Heinz D Heisl Greiner

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Inhaltsangabe zu „Greiner“ von Heinz D Heisl

Vor sechs Wochen hat Konrad Greiner sein Vorhaben, mit dem Schreiben aufzuhören, endlich zur Tatsache werden lassen. Trotzdem aber lässt sich der berühmte österreichische Schriftsteller (dessen Werke in einem großen deutschen Verlag erscheinen) noch einmal zu einer Vortragsreise nach Japan einladen. Und dort in Japan, im Café 'Excelsior' im Roppongi-Viertel in Tokio, beginnt der Roman 'Greiner', den er jedoch niemals mehr schreiben wird. Ein Roman über den Literaturbetrieb ist es und ein Roman über Österreich (im Speziellen über seine engere Heimat Innsbruck). Alle und alles zerrt der Greiner ans Licht und stellt er bloß, einschließlich – oder vor allem – sich selbst. Und es mag wohl an der Entfernung liegen, dass aus dem folg- und fügsamen Schriftsteller, ein durch und durch unbequemer Schreibender hätte werden können. Aber keine Zeile mehr schreibt er nun, im Gegenteil, eine bereits begonnene Prosaarbeit sowie die Notizen zu einem Roman, werden im Papierkorb des Café 'Excelsior' entsorgt. Wie der Greiner, so pendelt auch der Leser zwischen zwei Kulturen und zwei Gefühlen gleichzeitig, um einmal von einer Abneigung gepackt zu werden, und hinterher der Faszination des Wechselspiels zu erliegen. Wer sich, wie im letzten Roman 'Abriss', auf diese Sprache einlässt, der wird einmal mehr einen österreichischen Sprachurlaub genießen können, der sich mit japanischer Kulturerfahrung vermischt.

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  • Rezension zu "Greiner" von Heinz D Heisl

    Greiner
    leserin

    leserin

    07. November 2009 um 13:18

    Konrad Greiner , ein österreichischer Autor, wird, obwohl er mit dem Schreiben aufgehört hat, noch einmal zu einer Japan-Tournee eingeladen. Der Roman beginnt im Cafe Excelsior im Roppongi-Viertel in Tokio. Greiner erzählt rückblickend aus seinem Leben, aus seiner Jugendzeit, er spricht viele Sitten und Gebräuche aus Österreich, speziell Tirol und Japan an. Seine Wortspielereien sind gewaltig, ich habe jeden Satz genossen, und mir war es leid, daß das Buch nach 320 Seiten endete. Simple alltägliche Worte werden vom Autor Heisl zu verblüffenden Wortkombinationen. Diese Lektüre ist von A bis Z eine Wortvirtuosität aller höchstem Ausmaß.

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