Heinz G. Konsalik

 3,6 Sterne bei 1.423 Bewertungen
Autor von Der Arzt von Stalingrad, Das geschenkte Gesicht und weiteren Büchern.
Autorenbild von Heinz G. Konsalik (©Gemeinfrei)

Lebenslauf von Heinz G. Konsalik

Heinz Günther Konsalik entstammt einem alten sächsischen Adelsgeschlecht. Sein Vater war Versicherungsvertrteter. Bereits in der Schule entdeckte Konsalik seine Liebe zum Schreiben. Im Alter von 10 Jahren schrieb er seinen ersten Roman und mit 16 verdiente er Geld, indem er kurze Erzählungen in der Heimatzeitung seiner Stadt veröffentlichte.Nach seinem Abitur studierte er Meidzin, Theaterwissenschaften und Germanistik in München, Köln und Wien. Er musste sein Studium abbrechen als der zweite Weltkrieg begann. Er arbeitete in dieser Zeit als Kriegsberichterstatter in Frankreich und der Sowetunion, bis er dort verwundet wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg ging er mit seiner Mutter nach Attendorn und arbeitete als Lektor, Journalist und Redakteur bis 1951 nur noch als Schriftsteller tätig zu sein. Sein erfolgreichstes Wer ist "der Arzt von Stalingrad" welches 3,5 Millionen mal verkauft wurde. Konsalik schrieb über 150 Werke insgesamt. Er starb 2. Oktober 1999 in Salzburg an einem Schlaganfall.

Neue Bücher

Cover des Buches 3:0 Für Pinguin! (ISBN: 9783947022441)

3:0 Für Pinguin!

Neu erschienen am 28.05.2021 als E-Book bei DGK Fernseh- und Filmproduktion.
Cover des Buches Der Arzt von Stalingrad (ISBN: 9783947022434)

Der Arzt von Stalingrad

Neu erschienen am 28.05.2021 als E-Book bei DGK Fernseh- und Filmproduktion.
Cover des Buches Der Arzt von Stalingrad (ISBN: 9783869746555)

Der Arzt von Stalingrad

Neu erschienen am 28.05.2021 als Hörbuch bei steinbach sprechende bücher.

Alle Bücher von Heinz G. Konsalik

Cover des Buches Der Arzt von Stalingrad (ISBN: B0023TAR04)

Der Arzt von Stalingrad

 (54)
Erschienen am 01.01.1989
Cover des Buches Das Herz der 6. Armee (ISBN: 9783453772205)

Das Herz der 6. Armee

 (28)
Erschienen am 17.03.2008
Cover des Buches Das Bernsteinzimmer (ISBN: B0027QSTC6)

Das Bernsteinzimmer

 (24)
Erschienen am 01.01.1988
Cover des Buches Sie waren Zehn (ISBN: 9783704314482)

Sie waren Zehn

 (23)
Erschienen am 26.07.2007
Cover des Buches Wer stirbt schon gerne unter Palmen (ISBN: 9783442412303)

Wer stirbt schon gerne unter Palmen

 (19)
Erschienen am 01.02.2001
Cover des Buches Eine Sünde zuviel (ISBN: 9783442361700)

Eine Sünde zuviel

 (19)
Erschienen am 01.12.2004
Cover des Buches Liebesnächte in der Taiga (ISBN: 9783898972253)

Liebesnächte in der Taiga

 (19)
Erschienen am 01.09.2005

Neue Rezensionen zu Heinz G. Konsalik

Cover des Buches Eine glückliche Ehe (ISBN: 9783442039357)mariameerhabas avatar

Rezension zu "Eine glückliche Ehe" von Heinz G. Konsalik

Weit, weit, weit weg von beklemmend dramatisch
mariameerhabavor 22 Tagen

Jedes Mal, wenn es zu einem Konflikt kommt, überspringt der Autor diese einfach. Das beginnt schon am Anfang, als der Protagonist sich dagegen sträubt, den Namen seines Freundes anzunehmen. Er will es nicht, wehrt sich dagegen, resigniert, nimmt es schließlich einfach so an, vergisst seine ganze Vergangenheit und plötzlich muss er sich als Medizinstudent abgeben. Als man ihn zwingt, bei den Operationen mitzuhelfen, springt er ein und meistert einfach alles mit Bravour. Vom Schlosser zum Arzt in 8 Sekunden. Ist das Medizinstudium überbewertet? Kann das scheinbar jeder? Ist es so einfach?

Auch danach wendet sich alles zu seinen Gunsten. Da fragt man sich schon, wie ein Mensch so viel Glück haben kann. Nicht nur, dass er die Gefangenschaft überlebt, er wird sofort als Lustknabe missbraucht und darf dafür in einem großen Bett schlafen und wird richtig gut behandelt. Der Autor liebt scheinbar seine Finger dermaßen, dass er ihm das beste gönnt.

Er kommt nach Deutschland zurück und seine Frau (also der Freund der Frau, für den er sich ausgibt) glaubt ihm nicht nur alles, sondern schläft gleich in der ersten Nacht mit ihm. Auch wenn er nicht aussieht wie auf dem Foto, sie liebt ihn sofort. Er wird zum Apotheker gebracht, wo er einfach so bekannt gibt, nicht mehr als Arzt werden zu wollen und das mit einer Entschuldigung, die kein normaler Mensch hinnehmen würde. Er gibt sein Studium auf und vier Seiten später macht er am Schwarzmarkt mit. Wieso er sich so entscheidet, das erzählt uns der Autor nicht. Es passiert einfach, das ist seine Entscheidung, die Hintergründe darüber sind völlig egal und das sorgt dafür, dass ich mich als Leser betrogen fühle. Am Schwarzmarkt hat er Glück, er wird sehr schnell reich und lässt eine Fabrik bauen und ich als Leser fühle mich erneut hintergangen.

