1517

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Inhaltsangabe zu „1517“ von Heinz Schilling

"1517" ist das etwas andere Buch zum Reformationsjahr. Es schaut nicht auf den Bauchnabel Wittenberg, sondern auf die ganze Welt. Wie sah diese Welt zur Zeit Luthers eigentlich aus? Heinz Schilling, einer der großen Kenner der Epoche, nimmt uns mit auf eine faszinierende Zeitreise, die uns nach Italien und Spanien, zu den Osmanen, an den chinesischen Kaiserhof und ins Reich der Azteken führt. In diesem Buch wird das Zeitalter der Reformation aus einem ungewohnten Blickwinkel betrachtet. Es nimmt die Ereignisse von 1517 als Ausgangspunkt für eine Erkundung der Welt, in der Luther und seine Zeitgenossen lebten. Fremde Länder und Kontinente rücken dabei ins Licht, Machtkonstellationen und Lebensverhältnisse werden besichtigt, wir lernen den Geld- und Warentransfer kennen, die Erfindungen der Gelehrten und die Entdeckungen der Abenteurer. Neben die religiösen Kämpfe tritt der nach wie vor lebendige Glaube an Magie, Hexen und Dämonen. Spannend, kurzweilig und höchst informativ präsentiert Heinz Schilling einen der originellsten Beiträge zum Reformationsjahr.

Sehr interessante Lektüre, die einen sofort fesselt. Sehr gut beschrieben und detailliert erläutert. Ausführliche Rezension folgt.

— Jens_Albinger
Jens_Albinger

Ein geballtes Kompendium, ein Sensationsbuch, was mich nachhaltig beeindruckt hat und sehr zu empfehlen ist.

— Floh
Floh

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    Wedma

    Wedma

       LovelyBooks Challenge 2017 Sachbücher und Ratgeber Liebe Leserinnen und Leser, LovelyBooks lädt im neuen Jahr zu einer neuen, spannenden Challenge ein: „Sachbücher und Ratgeber“. Liest du gerne Sachbücher und Ratgeber? Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich auf Lovelybooks darüber auszutauschen! 12    Bücher (6 Sachbücher und 6 Ratgeber) möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen und rezensieren. Es gelten alle Bücher in deutscher oder englischer Sprache, die als Sachbücher oder Ratgeber bezeichnet werden können. Ausschlaggebend sind hier die Angaben der Verlage. Auch andere Formate wie E-books, Hörbücher sind willkommen. Die Regeln: Melde dich mit einem Beitrag hier im Thread an. Hier kannst du aus den aufgeführten Bereichen deine Leseliste festlegen. Diese kannst du jederzeit verändern. Die vordefinierten Bereiche sind lediglich als Gedankenstütze da. Wenn ein Bereich, aus dem du gerne lesen willst, nicht aufgeführt ist, wird er eingepflegt. Einstieg ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Mitmachen, sich austauschen und Spaß dabei haben sind primären Ziele unserer Challenge. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks und verlinke diese in deinem einzigen Sammeleitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag wird unter deinem User-Namen zu der Teilnehmerliste verlinkt und gilt als dein Teilnahmeschein, eine wichtige Grundlage zur Ermittlung der Gewinner. Die Preise, die du gewinnen kannst. Ein Buchpaket von Lovelybooks wird unter allen Teilnehmern, die die Challenge geschafft haben, verlost. Ein weiteres Buchpaket wird an den fleißigsten Leser/ die fleißigste Leserin vergeben, der/die mengenmäßig am meisten an Sachbüchern und Ratgebern in 2017 gelesen hat. Ein tolles Buch, Neuerscheinung 2017, wartet auf den Teilnehmer/die Teilnehmerin, der/die die Challenge geschafft hat und dabei die schönste, i.e. aussagekräftigste Rezension in gutem Stil und nötiger Portion Begeisterung geschrieben hat. Entdeckerpreis (unter Neuerscheinungen 2017) gibt es ebenfalls. Im Anhang findest du die Liste der Neuerscheinungen 2017. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient lediglich der Inspiration. Die Bereiche bei Sachbüchern und Ratgebern dienen ebenfalls der Inspiration und können ergänzt werden, wenn Bücher aus noch nicht aufgeführten Bereichen rezensiert werden. Anzahl der Bücher in den Buchpaketen kann erst zum Schluss ermittelt werden. Die oben genannte Zahl der zu verlosenden Bücher ist lediglich ein Richtwert und wird 5 Bücher übersteigen! Nimmst du die Herausforderung an? Ich freue mich auf Eure Anmeldungen! Nachtrag 05.02.17: Die erste Buchverlosung gibt es am 30.06.17 mit vielen tollen Neuerscheinungen, die bis dahin in unsere Sachbücher-Schatztruhe kommen. Zwei Voraussetzungen hier: Nummer 1: Man/ frau hat sich dafür Qualifiziert, i.e. die Anforderungen der Challenge geschafft, i.e. 12 Bücher rezensiert, hier kann eine kleine Ausnahme gemacht werden: Es können 12 Sachbücher oder 12 Ratgeber und alle Variationen dazwischen sein (z.B. 8 Sachbücher, 4 Ratgeber, etc. Schaut einfach, dass es am Ende des Jahres zu mind. 6 Sachbüchern und 6 Ratgebern kommt, um sich für LB Buchpacket zu qualifizieren). Nummer 2: Die Bücher, die man infolge der Auslosung bekommt, müssen innerhalb von den nächsten 2, max! 3 Monaten rezensiert werden. Es sind alles Neuerscheinungen, die es gerne haben, zeitnah rezensiert zu werden. Auf SuB zu versauern ist gar nicht ihr Ding! Ich bin sehr gespannt, denn die Chance ist schon hoch, dass jede fleißige Rezensentin/fleißiger Rezensent paar wertvolle Bücher abbekommt!   Teilnehmerliste: ban-aislingeach Bellis-Perennis Bücherwurm CelinaS Digra Filzblume Ginevra gst Igelmanu66 kellerbandewordpresscom Kleine8310 Kopf-Kino leucoryx Mabuerele Mattder Mercado peedee Schluesselblume Seschat Sikal StefanieFreigericht Talathiel Tallianna wandablue Wedma widder1987

