Heinz Janisch

 4,5 Sterne bei 146 Bewertungen
Autor von Der Riese Knurr, Hans Christian Andersen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Der Autor und Journalist Heinz Janisch wurde 1960 im Burgenland geboren. Er studierte zunächst Germanistik und Publizistik, um sich nach seinem Abschluss ganz dem Schreiben zu widmen. Hauptsächlich verfasst er Kinder- und Jugendbücher, für die er bereits mit dem Österreichischer Staatspreis für Kinderlyrik sowie dem Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Brüder Grimm (ISBN: 9783314107795)

Brüder Grimm

Erscheint am 09.09.2026 als Gebundenes Buch bei NordSüd Verlag.
Cover des Buches Mozart hat Angst (ISBN: 9783991281641)

Mozart hat Angst

Erscheint am 17.10.2026 als Gebundenes Buch bei Obelisk Verlag ein Imprint der Verlagsanstalt Tyrolia Gesellschaft m. b. H..
Cover des Buches Der Meisterdieb im Museum (ISBN: 9783991281634)

Der Meisterdieb im Museum

Erscheint am 30.11.2026 als Taschenbuch bei Obelisk Verlag ein Imprint der Verlagsanstalt Tyrolia Gesellschaft m. b. H..

Alle Bücher von Heinz Janisch

Neue Rezensionen zu Heinz Janisch

Cover des Buches Rote Wangen (ISBN: 9783351040628)
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Rezension zu "Rote Wangen" von Heinz Janisch

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🍰 ✎ Heinz Janisch - Rote Wangen

Als ich begann, "Rote Wangen" von Heinz Janisch zu lesen und den Geschichten des Großvaters zu folgen, fragte ich mich zunächst, wohin sie mich eigentlich führen sollten. Die Erzählungen erschienen mir anfangs sehr abstrakt.

Erst als deutlich wird, dass der Großvater immer durchsichtiger wird und für seinen Enkel dennoch gegenwärtig bleibt, hat mich das Bilderbuch tief berührt.

Auch ich durfte eine so innige Beziehung zu meiner Uroma erleben. Bis heute trage ich sie im Herzen und sehe sie noch immer vor mir, wie sie nach der Schule auf mich wartete. Allein dieser Gedanke treibt mir die Tränen in die Augen.

Meiner Tochter wünsche ich eine ebenso enge, vertrauensvolle und langanhaltende Beziehung zu ihren Großeltern. Ich glaube, dass wir Glück haben, denn sie kümmern sich mit sehr viel Zeit, Interesse und Liebe um ihre Enkelin.

Heinz Janisch ist mit "Rote Wangen" ein Bilderbuch gelungen, das zum Schmunzeln, Erinnern und Weinen einlädt. Es erzählt von Abschied und Verbundenheit, ohne schwere Worte zu brauchen, und zeigt, wie Menschen über ihre Geschichten und Erinnerungen bei uns bleiben können.

Auch die Illustrationen von Aljoscha Blau haben mich beeindruckt. Besonders schön finde ich, dass das erste und das letzte Bild die Geschichte wie ein Rahmen umschließen. Dadurch erhält sie eine besondere Wärme und wirkt noch lange nach.

Für mich ist dieses Bilderbuch eine einfühlsame Begleitung für Familien, die einen geliebten Menschen verloren haben oder sich auf einen Abschied vorbereiten müssen. Es macht spürbar, wie eng die Verbindung zwischen Großeltern und Enkelkindern sein kann. Manche Erinnerungen verblassen mit der Zeit, doch die prägendsten bleiben - und begleiten uns oft ein Leben lang.

