Heinz Bude

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Autor von Die Ausgeschlossenen, Gesellschaft der Angst und weiteren Büchern.

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Die Ausgeschlossenen

Die Ausgeschlossenen

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Erschienen am 01.09.2010
Gesellschaft der Angst

Gesellschaft der Angst

 (3)
Erschienen am 17.09.2014
Bildungspanik

Bildungspanik

 (2)
Erschienen am 29.08.2011
Adorno für Ruinenkinder

Adorno für Ruinenkinder

 (1)
Erschienen am 29.01.2018
Bürgerlichkeit ohne Bürgertum

Bürgerlichkeit ohne Bürgertum

 (0)
Erschienen am 06.10.2010
Generation Berlin

Generation Berlin

 (0)
Erschienen am 01.03.2001
Das Gefühl der Welt

Das Gefühl der Welt

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Erschienen am 14.03.2016
Die ironische Nation

Die ironische Nation

 (0)
Erschienen am 01.03.1999

Neue Rezensionen zu Heinz Bude

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Rezension zu "Bildungspanik" von Heinz Bude

Rezension zu "Bildungspanik" von Heinz Bude
Sokratesvor 7 Jahren

Eine knallhart und ehrlich geschriebene Bestandsaufnahme unseres deutschen (Schul-)Bildungssystems. Treffsichere Analysen, knallharte Beobachtungen; leider nur Kritik (im Wesentlichen). - Heinz Bude bleibt ein wenig alternative Lösungswege schuldig, doch die hier und da genannten "idealeren" Beispiele lassen sachte ahnen, für was der Autor sich begeistern könnte. Als Gesellschaftskritik jedoch unbedingt lesenswert.

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Rezension zu "Die Ausgeschlossenen" von Heinz Bude

Rezension zu "Die Ausgeschlossenen" von Heinz Bude
Sokratesvor 7 Jahren

Erschreckend, sehr nah an der Wahrheit, ernüchternd: Heinz Bude's Analyse unserer Gesellschaft, insbesondere der Problemschichten/-gruppen ist unverblümt hart, offenbart zwangsläufige Folgen, die man allzu gerne verdrängt und zeigt auf, wie die zukünftige Entwicklung ablaufen wird. Traurig, aber zwangsläufig bei dieser schonungslosen "Enthüllung" ist allerdings, dass man allem Optimismus beraubt wird und leider nur noch mit Fatalismus in die Zukunft sehen kann.

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Rezension zu "Bildungspanik" von Heinz Bude

Rezension zu "Bildungspanik" von Heinz Bude
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Wer in diesen Zeiten als Angehöriger der „bildungsorientierten Mittelschicht“ ein Kind hat, das schulpflichtig ist, kann von dem, was Heinz Bude hier in seinem lesenswerten Essay beschreibt, ein Lied singen. Erstens, weil er selbst von dem, was Bude „Bildungspanik“ nennt, wahrscheinlich nicht ganz frei ist, zum anderen, weil er um sich herum Eltern erlebt, die ihren Kindern mit allen Mitteln „Bildungschancen“ eröffnen wollen, sie von einer sportlichen oder musischen Maßnahme zur anderen Karren und dabei immer weniger wirkliche Beziehungszeit mit ihren Kindern haben.
Er erlebt Eltern, die mit aller Macht ihr Kind auf ein Gymnasium schicken wollen, nicht nur wegen der Bildung, sondern auch, um es von den Kindern des bildungsfernen Prekariats abzuschirmen. Die Kinder sollen mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, sie sollen sich durchsetzen in einem als gnadenlos und hart fantasierten Existenzkampf.

Ich persönlich frage mich dabei immer, welche von diesen Eltern, die in Konflikten regelrecht unangenehm werden können, ihre Kinder in der Zeit zwischen der Geburt und der Einschulung „gebildet“ haben in ihrer Entwicklung, etwa durch tägliches langes Vorlesen, durch verbale und nonverbale Kommunikation etc. Aber das nur nebenbei.

Bude beschreibt eindrücklich, wie sich in unserem Schulsystem die Spaltung der Gesellschaft wiederholt und zementiert. In den in Deutschland seit Jahrzehnten wie in keinem anderen Land geführten heftigen und kontroversen Bildungsdebatten, geht es deshalb auch um die sozialen Unterschiede in unserer Gesellschaft. Deshalb muss man es doch sehr hinterfragen, wie ernst die von vielen geforderte gerechte Schule für alle wirklich gemeint ist. Es geht Bude darum herauszufinden, wie viel Gleichheit unsere Gesellschaft braucht und wie viele Unterschiede sie erträgt. Denn das Bedürfnis, sich zu unterscheiden und die Angst vor einem sozialen Abstieg in den Mittelschichten sind Fakten, die nicht übersehen werden dürfen. Deshalb muss, so Bude, die ganze Debatte um Schule und Bildung, PISA und vieles mehr das Grundrecht auf Bildung genauso ernst nehmen wie das Bedürfnis der Menschen, eben durch diese Bildung eines gewissen sozialen Status zu erreichen.

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