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    • 01. January 2018 um 23:59
  • Wir spüren, dass das Jahr 2017 der Beginn von ähnlich schwerwiegenden Umwälzungen sein könnte

    1517
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    23. February 2017 um 11:37

    In diesem Jahr begehen die protestantischen Kirchen der Welt die 500. Wiederkehr des Thesenanschlags von Wittenberg, mit dem der Mönch und Theologe Martin Luther nach herkömmlicher Lesart die Reformation einleitete, einen Prozess, der für die weitere Entwicklung in Europa und der Welt eine wichtige Bedeutung bekommen sollte. Der emeritierte Professor für Europäische Geschichte der frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität  in Berlin, Heinz Schilling, der zuletzt 2012 ebenfalls bei C.H. Beck in München eine viel beachtete Biographie über Martin Luther veröffentlichte, hat nun sozusagen querströmend zu den Dutzenden von Veröffentlichungen, die sich alleine mit der Reformation und ihrer Bedeutung damals und heute befassen ( man kann in der Flut den Überblick verlieren), ein Buch geschrieben, das die zweifelsohne wichtigen Elemente der lutherschen Erkenntnis und des Beginns der Reformation in einen sozusagen globalen Zusammenhang stellt.   In zunächst sechs Hauptkapiteln verfolgt er wichtige und zentrale Veränderungen und Bewegungen in Europa und in anderen Teilen der Welt, die 1517 relevant sind: 1.    Zwei Weltreiche und ein Drittes Rom kündigen sich an, aber auch Sturm gegen Unterdrückung und Willkür 2.    Um Frieden und Stabilität des Geldes 3.    Europa und die weitere Welt 4.    Die Renaissance und ein neues Weltwissen 5.    Kollektive Ängste und Sehnsucht nach Sicherheit 6.    Der Papst in Rom- italienischer Souverän und universeller Pontifex Erst dann beschreibt er in einem letzten Kapitel die Ereignisse in Wittenberg und ordnet sie in „einer globalhistorischen Aneignungstheorie“. Im Rahmen dieser Theorie schlägt er vor, „die nicht selten unmittelbar mit Luther und der Reformation in Verbindung gebrachte Rede von den ‚westlichen Werten‘ aufzugeben. Vielmehr ist zum Ausdruck zu bringen, dass längst die globale Aneignung eingesetzt hat, die Werte somit nicht mehr exklusiv westliche, sondern allgemeine Werte der Humanität und Freiheit sind.“ Auf diesem Weg der Aneignung, so Schillings Hoffnung, könne auch die bedrohliche fundamentalistische Gewalt der Gegenwart einmal überwunden werden, „so wie es seit Mitte des 17. Jahrhunderts mit der 1517 geborenen fundamentalistischen Feindseligkeit der christlichen Konfessionen gelungen ist.“ So wie damals und durch die weltweite Vernetzung für jeden Menschen beängstigend wahrnehmbar, ist auch heute die Welt in Bewegung. Wir spüren, dass das Jahr 2017 der Beginn von ähnlich schwerwiegenden Umwälzungen sein könnte wie damals. Die langfristige Sicht des Historikers, wie sie Heinz Schilling hier vorlegt, zeigt, dass heutige Verwerfungen und Konflikte durchaus nicht das Ende dessen bedeuten müssen, was wir als westliche Zivilisation und Demokratie für wertvoll und wichtig erachten, sondern möglicherweise der Beginn einer völlig neuen Ordnung.

