Eigentlich müssten wir tanzen

von Heinz Helle 
3,7 Sterne bei49 Bewertungen
Eigentlich müssten wir tanzen
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Positiv (31):
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Nüchternes Überleben in einer Welt, die kaum mehr existiert.

Kritisch (6):
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Nicht meinen Geschmack getroffen - düster

Alle 49 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Eigentlich müssten wir tanzen"

Reicht das Aufrechterhalten der wichtigsten Körperfunktionen, um von sich selbst sagen zu können, man sei am Leben? Die Antwort, die der Roman gibt, wird uns womöglich nicht trösten. Aber sie macht atemlos vor Spannung. Fünf junge Männer verbringen ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Zu Fuß versuchen sie, sich in ihre Heimatstadt durchzuschlagen. Sie sind allein. Sie sind hungrig. Sie funktionieren, so gut sie können. Tagsüber streifen sie durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung. Auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518467862
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:172 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:07.08.2017

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Rezensionen und Bewertungen

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    Bookster_HROs avatar
    Bookster_HROvor einem Jahr
    Heinz Helle | EIGENTLICH MÜSSTEN WIR TANZEN

    INHALT: Fünf junge Männer verbringen ihren Urlaub in einer Skihütte in den Alpen. Als sie ins Tal zurückkehren, gibt es dort kein Leben mehr. Die Läden sind geplündert, ausgebrannte Autowracks, die Bevölkerung tot. Das ganze Land scheint einer Apokalypse zum Opfer gefallen zu sein, nur die fünf sind noch da. Sie streifen seit Wochen von Ort zu Ort, auf der Suche nach Nahrung, nach Antworten, nach Sinn.

    FORM: Heinz Helle (*1978) fordert seinen Lesern stellenweise ganz schön was ab. Die Grundatmosphäre seines kurzen Romans ist eine bedrohliche Stille, die mich an Cormac McCarthys DIE STRASSE erinnerte. Im Unterschied zu McCarthy aber dreht Helle zwischendrin ordentlich am Lautstärkeregler. Manche Szenen sind so brutal und kaltblütig, dass ich echt geschockt war (ein Gefühl, dass ich nicht oft habe und auch nicht sonderlich mag).

    Es geht Helle aber nicht allein um die Gewalt, das Buch ist schließlich kein Splatterroman. Helle gelingt es, in diese trostlosen und brutalen Szenen soviel Poesie zu stecken, dass man fast eine Art Schönheit darin erkennen mag. Und auch die Charaktere haben eine gute Tiefe, wenn man bedenkt, dass Helle sich gerade mal 173 Seiten Zeit lässt, um sie zu entwickeln. Ein paar perfekt gezielte Striche reichen aus, um den Figuren Leben einzuhauchen … welches Helle ihnen nach und nach wieder nimmt.

    FAZIT: Für meinen Geschmack an manchen Stellen zu brutal, ansonsten sehr gut, weil poetisch und interessant geschrieben. Ein Autor, den ich im Auge behalten werde. Vier Sterne.

    *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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    Daniel_Allertseders avatar
    Daniel_Allertsedervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wahnsinnig kühl und distanziert; sprachliche Ebene perfekt und eine Lektüre, die Gänsehaut macht!
    Ein komisches, aber sehr gutes Buch!

    Meine Meinung

     

    Selten habe ich ein so komisches und radikales Buch gelesen! »Eigentlich müssten wir tanzen« von Heinz Helle ist merkwürdig – auf eine positive Art; skurril und düster – eine matte Story über fünf Freunde, die nach einem Wochenende eine verlassene Welt vorfinden, und sich immer mehr entfremden. Heinz Helle hat mir gezeigt, dass es auch Bücher gibt, die eine ganz unbekannte Wirkung auf den Leser haben können.

       Zuerst möchte ich den Schreibstil des Autors ansprechen: Kurz, knackig, schnell und diskret. Die Kapitel wurden sehr kurz gehalten, und auch die Erzählebene spiegelte die Situation der fünf Freunde wider: Wir erfahren alles durch einen unbekannten Auserwählten; einer der fünf Freunde, dessen Namen (zumindest mir) unbekannt blieb. Es kamen keinerlei Gefühle vor, keinerlei Emotionen, die Distanz zu den Figuren brachte, gepaart mit der seltsamen Handlung, eine dystopische Atmosphäre, die ich in dieser Art noch nie gelesen hatte. Der dünne Roman war voll mit Details der ausgerotteten Umgebung – geplünderte Supermärkte, bereits krepierte oder verhungernde Kühe, verlassene Häuser und massenhaft Schnee – diese surrealen Elemente brachten eine verzweifelte Stimmung auf, die die Freunde gegeneinander aufhetzten. Aber keineswegs führte dies zu körperlichen Auseinandersetzungen, vielmehr herrschte ein innerlicher Kampf gegen das Überleben und das Sichern der Zukunft.

