Heinz G Konsalik Geliebte Korsarin

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Inhaltsangabe zu „Geliebte Korsarin“ von Heinz G Konsalik

Korsaren kapern die Yacht des Chemikers und Erfinders Dr. Andreas Rainherr. Dabei wird der Kapitän des Piratenschiffs schwer verletzt. Dr. Rainherr will die Wunde versorgen und macht eine atemberaubende Entdeckung: Der Kapitän ist eine Frau ? Mary-Anne Tolkins, eine ungezähmte Schönheit mit glühenden Augen. Mary-Anne hat zunächst nur ein Ziel: Sie will den Fremden töten, um ihr Geheimnis zu wahren. Aber dann erkennt sie, dass sie ihren Retter liebt und dass er ihre Gefühle erwidert. Doch die beiden müssen fliehen, denn Mary-Annes Komplize Fernando Dalques verfolgt die Liebenden mit gnadenlosem Hass ....§ (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Rezension zu "Geliebte Korsarin." von Heinz G. Konsalik

    Geliebte Korsarin
    Puzzeline

    Puzzeline

    31. May 2011 um 22:24

    Rezension: Andreas Rainherr wird von Piraten in der Karibik entführt. Schnell muss er feststellen, dass es sich nicht um Piraten handelt, wie man sie aus Filmen kennt. Denn der Kapitän des Piratenschiffs ist eine Frau: Mary-Anne. Andreas und Mary-Anne verlieben sich sofort ineinander und brennen durch – entgegen von Andreas‘ Familie und Mary-Annes Besatzung. „Geliebte Korsarin“ ist das schlechteste Buch, was ich seit langem gelesen habe. Die Charaktere bedienen so unglaublich oberflächlicher Klischees, wie sie selbst für einen Groschenroman nicht tragbar wären. Alle Piraten der Karibik rennen sabbernd hinter Mary-Anne her, die aber durch einen Schicksalsschlag abweisend auf alle Annäherungsversuche reagiert. Dies ändert sich, als sie Andreas trifft. Von diesem Moment an geht es im Grunde nämlich nur noch um eines: Sex. Warum sich Andreas und Mary-Anne so unsterblich ineinander verlieben, dass sie füreinander ihr Leben aufs Spiel setzen, wird nur am Rande bis gar nicht erwähnt. Andreas bewundert Mary-Anne für ihre Stärke in der Piraterie. Warum sich Mary-Anne für den hochnäsigen und sexsüchtigen Andreas erwähnt, ist mir bis zum Ende einfach unverständlich geblieben. Die ersten 100 Seiten bringt Mary-Anne nämlich damit zu, am laufenden Band „Es gibt keinen widerlicheren Menschen als Sie“ zu brüllen. Das soll wahrscheinlich lustig sein, war für mich aber irgendwann nur noch nervig. Während der Flucht des Paares entstehen einige sehr holprige Dialoge. Die „bösen“ Piraten beispielsweise bedienen sich ungewollt komischer Schurkenfloskeln, wie „Ich will sie lebend.“ Zusätzlich webt Konsalik noch sehr umständlich geschichtliche Fakten in die Unterhaltungen ein, sodass die Beziehungen der Charaktere nicht authentisch wirken. Das Ende der Geschichte ist nur zu leicht abzusehen. Ich wage zu behaupten, dass selbst ein Grundschulkind ein kreativeres Ende zustande gebracht hätte. Die „Bösen“ sind tot oder sind zur guten Seite übergewechselt, die „Lieben“ leben bis an ihr Lebensende in Harmonie. Ich habe wirklich versucht, wenigstens einen positiven Aspekt in diesem Buch zu finden, aber es ist mir beim besten Willen nicht gelungen. Wenn ich ein Buch von einem Bestsellerautor lese, erwarte ich nun mal mehr als eine 08/15-Piratengeschichte. Fazit: Konsalik hat es geschafft, das eigentlich spannende und faszinierende Thema der Piraten und Raubüberfälle in Kitsch und Klischees zu ertränken. Nach den ersten Seiten ist schon klar, worauf das Buch hinausläuft. Die Protagonisten bleiben oberflächlich und sexbesessen und lassen sich klar in gut und böse unterteilen. Lesevergnügen sieht anders aus.

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