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  • Nicht nur im Lutherjahr sehr zu empfehlen!

    Die Mutter des Satans
    PMelittaM

    PMelittaM

    Im Lutherjahr, 2017 jährt sich Luthers Thesenanschlag zum 500. Mal, wird der Buchmarkt sicher mit einigen Büchern zur Reformation und zum Reformator überschwemmt werden. Nadja und Claudia Beinert wählten einen sehr interessanten Zugang zu Martin Luther, sie versuchen ihn von Geburt an über sein Elternhaus, vor allem über seine Mutter, Margarethe Luder, und in Romanform erfahrbar zu machen. Die Autorinnen lassen Margarethe selbst erzählen, beginnend mit dem Tag der Geburt Martins, allerdings rückblickend und damit eher als allwissenden Erzähler, aber immer noch basierend auf den Emotionen und Gedanken einer Frau jener Zeit. Margarethe stammte aus guten Verhältnissen und machte durch ihre Heirat mit dem Sohn einer, wenn auch wohlhabenden, Bauernfamilie, einen gesellschaftlichen Abstieg. Dass sie überhaupt mit Hans Luder verheiratet wurde, lag aber wohl daran, dass ihr Vater Hans Einiges zutraute, und Hans Luder hat in seinem Leben tatsächlich eine Menge erreicht. Margarethe ist ein Kind ihrer Zeit, was Glauben und Aberglauben anging, aber auch das Unterordnen zunächst dem Vater, später dem Ehemann gegenüber. Trotzdem hatte sie natürlich auch eigene Bedürfnisse, die sie aber größtenteils zurückstecken musste. Die Autorinnen charakterisieren Margarethe als liebevolle Mutter, aber auch hier den Gepflogenheiten ihrer Zeit angepasst. Ihre Liebe zu ihren Kindern wird aber immer wieder greifbar. Neben Margarethes Erzählstrang gibt es einen weiteren, der einige Jahrzehnte später einsetzt, Martin hat sich als Kirchenreformer bereits etabliert. Hier ist Lucas Cranach der Ältere Mittelpunkt, erzählt wird aus seiner Sicht, jedoch in der dritten Person. Der Maler war ein guter Freund Martins und ist als Reformationsmaler berühmt geworden. Er hat nicht nur Bilder von Martin, sondern auch Porträts seiner Eltern gemalt, von seinen Sitzungen mit Margarethe erzählt dieser Teil des Romans, wir erfahren Martins Mutter mit Cranachs Augen und erleben mit, wie sie auch sein Denken beeinflusst. Dass das so entstandene Porträt Margarethe Luders, zumindest beim HC, das Cover ziert, ist eines der I-Tüpfelchen, die den Roman zu etwas Besonderem machen, Cover und Roman ( und das einleitende Zitat von Leon Battista Alberti) greifen ineinander – wahrlich perfekt.Lucas' Erzählstrang unterbricht Margarethes relativ selten, ein-, höchstens zweimal in jedem der fünf Teile, in die der Roman gegliedert ist, und immer gut zu Margarethes Gedankengängen passend. Mir hat gut gefallen, dass man als Leser Margarethe damit nicht nur als (junge) Mutter, Ehefrau und Mittelpunkt ihrer Familie erleben konnte, sondern auch als alte Frau, von außen gesehen. Mir hat das Porträt auch geholfen, mir Margarethe als Person vorzustellen. Man sieht, wie sie das Leben geprägt hat, man sieht aber auch eine starke Persönlichkeit. Der Ansatz, Martin Luther durch seine Mutter zu erfahren, gefällt mir sehr gut, zumal Margarethes Leben interessant ist und dem Leser zusätzlich einen Blick in das Leben der Menschen der damaligen Zeit bietet. Darüberhinaus erfährt man viel über Luthers Heimatstadt Mansfeld, die vom Erzabbau lebte, Martins Vater war Hüttenmeister. Den Beinert-Schwestern gelingt es sehr gut, auch diesen Aspekt anschaulich darzustellen, man kann Mansfeld und die allgegenwärtigen Ascheflocken regelrecht vor sich sehen.Wer meine Rezensionen verfolgt, weiß, dass ich mit dem Debüt der Schwestern nicht sehr glücklich war, mittlerweile bin ich froh, dass ich ihnen trotzdem noch eine Chance gab. Mir scheint, die beiden Autorinnen werden mit jedem Roman besser, „Die Mutter des Satans“ ist in meinen Augen ein wahres Lesehighlight, das mich Martin Luther und seiner Familie näher bringt, nebenbei die Gründe für seine Kirchenkritik greifbar macht, Negatives nicht ausblendet, und mich vor allem auch mit dem gesellschaftlichen und religiösen Hintergrund jener Zeit konfrontiert. Zu Fakten und Fiktionen und zu weiteren Hintergründen gibt es ein sehr gutes und ausführliches Nachwort, das man unbedingt lesen sollte. Ein Überblick über die Charaktere, mit Kenntlichmachung historischer Persönlichkeiten, findet sich direkt zu Beginn. Daneben gibt es ein Glossar, drei Fabeln, Fabeln spielen im Roman und in Luthers Leben eine Rolle, sowie einen Brief Luthers an seine Mutter.Ich bin begeistert und vergebe gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung. Wer sich für Martin Luther und die Reformation interessiert, bekommt hier einen etwas anderen Zugang, und wer gerne gut recherchierte historische Romane liest, sollte unbedingt zugreifen. Mich hat der Roman auch nach dem ich ihn zu Ende gelesen hatte, noch weiter beschäftigt und zudem angeregt, mich ein bisschen mehr über seine Hintergründe zu informieren.  

