Heinz Fischer Eine Wortmeldung

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Inhaltsangabe zu „Eine Wortmeldung“ von Heinz Fischer

Dass es sich für Österreich und für Europa zu kämpfen lohnt, ist Inhalt dieser Wortmeldung. Heinz Fischer kennt Österreich von Grund auf. Er hat das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Entstehung der Zweiten Republik als Kind miterlebt und das Land später mitgestaltet. Er hat Zerstörung, Krieg und Leid gesehen, aber auch das Wiedererblühen danach. Und er weiß, dass Österreich die Chance und die Wahl hat, voller Selbstvertrauen und Zuversicht voranzuschreiten. Damit das Gute bleibt und das Bessere kommen kann.

„Nichts kommt von selbst!“ - ein Appell des ehemaligen österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer.

— Sikal
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    Eine Wortmeldung
    Sikal

    Sikal

    12. October 2016 um 08:12

    Der langjährige österreichische Bundespräsident Heinz Fischer meldet sich zu Wort. Während seiner 12-jährigen Amtszeit hat er uns bereits des Öfteren davon überzeugt, dass es sich lohnt für etwas einzustehen, seine Meinung zu vertreten oder auch mahnend das Wort zu erheben, wenn sich Diskussionen in einer Endlosschleife drehen. Er stellt die Demokratie in den Vordergrund, warnt davor, dass Demokratie als selbstverständlich hingenommen wird. Es braucht Menschen, die hinter dem System stehen, es verteidigen und aufrecht halten. Hier warnt er im Speziellen vor einer hasserfüllten Sprache sowie vor dem Schüren von Ängsten und Emotionen. Während der beiden Weltkriege stand die Demokratie auf wackeligen Beinen. Heinz Fischer erwähnt in Rückblicken die Entwicklung der 2. Republik sowie den Blick auf soziale Gerechtigkeit, Toleranz, Fairness und europäische Integration. Der Beitritt zur Europäischen Union war nicht nur ein Bekenntnis, übergreifende Wirtschaftsinteressen zu vertreten und zu fördern. In erster Linie ist die EU ein Aushängeschild für ein friedliches Miteinander und sollte auch von der künftigen Bundesregierung so gesehen werden. Wenngleich Fischer auch den Patriotismus hervorhebt, der die Verbundenheit mit dem Heimatland hochhebt OHNE andere Kulturen herabzuwürdigen. Natürlich wird das Thema Flüchtlingspolitik nicht umgangen – und auch hier tut Fischer seine Meinung kund, plädiert für ein Einhalten der Menschenrechte, warnt vor Polarisierung. Heinz Fischer ruft auf, zur Wahl zu gehen, das Wahlrecht – einst hart erkämpft – nicht als selbstverständlich hinzunehmen, sondern im Sinne der Demokratie seine Pflicht als Staatsbürger wahrzunehmen. Das Buch von Heinz Fischer ist ein Appell an alle Österreicherinnen und Österreicher, sich Gedanken über ihr Heimatland zu machen und den für sie richtigen Weg zu gehen. Unser ehemaliger Bundespräsident hat hier sein Plädoyer ruhig und besonnen, wie von ihm gewohnt, jedoch nichtsdestotrotz mit enormer Leidenschaft verkündet. „Die Zukunft wird das sein, was wir daraus machen.“ Das sind wir unseren Kindern und Enkelkindern schuldig!

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