavras tägliche Freuden sind es, Croissants zu essen und Frauen am Telefon anzuschweigen. Seine beiden Gewohnheiten bringen ihn in ernste Gefahr: Vavra kann es nämlich nicht unterlassen, die auf einem Geldschein – den er natürlich beim Croissant-Kauf bekommen hat – gekritzelte Nummer zu wählen und wie gewohnt zu schweigen. Wenige Minuten später stürmt die Polizei seine Wohnung. Und damit beginnt eine ebenso mord- wie wendungsreiche und hoch komische Rallye quer durch Wien. »Heinrich Steinfest verfügt über ein schamlos bloßlegendes Sprachbesteck.« Der Standard

nett, aber nichts besonderes

— *Wölkchen*
*Wölkchen*

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  • Komische Story

    Tortengräber
    Schneeapfel91

    Schneeapfel91

    16. May 2015 um 16:02

    Ich hab mir diesen Roman gekauft, da ich in einer Zeitschrift darauf aufmerksam wurde. Dort wurde er relativ gut bewertet und es war von "schwarzen Humor" die Rede. Auch der der Titel sagt schon aus "Ein rabenschwarzer Roman". Also dachte ich, dass dieses Buch genau das Richtige für mich ist. Die Geschichte beginnt mit Vavra, der eine seltsame Eigenart hat: Er ruft Frauen an und schweigt sie an. Als er eines Morgens bei seinem täglichen Croissant-Kauf in der Bäckerei Lukas einen 20-Schilling-Schein bekommt, auf welchen eine Telefonnummer gekritzelt ist, ruft er sofort dort an. Die Nummer gehört der reichen Unternehmerfamilie Hafner, deren Tochter zu diesem Zeitpunkt entführt wurde. Aufgrund dieses unglücklichen Zufalls gerät Vavra in Verdacht, die Tochter Sarah entführt zu haben und wird eines Nachts von der Polizei aus seiner Wohnung abgeholt. Während des Romanverlaufs werden noch einige andere Personen ermordet aufgefunden. Abschließend findet die Story ein bizarres Ende, denn es ereignet sich eine Explosion mitten in Wien, die einige Opfer fordert. U.a. auch Vavra. Der Text ist überwiegend hyotaktisch, d.h. äußerst verschachtelt geschrieben. So geht ein Nebensatz in einen nächsten Nebensatz über, was die ganze Story langatmig erscheinen lässt. Einige Passagen musste ich öfters lesen, um sie überhaupt verstehen zu können. Der Roman war schon etwas anstrengend, wenn ich ehrlich bin. Nichtsdestotrotz musste ich gelegentlich auch schmunzeln aufgrund des schwarzen Humors.

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  • Komplzierte Satzstellungen

    Tortengräber
    Armillee

    Armillee

    02. August 2014 um 09:06

    Der Autor meinte es sicher gut, viele Informationen in einen Absatz zu legen, aber für mich war das anstrengend zu lesen. Ich habe oft manches ein zweites Mal gelesen und mir dann Gedanken gemacht, was damit wohl alles gemeint ist. Ich bin hier nicht weit gekommen. Es gab keinen Lesefluss. Ein Beispiel..: Natürlich: Durch die Fernsehserien wirbelten in jüngster Zeit weibliche Chefkriminalistinnen, rotgelippt, schmalwangige Bastionen der Unbestechlichkeit zwischen kalter Autorität und Waldorfpädagogik wankend, zwischen distanzierter Grazie und burschikoser Direktheit. Aber dass auch im wirklichen Leben Frauen in den befehlsgebenden Bereich des polizeilichen Apparates vordrangen, war Vavra so neu wie fremd und ihm ein weiterer Beweis für den fatalen Einfluß klischeebildender Fiktionen auf die Realität. Was es im Fernsehen gab, drängte sich in die Köpfe des Publikums in die Wirklichkeit hinein. Ein künstlicher Virus, der mit mörderischer Kraft in die Natur fuhr und sie bis zur Unkenntlichkeit deformierte. Für diese gehobene Ausdrucksweise bin ich zu leicht gestrickt...!

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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  • Rezension zu "Tortengräber" von Heinrich Steinfest

    Tortengräber
    rallus

    rallus

    19. September 2011 um 11:31

    Klaus Vavra ist ein Langeweiler und hat ein durch organisiertes Leben. Einen Spleen hat er, er ruft wahllos Telefonnummern an und schweigt am liebsten alleinstehende Frauen an, die er ans Telefon bekommt. Eines Tages findet er eine Nummer auf einem 20 Schilling Schein und ruft dort an. Kurze Zeit später wird er verhaftet. Die recht Kafkasche Einleitung benutzt Steinfest zu einem rabenschwarzen Krimi der durch immer neue Erkenntnisse verblüfft und einen immer wieder überrascht. Verschiedene Wahrheiten führen zu einem Finale Mortem, aber noch ist die Geschichte nicht zu Ende, der Epilog verbindet alle Fäden und führt zu einer anderen Wahrheit. Ich kenne wenig Schriftsteller die die Gabe haben jeden einzelnen ihrer Sätze wie geschliffene Diamanten erscheinen zu lassen, die scharf in die bigotte Gesellschaft schneiden. Dass Wien und dessen rabenschwarzes Umfeld den Hintergrund bildet, ist eine perfekte Ergänzung. Auf einer Seite, in wenigen Worten läßt er eine Figur entstehen und danach weiß der Leser alles über sie, als würde er den Charakter sein Leben lang kennen. Dazu kommt noch ein Krimi dessen Plot seinesgleichen sucht, Verwirrung, Aufklärung, neuere Verwirrung und immer wieder diese köstliche Beilagen, diese zersetzenden Adjektive, kein Wort ist hier zu viel. Man muss sie einfach alle lesen 12 von 10 Punkten sind hier noch zu wenig.

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  • Rezension zu "Tortengräber" von Heinrich Steinfest

    Tortengräber
    LxNRG

    LxNRG

    06. October 2008 um 19:10

    War OK, mehr aber auch nicht. Bin mit den teilweise sehr verschachtelten Sätzen nicht zurecht gekommen. Es hat sich leider kein richtiger "Lese-Flow" eingestellt.