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    • 5
  • Ein geballtes Kompendium, ein Sensationsbuch, was mich nachhaltig beeindruckt hat.

    1517
    Floh

    Floh

    15. February 2017 um 01:35

    P.S. wer nicht meine ganze Auseinandersetzung und Rezension zum Buch lesen möchte oder mag, der findet weiter unten eine zusammenfassende Kurzmeinung in wenigen Sätzen von mir!!! Zum Jahrestag des Reformators Martin Luther, werden wir nicht nur im Jahr 2017 mit einem zusätzlichen einmalig deutschlandweiten gesetzlichen Feiertag für das Reformationsjubiläum beschenkt, sondern auch mit zahlreichen Büchern und literarischen Entdeckungen rund um die Person Martin Luther, das Reformationsjahr 1517 und die Zeit des frühen 16. Jahrhunderts mit all seinen Entwicklungen und Ereignissen, sowie historischen Größen und bedeutenden Personen. Dort die richtige und treffende Wahl zu treffen, fällt sicherlich nicht leicht. Ich habe mit großem Interesse und wachsender Neugierde den verheißungsvollen Titel „1517 – Weltgeschichte eines Jahres“ erwartet und war gespannt, wie der Autor und Historiker Heinz Schilling in diesem Buch zu Werke geht und Wissen, Hintergrund und Überlieferung an die gespannten, wissenshungrigen und gebannten Leser und Leserinnen bringt. Ein historisch geballter und thematisch hoch interessanter Geschichtsband zur Lutherzeit, in der das berüchtigte Wittenberg zwar als Nabel der Welt und der Reformation gilt, aber weitaus mehr in der Welt geschah und ganze Kontinente in Bewegung waren. Von Rom nach Mailand, von den Osmanen zu den Azteken, zum Christentum und anderen Glaubensrichtungen und zurück. Enthüllend, lehrreich, renommiert und sachlich authentisch geschildert. Eine bildende Lektüre aus der Feder des passionierten und ambitionierten Autors Heinz Schilling, der als einer der großen Kenner dieser Epoche und des zeitgeschichtlichen Geschehens mit seinen Auswirkungen auf das Heute knapp 500 Jahre danach steht. In "1517 – Weltgeschichte eines Jahres" bietet der Autor eine faktenreiche, ehrliche, authentische, bildhafte, brillierende und gut recherchierte Zeitreise in die Epoche des 16. Jahrhundert. Die historischen, kulturellen, bahnbrechenden, überlieferten, belegten und wirtschaftlichen Fakten und Erzählungen zu einem fundierten und ausgesprochen stimmig recherchierten Kompendium verarbeitet. Es bietet interessante und faktenreiche Lektüre für neugierige und wissenshungrige Leser, die Anspruch mögen und gern einen Schritt voraus sind. Dieses historische Wissenswerk ist komplex und weitreichend, es lohnt sich, so ein Buch zu besitzen und diese Zeitreise zu unternehmen. Erschienen im C.H. Beck Verlag (http://www.chbeck.de/) Historischer Hintergrund: Als etwas anderes Buch zur Reformation wird dieser Titel beschrieben. Diese Feststellung kann ich unterschreiben. So ist der Buchmarkt aktuell doch sehr gesättigt und fast überflutet von Biografien, historischen Werken, Romanen, historischen Romanen, Sachbüchern, Überlieferungen, Memoiren, Ausarbeitungen, Broschüren, Autobiografien und Monografien. Dort die passend eund gute Lektüre zu finden und eine lohnende Wahl zu treffen, fällt wahrlich nicht leicht. Mit 1517 habe ich einen persönlichen Glücksgriff getan. Wir befinden uns im zu den Anfängen des frühen 16. Jahrhunderts, Luthers Zeit. Aber nicht nur an seinen Orten und Wirkungsfeldern, sondern nahezu weltweit. Ein historisch ausgeprägtes Werk zu Zeiten der Entdeckung Amerikas, der Astrologie, großen gelehrten, Höfe und Regenten, die Zeit der weltweiten Glaubensfragen, der (Religions-)Kriege, der Ketzerei, der Hexerei, des Aberglaubens, der Thesen, der Ächtung und des Schafotts. Hansekontoren, Geld- und Warenhandel, Wirtschaft, Machtfragen, Kaufmannschaft, der Piraterie, Räuberei und Plünderei. Die Azteken, das osmanische Reich, große Gelehrte und Genies, prägende Personen und Berühmtheiten… Diese historische Geschichte vereint fundierte und belegbare Fakten mit einer sagenhaften