Heinz Löbel

 4.7 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Herbstfarben, Satisfaktion und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Satisfaktion

Neu erschienen am 15.10.2018 als Hardcover bei MYMorawa.

Alle Bücher von Heinz Löbel

Herbstfarben

Herbstfarben

 (12)
Erschienen am 22.03.2017
Satisfaktion

Satisfaktion

 (0)
Erschienen am 15.10.2018
Atlantis I

Atlantis I

 (0)
Erschienen am 24.06.2009
Atlantis II

Atlantis II

 (0)
Erschienen am 22.03.2011

Neue Rezensionen zu Heinz Löbel

Neu
Suse33s avatar

Rezension zu "Herbstfarben" von Heinz Löbel

Was am Ende übrig bleibt....
Suse33vor einem Jahr


Die Geschichte handelt von Meinhard Herbst, einem pensioniertem Kriminalpolizist, der auf sein Leben zurückblickt und der Absicht dem ein Ende zu bereiten.. bis es an der Tür klingelt....


Das Cover zeigt, zum Titel passend, ein einzelnes Blatt in Herbstfarben. Dieses einzelne Blatt, denke ich spiegelt die Einsamkeit des Protagonisten wieder. Das es schon leicht verwelkt ist, ergibt in der Geschichte auch Sinn, aber das müsst ihr selbst herausfinden. Ich möchte ja nicht zu viel verraten. :-)


Der Schreibstil von Heinz Löbel ist sehr gut. Er bringt es direkt auf den Punkt. Seinen Zynismus mochte ich sofort.


Tatsächlich hatte ich am Schluss einige Schwierigkeiten damit, alle Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Dies ist eine Geschichte die ich noch einmal lesen muss, um sie in Gänze zu verstehen. Dennoch gefiel mir dieses Werk sehr gut und ich bin froh, dass ich es lesen durfte.


Ich mag ja die Katze. Diese Stelle war einfach unglaublich.


Vielen lieben Dank an den Autor für diese Erfahrung. 

Kommentieren0
0
Teilen
S

Rezension zu "Herbstfarben" von Heinz Löbel

Bewegende Kurzgeschichte
SunshineBaby5vor einem Jahr

Der Protagonist Meinhard spielt mit dem Gedanken sich zu suizidieren. Als es plötzlich an der Tür klingelt ist er schon kurz davor. Doch dann erfährt er etwas, dem er zunächst noch auf den Grund gehen möchte. 
Die Sprache und Wortwahl ist wunderbar gewählt. Trotz dem überaus ernsten Themas des Suizids, muss man immer wieder schmunzeln, denn Meinhard hat selbst in dieser Situation herrlich alltägliche und normale Gedanken. Sinniert über Politik, Menschen im Allgemeinen, seine Vorlieben und Gewohnheiten. Diese Abschweifungen lassen Meinhard, der eigentlich ein grummeliger Typ ist, sehr sympathisch erscheinen. 
Das Ende kommt unerwartet und dann irgendwie doch nicht - im Rückblick. Wirklich ein hervorragender Einfall des Autors. Jedoch bleibt der Leser mit einigen Fragen zurück.

Kommentieren0
0
Teilen
annlus avatar

Rezension zu "Herbstfarben" von Heinz Löbel

Ein alter Mann wird mit dem Mörder seiner Tochter - und damit der Vergangenheit konfrontiert
annluvor einem Jahr

*Die alte Pendeluhr, die schon Meinhards Großmutter die Zeit angesagt hatte, zeigte wenige Minuten nach neun Uhr. Wann ist denn der beste Zeitpunkt, die beste Tageszeit, um sich das Leben zu nehmen?*


Der pensionierte Kriminalbeamte Meinhard Herbst leidet an Krebs. Seine Frau ist tot, zwei seiner Kinder auch, sein Ziehsohn im Gefängnis und seine verbliebene Tochter meldet sich nie bei ihm. Alleine gelassen mit seinem Kater hält er die Beretta bereits in der Hand, als ihn ein Besuch vom endgültigen Abdrücken erlöst. Ausgerechnet der Mörder seiner Tochter ist es, der ihn nun zwingt, seinen Selbstmord aufzuschieben und über die Vergangenheit nachzudenken.



Schon der Beginn der Geschichte brachte es fertig, die passende Stimmung in mir zu erzeugen. Meinhards manchmal schon philosophische Gedanken, sein distanzierter Blick aus dem Fenster, die Beschreibung der Wohnung und damit einiger Erinnerungsstücke – sie alle brachten es fertig, das Bild eines einsamen, traurigen Mannes zu zeichnen, der mit dem Leben abgeschlossen hat. Die Schmerzen und die Erwähnung seiner Krankheit waren dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i, das den Schritt zum Selbstmord noch realistischer gezeichnet haben.


Der Auftritt seines Gastes brachte nicht nur ein Gespräch mit in die Stille der Gedankengänge, sondern auch ein Rätsel, dem sich Meinhard stellen will. Auch aus meiner Sicht wurde die Geschichte damit geheimnisvoller – wenn ich mir auch andere Fragen stellte, als der alte Polizist. Die Auflösung und das Ende brachten eine Wendung mit sich, die ich mir (wohl auch auf Grund der Tatsache, dass es sich hier um einen Kurzroman handelt) so gar nicht erwartet hätte. Damit hinterließ die Geschichte einen bleibenden Eindruck bei mir.


Fazit: „Herbstfarben“ ist der passende Titel dieser Geschichte, die die sehr melancholischen Gedanken eines Sterbenden zeigt, der über lebensverändernde Entscheidungen philosophiert – überraschende Wende inklusive. Eine wunderbare, kurze Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

Kommentieren0
22
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
H
Hallo!
Als neues Mitglied bei Lovelybooks starte ich hiermit meine erste Leserunde. Ich glaube, mit "Herbstfarben" eine Geschichte geschaffen zu haben, die Herz und Hirn gleichermaßen berührt. 

Hier der Klappentext zum Schnuppern:
Meinhard Herbst, ein pensionierter Kriminalpolizist, sitzt in seiner Wohnung und blickt zurück auf seine Lebensgeschichte. Seine Frau ist gestorben, zwei seiner Kinder sind tot, sein Stiefsohn im Gefängnis. Seine einzig überlebende Tochter kümmert sich kaum um ihn. Die geladene Waffe in der Hand beschließt er, an diesem Tag noch zu sterben. Als er schon den Finger am Abzug hat, klingelt es an der Tür. Die Neugier lässt ihn öffnen und er sieht sich dem Mörder seiner Tochter gegenüber. Dieser erzählt eine ganz andere Geschichte.


Ich freue mich auf Euch und Eure Kritiken.


Heinz Löbel

Zur Leserunde

Community-Statistik

in 12 Bibliotheken

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks