Heinz-Günther Nesselrath VIII 4 Kritias

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Inhaltsangabe zu „VIII 4 Kritias“ von Heinz-Günther Nesselrath

Platons Dialog Kritias ist – vor allem wegen der in ihm enthaltenen Atlantis-Geschichte – bereits häufig übersetzt, aber noch nie genauer kommentiert worden; das hier vorgelegte Werk ist der erste ausführliche philologische Kommentar überhaupt. Die Einleitung behandelt zunächst den Aufbau der Schrift sowie die Frage, ob sie in der erhaltenen Form vollendet ist oder nicht; danach werden die Personen des Dialogs und die Gesprächssituation genauer vorgestellt; weiter wird erörtert, wann Platon den Kritias schrieb und welche Stellung er in seinem Werk einnimmt. Die hier vorgelegte Übersetzung ist vollständig neu erarbeitet; sie wird, wo nötig, im anschließenden Kommentar begründet. Der Kommentar selbst bemüht sich, alle im Kritias auftretenden sachlichen und textkritischen Fragen umfassend zu erörtern und nach Möglichkeit zu klären.

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  • Rezension zu "VIII 4 Kritias" von Heinz-Günther Nesselrath

    VIII 4 Kritias
    cicero

    cicero

    11. June 2010 um 14:08

    Ein absolutes Muss für jeden Atlantis-Interessierten! Heinz-Günther Nesselrath ist ein guter Wurf gelungen: In der traditionellen Form des philologischen Kommentars wird zunächst eine durchdachte Übersetzung des Kritias geboten, jenes Dialoges, in dem Platon sich hauptsächlich mit Atlantis befasst. Anschließend wird diese Übersetzung Satz für Satz, Zeile für Zeile, Wort für Wort kommentiert. Diese Kommentare gehen jeweils von der Frage aus, wie eine richtige Übersetzung lauten muss. Um diese Frage zu beantworten, werden zahlreiche andere Übersetzungsvorschläge früherer Autoren referiert und umfangreiches Informationsmaterial zu den Hintergründen des von Platon beschriebenen Sachverhalts zusammengetragen. Es ist phänomenal viel an Information! Dieses Buch gehört in die Hand eines jeden Atlantis-Interessierten, die Zahl der Anregungen ist sehr groß. Das Werk ist insbesondere aber auch dann zu empfehlen, wenn man über keine Altgriechisch-Kenntnisse verfügt, um einen Eindruck von der Fülle und von den Grenzen der Übersetzungsmöglichkeiten zu bekommen. Das Werk ist nicht ganz billig, aber für seinen Inhalt im Preis angemessen. Am besten sieht man es zuerst in der nächsten Uni-Bibliothek ein, bevor man kauft. Falls das Buch nicht vorhanden ist, schreibe man einen Beschaffungswunsch an die betreffende Bibliothek (in Frankfurt hat das prima geklappt :-). Und jetzt kommt die Kritik ... Heinz-Günther Nesselrath ist natürlich ein Vertreter der Auffassung, dass Atlantis eine Erfindung des Platon ist. Ganz in diesem Sinne ist auch sein Kommentar geschrieben. Man darf also nicht alle Informationen und nicht alle Übersetzungsmöglichkeiten von diesem Buch erwarten: Es ist zwar unbedingt zu empfehlen, aber man sollte es auch mit Vorsicht lesen. Außerdem scheint es mir auch eine unausgesprochene Konkurrenz zwischen verschiedenen Versionen der Erfindungshypothese zu geben, von der hier natürlich nur eine präsentiert wird. In diesem Sinne seien dem Leser auch noch folgende zwei "Konkurrenten" von Heinz-Günther Nesselrath empfohlen: a) Franke, Mit Herodot auf den Spuren von Atlantis, 2006: Hier wird untersucht, ob Atlantis doch ein realer Ort gewesen sein könnte, und ob so manche These von Nesselrath wirklich haltbar ist. b) Vidal-Naquet, Atlantis, 2006: Hier wird ebenfalls die Hypothese vorgestellt, dass Atlantis eine Erfindung des Platon ist, allerdings etwas anders als bei Nesselrath ...

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