Recherche, ausgefeilter Kulisse und grenzenloser Atmosphäre, die das Bindeglied zwischen all den historischen Ereignissen und Personen bildet. Wir erleben das harte damalige Leben, wir erfahren über alte Handwerksberufe, Zunft, Gewerbe und Gilde. Kirche, Königshäuser, Hochstapler, Pioniere und Intrigen. Das Ansehen der Schreiber, der Gelehrten, das Frauenbild seiner Zeit, die Kirche und kulturelle Sitten und Gesellschaftsformen. Meilensteine der Historie und bildende Literaturverweise, Quellen und Links. Alles was sich zu Zeiten Luthers zugetragen hat, was sein Wirken bewirkt hat und von dem wir auch auf unsere heutige Gesellschaft noch Rückschlüsse erzielen können. Auf den ganzen Globus verteilt. Wir erfahren von Leben und Tod, von politischen Auseinandersetzungen, Eroberungen und dem Handel. Wir erfahren Aufbruch, Reformation und die Neuordnung der Kirche. Gesetzte, Erlasse und Strafen. Es geht nach Spanien, Italien, ins Türkenland, nach Amerika, Niederlande, Deutsche Reiche, Frankreich und dem Orient. Ein Buch, was den neugierigen Leser mit allerhand Wissen befriedigt, und mal keinen üblichen Roman schreibt, sondern wortgewandt in Sachbuchmanier das Leben und Wirken Luthers auf den Punkt bringt und dem Leser eigene Freiheiten zur Reflektion bietet. Inhalt / Klapptext: „"1517" ist das etwas andere Buch zum Reformationsjahr. Es schaut nicht auf den Bauchnabel Wittenberg, sondern auf die ganze Welt. Wie sah diese Welt zur Zeit Luthers eigentlich aus? Heinz Schilling, einer der großen Kenner der Epoche, nimmt uns mit auf eine faszinierende Zeitreise, die uns nach Italien und Spanien, zu den Osmanen, an den chinesischen Kaiserhof und ins Reich der Azteken führt. In diesem Buch wird das Zeitalter der Reformation aus einem ungewohnten Blickwinkel betrachtet. Es nimmt die Ereignisse von 1517 als Ausgangspunkt für eine Erkundung der Welt, in der Luther und seine Zeitgenossen lebten. Fremde Länder und Kontinente rücken dabei ins Licht, Machtkonstellationen und Lebensverhältnisse werden besichtigt, wir lernen den Geld- und Warentransfer kennen, die Erfindungen der Gelehrten und die Entdeckungen der Abenteurer. Neben die religiösen Kämpfe tritt der nach wie vor lebendige Glaube an Magie, Hexen und Dämonen. Spannend, kurzweilig und höchst informativ präsentiert Heinz Schilling einen der originellsten Beiträge zum Reformationsjahr.“ Erzählweise/Schreibstil: Der Autor Heinz Schilling schafft es, durch penible Recherche und einer grandiosen und einmaligen Sprachgewandtheit, das frühe 16. Jahrhundert nahezubringen und zu bebildern. Schnell stellt sich beim neugierigen Leser ein Gefühl des Mittelalters und der damaligen harten Zeit ein. Mit einer unglaublichen Vielzahl von geschichtlichen Details und Schauplätzen, nicht nur auf das berüchtigte Wittenberg fokussiert, zeigt der erfahrene und passionierte Autor und Historiker Heinz Schilling, wie die Welt von einst mit Themen des Handels, des Glaubens, der Gesellschaftsformen, Riten, Sitten, Glaube und Moral umgegangen ist, welche Werte herrschten und wer es wann und womit zu was bringen konnte. Eine Hand wusch die andere, das war schon damals so. Eine authetische und verständliche Welt des späten Mittelalters und des Handels, der Kirche, der Gesellschaft und bahnbrechenden Meilensteinen, die fulminant und wortgewandt vor uns Lesern ausgebreitet wird und wieder zum Leben und Nachdenken erweckt wird. Autor H. Schilling geizt nicht mit seinem Wissen, er nutzt das schriftstellerische Werkzeug und behält die alte Deutsche Sprache in seinen Zitaten und Verweisen bei. Er erklärt in endlos langen und geballten Sätzen, dass, was der Leser zu erfahren wünscht. Dabei vermittelt er das Wissen so geschickt, dass der Leser niemals den Eindruck hat, Wissen vermittelt zu bekommen, sondern einfach nur in den Genuss flüssiger Aneinanderreihungen und Themenschwerpunkte gepaart mit einer gestützten Basis von Quellen und Fundamenten geboten zu bekommen. Die Informationen werden