Alle Bücher von Heinz-Werner Kubitza

Der Jesuswahn

Der Jesuswahn

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Erschienen am 01.01.2011
Der Dogmenwahn

Der Dogmenwahn

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Erschienen am 28.01.2015
Der Glaubenswahn

Der Glaubenswahn

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Erschienen am 13.02.2017
Verführte Jugend

Verführte Jugend

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Erschienen am 11.11.2011
The Jesus Delusion

The Jesus Delusion

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Erschienen am 15.08.2016

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Rezension zu "Der Jesuswahn" von Heinz-Werner Kubitza

Der Jesuswahn
fwieflorianvor 5 Jahren

Ein Buch, das man jedem gläubigen Christen als Pflichtlektüre verordnen sollte, damit ihm klar wird, an was er glaubt. Heinz-Werner Kubitza macht nichts anderes als die Texte der Bibel, der Heiligen Schrift, mit den Ergebnissen der seriösen Geschichtsforschung zu vergleichen. Er belegt, dass er vollkommen richtig liegt, wenn er sagt: die Person Jesus von Nazareth ist die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte und die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Welt. Mit einem gewaltigen Wissensschatz im Hintergrund beschreibt er, wer dieser Jesus tatsächlich war. Ein jüdischer Rabbi, der ganz in der Tradition  seines Volkes lebte und lehrte. Er war ein Jude in jüdischer Umgebung. Er konnte nichts dafür und er wäre gewiss nicht damit einverstanden gewesen, dass er im Laufe eines Jahrhunderts zum Messias, zu einem Sohn Gottes gemacht wurde. Zeitlebens irrte er in der Annahme, dass die Welt untergehen und das Reich Gottes kommen würde. All die Geschichten um seine Zeugung durch den Heiligen Geist, um seine Geburt und sein Wirken sind nicht als Legenden, die sich ein paar am Ergebnis interessierte Schreiber aus den Fingern gesogen haben. Den katholischen Dogmatismus, die Brutalität Luthers, die Marienverehrung, die Hierarchie der Priesterkaste, all das analysiert Kubitza und zerpflückt es mit gestochen scharfen Argumenten. Sein résumé ist, dass es absolut nichts im Christentum gibt, das als ethische Vorlage in einem Staat, in dem Menschenrechte, Freiheit und Gleichberechtigung in der Verfassung postuliert sind, dienen könnte.

Lesenswert auch das letzte Kapitel: ‚Karriere eines Gottes‘, eine Art Nachwort, in dem ein alternder Gott, der zu nichts mehr nütze ist, über seine Vergangenheit nachdenkt.

Der Stil, in dem Kubitza schreibt ist trotz der Tatsache, dass er studierter Theologe ist, leicht zu lesen. Dass man einen Satz zweimal lesen muss, um ihn zu verstehen, kommt ganz selten vor. Das erhöht das Vergnügen, das ein kirchenkritischer Leser bei diesem Buch empfindet, ungemein. Ein gutes, ein wichtiges und lesenswertes Buch.

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