Heinz Peller Stainers letzte Geige: Ein historischer Roman über den Geigenbauer Jakob Stainer (1619-1683) mit kriminalistischer Komponente in der Gegenwart

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Inhaltsangabe zu „Stainers letzte Geige: Ein historischer Roman über den Geigenbauer Jakob Stainer (1619-1683) mit kriminalistischer Komponente in der Gegenwart“ von Heinz Peller

Eigentlich sollte der Journalist Rudi Meier über den millionenschweren Handel mit alten italienischen Violinen recherchieren. Doch dann bringt ihn der dubiose Händler Machinger auf die Spur einer verschwundenen Geige aus dem 17. Jahrhundert, die angeblich ein Geheimnis birgt. Immer tiefer taucht er zusammen mit der rätselhaften Musikwissenschaftlerin Leonie in das aufregende Leben des legendären Tiroler Geigenbauers Jakob Stainer ein, der im Wahnsinn endete und dessen Instrumente einmal höher gehandelt wurden als die von Stradivari.

Perfekte Mischung aus modernem Krimi und historischem Roman !!

— Die-Rezensentin
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  • Perfekte Mischung aus modernem Krimi und historischem Roman !!

    Stainers letzte Geige: Ein historischer Roman über den Geigenbauer Jakob Stainer (1619-1683) mit kriminalistischer Komponente in der Gegenwart

    Die-Rezensentin

    27. July 2014 um 12:07

    Der Leser sollte sich nicht von dem etwas unspektakulären Cover abschrecken lassen, denn dahinter verbirgt sich eine tolle Story mit hochinteressantem Inhalt. Der Journalist Rudi Meier arbeitet an einem Artikel über antike Geigen. Dabei erhält er Informationen, die eine berühmte alte Geige betreffen. Es geht um die letzte Geige, die Jakob Stainer im 17.Jahrhundert gebaut haben soll. Unter mysteriösen Umständen verschwand das kostbare Instrument vor einiger Zeit aus einem Museum und es erweckt den Anschein, als wäre niemand interessiert, es wiederzufinden. Der Händler Machinger erzählt Rudi eine Geschichte um einen geheimnisvollen Zettel, der in der Geige versteckt gewesen sein soll, höchstwahrscheinlich eine Nachricht des Meisters selbst. Rudis journalistisches Interesse ist sofort geweckt, als er den Auftrag bekommt, das Instrument auf dubiosen Wegen wieder zu beschaffen. Durch Rudis Recherchen bekommt der Leser so einige interessante Enblicke in die kriminellen Machenschaften rund um den Handel mit antiken Geigen. In einem zweiten Handlungsstrang versetzt uns der Autor zwischendurch immer wieder in das 17.Jahrhundert; in die Zeit, in der Jakob Stainer lebte und arbeitete. Seinen ganzen Werdegang vom Lehrjungen in Tirol und Venedig, bis hin zum anerkannten Geigenbauer dürfen wir miterleben. Das alltägliche Leben und den Handel im 17. Jahrhundert beschreibt der Autor ausführlich und authentisch und man kann als Leser wirklich in die Geschichte abtauchen. Ich muss gestehen, dass mir der Name Jakob Stainer bisher nichts sagte, aber es macht den Eindruck, dass Heinz Peller sehr intensiv recherchiert hat. Obwohl er in beiden Handlungssträngen ziemlich detailliert über Geigenbau und Geigenhandel berichtet, wurde es mir keine Minute langweilig. Ich fand das Thema hochinteressant und gepaart mit einem flüssigen Schreibstil, haben mich die modernen, als auch die historischen Kapitel, jedesmal gefesselt. Das Buch ist eine perfekte Mischung aus modernem Krimi und vergangenen Ereignissen, die aber gekonnt miteinander verstrickt sind. Wer sich für das Thema interessiert und auch gerne historische Romane liest, sollte unbedingt zu `Stainers letzte Geige`greifen.

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