Heinrich von Kleist

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Lebenslauf von Heinrich von Kleist

Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist war der erste Sohn von Joachim Friedrich von Kleist, der ebenso wie seine Vorfahren, eine erfoglreiche militäre Ausbildung hinter sich hatte. Kleist stammte aus der zweiten Ehe seines Vaters und hatte noch 6 Schwestern und Halbschwestern und einen Bruder. Sein Vater starb als er 11 Jahre alt war. Er wurde im Haus des Predigers S. Cartel unterrichtet, dieses brachte ihm auch die klassischen Dichter und zeitgenössischen Philosophen näher. Anschließend besuchte er das französische Gymnasium. Wie es die Familientradition vorgab, trat er 1792 der Armee bei. Er brachte es bis zum Leutnant, stellte aber schnell fest, dass er seine Zukunft nicht beim Militär sah. 1799 verließ er die Armee, gegen den Willen seiner Familie. Er studierte in Frankfurt Mathematik, Physik, Kulturgeschichte, Latein und – zur Beruhigung seiner Verwandten – Kameralwissenschaften. Im selben Jahr lernte er auch Wilhelmine von Zenge kennen und verlobte sich mit ihr. Wie zahlreiche andere Literaten dieser Zeit, beschäftigte er sich sehr mit Naturwissenschaften, vor allem mit deren praktischer Erprobung. Für Wilhelmine trat er in den Staatsdienst ein, da ihre Eltern das verlangten vor einer Hochzeit und brach sein Studium ab. Später zerwarf er sich aber mit Wilhelmine, da diese nicht gemeinsam mit ihm als Bäuerin leben wollte. 1804 wurde er mit Freunden als Spione verhaftet. In Haft schrieb er die Marquise von O. Zu seiner Schwester Ulrike hatte er ein sehr inniges Verhältnis und schrieb ihr zahlreiche Briefe, die heute noch erhalten sind. Am 21. November 1811 begann er gemeinsam mit der an Krebs erkrannten Schriftstellerin Henriette Vogel Selbstmord. Er erschoss zuerst Henriette, dann sich selbst.

Bekannteste Bücher

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  • Empfehlenswerte Komödie

    Der zerbrochene Krug

    WoIstMeinKeks

    15. October 2017 um 15:47 Rezension zu "Der zerbrochene Krug" von Heinrich von Kleist

    In dem Lustspiel "Der zerbrochene Krug", von Heinrich von Kleist, uraufgeführt im Jahre 1806, geht es um einen Streitfall, der mit einem zerbrochenen Krug beginnt, welcher im weiteren Verlauf der Geschichte an Bedeutung verliert. Die Handlung findet ungefähr 1685 in Huisum, in den Niederlanden statt.Die Komödie ist unterhaltsam gestaltet und einfach zu verstehen. Es lassen sich Bezüge zu Adam und Eva, sowie zu Ödipus aus der griechischen Mythologie herstellen. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen und man sollte dieses Buch gelesen ...

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  • Damals ein Skandal sondergleichen!

    Die Marquise von O....

    Tux

    08. October 2017 um 09:56 Rezension zu "Die Marquise von O...." von Heinrich von Kleist

    Eine Frau, die ohne es zu wissen, schwanger wird und zu allem ihren Vergewaltiger auch noch heiratet und sodann innigst liebt, wird der modernen Generation eher unglaubwürdig erscheinen. Will von Kleist hier in nüchterner Schreibweise eine frühe Art von Emanzipation beschreiben? Geht es um verletzen Stolz, Verantwortungsbewusstsein oder Schuld? Der Deutungsmöglichkeiten gibt es wohl mehrere.

  • Zeitloses Drama über den menschlichen Gerechtigkeitssinn.

    Michael Kohlhaas

    Tux

    23. July 2017 um 10:15 Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    @page { margin: 2cm } p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120% } Der Pferdehändler Michael Kohlhaas wir von einem Junker um zwei Pferde betrogen und versucht vergeblich, auf gerichtlichem weg zu seinem Recht zu kommen. Als auch noch seine Frau ermordet wird, wirft Kohlhaas jeden Glauben an Gerechtigkeit seitens der behörden weit von sich und begibt sich auf einen Rachefeldzug, der noch heute vom ‚Normalbürger‘ als getrieben von‚überzogenem Gerechtigkeitssinn‘ angesehen wird. Heinrich von Kleist versinnbildlicht mit dieser ...

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  • Kleists bestes Werk

    Die Marquise von O...

    Maria0001

    29. May 2017 um 20:42 Rezension zu "Die Marquise von O..." von Heinrich von Kleist

    Eine Lektüre, bei der man erst im Nachhinein merkt, wie wichtig Details sind...

  • Ein erfolgloser Versuch

    Das Erdbeben in Chili

    rkuehne

    21. April 2017 um 21:35 Rezension zu "Das Erdbeben in Chili" von Heinrich von Kleist

    Ich hab es immerhin versucht, aber es hat auf ganzer Strecke nicht funktioniert. Ich las die Wörter aber spätestens ab der Hälfte der kurzen Erzählung hat mich ihr Inhalt nicht mehr erreicht. Auf kurzer Strecke waren mir zu viele Personen, so dass es schwerviel, sie auseinander zu halten und der Geschichte überhaupt zu folgen. Nicht mein Fall.

  • Für Freunde von Schachtelsätzen

    Michael Kohlhaas

    sKnaerzle

    21. February 2017 um 14:48 Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Ich gebe zu, weder der Stil (ich schaff es, in diesen Hauptsatz noch einen Nebensatz reinzuschachteln - wo ist der Hauptsatz denn überhaupt geblieben) noch das Thema (funktioniert Absolutismus ohne Rechtssicherheit oder sollen wir gleich zur Aufklärung weiterschreiten) reißen Leser von heute so richtig vom Hocker. Andererseits ist die Frage, ab wann man das Gewaltmonopol des Staates übergehen kann und zur Selbsthilfe greifen darf in Zeiten, in denen sich Pfefferspray exzellent verkauft, auch nicht so unaktuell. Und am Ende gibts ...

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  • Prinz Friedrich von Homburg-Weinerlicher Charakter; so gar nicht dem Idealbild eines Mannes gerecht

    Prinz Friedrich von Homburg

    Maikime

    29. April 2016 um 00:31 Rezension zu "Prinz Friedrich von Homburg" von Heinrich von Kleist

    Titel: Prinz Friedrich von Homburg Autor: Heinrich von Kleist; seine letzten Worte bevor er in den Freitod ging sind an seine Frau gerichtet und lauten: "(...) die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war. Und nun lebe wohl." Erscheinungsdatum: 1821 Seitenanzahl: 96 Sprache: deutsch Teil: 1 von 1 Inhalt: Fehrbellin im Jahre 1675. Prinz Friedrich gewinnt die Schlacht gegen Schweden unter dem Befehl von Kurfürst Friedrich Wilhelm. Jedoch hatte er gegen den ausdrücklichen Befehl des Kurfürsten gehandelt und so lässt ...

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

    zu Buchtitel "Euphoria" von Lily King

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ...

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    • 1703

    Gruenente

    06. January 2016 um 19:13
  • Zwei Novellen, zweimal Drama

    Die Marquise von O... /Das Erdbeben in Chili

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. November 2015 um 19:35 Rezension zu "Die Marquise von O... /Das Erdbeben in Chili" von Heinrich von Kleist

    Ich musste beide Texte für die Uni lesen, und ich muss zugeben, es wären sonst auch nicht die ersten Texte, die ich freiwillig für meine Klassiker-Bildung lesen würde. Aber so kam es eben, dass ich sie doch aufschlug. Zuerst einmal: "Die Marquise von O...." (Ja, vier Punkte, die Reclam-Ausgabe verschweigt das aber leider) und "Das Erdbeben in Chili" sind zwei Novellen, also zwei kurze Geschichten, in denen jeweils eine "unerhörte sich ereignete Begebenheit" vorkommt. Das ist aber auch alles, was die Geschichten vereint, sie sind ...

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  • Na ja...

    Die Marquise von O...

    darigla

    16. January 2015 um 18:19 Rezension zu "Die Marquise von O." von Heinrich von Kleist

    Ich glaube, dass die Grundidee des Buchs wirklich interessant ist. Speziell für die heutige Zeit, jedoch ist die Umsetzung des Buch meiner Meinung nach eher Misslungen. Ein ziemlich merkwürdiger Schreibtil, der viel Platz für verschachtelte Sätze bietet (die erste Seite umfasst knapp 10 (!) Sätze, woran man ja sehen kann, dass die Sätze ziemlich lang sein müssen) und eine größtenteilmeinfach nur langweilige Handlung konnten mich leider nicht wirklich überzeugen. Privat hätte ich wahrscheinlich sowieso nicht zu dieser Novelle ...

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