          Wie schon erwähnt, war der Roman sehr skurril und kühl – dennoch mochte ich das Buch, und ich habe gerne gelesen, wie es den Freunden, die immer weniger wurden, erging.

      Dazusagen muss ich kurz, dass der Klappentext im Grunde die Zusammenfassung des Romans ist. Im Roman wird nämlich mit keinem Wort erwähnt, was geschehen ist, was der Auslöser war und warum die fünf Freunde die noch einzig Lebenden sind.

    Fazit

     

    Ein toller, sehr düsterer und sprachlich hochwertiger Roman, der mich trotz der bedrückenden und dystopischen Atmosphäre sehr unterhalten hat. Eine klare Empfehlung!

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    marcelloDs avatar
    marcelloDvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Abstoßende Bilder, entsetzliche Handlungen, aber die damit vermittelte Botschaft ist das Entscheidene!
    Starker Tobak, der aufrüttelt

    "Eigentlich müssten wir tanzen" handelt von einer Gruppe von 5 Freunden, die sich auf einer Berghütte ein Männerwochenende genehmigt hat. Als sie wieder nach Hause zurückkehren wollen, sehen sie einer verwüsteten Welt entgegen. Das Dorf ist verbrannt und die Zahl der Überlebenden gering. Die 5 setzen sich in Bewegung, denn sie müssen überleben. Doch die aussichtlose Situation bringt die fünf Männer an den Rand ihrer Sozialität.

    "Eigentlich müssten wir tanzen" ist ein klassisches Beispiel für eine moderne Apokalypse. Nur arbeitet diese Erzählung mit sehr starken Bildern, die dem Leser brutal vor Augen führen, wie es um die moderne Gesellschaft bestellt ist.

    Die Geschichte ist sehr episodenhaft erzählt. Die zum Teil abstößigen Handlungen/Erlebnisse werden immer wieder durch Rückblenden oder eher beschreibenden Erzählpassagen abgelöst, so dass ein wunderbarer Lesefluss entsteht und gleichzeitig diese Gefühl wie auf einen Achterbahn entsteht. Ruhe abgelöst von Ekel abgelöst von Spannung abgelöst von Entsetzen. Der vergleichsweise kurze Roman fliegt regelrecht am Leser vorbei. Sicherlich muss man durch die gewählte Erzählweise aufmerksam bleiben, denn die Einordnung auf der Zeitachse ist nicht immer mit dem ersten Satz zu erschließen, aber das will ich nicht kritiseren, da es der Geschichte durchaus was besonderes gibt.

    Wie der Autor letztlich mit den Bilden arbeitet, die er wählt, um seine Gesellschaftskritik zu unterstützen, kann man sicherlich streiten. Manches war wirklich zu viel, anderes aber unbedingt notwendig, um auch wirklich diesen aufrüttelnden Effekt zu haben. Denn eins ist im Bezug auf "Eigentlich müssten wir tanzen" klar, diese apoklyptische Roman soll ein Warnruf sein. Die Menschheit ist moralisch so am Boden, dass wir nur noch wenige Schritte vom Darwinismus entfernt sind.

    Da ich diese Botschaft und die Idee dahinter ebenso beobachte und daher unterstütze, fand ich diesen Roman interessant. Klar, manche Szenen sind verstörend und sicherlich zu viel des Guten (dafür auch ein Stern Abzug), aber Heinz Helle rückt ein wichtiges Thema (gerade auch im Hinblick auf die Flüchtlingskrise) in den Fokus und da ist "Eigentlich müssten wir tanzen" wirklich lesenswert!

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    dominonas avatar
    dominonavor 3 Jahren
    kaltblütig und ohne Sinn

    Der Autor dachte sich wahrscheinlich: wir brauchen noch einen dystopischen Roman, aber die Neuheit: er ist männlich, durch und durch männlich. Nein ernsthaft, ich habe selten so etwas Unpersönliches gelesen. Bis zu einem gewissen Grad mag das bei dem Thema gewollt sein, aber mir hat es nicht gefallen. Zum Glück ist das Buch kurz.

