Heinrich Thies Hilferuf aus dem Folterkeller

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Inhaltsangabe zu „Hilferuf aus dem Folterkeller“ von Heinrich Thies

Freunde, Nachbarn und Kollegen beschrieben ihn als freundlich, hilfsbereit und geselling, er galt als liebevoller Vater, als Stimmungskanone, als Kumpel, als unbescholtener Handwerker und seriöser Geschäftsmann mit Kontakten zu den höchsten Kreisen der Gesellschaft. Doch unbemerkt von der Außenwelt führte der Kürschnermeister Lutz Seifert über viele Jahre hinweg ein ganz anderes Leben. Im Atomschutzbunker seines Reihenhauses in Hamburg-Rahlstedt hielt der Pelzhändler mehrere Frauen gefangen, folterte sie wochenlang, tötete sie, zerstückelte die Leichen und löste sie in Säurefässern auf, die er dann im Garten vergrub. Zuvor zwang er seine Opfer, ihren Angehörigen zu schreiben, dass sie nicht nach ihnen suchen sollten, weil sie einen neuen Partner gefunden hätten und ein neues Leben beginnen wollten – fernab ihres bisherigen Wohnorts. Die Polizei widmete den Vermisstenfällen daher keine größere Aufmerksamkeit. Dies änderte sich erst, als die Kriminalbeamtin Karla Sommer auf eigene Faust ermittelte – gegen den Willen ihres Vorgesetzten, nach Feierabend und an Wochenenden. Anders als ihre Kollegen glaubte die Polizeiobermeisterin einer Frau, die von Seifert nach einer gescheiterten Lösegeldforderung freigelassen worden war und aus ihrer Gefangenschaft angeblich 'wirres Zeug' berichtete. Die Polizistin nahm auch die Mutter einer Industriekauffrau ernst, die drei Jahre zuvor überraschend verschwunden war. Sie befragte Zeugen, studierte Akten, stellte Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Vermisstenfällen her und veranlasste die Justiz so zum Handeln. Mit Erfolg: Seifert wurde schließlich 1996 wegen Mordes in zwei Fällen zu lebenslanger Haft verurteilt.

gut recherchiert. Schlimm, wenn unscheinbare sehr nette Leute sich als grausame Mörder entpuppen. Ein unscheinbarer Nachbar...

— anja_bauer

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    Hilferuf aus dem Folterkeller

    anja_bauer

    04. December 2015 um 10:44

    Lutz Seifert führt ein recht bescheidenes ruhiges Leben. Er ist immer höflich, sehr nett und zuvorkommend, sagen die Nachbarn.  Umso entsetzter sind diese, als sie erfahren, dass der Kürchnermeister ein sehr brutaler Serienmörder ist.  Angehörige haben schon öfters bei der Polizei ihre Familienmitglieder als vermisst gemeldet und immer kam der Name Seifert mit ins Spiel. Doch damals glaubte die Polizei den ganzen Briefen und Nachrichten von den Verschwundenen, dass sie neu anfangen wollen und man nicht nach ihnen suchen sollte. Alles weißt halt auf ein freiwilliges Gehen hin. Doch Karla Sommer ist das alles zu suspekt und befasst sich mit der Frage, ob diese Personen wirklich aus eigenem Antrieb gegangen sind.  Umso mehr sie dabei ermittelt, ums o mehr gruselige Details kommen hierbei ans Tageslicht. FAZIT: Heinrich Thies hat dieses Buch geschrieben. Sehr anschaulich beschreibt er  die intensive Ermittlungsarbeit von der Kommissarin.  Die Hintergründe sind gut recherchiert und man kommt immer näher an das Grauen heran, was Seifert da gemacht hat. Und man bekommt auch einen Einblick in das zweite unscheinbare Leben von dem Kürchnermeister.  Außerdem geht der Autor ausführlich in das Thema S/M ein und beleuchtet diese Szene. Welche Rolle hat dieser Trend bei den Morden gespielt. Sachlich aber realistisch ist dieses Buch, ohne irgendwelche Effekthascherei. Am Ende wird ausführlich über den Trend S/M erzählt und bis ins kleinste Detail gegangen. Mir persönlich ein wenig zu viel des Guten. Weniger ist oftmals mehr.  Auch ist mir der True Crime ein klitzekleines bisschen zu nüchtern. Ich habe schon viele wahre Kriminalitätsbücher gelesen, deswegen kann ich da ein wenig vergleichen. Was mir hier auch gefehlt hat, waren die Bilder. Darüber hätte ich mich schon ein wenig gefreut, damit man sich Seifert vorstellen kann. Denn wie sieht ein bescheidener netter Mensch aus, der zu solchen Grausamkeiten fähig ist.

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