Heinrich von Kleist Michael Kohlhaas

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Inhaltsangabe zu „Michael Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist

Text und Kommentar in einem Band. In der Suhrkamp BasisBibliothek erscheinen literarische Hauptwerke aller Epochen und Gattungen als Arbeitstexte für Schule und Studium. Der vollständige Text wird ergänzt durch anschaulich geschriebene Kommentare.

Ein Klassiker der Welt-Literatur.

— Tux

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  • Zeitloses Drama über den menschlichen Gerechtigkeitssinn.

    Michael Kohlhaas

    Tux

    23. July 2017 um 10:15

    @page { margin: 2cm } p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120% } Der Pferdehändler Michael Kohlhaas wir von einem Junker um zwei Pferde betrogen und versucht vergeblich, auf gerichtlichem weg zu seinem Recht zu kommen. Als auch noch seine Frau ermordet wird, wirft Kohlhaas jeden Glauben an Gerechtigkeit seitens der behörden weit von sich und begibt sich auf einen Rachefeldzug, der noch heute vom ‚Normalbürger‘ als getrieben von‚überzogenem Gerechtigkeitssinn‘ angesehen wird. Heinrich von Kleist versinnbildlicht mit dieser Erzählung das ‚Aufmucken‘ des damaligen Bürgertums gegen den selbstgerechten Adel und hat damit eine zeitlose und auch heute noch aktuelle Geschichte geschaffen, deren Held, wenn auch kopfschüttelnd betrachtet, dennoch insgeheim unsere Bewunderung genießt.  

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  • Für Freunde von Schachtelsätzen

    Michael Kohlhaas

    sKnaerzle

    21. February 2017 um 14:48

    Ich gebe zu, weder der Stil (ich schaff es, in diesen Hauptsatz noch einen Nebensatz reinzuschachteln - wo ist der Hauptsatz denn überhaupt geblieben) noch das Thema (funktioniert Absolutismus ohne Rechtssicherheit oder sollen wir gleich zur Aufklärung weiterschreiten) reißen Leser von heute so richtig vom Hocker. Andererseits ist die Frage, ab wann man das Gewaltmonopol des Staates übergehen kann und zur Selbsthilfe greifen darf in Zeiten, in denen sich Pfefferspray exzellent verkauft, auch nicht so unaktuell. Und am Ende gibts ja auch ein Trostpflaster: die Geschichte mit der Zigeunerin ist einfach nur eine Rachegeschichte, wo es nicht mehr um abstrakte Rechtsphilosophie geht, sondern um spannende Handlung. 

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702

    Gruenente

    06. January 2016 um 19:13
  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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  • Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    books4life

    27. April 2012 um 15:52

    *Die mit Abstand schlimmste Schullektüre aller Zeiten!* _Der Rosshändler Kohlhaas, vom Junker Wenzel von Tronka unrechtmäßig um zwei seiner Pferde gebracht, streitet für Gerechtigkeit: Als ihm diese auf juristischem Weg verwehrt bleibt, beginnt er einen blutigen Rachefeldzug gegen seinen Übeltäter. Schließlich erfährt er Genugtuung – doch für das auf der Suche nach Gerechtigkeit begangene Unrecht zahlt Kohlhaas mit seinem Leben._ *Eigene Meinung:* Also ich hab ja in der Vergangenheit schon wirklich schreckliche Bücher für die Schule lesen müsse, aber "Michael Kohlhaas" übertrifft alles! Erstmal ist die Sprache natürlich schon noch etwas älter und hier und da unverständlich, was für mich aber gar kein Problem darstellt. Mein Problem war eher die Durchsichtigkeit der Charaktere - und die Handlung! Das Thema klingt zwar recht spannend aber umgesetzt ist es nicht unbedingt toll worden. Alles zieh sich unglaublich in die Länge... *Fazit:* Ich kann einfach nicht verstehen, warum Lehrer uns diesen Mist aufzwängen ...

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  • Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    Badmojo44

    25. January 2012 um 02:00

    Viele sagen immer: "Ja die Geschichte ist vielleicht nicht schlecht, aber die Sprache! Dieses alte deutsch das hat es mir doch sehr schwer gemacht!" Naja also ich muss sagen ich empfand "dieses" deutsch, als nicht schlimm! Man kann das Werk schnell und flüssig lesen. Wenn ein Wort, mal ein Fragezeichen über den Kopf hinterlässt, schaut man einfach hinten bei Anmerkungen nach und schon entzaubert sich der Sinn des Satzes von ganz alleine. Andere Klassiker der deutschen Literatur haben mich da mehr zur Verzweiflung gebracht.Die Story finde ich gut! Selbige bekommt zwar einen kleinen Knick, wo Kohlhaas zu Luther geht und sich dann "ergibt" nimmt aber spätestens bei dem auftauchen der geheimnisvollen Kapsel wieder fahrt auf. Fazit: Mir hat es gefallen und daher 4 Sterne für den Altmeister.