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    raven1711s avatar
    raven1711vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr eigen und diskussionswürdig
    Sehr eigen und diskussionswürdig

    Inhalt aus dem Klappentext:
    Eine Gruppe junger Männer verbringt ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Zu Fuß versuchen sie, sich in ihre Heimatstadt durchzuschlagen. Sie funktionieren, so gut sie können. Tagsüber streifen sie durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung. Auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben.

    Meinung:
    Dieses Buch stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2015 und ich hatte es schon länger im Blick. Und da Endzeitromane im Moment bei mir sehr beliebt sind, habe ich mir letztendlich dieses Buch besorgt.
    Im Buch begleiten wir die 5 jungen Männer Drygalski, Gruber, Fürst, Golde und den Erzähler selber. Dabei erleben wir, wie sie durch eine verlassene Welt zu wandern scheinen. Der Wochenendausflug in die Alpen endete mit Chaos und Zerstörung, dem die 5 Männer hilflos von ihrer Berghütte zusehen mussten. Auf ihrem Weg durch verlassene und zerstörte Ortschaften, werden die Männer an ihre Grenzen gebracht. Sie müssen sich fragen, inwieweit die Mitmenschlichkeit in dieser neuen Welt noch Bestand haben kann.
    Die 5 Männer sind Großstadtjungs und mir persönlich waren sie direkt von den ersten Seiten an zumeist unsympathisch. Sie wirken oft kalt und brutal, sind egoistisch und von sich selber überzeugt. Aber man merkt auch schnell, wie unwissend sie mit grundlegenden Sachen sind und wie sehr die Situationen sie alle überfordert. Teilweise hat mich ihr Verhalten richtig schockiert und den Kopf schütteln lassen. Die Freundschaft, die die 5 verbindet, war mir ehrlich gesagt suspekt.
    Ob der Mensch wirklich sich so egoistisch in dieser Extremsituation verhält, bietet auf jeden Fall Stoff für Diskussionen. In Rückblicken erfahren wir mehr über die Hintergründe der Fünf, ihren Ausflug und die Anfänge der Katastrophe. Vieles lässt der Autor offen und der Phantasie des Lesers überlassen. Dieser Aspekt hat mich aber grundsätzlich nicht gestört. Helles Schreibstil ist klar, nüchtern und leicht ausschweifend. Seine Beschreibungen sind detailliert, so dass man als Leser eine klare Vorstellung des Geschehens und der Kulisse erhält. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive und wir nehmen Einblick in die Erlebnisse und Gedanken des Erzählers. Die Kapitel sind kurz und knackig und so fliegt man als Leser regelrecht durch diesen doch recht kurzen Roman. Trotz der schwierigen Protagonisten ist die Geschichte aber spannend umgesetzt, das Buch hat mich gefesselt und abgestoßen zugleich und war dann doch wiederum viel zu schnell aus.

    Fazit:
    "Eigentlich müssten wir tanzen" hat mich schockiert und abgestoßen, aber auch gefesselt. Diskussionswürdig sind die 5 Männer auf jeden Fall. Wer hier einen großen Actionkracher erwartet, wird leider enttäuscht sein, denn das Buch selber ist eigentlich eher ruhig gehalten, dafür aber sehr dramatisch.
    Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: "Eigentlich müssten wir tanzen" von Heinz Helle ist radikal, grausam und zwischenzeitlich nur sehr schwer zu ertragen.
    Nichts für zarte Gemüter

    Dunkel, kalt und grausam ist die Hölle, durch die Heinz Helle die fünf Männer seines postapokalyptischen Romans „Eigentlich müssten wir tanzen“ jagt. Doch er lässt nicht nur die Männer leiden, auch die Leser, die Seite für Seite die Grausamkeit eines hoffnungslosen Überlebenskampfes miterleben.

    Jeder Herzschlag ein Sieg

    Sie sind auf dem Rückweg von einem Ausflug, der eigentlich aus dem Alltag reißen und die unbeschwerte Zeit der Vergangenheit imitieren sollte. Doch nach ein paar mittelmäßigen Tagen auf einer abgelegenen Hütte in den Bergen ist nichts mehr, wie es mal war. Egal wohin die Männer schauen, entdecken sie nichts als Tod, Leere und Verwüstung. Was geschehen ist, wissen sie nicht. Wissen nicht, was die Menschen nahezu ausgelöscht und die Überlebenden zu Plünderungen bewegt und später vertrieben hat. Genauso wenig, wie die Leser nach der letzten Seite.