zwar sachlich und klar, wenig subtil und spielerisch dargeboten, wirken aber keinesfalls trocken oder spröde. Eher ist es so als würde man Geschichtsunterricht deutlich und in verständlichen und zeitgemäßen Worten vermittelt bekommen. Ein gehobener Schulbesuch zwischen zwei Buchdeckeln, ein Studium, eine Weiterbildung. Eine Expertise. Alles was sich zu dieser historischen Epoche zugetragen hat, wird anschaulich, erlebbar und greifbar geschildert und dem Leser erklärt und thematisiert. Der Autor Schilling zeigt sich doch erstaunlich mutig, indem er zahlreiche Fakten und Wissen in verschachtelte und ausgiebig ausgeschmückte Sätze bindet. Andere Literatur zum Thema wirkt da eher einfacher gehalten. Da muss man als Leser gute Konzentration und Muße, sowie Ruhe aufbringen, um diesem Studium und dieser Wortkunst zu folgen. Anspruchsvoll und lobenswert. Kein alltägliches Stilmittel für ein historisches Werk, was weit über das Grundwissen hinausreicht. Die Charaktere, und somit berühmte Männer und Frauen seiner Zeit, bleiben zwar etwas distanziert, es fehlt der moralische Zeigefinger, aber dafür erhält der Leser eine große Menge an Wissen und fundierten Fakten wunderbar verpackt. Ich denke, dass sich der Autor aber auch keine schriftstellerischen Freiheiten einräumen wollte und bei den Fakten bleibt, die ihm bestätigt und rechtens erscheinen. Es passt. Die Leser können sich selbst ein Urteil über die Protagonisten und Thesen bilden, da der Autor dem Leser keine Vorlage gibt und sehr viel Freiraum für eigene Phantasie und Grundsatz lässt. Durch geschicktes Aneinanderreihen von Szenen bzw. Aussparen derselben ist der Leser verführt, ständig und unablässig weiterzulesen, um die Geschichte, die eigentlich keine Geschichte, oder kein Roman ist, zu einem Abschluss zu bringen. Sehr klug und sehr spannend! Einige Personen werden unvermutet eingeführt und in Zusammenhang gebracht. Ein paralleles Wirken dieser bekannten und historischen Personen und Menschen. Nicht immer ist deren Rolle gleich sichtbar, wird aber mit verblüffender Ausarbeitung zu einem Aha-Moment. Man erfährt, wie weit Luther und seine Reformation Kreise zog und seine Präsenz noch immer das heute beeinflusst und untermalt. Umsetzung und Informationsgehalt: 1517! So lautet der Titel dieses noblen und geschichtlichen Sachbuches. Und diese Zeit wird aufgegriffen und auch in Bezug gesetzt. Ein turbulentes Jahr, eine bewegte Ära, eine umbrechende Epoche. Luther mittendrin. Hat er nun die Thesen an die Pforte geschlagen oder nicht? Diese Antwort werden wir auch hier nicht finden, aber unheimlich viel Wissen, Historie und Weitblick. 1517 war mehr als nur Reformationsjahr und Martin Luther, 1517 war ein Meilenstein für die Kirche, den Glauben und der internationalen Gesellschaft. Wie entwickelte sich der Sprachgebrauch? Welchen Wert hatte Latein? Was für einen Meilenstein bildet Luther und seine Übersetzungen der Bibel auf der Wartburg? Ein Buch so ertragreich und fundiert wie ein Besuch in einem historischen Museum über die Deutsche Geschichte, Sprache und das Jahrhundert, der Wirtschaft und Entwicklung. Pioniere, Objekte, Hintergründe, Meilensteine und Geschichten… Hier ist der Name des Buches Programm: 1517 – Weltgeschichte eines Jahres. Der c. H. Beck Verlag hat mit dem Autor und Initiator Heinz Schilling einen sehr guten und sprachlich talentierten Autor, Historiker und Kenner, der all das Wissen und die Erkenntnisse für interessierte Leser bildhaft und fundiert zu Papier bringt gefunden und unterstützt. Ich bin sehr zufrieden und beseelt, dieses Buch, dieses Meisterwerk, entdeckt und erkundet zu haben. Jetzt warten jede Menge Quellen, Querverweise und Literaturhinweise auf mich, denen ich nachgehen möchte um mein Wissen zu vertiefen und die Basis der Informationen Schillings aufzugreifen und auszuloten. Dieses Buch ist überwältigend von der Qualität und Ausstattung und besonders überwältigend in der Reichweite des Wissens und der