Heinz Ohff Der grüne Fürst

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Inhaltsangabe zu „Der grüne Fürst“ von Heinz Ohff

Ein luxusverwöhnter, exzentrischer Snob, der Duelle focht und mehr Liebschaften hatte als Casanova, ein Abenteurer, der zu Pferd halb Afrika durchquerte, von höchstem Adel, aber republikanisch gesinnt, begabter Autor, genialer Gartenarchitekt: Eine Persönlichkeit wie den Fürsten Pückler-Muskau hat es im Deutschland des 19. Jahrhunderts nicht noch einmal gegeben.

Hat Spaß gemacht und war interessant

— fuxli
fuxli

sehr unterhaltsam. Pückler war eine der erstaunlichsten Figuren der deutschen Geschichte.

— schmoeker-rike
schmoeker-rike

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    Der grüne Fürst
    fuxli

    fuxli

    04. April 2016 um 10:42

    Zugegeben, ich kannte den Namen Pückler in erster Linie von dem berühmten Eis (das ich allerdings nicht besonders mag). Als ich dann las, dass hinter dem Namen eine schillernde Persönlichkeit stand, wurde ich neugierig. Schillernd war er wirklich, dieser Hermann Pückler-Muskau. Und ein interessanter Mensch, zweifellos. Er hat sein Leben in vollen Zügen genossen, war ein Schürzenjäger und ein Tunichtgut, aber auch ein kritischer reformierter Zeitgeist, ein guter Beobachter und ein Autor, der vielleicht nicht umwerfend Neues schuf, aber bewährtes in elegantem Stil zu vervollkommnen wusste. Über ihn zu lesen macht nicht nur Spaß, sondern regt auch zum Nachdenken an. Der Autor hat für sein Buch umfangreiche Recherchen betrieben, zitiert gar aus originalen Manuskripten und Briefen. Sein fundiertes Hintergrundwissen über die Geschichte Preussens rundet das Ganze vorteilhaft ab. Leider hat sich Heinz Ohff offensichtlich regelrecht vernarrt in den Fürsten. Denn der kann eigentlich nichts falsch machen. Spielt er einen üblen Streich, so liegt das halt an den ach, zwei Seelen in seiner Brust. Und außerdem hatte er eine schwere und lieblose Kindheit – das erklärt doch wohl alles! Manchmal, wenn Pückler-Muskau einen besonders großen Vogel abschießt, erfährt man das gar nur in einem Nebensatz. Ein bisschen mehr Objektivität hätte ich mir da schon gewünscht. Aber mal abgesehen davon hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es war interessant und ich erfuhr so manches, auch von der damaligen Zeit, von dem ich keine Ahnung hatte.

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  • Frage zu "Der grüne Fürst" von Heinz Ohff

    Der grüne Fürst
    Daphne1962

    Daphne1962

    03. December 2010 um 18:35

    Biografien lesen Sie gerne, wenn Sie sich für den alten Fritz interessierten, dann könnte Ihnen auch "der grüne Fürst" gefallen. Das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau. Nach dem das berühmte Eis benannte wurde, der aber damit eigentlich gar nichts zu tun hatte. Ist auch geschichtlich gut.

  • Rezension zu "Der grüne Fürst" von Heinz Ohff

    Der grüne Fürst
    Monsignore

    Monsignore

    01. February 2010 um 13:33

    Nein, Fürst Pückler hat das gleichnamige Eis nicht erfunden. Er hat zwar viel erfunden, aber das nicht. Er verkaufte nur seinen guten Namen an einen Eisfabrikanten, denn er war chronisch pleite. Ein luxusverwöhnter Snob war er, der Duelle focht und mehr Liebschaften hatte als Casanova, ein Abenteurer, der quer durch Afrika reiste und unter den Linden in einer von Hirschen gezogenen Kutsche vorfuhr. Beim Lesen dieser schwungvoll geschriebenen Biografie fragt man sich irgendwann, was dieser Fürst eigentlich nicht war. Fast die ganze Welt hat er bereist, nur Amerika nicht, denn wegen eines Duells verpasste er das Schiff. Mit 81 Jahren nahm er als Titular-General an einem Feldzug teil. Er verfügte, dass nach seinem Tod sein Herz in Schwefelsäure aufgelöst werden sollte. - Sehr schön geschrieben, ein richtiges Leseabenteuer. So lebendig kann eine Biografie sein!

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  • Rezension zu "Der grüne Fürst" von Heinz Ohff

    Der grüne Fürst
    Ritja

    Ritja

    05. September 2008 um 13:29

    Selten eine so gute und interessante Biografie gelesen.