Das Buch ist ein Märchen, ein schlechter Männertraum, kitschig, fröhlich, weit weg von jeder Glaubwürdigkeit. Was mich aber am meisten ärgert, ist die Beschreibung auf dem Umschlag: "Ein großer Roman, reich an psychologischen Erkenntnissen, beklemmend dramatisch und doch erfüllt von Harmonie und Menschlichkeit." Ich habe es bis zur Hälfte gelesen und keinen einzigen Absatz entdeckt, der einen psychologischen Reichtum besitzt. Ich will mal ganz frech behaupten, dass das Buch gar keinen psychologischen Wert besitzt, sondern nichts anderes tut, als den Leser anzulügen, die ganze Zeit anzulügen.

Da ist nichts Beklemmendes, keine Dramatik, die Harmonie und die Menschlichkeit sind unglaubwürdig, die Figuren werden vom Autor zurechtgebogen. Das ganze Buch besitzt keinen literarischen Wert, vielmehr ist es ein Schandfleck der deutschen Literatur.

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Cover des Buches Das Mädchen und der Zauberer (ISBN: 9783453772083)Das_Lesedings avatar

Rezension zu "Das Mädchen und der Zauberer" von Heinz G. Konsalik

seichte Unterhaltung
Das_Lesedingvor 4 Monaten

Inhalt:
Petra wird immer wieder von Männern angebaggert und immer lässt sie diese abblitzen. Doch René Birot ist eisern und schafft es die Deutsche auf seine Heimatinsel Martinique zu locken. Doch bereits auf der Reise in ihre neue Heimat wird die blonde Schönheit bedroht, die Zukunft mit René scheint in Gefahr…

Schreibstil:
Ich mochte Konsalik schon als Kind sehr gerne lesen, einfach weil mir die Raffinesse in den Geschichten gefällt und weil alles so bildhaft beschrieben ist. In diesem Buch steht die karibische Insel Martinique und der Voodoo-Kult im Vordergrund – beides sehr interessante Themen (einmal Urlaub, das andere ist Spannung mit Horror). Die Liebesgeschichte ist ein schöner Ausgleich zum Zauberkult und auch sonst bietet die Inselgeschichte viele kriminelle Machenschaften. Das Besondere bzw. mein Favorit an der Handung ist mittlerweile, dass Alter (Erstausgabe 1984), es gab noch keine Handys, kein social media, … es ist einfach schön dieser neuen Welt in einem Buch zu entfliehen, den Zauber der Geschichte zu verfolgen und sich etwas zurückversetzt zu fühlen.

Charaktere:
Es ist alles dabei: ein guter Polizist, ein Liebespaar, Voodoopriester, Rächer, Opfer, also alles was ein guter Krimi braucht. Besonders gefallen hat mir, dass die Figuren sich entwickeln, dass sie Ängste haben, diese zeigen und sich finden. Es wirkt alles auf eine Art echt. In Jean hätte ich mich wohl auch verguckt, seine planlose Art brachte mich immer wieder zum Lachen.

Cover:
Das Cover wirkt alt, nach Groschenroman an der Tanke, aber irgendwie passt das auch zur Geschichte – schwer zu beschreiben.

Fazit:
Wieder ein schöner Roman von Konsalik, der volle 5 Sterne bekommt, weil er mich gut unterhalten hat. Eine Leseempfehlung kann ich kaum aussprechen, wohl eher an Leser, welche Krimis von früher mögen, bei denen es noch um echte Ermittlungen geht.

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Konsalik Russische Geschichten 

Erschienen im Heyne Verlag, 249 Seiten. 

Die erste Geschichte heisst: Das unanständige Foto. 

Ein neuer in der Stadt in Nowo Korsaki bringt seine Foto zum entwickeln. Und was ist darauf zu sehen. Eine nackte Frau, ohne Kopf. Das heisst der Kopf wurde nicht Fotografiert. Und jetzt beginnt die Suche welche unanständige Frau lässt sich Splitter Faser Nackt Fotografieren. 

Die zweite Geschichte heisst: Das Wunder von Bajkonur

Eines heissen Nachmittags im Sommer. Das Gewitter liegt in der Luft. Sind ein paar Frauen zusammen im Laden. Und was passiert, ein helle Kugel fliegt durch den Raum. Was ist den das ein Wunder? Die ganze Stadt ist aus dem Häuschen. Gibt es dafür eine Erklärung.

Und die dritte Geschichte heisst: Wo gibt es neue Schuhe, Genosse?

Endlich bekommen die Einwohner von Nowo Tschemka  1500 Schuhe  zu gewissen Das ist ein Fest und eine Freude. Für die Leute aber irgendwas stimmt doch nicht ganz richtig mit den Schuhen.

Die Geschichten sind kurzweilig geschrieben. Ich hatte manchmal etwas mühe mit den verschiedenen Namen und den Regierungsrängen. Etwas für zwischendurch zum Lesen ganz ok.


 

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Zusätzliche Informationen

Heinz G. Konsalik wurde am 28. Mai 1921 in Köln (Deutschland) geboren.

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