Heinz Helle

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Lebenslauf von Heinz Helle

Heinz Helle wurde 1978 in München geboren, wo er auch Philosophie studierte. Er arbeitet u.a. als Texter in Werbeagenturen. Helle lebt mit seiner Familie in Biel. Sein Debütroman "Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin" erschien 2014; sein aktuelles Werk "Eigentlich müssten wir tanzen" im September 2015 bei Suhrkamp.

Bekannteste Bücher

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  • Starker Tobak, der aufrüttelt

    Eigentlich müssten wir tanzen
    marcelloD

    marcelloD

    09. February 2016 um 11:54 Rezension zu "Eigentlich müssten wir tanzen" von Heinz Helle

    "Eigentlich müssten wir tanzen" handelt von einer Gruppe von 5 Freunden, die sich auf einer Berghütte ein Männerwochenende genehmigt hat. Als sie wieder nach Hause zurückkehren wollen, sehen sie einer verwüsteten Welt entgegen. Das Dorf ist verbrannt und die Zahl der Überlebenden gering. Die 5 setzen sich in Bewegung, denn sie müssen überleben. Doch die aussichtlose Situation bringt die fünf Männer an den Rand ihrer Sozialität. "Eigentlich müssten wir tanzen" ist ein klassisches Beispiel für eine moderne Apokalypse. Nur arbeitet ...

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  • kaltblütig und ohne Sinn

    Eigentlich müssten wir tanzen
    dominona

    dominona

    21. December 2015 um 22:48 Rezension zu "Eigentlich müssten wir tanzen" von Heinz Helle

    Der Autor dachte sich wahrscheinlich: wir brauchen noch einen dystopischen Roman, aber die Neuheit: er ist männlich, durch und durch männlich. Nein ernsthaft, ich habe selten so etwas Unpersönliches gelesen. Bis zu einem gewissen Grad mag das bei dem Thema gewollt sein, aber mir hat es nicht gefallen. Zum Glück ist das Buch kurz.

  • Sehr eigen und diskussionswürdig

    Eigentlich müssten wir tanzen
    raven1711

    raven1711

    12. December 2015 um 14:29 Rezension zu "Eigentlich müssten wir tanzen" von Heinz Helle

    Inhalt aus dem Klappentext: Eine Gruppe junger Männer verbringt ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Zu Fuß versuchen sie, sich in ihre Heimatstadt durchzuschlagen. Sie funktionieren, so gut sie können. Tagsüber streifen sie durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung. Auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben. Meinung: Dieses Buch stand auf der Longlist ...

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  • Nichts für zarte Gemüter

    Eigentlich müssten wir tanzen
    Textverliebt

    Textverliebt

    28. November 2015 um 13:07 Rezension zu "Eigentlich müssten wir tanzen" von Heinz Helle

    Dunkel, kalt und grausam ist die Hölle, durch die Heinz Helle die fünf Männer seines postapokalyptischen Romans „Eigentlich müssten wir tanzen“ jagt. Doch er lässt nicht nur die Männer leiden, auch die Leser, die Seite für Seite die Grausamkeit eines hoffnungslosen Überlebenskampfes miterleben. Jeder Herzschlag ein Sieg Sie sind auf dem Rückweg von einem Ausflug, der eigentlich aus dem Alltag reißen und die unbeschwerte Zeit der Vergangenheit imitieren sollte. Doch nach ein paar mittelmäßigen Tagen auf einer abgelegenen Hütte in ...

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  • Tanzen oder nicht tanzen

    Eigentlich müssten wir tanzen
    FranzHelle

    FranzHelle

    11. November 2015 um 17:38 Rezension zu "Eigentlich müssten wir tanzen" von Heinz Helle

    Ein hartes Buch, nichts für zartbesaitete, schon zu Beginn - auf den ersten Seiten - wird eine teilnahmslose Frau vergewaltigt. Fünf Männer irren durch eine untergegangene Welt. Sie sind Freunde und werden einander dennoch zur Gefahr. Apokalypse bedeutet auch Offenbarung. Uns offenbart sich der Zustand der Menschheit im Überlebenskampf dieser fünf gespiegelt wenn die Erzählstimme sagt: Alles in allem mögen wir diese Welt nicht mehr besonders. Trotzdem setzen wir weiter schön brav einen Fuß nach dem anderen in sie hinein. Sehr ...

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  • "Wir sind nicht die Welt. Die Welt sind die Dinge da draußen."

    Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2014 um 19:03 Rezension zu "Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin" von Heinz Helle

    Liebe, Leben, Glück und ganz viele Gedanken – darum geht es in Heinz Helles Roman „Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin“. Im September dieses Jahres wurde das Buch für den Schweizer Buchpreisnominiert, und auch wenn es nicht gewonnen hat, ist es lesens- und hörenswert. Selten habe ich ein Hörbuch gehört, bei dem der Erzählstil so passend zum Titel gewählt ist wie bei „Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin“. Gelesen wird das Buch von Franz Dinda, der nicht nur Schauspieler ist, sondern auch Musiker, Künstler ...

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  • wenn ein Philosoph Frauen und Fussball liebt

    Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin
    Gruenente

    Gruenente

    01. September 2014 um 19:01 Rezension zu "Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin" von Heinz Helle

    So ein (Hör-)Buch ist mir noch nicht untergekommen. Der Erzähler, der zufällig wie der Autor selbst Philosoph ist und in München und New York an der Uni arbeitete, verliert sich in die detaillierte Betrachtung alltäglicher Dinge und versucht dadurch dem Bewusstsein näher zu kommen. Er hört sich selbst ständig beim Denken zu und versucht zwischendurch an nichts zu denken, was scheitert. Er liebt Fussball (ich glaube es ist gerade WM?) und betrachtet auch das auf diese seltsame Art. Und er liebt Sex mit Frauen, möglichst oft und ...

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  • Eiskalt..

    Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin
    Boris

    Boris

    Rezension zu "Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin" von Heinz Helle

    Das Buch ist klug, das Buch hat einen sehr eigenen Stil...wird es dadurch zu einem guten Buch? Mir ist der Protagonist zutiefst unsympathisch. Will ich ein Buch lesen, wenn es auch nicht sehr lang ist, über einen mir unsympathischen Menschen? In Rezensionen taucht immer wieder der Name Houellebecq auf. Auch bei ihm kann ich nicht leugnen, das er eine gewisse Faszination auf mich ausübt, aber seinen Zynismus finde ich zutiefst abstoßend. Ganz so extrem ist es bei Herrn Helle nicht. Die Szene in der der Protagonist seinen Vortag ...

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  • Buch-Assoziationen - Bücher passend zu Substantiven, Adjektiven und Verben lesen!

    Die Verratenen
    Daniliesing

    Daniliesing

    zu Buchtitel "Die Verratenen" von Ursula Poznanski

    Hallo ihr Lieben, gerade hatte ich spontan eine Idee und vielleicht haben ja ein paar Lust dabei mitzumachen! In diesem Thema soll in jeder Woche ein anderes Wort im Mittelpunkt stehen. Dieses Wort kann eigentlich jeder Art sein, egal ob Substantiv, Adjektiv, Verb, Farbe etc. - dabei ist nur wichtig, dass man dazu gut etwas assoziieren kann. Für die erste Woche, die am 3. Mai startet, gebe ich als Wort "Muster" vor. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann könnt ihr in dieser Woche ein Buch beginnen, das hierzu passt. Wie ihr das Wort ...

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