Heinz Oberhummer

 4.3 Sterne bei 37 Bewertungen

Alle Bücher von Heinz Oberhummer

Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln

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 (24)
Erschienen am 24.09.2012
Kann das alles Zufall sein?

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 (8)
Erschienen am 28.02.2008
Das Universum ist eine Scheißgegend

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 (5)
Erschienen am 07.07.2017
Nuclei in the Cosmos

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 (0)
Erschienen am 01.12.1991

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Rezension zu "Das Universum ist eine Scheißgegend" von Heinz Oberhummer

So macht lernen Spaß
Blacksallyvor einem Jahr

Meine Meinung
Ich bin jemand, der sich sehr für Astronomie interessiert und alles darüber wie ein Schwamm aufsaugt, einfach weil ich es wahnsinnig toll finde, mehr über unser Universum zu lernen.
Aus diesem Grund hat mich dieses Buch auch sehr angesprochen.

Ich finde ja bereits das Cover sehr süß gestaltet, die kleinen, pinken Astronauten sind einfach Zucker. Vor allem durch die Farben sticht das Cover sehr heraus, denn es gibt nicht viele Bücher, die diese Farbkombination haben.
Auch im inneren des Buches sieht es sehr bunt aus. Es gibt viele Infokästen, bei denen die Textfarbe rosa ist und damit heraussticht. So weiß man immer, wo im Buch sich besondere Infos verstecken, die teilweiße auch ein paar Seiten weiter (oder sogar ein paar Kapitel weiter) gebraucht werden. Schön finde ich hier, das an entsprechender Stelle angemerkt wird nochmals in den Infokasten zu schauen, sofern man mit einem Begriff nichts anfangen kann.

Das Buch an sich ist mit viel Humor geschrieben, was ich sehr erfrischend bei diesem Thema fand. Denn oftmals hat man doch eher trockene Texte vor sich, wenn man sich in das Thema einarbeiten will. Hier war dies überhaupt nicht der Fall, ich hatte das Gefühl das der Schreibstil auch ein größeres Publikum anspricht. Vor allem muss man hervorheben, das in dem Buch alles klar verständlich rübergebracht wird und jedermann mehr über unser Universum lernen kann.

Die Science Busters haben auch schon mehrere Bücher heraus gebracht, die ich jedoch noch nicht gelesen habe. Nach diesem Buch, das ich absolut toll fand, werde ich mir diese wohl auch noch zulegen.

Autoren
Heinz Oberhummer (1941-2015) war Professor für Kern- und Astrophysik an der Technischen Universität Wien. Seine Arbeiten zur Feinabstimmung des Universums sorgten für internationales Aufsehen. Er war Vorsitzender der Konfessionslosen Österreichs, Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung und Mitglied der »Science Busters« (zusammen mit Werner Gruber und Martin Puntigam).

Werner Gruber ist Eperimental- und Neurophysiker an der Universität Wien und Erfinder der kulinarischen Physik, auf deren Gebiet er weltweit führender Experte ist. Regelmäßig tritt er als Mitglied der »Science Busters« auf, der schärfsten Boygroup der Milchstraße.

Martin Puntigam ist ehemaliger Medizinstudent. Er wurde als Solokabarettist bekannt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Salzburger Stier, dem Prix Pantheon und dem Österreichischen Kleinkunstpreis. Er arbeitet in Wien für die ORF-Radiosender Ö1 und FM4 und tritt regelmäßig mit den Science Busters, der schärfsten Science Boygroup der Milchstraße auf.

Fazit
Ein Buch, mit dem man unglaublich viel über unsere Welt lernen kann. Leicht verständlich und mit viel Humor. So macht lernen Spaß!

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Marysol14s avatar

Rezension zu "Das Universum ist eine Scheißgegend" von Heinz Oberhummer

Ne danke, ich bleib lieber zu Hause! Warum das Universum echt eine Scheissgegend ist
Marysol14vor einem Jahr

Humorvolle Faktenballung über Weltall, Physik und mögliches extraterrestrisches Leben. Gegen Ende wurde es für mich aber zu komplex. Dennoch kann ich dieses Buch sowohl Weltall- Neulingen als auch Astronomie- Fortgeschrittenen empfehlen - man lernt ganz bestimmt noch etwas Neues dazu und unterhaltsam ist das Ganze sowieso.


Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2017/09/das-universum-ist-eine-scheissgegend.html

Ahoy ihr Lieben! Wenn einem die Möglichkeit gegeben werden würde, das All zu bereisen, sicher und schnell, wer würde da schon ablehnen? Dumm nur, dass weder das eine noch das andere gewährleistet werden kann in der Raumfahrt!

Darum lohnt sich dieses Buch - eine humorvolle Reise durch unser Sonnensystem und darüber hinaus. Die Erkenntnis vorweg: Das Universum ist eine wirklich ungemütliche Gegend, zu Hause ist´s eh am schönsten und wir dürfen uns alle verdammt glücklich schätzen!

Ich gehe gerne ins Planetarium, hätte dort fast eine Teilzeitstelle angenommen und daher auch bereits ein Einführungsbuch über das Weltall gelesen und war in Physik zwar kein überragendes Talent, bin aber dennoch ganz gut mitgekommen. Daher war ich gespannt, wie ich mit diesem Sachbuch klarkommen würde.

Zuallererst: Auch wenn einige Passagen anstrengend zu lesen waren und die pinke Textfarbe der Faktenboxen für die Augen anstrengend ist, hatte ich meinen Lesespaß. Die Science Busters verstehen es nämlich, aus einem Sach- ein Unterhaltungsbuch zu machen. Durch Humor, abstruse aber überaus bildliche und verständliche Vergleiche und witzige Einschübe. Manche waren zuspeziell, zu österreichisch im Humor, aber im Allgemeinen hat diese flapsige Art das komplexe Thema deutlich aufgelockert.

Neben Astronomie und Physik kommen die Autoren auch auf ganz viele andere naturwissenschaftliche "Phänomene" zu sprechen - vom Paarungsverhalten der Oktopusse und Hummer über Allele, die uns das Schmecken ermöglichen, den (Un) Sinn des Riechsinns, Überlebensstrategien bei einer Zombieapokalypse zu den Reizen des Tomatensafts. Alles dabei, man lernt eine Menge, auch wenn man sich natürlich nicht alles merken kann!

Aber spätestens bei Quantenschaum, SUSY und Kaonen musste ich leider aussteigen, aus diesem Raumschiff quer durchs All und konnte nicht mehr folgen. Astronomie überschreitet Alltagsphysik und "normalen" Menschenverstand bei Weitem... Respekt vor Allen, die dieser Wissenschaft gewachsen sind. 

Wobei ich mich auch frage, ob nicht unnötig viel Geld in eine Forschung investiert wird, die keine Ergebnisse liefert oder auf absehbare Zeit liefern wird, die unsere realen Probleme lösen kann... Warum nicht lieber unsere terrestrischen Probleme angehen? Umweltschutz, Rücksicht gegenüber Mutter Natur und Investition dieser immensen Forschungsgelder in Hungerhilfe und Krankheitsbekämpfung?

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thursdaynexts avatar

Rezension zu "Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln" von Heinz Oberhummer

Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln - White Scientists on dope
thursdaynextvor 6 Jahren

Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln - zu albern um Spass zu haben - zu chaotisch um sich ernsthaft Wissen anzueignen.
Warum dies harsche Urteil ?
Mir ging die gewollt witzige Schreibe nach kurzer Zeit auf die Nerven.
Obwohl eingeschworene Freundin des gepflegten erbärmlichen Reims und tabuloser Alberheit haben Kapitelüberschriften wie : "Der Hering furzt die Forscher lachen, so kann man billig Freude machen" ; " Töröö" oder
"Ice , Ice Baby" mich zusammen mit den permanenten gewollten Jokes, durchzogen mit Wissenschaftshäppchen des meist unnützen Wissens  beim Schmökern zermürbt.
Da half dann auch  die pinkfarbene Fact Box zur Wissensvertiefung,
die im Fall der Adeline Pinguine eine Formel für Pinguinweitschiss servierte, nicht mehr.
Dank dieses Machwerks des AutorenTrios Puntigam - Gruber- Oberhummer weiß ich jetzt was ich mir von einem Wissenschaftssachbuch erwarte. Humor spielt da eine eher untergeordnete Rolle. Ein roter Faden der sich konstant durchzieht, weniger Schmäh und mehr Ernsthaftigkeit. Gerne mal einen kleinen Gag zwischendurch aber keine Sensationshascherei wie sie die sog. Science Busters betreiben.
Fazit : Unterhaltsame Populärwissenschaft gerne aber ohne cindyaus marzahnattitude. Sonst ist wegen Buchabbruchs der Lerneffekt zu gering.



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