Heinz Ludwig Arnold

 4,1 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf von Heinz Ludwig Arnold

Heinz Ludwig Arnold, geboren 1940 in Essen und gestorben 2011 in Göttingen, war freiberuflicher Publizist und Honorarprofessor der Universität Göttingen.Er war Herausgeber der Zeitschrift »Text+Kritik« sowie des ›Kritischen Lexikons zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur‹. 2009 erschien die von ihm herausgegebene dritte, völlig neu bearbeitete Auflage des ›Kindler Literatur Lexikons‹.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Heinz Ludwig Arnold

Cover des Buches Von Unvollendeten (ISBN: 9783892448662)

Von Unvollendeten

 (1)
Erschienen am 15.02.2005
Cover des Buches Lyrik der DDR (ISBN: 9783100015334)

Lyrik der DDR

 (1)
Erschienen am 09.09.2009
Cover des Buches Carlfriedrich Claus (ISBN: 9783869160191)

Carlfriedrich Claus

 (1)
Erschienen am 04.11.2009
Cover des Buches Gespräche mit Schriftstellern (ISBN: 9783406049347)

Gespräche mit Schriftstellern

 (1)
Erschienen am 01.11.1982
Cover des Buches Homer und die deutsche Literatur (ISBN: 9783869160825)

Homer und die deutsche Literatur

 (1)
Erschienen am 31.08.2010
Cover des Buches Die Gruppe 47 (ISBN: 9783499506673)

Die Gruppe 47

 (1)
Erschienen am 01.11.2004
Cover des Buches Meine Schweiz (ISBN: 9783257230062)

Meine Schweiz

 (1)
Erschienen am 28.09.2010
Cover des Buches Rudolf Borchardt (ISBN: 9783883779058)

Rudolf Borchardt

 (1)
Erschienen am 01.07.2007

Neue Rezensionen zu Heinz Ludwig Arnold

Cover des Buches Das große Lesebuch (ISBN: 9783596902392)S

Rezension zu "Das große Lesebuch" von Karl Kraus

Zu dieser Ausgabe...
sKnaerzlevor 7 Jahren

Über Karl Kraus will ich lieber nichts sagen, dafür zu dieser Sammlung des Fischer-Verlags.

Das Design gefällt mir gut, es ist sehr unaufdringlich und im Regal sieht die Klassiker-Ecke mit diesen Ausgaben fröhlich-bunt und doch geschmackvoll aus.

Die Auswahl aus Kraus Werken scheint mir gelungen. Das Spektrum seiner Werke wird, so weit ich das beurteilen kann, gut wiedergegeben. Es sind Aufsätze zur Literatur, zur Sprache, zur Dichtung enthalten, Satiren über Sittenjustiz, Glossen, Gedichte und Ausschnitte aus "Die letzten Tage der Menschheit".

Damit wird dem Ansprüch eines Lesebuchs voll genügt und wenn man Karl Kraus kennen lernen will, ist man gut bedient.

Auf der Minusseite ist zu verbuchen, dass es kein Vorwort gibt, wo der Herausgeber erklärt, nach welchen Kriterien er wählte, an den einzelnen Artikeln nicht steht, wann sie erschienen (das findet man dann im Literaturverzeichnis) und ein paar Hinweise zu dem Zusammenhang, in dem die einzelnen Artikel standen, wäre oft sinnvoller gewesen, als die Auszüge aus Kindlers-Literaturlexikon.

Bei einem tabelarischen Lebenslauf dann marktschreierisch das Adjektiv "exklusiv" hinzuzufügen, streift man dann schon die Peinlichkeitsgrenze.

Ist ist jetzt nicht besonders fair, zu mäkeln, denn das Preis-Leistungsverhältnis des Buches ist wirklich gut. Nur das, was als Hilfestellung für den Leser angepriesen wird, ist nicht das, was der Leser, zumindest der Autor dieser Rezension, benötigt.