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  • Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    Ines_Mueller

    03. July 2011 um 19:48

    "Nicht einer war unter seinen Nachbarn, der sich nicht seiner Wohltätigkeit, oder seiner Gerechtigkeit erfreut hätte; kurz, die Welt würde sein Andenken haben segnen müssen, wenn er in einer Tugend nicht ausgeschweift hätte. Das Rechtgefühl aber machte ihn zum Räuber und Mörder." Nachdem ich so viel Schlechtes von "Michael Kohlhaas" gehört hatte, hatte ich ehrlich gesagt etwas Bammel davor, dieses Buch zu lesen. Doch nach Beendigung der Lektüre muss ich sagen, dass ich positiv überrascht wurde. Natürlich ist die Sprache nicht ganz einfach zu verstehen, sodass der Leser sich stark konzentrieren muss, um dem Geschriebenen folgen zu können, doch ist sie meiner Meinung nach auch gleichzeitig sehr schön. Die Story an sich hat mir gut gefallen, auch wenn ich Kohlhaas' Entscheidung zum Räuber zu werden, nicht ganz nachvollziehen konnte. Allerdings gab es manchmal Stellen, die ich eher nur überflogen habe, da sie mich gelangweilt haben und mir zudem überflüssig erschienen. . Fazit: "Michael Kohlhaas" gehört vielleicht nicht zu den einfachsten Büchern der deutschen Literatur, ist aber durchaus eine schöne und anspruchsvolle Lektüre, die man relativ schnell durchlesen kann. Von mir gibt es drei Sterne!

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  • Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    TA_Wegberg

    23. April 2011 um 10:46

    Im Kleist-Jahr finde ich es beinahe verpflichtend, nach vielen Jahren mal wieder einen Text dieses Autors zu lesen. Ich entschied mich aus verschiedenen Gründen für die Erzählung "Michael Kohlhaas". Und ich gestehe: die Lektüre war vor allem eine Qual. Inhaltlich hat das Ganze eigentlich ein gewisses Potenzial, denn immerhin geht es um ein zeitloses Thema: Ein unbescholtener Mensch wird durch erlittenes Unrecht und seine Machtlosigkeit zum Amokläufer. Und so war ich auch bis ungefähr zur Hälfte des Buches einigermaßen gefesselt. Dann wird der Plot jedoch zunehmend abstruser, Kohlhaas sucht Zuflucht bei einer unüberschaubaren Fülle von verwirrenden amtlichen Institutionen, die ungefähr so prickelnd sind wie ein Glas Leitungswasser, und am Ende läuft das Ganze auch noch auf eine echte Räuberpistole hinaus, in der eine geheimnisvolle Zigeunerin und ihre Orakel die entscheidende Rolle spielen. Das ursprünglich sozialkritische Psychogramm eines Entrechteten wird zu einem unglaubwürdigen Fantasy-B-Movie ... Einzig die Tatsache, dass Kohlhaas am Ende zwar hingerichtet wird, es aber dennoch eine gewisse Wiederherstellung der Gerechtigkeit gibt, hatte noch einen (wenn auch schwachen) Reiz. Unendlich anstrengend ist Kleists Sprache - nein, nicht weil sie "altertümlich" wäre. Das ist sie natürlich auch, aber das allein wäre ja eher eine spannende Herausforderung. Tatsächlich bedient sich Kleist eines Beamtendeutsch, wie es schlimmer kaum vorstellbar ist. Manche Sätze erstrecken sich über die halbe Buchseite, Verben werden von zahllosen Nebensätzen gnadenlos zerstückelt, und keine Aussage kommt ohne eine Unmenge (wenig erhellender) Einschübe aus. Als Lektor bin ich beinahe in Versuchung, den ganzen Text neu zu schreiben - und zwar so, dass er in klaren, strukturierten Worten das Lesen zum Vergnügen macht. Aber dafür trägt die Handlung einfach nicht genug, und so würde ich einem Verleger des 21. Jahrhunderts schlicht von der VÖ abraten ... Ich würde mir wünschen, dass ein überzeugter Kleist-Fan mir seine Argumente vorträgt, damit ich erkennen kann, worin die Vorzüge dieses Autors liegen. Mir sind sie zumindest nach "Kohlhaas" ehrlich gesagt schleierhaft geblieben.

