Heinrich von Kleist Penthesilea

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Inhaltsangabe zu „Penthesilea“ von Heinrich von Kleist

Kleists berühmtes Amazonen- Drama ist in drei Fassungen überliefert: einer Schreiberhandschrift mit Korrekturen von des Autors eigener Hand, dem Erstdruck in Buchform und einem umfangreichen Fragment einer Zeitschriftenveröffentlichung im »Phöbus«. Ironischerweise lag die Handschrift nicht dem Druck zugrunde und erweisen sich sowohl Handschrift als auch die erste Buchausgabe als mit Fehlern durchsetzt und überaus unzuverlässig; am besten sieht das Phöbus-Fragment aus – aber es enthält nur ein Drittel des Werks. In einer mustergültigen Studienausgabe mit Paralleldruck der beiden kompletten Fassungen, dem Fragment und einer ausführlichen Kommentierung entwirrt Ulrich Port die komplizierten Verhältnisse.

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  • Rezension zu "Penthesilea" von Heinrich von Kleist

    Penthesilea

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. October 2012 um 22:39

    "Penthesilea" erzählt die tragische Liebesgeschichte der gleichchnamigen Amazonenkönigin und des "Ilias - Superhelden" Achilles, ist dabei für den heutigen Leser allerdings häufiger unfreiwillig komisch (- 1*). Habe beim Lesen eines dramatischen Textes selten so viel gelacht wie bei "Penthesilea", was mit Sicherheit nicht der Intention des Autors entspricht. Wie eigentlich immer bei Kleist funktioniert das Drama erst, wenn man es laut liest: seine Rhythmik ist einfach beeindruckend, noch beeindruckender ist im Falle der "Penthesilea", dass der "Kleistbeat" trotz des Palimpsestcharakters des Stückes funktioniert. Dieser wiederum ist äußerst reizvoll, funktioniert aber nur, wenn der Leser die entsprechende Stelle aus der Illias und den Eintrag zum Thema "Penthesilea" in Hederichs mythologischen Lexikon kennt, die Kleists Text zu Grunde liegen. Für die zweifelhafte Aussage des Textes gibt es einen weiteren Minuspunkt: sowohl Penthesilea als auch Achilles fliegen, salopp gesagt, auf die Fresse, weil sie aus den Strukturen ihrer jeweiligen Gesellschaftsordnung ausbrechen. Was soll das dem Leser mitgeben? An dieser Stelle lasse ich mich gerne eines Besseren belehren und verbleibe bis dahin bei 3 von 5 Sternen für dieses Drama in bester Kleist'scher Rhythmik, das gelungene Palimpsest und die Verschmelzung beider Elemente.

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