Heinz Moser Mit Medien arbeiten

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Inhaltsangabe zu „Mit Medien arbeiten“ von Heinz Moser

Das Lernen wird zunehmend mobil und ist immer weniger an feste Orte gebunden, viele Prozesse und Aktivitäten verlaufen computergestützt. Das soziale Leben geht online, Lernplattformen organisieren das Studium. Der digitale Arbeitsstil erfordert eigene und spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der Band vermittelt einen Überblick über die Grundlagen und die wichtigsten Anwendungen von Medien im Studium. Recherchieren, Schreiben und Präsentieren werden ebenso behandelt wie der Umgang mit Bild und Ton und die Nutzung von Lernplattformen und sozialen Medien. Was heißt, mit Medien arbeiten? Wo sind die Grenzen des digitalen Arbeitsstils? Wie gestalte ich meine digitale Arbeitsumgebung?

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  • Rezension zu "Mit Medien arbeiten" von Heinz Moser

    Mit Medien arbeiten

    Estel90

    03. November 2011 um 12:00

    Heint Moser und Peter Holzwarth versuchen mit ihrem Buch "Mit Medien arbeiten: Lernen, Präsentieren, Kommunizieren" eine Einstiegshilfe für Studenten zu geben, die ihr Studium durch die gezielte Nutzung von (vor allem neuen) Medien effektiv gestalten möchten oder generell in ihrem Studium, beispielsweise bei Präsentationen viel mit Medien umgehen müssen. Im Buch werden zunächst einige theoretische Grundlagen geklärt, wie sich die Mediennutzung im Zusammenhang mit dem Lernen in den letzten Jahr(zehnt)en verändert hat, und weshalb die Generation der Studenten heute ganz anders lernt als ihre Eltern es taten. Hierbei wird auch deutlich, dass die Medienkompetenz der Studenten eine zentrale Rolle spielt. Im weiteren Verlauf des Buches werden verschiedene Bereiche der Medien, mit welchen man im Laufe des Studiums in Berührung kommen kann bzw. wird, behandelt. So wirdmet sich ein Kapitel dem effektiven Einsatz von Powerpoint-Präsentationen - und wie sie gestaltet sein müssen, damit sie hilfreich und nicht störend für Vorträge sind. Auch wird auf die Möglichkeit des E-Learnings eingegangen, also auf Methoden, über das Internet Lerngemeinschaften aufzubauen bzw. Lehrinhalte über die Verwendung von neuen Medien zu verinnerlichen. Im gesamten Buch finden sich durchweg interessante Hinweise auf Programme oder Applikationen, mit denen sich das Lernen durchaus vereinfachen lässt. Nicht bedacht wurde von den Autoren jedoch, dass die Generation, für die dieses Buch geschrieben wurde - nämlich jetztige Studenten - mit den neuen Medienmöglichkeiten aufgewachsen ist, und daher viele der beschriebenen Nutzungsmöglichkeiten und auch Risiken in der Verwendung bereits verinnerlicht hat. So wirkt beispielsweise die Ermahnung, man solle beim Schreiben von E-Mails immer auf den Adressaten und dessen Position achten (also nicht "Hallöchen Professor" schreiben), leicht überflüssig, wenn nicht schon ein wenig albern. Neben diesen leider recht häufigen Allgemeinplätzen haben mich persönlich vor allem die inflationsmäßig genutzten Anglizismen gestört. Diese haben als Fachworte (bspw. "E-Learning) durchaus ihre Berechtigung, jedoch wurden auch häufig Anglizismen verwendet, die durchaus ohne Probleme ins Deutsche übersetzt hätten werden können (bspw. "Tool" = "Programm" oder "Anwendung"). Auch die ständige Verwendung des Wortes "Studierende" anstelle von "Studenten" (nicht aber "Dozierende" statt "Dozenten") war in meinen Augen ein wenig unglücklich gewählt. Insgesamt bietet das Buch wirklich das, was es verspricht: Einen Einstieg zum Orientieren welche Möglichkeiten die neuen Medien den Studenten bieten, gespickt mit ein paar interessanten Hinweisen auf hilfreiche Programme oder Nutzungsmöglichkeiten. Empfehlenswert ist das Buch vielleicht besonders für Seniorenstudenten, die nicht mit den Neuerungen der Medien aufgewachsen sind und so eine einfache Übersicht erhalten. Für junge Studenten ist dieses Buch dagegen vielleicht ein wenig zu allgemein gehalten - zumal jede Fachrichtung eine andere Mediennutzung erfordert. Abzüge gibt es für die vielen Anglizismen bzw. die leider zu seltenen wirklich nützlichen Tipps zwischen den bereits bekannten Informationen. Dafür gute drei Sterne.

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