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  • Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    Steffen

    Bei dieser Novelle zeigt Kleist, indem er sich in Nebensatzen und Appositionen verliert, wie gewohnt, was ein qualitativ hochwertiges Stück Literaturgeschichte ausmacht: kunstvoll geschriebene Sätze, die keine wörtliche Rede zulassen, da sie, wäre sie tatsächlich vorhanden, das Kunstwerk zu zerstören drohte; dergestalt, dass sie zwar mehr Leben und Spannung in die Geschichte brächte, diese aber unseriös, gar anstößig aufgebaut wirken könnte. Demgemäß wird Kleist, da er seinen Stil zu behaupten weiß, mit Michael Kohlhaas, von welchem die Novelle handelt, in einem Punkt vergleichbar: dem Prinzip von Ordnung, das konstruierte, durchdachte Sätze von Kleist einerseits, die staatliche Rechtsprechung und den Sinn für Gerechtigkeit bei Michael Kohlhaas andererseits, verlangt und sogar fordert.

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  • Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    dieFranzi

    17. April 2010 um 17:18

    Für alle Menschen die dieses Buch aus purem Lesespaß lesen wollen und nicht verpflichtet sind es zu tun, denen möchte hiermit von ganzem Herzen abraten. Es ist kein Vergnügen.. Es fängt schon allein damit an, dass wenn man das Buch aufschlägt man einen einzigen Textfetzen vor sich stehen hat. Das Ganze erschwert sich dann noch dadurch, dass Kleist bevorzugt bzw ausschließlich zu endlos Sätzen (oder wie man im Deutschunterricht so schön sagt: Hypotaxen) neigt. Dies führt dann auch unweigerlich dazu, dass man irgednwann nicht mehr genau weiß wer da eigentlich grade etwas sagt oder ob überhaupt grade gesprochen wurde. Die Geschichte an sich ist eigentlich ganz nett aber Kleist bringt es irgendwie auch noch fertig diese so langweilig wie möglich zu verpacken und das ganze Geschehen endlos werden zu lassen. Selbst mit dem Hörspiel hat man Mühe dem Text zu folgen und nicht abzuschweifen.

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  • Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    Prinzessin

    15. December 2009 um 21:50

    Der Sprachstil dieses Buches ist überhaupt nicht mein Fall, es erforderte viel Zeit und Aufwand Sätze und Zusammenhänge sicher zuverstehen. Deshalb war es für mich eher anstrengend als schön dieses Buch zu lesen. Wie jeder Schüler der Oberstufe wurde auch ich mit diesem Buch versehen und ich muss sagen die Handlung dieser Novelle ist nicht schwer aber erstmal an die Handlung ran zukommen ist das schwere. Diese schwere Sprache mit interpretationen zu Verknüpfen war sehr schwer oder SChlüsse aus etwas zu ziehen. 3 Sterne von mir als Bewunderung so ein Buch zu schreiben. Ohne Lektürehilfe wäre ich hoffnunglos verloren gewesen.

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  • Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    Edmont Dantès

    15. December 2009 um 16:41

    Heinrich von Kleists Werk war Teil unserer drei Pflichtlektüren für das Abitur und hat von den dreien den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen. Die Gesichte ist schnell erzählt. Dem Rosshändler Michael Kohlhaas werden in einem absolutistischen Staat zwei seiner besten Rappen von einem feudalen Junker gestohlen. Nachdem ihm über den juristischen Weg keine Gerechtigkeit geschieht, fühlt er sich außerhalb der Gesellschaft und nimmt nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau das Recht selbst in die Hand. Nun entspinnt sich eine Gesichte die versucht, das Konfliktfeld um Widerstandt und Justiz in einem nicht rechtsstaatlichen System. In einem zentralen Gespräch mit Martin Luther lässt Michael Kohlhaas überreden, sich dem Gesetz wieder zu unterstellen. Was ist am Ende bindend, das von Menschen geschaffene "positive Recht" oder das in der Aufklärung formulierte Naturrecht und damit die Menschenrechte? Das ist der spannende Konflikt in diesem Buch den Kleist sehr gut rüberzubringen weiß. Natürlich bringt das Buch dem unbedarften Leser gewisse Hindernisse entgegen, etwa endlose Sätze und den Verzicht auf wörtliche Rede, auch wird es zum Ende hiin etwas konfus und verliert den roten Faden. Aber der Gedankenanstoß zum Thema auch in der dargestellten Eindringlichkeit ist absolut lesenswert und für Interessierte zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    LenaDaniela