    Mutprobe

    Bereits im ersten der vielen knappen Kapitel fordert Heinz Helle uns zu einer Mutprobe heraus. Wer hat nach dem Zusammentreffen mit der unbekannten Frau den Mut zum Weiterlesen? Wer schafft, es beim Lesen das Ende der Welt auf seinen Schultern zu tragen? Es scheint so, als seien diese Fragen berechtigt, Hoffnung wird man in dem nicht einmal 200 Seiten starken Büchlein nämlich kaum finden. Helle ist gnadenlos: Mit dem Spiel von Beschreibungen und Leerstellen inszeniert er ein Kopfkino, aus dem es kein Entrinnen gibt. Die Temperatur scheint mit jeder weiteren Seite um mindestens einen halben Grad zu fallen, wenn der namenlose Erzähler von der feuchten Kälte berichtet, die der immer kleiner werdenden Gruppe ebenso wie der Hunger zu schaffen macht.

    Das Kind ist noch recht gut genährt, es wird bestimmt noch eine Woche überleben, wenn es nicht plötzlich wieder kälter wird, vielleicht ist die Mutter ja nur Wasser holen oder so, wir lassen es in Frieden. Als wir uns wieder in Bewegung setzen, dreht sich das Kind um und sieht uns an. Ich habe Angst, dass es zu weinen beginnt, weil ich nicht weiß, was wir tun würden, um es dazu zu bringen, wieder aufzuhören. – Seite 38

    Trotzdem werden wir auf eine erschreckende Weise von der bedrückenden Stimmung und der unheimlichen Atmosphäre gefesselt. Beim Lesen legt sich die Stille des Romans auch über die Welt. Wir freuen uns nur selten über das Surren des Kühlschranks, eine zufallende Tür oder den lärmenden Staubsauger der Nachbarin. Doch Heinz Helle sorgt dafür, dass wir diese Geräusche als Zeichen des Lebens und der Zivilisation feiern.

    Leben wollen

    Die Sprache und Tonalität des kleinen Büchleins unterstreichen die Resignation und Hoffnungslosigkeit – die zwischendurch dann aber trotzdem nur Kopfschütteln weckt. Doch die meiste Zeit möchte man die Männer schnappen und schütteln, sie zum Kampf um das eigene Leben aufrufen und ihnen von der Schönheit der Welt erzählen. Mich hat schon lange kein Roman mehr in der Art und Weise gefesselt, wie es dieser geschafft hat. Insgesamt brauchte ich mehrere Tage für das kleine Buch, das Hörbuch Hamburg aus gutem Grund nicht zu einem Hörbuch verarbeitet hat.  Es ist radikal, es ist grausam und zwischenzeitlich nur sehr schwer zu ertragen. Warum ich es trotzdem bis zur letzten Seite gelesen habe? Ich mag Heinz Helles ganz individuellen Sprachstil, seine kleinen Ausflüge in die Philosophie und den Hunger aufs Leben, den ich beim Lesen immer mehr in mir gespürt habe.

     

    Heinz Helle: „Eigentlich müssten wir tanzen“, Suhrkamp, 173 S., 19,95 Euro
    Der Titel war 2015 für den Buchpreis des Deutschen Buchhandels nominiert und schaffte es auf die Longlist.

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    FranzHelles avatar
    FranzHellevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Harter Stoff, klar und brillant erzählt. Aber nichts für zart besaitete.
    Tanzen oder nicht tanzen

    Ein hartes Buch, nichts für zartbesaitete, schon zu Beginn - auf den ersten Seiten - wird eine teilnahmslose Frau vergewaltigt. Fünf Männer irren durch eine untergegangene Welt. Sie sind Freunde und werden einander dennoch zur Gefahr. Apokalypse bedeutet auch Offenbarung. Uns offenbart sich der Zustand der Menschheit im Überlebenskampf dieser fünf gespiegelt wenn die Erzählstimme sagt: Alles in allem mögen wir diese Welt nicht mehr besonders. Trotzdem setzen wir weiter schön brav einen Fuß nach dem anderen in sie hinein. Sehr dichte philosophische Überlegungen liegen in Schichten unter diesem Text, den ich nur empfehlen kann (wenn man nicht zu zart besaitet ist).

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    thiefladyXmysteriousKathas avatar
    thiefladyXmysteriousKathavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Faszinierend aber auch verstörend, sehr kurze Kapitel, brutal, besonders aber nicht mein Fall...
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    Lovely90s avatar
    Lovely90vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nüchternes Überleben in einer Welt, die kaum mehr existiert.
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    alascas avatar
    alascavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Stern oder fünf? Männer angesichts der Apokalypse. Der Stil kalt, distanziert beobachtend. Der Inhalt unerträglich realistisch.
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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