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Cover des Buches Meine Gespräche mit Schriftstllern 1974 - 1977 (ISBN: 9783867500883)Liebes_Buchs avatar

Rezension zu "Meine Gespräche mit Schriftstllern 1974 - 1977" von Heinz Ludwig Arnold

Bedeutende Schriftsteller trinken Wein, rauchen und erzählen
Liebes_Buchvor 8 Jahren

Also, hier kommt das Schmankerl für Hard Core-Fans! Wer sich für Literatur interessiert, der kann sich auf dieser MP3 CD 11 Gespräche mit namhaften Schriftstellern anhören. Heinz Ludwig Arnold, der die Literaturzeitschrift "Text + Kritik" gemacht hat, hat sie alle getroffen! (Es gibt zwei weitere CDs in dieser Reihe.) Die Interviews gehen von 1-3 1/2 Stunden und Arnold lässt die Schriftsteller über ihren Werdegang erzählen, über ihre Motive und Arbeitsweise nachdenken und philosophiert über die Literatur, die Gesellschaft und die Politik. Der Zuhörer erlebt die Autoren in ihrer Persönlichkeit und erfährt auch Hintergründe des Literaturbetriebs und der Verlagswelt. Es war mir ein grosser Spass, die Autoren in ihrer Zeit zu erleben- also in den 70er Jahren- wo, wie Arnold im Rückblick resümiert, Schriftsteller eine ganz andere Stellung in der Gesellschaft hatten. Wo sie sich noch als Einfluss auf die Politik verstanden und Politiker noch erschrecken konnten :) Ich glaube,diese CDs sind nicht nur etwas für Fans der Literatur, sondern auch für Leute, die selber schreiben oder schreiben wollen, weil die Gespräche so hochgradig inspirierend sind. Leider gibt es keine Unterteilungen innerhalb der Beiträge. Und: Diese CD enthält nur eine einzige weibliche Autorin! Die Original-Tonbandaufnahmen werden ergänzt um einen Rückblick, den Arnold 2011 auf seine Arbeit macht. Es war mir eine Freude, diesen Menschen zu lauschen!!!

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Cover des Buches Meine Schweiz (ISBN: 9783257230062)berkas avatar

Rezension zu "Meine Schweiz" von Heinz Ludwig Arnold

Rezension zu "Meine Schweiz" von Friedrich Dürrenmatt
berkavor 11 Jahren

Kleiner Nachbar

"In der deutschen Schweiz redet man nur im Emmental so, wie ich rede, und in der französischen Schweiz gibt es viele Deutschschweizer, die so reden, wie ich rede, vor allem viele, die so französisch reden, wie ich französisch rede, rede ich französisch."
So redet Dürrenmatt nicht immer, wenn er über seine Schweiz schreibt. Er tat dies immer wieder und bediente sich vielfältiger Formen: Gedichte (z. b. seine Versionen des Schweizerpsalm die er ca. einmal pro Jahrzehnt verfasste und deren Tonfall sich ändert), Theaterstücke, Interviews, Reden, Prosatexte und Essays aus 40 Jahren findet man hier (Schweizerpsalm ist übrigens auch der Name der Schweizer Nationalhymne).
Zunächst breitet sich aber einer der Herausgeber aus, erst in schwer erträglichem Germanistendeutsch ("auf sich selbst zurückgeworfen") dann aber durchaus gut vorbereitend auf die Besonderheiten in Dürrenmatts Sichtweise und zum Beispiel seine Abgrenzung zum etwa zeitgleich wirkenden Max Frisch.
So ein kleiner Nachbar hat spezifische Probleme und Sichtweisen, etwa in der Abgrenzung zum mächtigen Nachbarn Deutschland und dem Faschismus. Erstaunlich oft und ernsthaft wird eine Atombewaffnung erwogen, der (erst 2002 erfolgte) UNO-Beitritt und auch das Frauenwahlrecht dürfen nicht fehlen. Witzig wird es wenn er die Entwicklung der Schweiz mit einer Fußballmannschaft vergleicht ("Das gemästete Kreuz").
Ein origineller Blick auf den Nachbarn dem man ein paar Längen verzeiht.
Für Freunde des Richters, des Henkers und der alten Dame.

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