Sachkenntnis. Kartenmaterial, Bilder, Fotografien, Grafiken und Anschauungsmaterial. Toll, grandios, empfehlenswert! Der Anhang und das Glossar sind ein Buch an sich und sehr hilfreich für eigene weitere Recherchen, denen ich gleich nachkommen werde. Zwar ist man mit dem Buch rundum zufrieden und Informationsdurst wurde gestillt, doch warum nicht noch einen Schritt weiter gehen und anderen auf die Finger schauen?... . Ich interessiere mich für Geschichte, Historie und Wissen zu Deutschen Entwicklungen und Ereignissen. Ich lese jedoch auch gerne historische Romane, aber einen typischen Romancharakter sollte man hier als Leser nicht erwarten. Wer in 1517 auf einen Roman hofft, der wird hier eher enttäuscht werden. Dieses Werk ist ein Sachbuch, eine Enzyklopädie, ein Kompendium. Durch seinen Pressetext und den vielen Lobeshymnen zu Heinz Schillings bisheriges Erfolgsbuch „Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs“, was sich bereits in großer Auflage und Neuauflage verkauft und etabliert hat, wurde ich auf 1517 sehr neugierig und bin somit auf dieses geschichtliche Werk gestoßen, da mich die Epoche und das Wirken Luthers sehr interessiert. Das ist ein Themengebiet, wo ich gern Dokumentationen schaue, Museen besichtige oder Fachliteratur und Sachbücher gerne lese. Dieses Buch hat sofort mein Interesse geweckt. Allein dieses ansprechend gestaltete Buch in den Händen zu halten bereichert mich als interessierte und buchverliebte Leserin sehr. Der Inhalt des Buches steht dem ersten Eindruck vom Buch im Nichts nach. Sehr organisiert, strukturiert und verständlich bietet dieses Buch allerhand Wissen und chronologisches Material. Erstaunt war ich über die Reichweite und Tragweite Luthers Wirken und Leben, sowie natürlich seinen 99 Thesen. WOW, ein Buch wie ein Museum, jedoch ohne Rahmenhandlung und Geschichtenerzählung. Dieses Buch ist erklärend, besitzt ein interessantes Vorwort als Einleitung und überzeugt durch Chronologie und gezielter Struktur. Sehr durchdacht und absolut stimmig. Die Grafiken, Fotografien und Quellen zeugen von großem Interesse des Autors Heinz Schilling an seinen Aufführungen, Fußnoten und Literaturverweise, unterschiedliche Schriftarten, Überlieferungen und Bildunterschriften. Das vermittelte Wissen geht weit über die übliche Kenntnis hinaus. Der Autor Heinz Schilling versteht sein Fach, man merk ihm hier seine Kenntnis und Erfahrung an, zu recht wird er in Literaturkreisen hoch gelobt und erscheint an vorderster Stelle, wenn es um treffende und thematische Literatur zum Thema Luther geht. Dennoch kann er all sein Hintergrund und Portfolio verständlich und bürgerlich vermitteln und wirkt dennoch intelligent und genial. Auch mein Mann hat sich einen ganzen Nachmittag mit diesem Werk befasst und konnte es gar nicht mehr aus den Händen legen. Kurzmeinung: Lange Rede, kurzer Sinn: Ein sachliches und sogleich wunderbares Buch, das den interessierten Lesern das frühe 16. Jahrhundert nahe bringt und Martin Luthers Wirken auf der ganzen Welt veranschaulicht und in den Kontext bringt. Ein echter Glücksgriff und eine ehrliche Empfehlung für die Liebhaber von sachlich-historischen Gesamtwerken mit einer vielseitigen Themenauswahl zur Luther Zeit. Der Autor: „Heinz Schilling ist em. Professor für Europäische Geschichte der frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuletzt erschien von ihm 2012 seine viel gerühmte Biographie "Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs", die mittlerweile in der vierten Auflage vorliegt.“ Fazit: Dieses Geschichts- oder Sachbuch ist eine wirkliche Bereicherung für interessierte Leser, Historiker, Wirtschafter, Kuratoren und Hobbyforscher, die sich mit den historischen Themen der deutschen Sprache, Gesellschaft, Dichter, Denker, Reformatoren und Personen. Sicherlich auch ein grandioses Geschenk mit Begeisterungsgarantie. Aber auch ein Buch für Jedermann und Jederfrau. Nicht nur zum Reformationsjahr!!! Gerne vergebe ich 5 ganze Sterne!