    26. September 2009 um 18:50

    Ein sehr schönes Buch, wäre es nicht in so unglaublich langen verschachtelten Sätzen geschrieben, wie es zur damaligen Zeit wohl üblich war. Man kann sich sehr gut in das Geschehen reinfühlen, und den Menschen Kohlhaas bestaunen, ja bewundern. Und im gleichen Moment muss man ihn verachten und belächeln. Auch im Nachhinein bleibt mir eine ausdrucksstarke Skizze eines gerechtigkeitsfanatischen Mannes im Kopf- ein Buch was mehr einen Charakter als eine Geschichte beschreibt.

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  • Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    jess020

    23. July 2009 um 12:39

    Heinrich Kleists Klassiker handelt, wie der Titel schon treffend aussagt, von Michael Kohlhaas. Kohlhaas ist Pferdezüchter, Vater zweier Kinder und ist mit Lisbeth verheiratet. Als er eines Tages die Grenze passieren möchte, um seine Pferde zu verkaufen, wird er aufgefordert, einen Passierschein vorzuweisen, den es bisher noch nie gegeben hat. Als Kohlhaas sich weigert, besteht der Junker von Tronka darauf, dass er ihm zwei Pferde als Pfand überlässt. Kohlhaas geht darauf ein, reitet weiter und kehrt nach zwei Wochen zurück, mit dem Wissen, dass dieser Passierschein gar nicht existiert. Er möchte seine Pferde wieder mitnehmen, doch die wurden von Tronka zur Feldarbeit benutzt und befinden sich nun in furchtbarem Zustand - abgemagert, krank und ungepflegt. Kohlhaas schwört auf Rache - er versucht auf rechtlichen Wegen Tronka dazuzu zwingen, ihm seine Pferde in makellosen Zustand abzugeben. Doch Tronka weigert sich und die Justiz hilft Kohlhaas nicht weiter. Als dann auch noch seine Frau dabei stirbt, den Kurfürsten in Dresden von Kohlhaas' Anliegen zu überzeugen, fängt Kohlhaas an, Tronka zu suchen und Städte in Brand zu stecken. Was die Sprache angeht, so war diese gar nicht mal so anspruchsvoll, wie ich es vermutet hätte, doch dadurch, dass es keinerlei Abschnitte oder gar Kapitel gab, war die Lektüre sehr anstrengend zu lesen. Die Handlung an sich ist leider sehr vorhersehbar und eintönig. Aber nun ja, von einer Schullektüre war ja sowieso nicht viel zu erwarten - schon gar nicht, wenn es kleine, gelbe Reclam-Bücher sind ;)

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  • Rezension zu "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist

    Michael Kohlhaas

    bananen-hugo

    19. May 2009 um 11:02

    Gewiß, auch dieses Werk der klassischen Literatur ist, bedingt durch seine Schachtelsätze, nicht ganz leicht zu lesen. Man kann halt nicht so enfach über die Sätze hinweghuschen. Aber genau das fördert auch das konzentrierte Lesen. Die Bedeutung mancher Worte hat sich im Laufe der Jahrhunderte verschoben, allein schon dieses zu beobachten, empfinde ich als interessant. Letztlich bleibt aber kein Satz unverständlich. Im Gegensatz zu vielen anderen Klassikern ist das Zentralthema dieser Geschichte auch heute noch aktuell, und zwar auch ohne große intellektuelle Klimmzüge und Adaptionen in die heutige Zeit, es geht nämlich um Gerechtigkeit und die Macht von Obrigkeiten bzw. die Ohnmacht vor den Obrigkeiten. Dabei ist die Geschichte von ersten bis zur letzten Zeile packend. Sie zeigt wie auch der gesetzestreueste und gerechteste Bürger zum Verbrecher gemacht wird. Das Ende in seiner Konsequenz ist sicher bitter, aber so wie es beschrieben ist, logisch und unvermeidlich. Ich denke so wie ein kleiner Michel Kohlhaas hat sich schon fast jeder einmal gefühlt, ohne jedoch so zu enden, vielleicht weil ihm doch noch Gerechtgkeit widerfahren ist, vielelicht weil er letztlich aufgegeben hat und sich in sein Schicksal ergeben hat.

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