©2026 adlatb

Cover des Buches Das Buch der Anfänge (ISBN: 9783702243128)
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Rezension zu "Das Buch der Anfänge" von Heinz Janisch

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Kreative Impulse für eigene Geschichten

„Das Buch der Anfänge“, das im österreichischen Tyrolia Verlag veröffentlicht wurde, ist ein kleines Kunstwerk aus der Feder des Autors Heinz Janisch und des Illustrators Michael Roher. 33 Doppelseiten beinhalten Anfänge, die weitergesponnen und zu Ende gedacht werden wollen. Sie liefern einen Impuls, eine Einladung. Sie sind knapp gehalten, sodass vieles daraufhin möglich ist. Ein Satz oder eine Szene im Bild, mehr nicht. Aufgrund dieser Offenheit dürfte keine Geschichte, die daraus entsteht, der anderen gleichen. Es ist ein Buch zum Fabulieren und Fantasieren, zum Schreiben und Erzählen. Es fördert die Fantasie und Kreativität und eignet sich damit hervorragend für Schreibwerkstätten oder den Deutschunterricht in der Grundschule. 

Jede Seite ist atmosphärisch gestaltet, mal düster, mal wie in einem Traum, dann wieder beschwingt oder auch skurril anmutend. Für die Seitengestaltung hat Michael Roher verschiedene analoge und digitale Techniken miteinander kombiniert, wie für alle Interessierten am Ende des Buches kurz erklärt wird. Das ist eine wunderbare Idee, denn für Laien sind das wertvolle Einblicke in die Entstehung der Illustrationen und zeigt, dass diese zeit- und arbeitsintensiv sind.

Während die Knappheit einerseits viel Raum für Eigenes ermöglicht, ist sie andererseits vor allem für Kinder eine Herausforderung. Stets ist ENTWEDER ein Satz ODER das Bild der Impuls. Das ermöglicht zwei unterschiedliche Zugriffsweisen - über das Wort oder das Bild. Gerade jüngeren Kindern würde es helfen, beides miteinander zu kombinieren - also den Satz als Einstieg und danach eine kleine Konkretisierung über ein passendes Bild. So lebt der Einsatz dieses Buches von Austausch, vom gemeinsamen Lesen/Betrachten/Sprechen, was ebenfalls schön ist.

Cover des Buches Der Riese Knurr (ISBN: 9783473446964)
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Rezension zu "Der Riese Knurr" von Heinz Janisch

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Rumms und Kawumm!

Kennt ihr schon den Riesen Knurr?

Der Riese Knurr versetzt mit seinem Stampfen und Schnauben alle Tiere des Waldes in Angst und Schrecken. Doch drei mutige Mäuse sprechen den Riesen an und laden ihn zu ihrem Geburtstagsfest ein. Und tatsächlich nimmt der Riese die Einladung an, denn er liebt Geburtstagstorten. Vor jemanden, der Torten mag, muss man keine Angst haben, und so feiern alle Tiere ein rauschendes Fest.

Die Geschichte „Der Riese Knurr“ ist durchgehend als Paarreim geschrieben. Dies bringt Rhythmus in die Geschichte. Die Geschichte lässt sich hierdurch sehr schön vorlesen. Durch dem wiederholenden Vers „Rumms und Kawumm! Im Wald geht was rum! …“ kann man Kinder gut zum Wiederholen des Verses motivieren. Gute Stimmung ist garantiert!

Liebevoll und auf heitere Weise werden Themen wie Angst, Mut, Alleinsein und Freunde finden, behandelt. Kinder realisieren bei der Geschichte, dass nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Geschichte zeigt, dass es sich durchaus lohnt, auf andere zuzugehen und anzusprechen.

Die Illustrationen von Astrid Henn sind im Großformat dargestellt. Dadurch werden die Größenunterschiede zwischen dem Riesen Knurr und den anderen Tieren im Walde sehr gut sichtbar. Der Riese Knurr wirkt liebevoll tapsig und gar nicht beängstigend. Die Kinder merken sehr schnell, dass der Riese gar nicht so gefährlich ist, wie ihn sich die Tiere vorstellen. Der wiederkehrende Vers „Rumms und Kawumm…“ wird auch optisch, in Handlettering-Form, hervorgehoben. Text und Illustrationen harmonieren gut.

Fazit:

„Der Riese Knurr“ ist eine putzige und süße Reimgeschichte. Die Textform erleichtert das Vorlesen und motiviert die Kinder, die Reime mitzusprechen. Inhaltlich kann es Kindern Mut machen, Vorurteile zu hinterfragen und abzubauen. Ideal für Kinder ab 4 Jahren.

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