Heinz Georg Held Die Leichtigkeit der Pinsel und Federn

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Leichtigkeit der Pinsel und Federn“ von Heinz Georg Held

Isabella d’Este war am Hof von Mantua zugleich Mäzenin, Kunstsammlerin und exzentrische Fürstin. Ungeduldig verlangte sie nach einem Gemälde von Giovanni Bellini, dem seinerzeit gefragtesten Maler im nahen Venedig. Um welches Bild es sich dabei handelte, ist nicht überliefert, wohl aber ein köstlicher Briefwechsel um Bildthemen, Termine und Geld, der zu einem Machtspiel zwischen dem selbstbewussten Künstler und der zunehmend ungehaltenen Fürstin geriet. An diesem und anderen berühmten Beispielen (darunter Dante, Petrarca und Leonardo da Vinci) beschreibt Heinz Georg Held die hohe Kunst des Dialogs über Kunst. Das Gespräch über Bilder, Skulpturen oder Bauwerke war (und ist?) eine bevorzugte Form der eleganten Lebenskunst, des Genießens, der sinnlichen Wahrnehmung. Der Autor selbst gibt mit seinem Stil ein hervorragendes Beispiel: Außerhalb des Wissenschaftsbetriebs stehend, schreibt er kühn und kenntnisreich aus jahrzehntelanger Lektüre – ein autonomer, in Italien lebender Denker, der mit den Zeugnissen der Renaissance souverän umgeht und diese leicht und verständlich vermittelt. Eine anregende Schule des Sehens für jeden Kunstinteressierten.

Seit Ewigkeiten wird über Kunst geschrieben. Mal wird die Wirkung eines Kunstwerks beschrieben, ein anderes Mal auch nur über den ...

— Splashbooks
Splashbooks

Stöbern in Sachbuch

The Brain

Das Buch hat mich sehr bewegt, denn wir wissen immer noch wenig darüber, wie das Gehirn funktioniert und woher unser Ich-Gefühl kommt.

Tallianna

Warum wir es tun, wie wir es tun

Erfrischend anders!

Gucci2104

Die Genies der Lüfte

Erstaunlich und wissenswert. Man lernt eine Menge dazu und sieht die Vogelwelt mit ganz neuen Augen.

leucoryx

Schriftstellerinnen!

Ein sehr gelungenes, sehr empfehlenswertes Buch über Schriftstellerinnen. Ein Must-have für alle schreibenden Frauen und alle Buchliebhaber!

FrauTinaMueller

Jane Austen. Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

Ein absolut geniales, wichtiges, empfehlenswertes, bezauberndes und verzauberndes, magisches und informatives Buch für alle Austen-Fans!

FrauTinaMueller

Die Cappuccino-Strategie

Keine leichte Kost, nicht für jeden geeignet.

Archimedes

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die Leichtigkeit der Pinsel und Federn, rezensiert von Götz Piesbergen

    Die Leichtigkeit der Pinsel und Federn
    Splashbooks

    Splashbooks

    28. May 2016 um 09:53

    Die Renaissance gilt als eine der bedeutendsten Kunstepochen der Menschheit. Es ist die Zeit des Aufbruchs, des Verlassens des Mittelalters in eine neue, aufgeklärte Zeit. Künstler wie Leonardo Da Vinci oder Michelangelo haben damals Werk erschaffen, die auch heutzutage für Aufsehen sorgen. Gleichzeitig wurde allerdings auch jede Menge über die Kunst geschrieben. Heinz Georg Held hat jetzt einige dieser Schriftstücke ausgewählt und in seinem Buch "Die Leichtigkeit der Pinsel und Federn: Italienische Kunstgespräche der Renaissance" vorgestellt. Der Autor wurde 1956 in Herford geboren und ist promovierter Kunsthistoriker. Er lehrt an der Universität von Pavia. Er ist Autor und Übersetzer vieler kunsthistorischer Werke, die teilweise auch im Wagenbach-Verlag erschienen sind. Es sind 21 verschiedene Texte, die der Autor für diesen Roman geschrieben hat. 21 "Kunstgespräche", wie es der Titel formuliert. 21mal geht es um Kunst. Allerdings nicht immer auf ein und dieselbe Art und Weise. Der rote Faden ist zwar das Gespräch über die Kunst. Aber der Begriff "Gespräch" wird in diesem Buch sehr weit definiert. Er geht dabei chronologisch vor. Er fängt 1310 mit Dante Alighieri an und hört 1584 mit Raffaello Borghini auf. Dazwischen liegt eine Epoche, in der sich die Kunst enorm verändert hat. Und auch entsprechend über sie geschrieben wurde. Denn darum geht es in diesem Buch: Um das Schreiben über die Kunst. Da die Definition weit gefasst worden ist, gibt es auch dementsprechend unterschiedliche Texte, um die es geht. Da ist eine bruchstückhaft vorhandene Abhandlung über die Kunst von Leonardo DaVinci das Thema. Aber ebenso ein Briefwechsel Isabella d'Este mit einem Vertreter ihres Willens, über den sie an ein Gemälde des Malers Giovanni Bellini kommen will. Was allerdings nicht so funktioniert, wie sie es gerne hätte.Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23667/die_leichtigkeit_der_pinsel_und_federn

    Mehr