Heinz Ratz

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Autor von Der Mann der stehen blieb, Hitlers letzte Rede und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Heinz Ratz

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Der Mann der stehen blieb

Der Mann der stehen blieb

 (2)
Erschienen am 20.03.2005
Hitlers letzte Rede

Hitlers letzte Rede

 (2)
Erschienen am 01.03.2003
Tourgeschichten

Tourgeschichten

 (1)
Erschienen am 03.10.2006
Apokalyptische Lieder

Apokalyptische Lieder

 (1)
Erschienen am 31.01.2004
Die grosse Schwangerschaft

Die grosse Schwangerschaft

 (1)
Erschienen am 27.01.2003
... um da zu sein für Deine Widerstände

... um da zu sein für Deine Widerstände

 (0)
Erschienen am 23.01.2010
Die Liebe des Dr. Leik

Die Liebe des Dr. Leik

 (0)
Erschienen am 07.10.2011
Taumel ist mein Leben

Taumel ist mein Leben

 (0)
Erschienen am 05.09.2017

Neue Rezensionen zu Heinz Ratz

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Rezension zu "Tourgeschichten" von Heinz Ratz

Rezension zu "Tourgeschichten" von Heinz Ratz
Schwabevor 11 Jahren

Nachdem ich mir Heinz Ratz’ Buch “Tourgeschichten” beim Götz Widmann-Konzert mitgenommen und es nun seit 2 Tagen durchgelesen habe folgt nun also mein Bericht darüber:

DasBuch besteht aus 48 Kurzgeschichten & Gedichten die alle von (nicht ganz) wahren Erlebnissen auf den unterschiedlichen Tourneen von Heinz Ratz (Solo, mit seiner Band Strom & Wasser und mit Götz Widmann) handeln.

Besonders hervorzuheben sind dabei meiner Meinung nach :

# No. 1 : Rauchen in Friedberg
Hier findet Götz die Nabelschnur des Teufels.

“Keine Ahnung”, sagte ich. “Vielleicht ein Stück Soldatenhirn von 1437?” - Unsinn!”, sagte Götz. “Soldaten haben kein Gehirn”

U.a. kommt hier auch “Eduard, der Haschischhund” vor, aber mehr wird nicht verraten!

# No. 5: Robert Schumanns Scheitel(in Zwickau)
Hier erfährt man wie Heinz von einem Punk, der sich als der Leibhaftige herrausstellt durch Zwickau geführt wird.

Nur leider wußte ich viel zu gut, dass der Mensch den Teufel gar nicht braucht, um anderen Leid zuzufügen.Weshalb der Teufel neuerdings auch soviel Freizeit hat, Bildungsreisen macht und mit Liedermachern Dosenbier trinkt.

# No.13: Das erste Mal (in Kiel)
Das meiner Meinung nach beste Gedicht des Buches über ein Mädchen das in einem Café bedient und Heinz zum ersten Mal einen Milchkaffee macht.

# No.48: München Hauptbahnhof
Besonders schön fand ich diese Geschichte: Heinz will der Tochter einer osteuropäischen Familie, die gerade von der Polizei “kontrolliert” wird eine Tafel Schokolade schenken.

“Ich will dem Kind etwas Schokolade schenken!” sage ich freundlich. “Sie dürfen da nicht hin!”, entgegnet er [der Polizist]. “Das darf ich nicht?”, frage ich erstaunt.”Warum nicht?” “Illegale”, sagt er knapp, als ob mit diesem Wort alles erklärt sei. […] Er hat einen ruhigen, mitleidlosen Blick - stahlhart nennt man das wohl in seinen Kreisen. Dieser Blick im Vergleich mit dem ängstlichen Blick des Kindes - tolles Land! denke ich, hat sich ja viel getan in den letzten fünfzig Jahren!

Insgesamt ist das Buch sehr gelungen und ich freue mich auf das hoffentlich bald eintreffende Hitlers letzte Rede

Empfehlenswert für Freunde intelligenter, sozialkritischer Literatur & für freunde von Götz Widmanns Musik!

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