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    • 7
  • Wertvolles Nachschlagewerk

    Gesichter und Geschichten der Reformation
    mabuerele

    mabuerele

    Das Buch enthält 366 Lebensbilder beginnend mit Nino, der den Georgien das Evangelium verkündete, und endend mit Hans Peter Royer, Mitarbeiter im Tauernhof Schladming. Damit deckt das Buch fast 2000 Jahre christlicher Geschichte ab. Eines ist allen, deren Leben erzählt wird, gemeinsam. Es geht ihnen um ein Leben mit Christus auch gegen Widerstände und häufig um eine Erneuerung des Glaubens. Die Auswahl war sicher nicht einfach. Jedem Leser wird bestimmt irgendeine Person fehlen. Trotzdem bietet das Buch eine umfassenden Überblick über Entwicklungen im kirchlichen Leben. Natürlich nimmt einen gewissen Rahmen die Zeit der Reformation ein. Luther, Calvin, Melanchthon sind genauso im Buch vertreten wie Jan Hus und Zwingli. Einen weiteren Rahmen bieten die freien evangelischen Gemeinden. Die Gründer der Quäker, Vertreter des Pietismus, führende Mitglieder der Täufer finden sich im Buch. Was wäre Glaube ohne Musik und Kunst. Neben Bach werden weitere Musiker vorgestellt. Die Dichter bekannter Kirchenlieder gehören ebenso dazu wie Maler. Bibelübersetzer in viele Sprachen der Welt lerne ich kennen. In der Zeit der Erweckungsbewegung gehen Missionare in alle Welt. Persönlichkeiten aus England, Deutschland, der Schweiz wurden aufgenommen, um nur eine kleine Auswahl von Ländern zu nennen. Pioniere der „Untergrund-Eisenbahn“ zur Sklavenbefreiung, die aus christlicher Überzeugung gehandelt haben sowie die Gründer von Heilsarmee und Diakone werden mir vorgestellt. Für das 20. Jahrhundert wurden Vertreter der Bekennenden Kirche aufgenommen. In jedem Jahrhundert aber gab es Missionare, die fremden Völkern mit dem Evangelium dienten. Viele Lebensbilder von Frauen gehören zur Sammlung dazu. Der Aufbau ist immer gleich gestaltet. Jeder Persönlichkeit ist eine Doppelseite gewidmet. Links oben stehen in einem grauen Kästchen die Lebensdaten, daneben fett hervorgehoben den Name. Dann folgt ein Zitat in kursiv, dass entweder von der Person stammt oder eines ihrer Lebensmottos widerspiegelt. Knapp zwei Seiten Text beinhalten wichtige Stationen des Lebenslaufs unter Schwerpunktsetzung auf christliche Taten. Eingebunden kann durchaus ein persönliches Zitat sein. So wird bei den Dichtern der eine oder andere Vers angeführt. Am Ende findet sich ein Foto. Der erste Buchstabe des Textes ist zeichnerisch gestaltet und erstreckt sich über die ersten sechs Zeilen. Der Schrift ist leicht lesbar und allgemeinverständlich. Wenn man es nicht weiß, fällt kaum auf, dass die Lebensbilder von 125 verschiedenen Autorinnen und Autoren sind. Ein alphabetisches Verzeichnis der vorgestellten Persönlichkeiten mit zugeordnetem Autor und ein Autorenverzeichnis ergänzen das Buch. Das Buch ist sicher weniger dazu gedacht, es von vorn bis hinten durchzulesen, wie ich es gemacht habe, sondern es ist eher als Nachschlagewerk zu benutzen. Der Leser wird neben bekannten Personen viele neue kennenlernen. Das schlichte Cover in Rot und Braun mit dem Wort Reformation weckt Interesse. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Vielfalt des Inhalts hat mich positiv überrascht.

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    • 5
  • Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa

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    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa! Zum Ende des Jahres widmen wir uns dieses Mal bei der LovelyBooks Lesechallenge nicht einem einzelnen Buch, sondern drehen die Spieß um und schreiben selber! Rezensionen nämlich! Nachdem wir das ganze Jahr über so viel gelesen haben, nutzen wir die besinnliche Zeit, um all die Rezensionen zu schreiben, die während des Jahres liegengeblieben sind!Beim großen LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon wollen wir dafür sorgen, dass der Stapel der unrezensierten Bücher schrumpft und wir frisch und fröhlich ins neue Jahr starten können! Macht mit, rezensiert, was das Zeug hält und gewinnt mit etwas Glück großartige Buchpakete mit neuen Büchern, die auf eure Rezensionen warten!Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 dreht sich beim LoReSchreMa alles um eure Rezensionen bei LovelyBooks. Wir wollen mit euch Tipps und Tricks zum Schreiben von Rezensionen austauschen, darüber sprechen, wie man Kritik in Rezensionen gut verpackt und selbstverständlich durch all die vielen Rezensionen stöbern, die ihr im letzten Jahr gelesen habt!Als großartiges Finale gibt es zum Ende des LoReSchreMa einen Lesemarathon vom 27.12. bis 01.01.2017, mit dem wir das Jahr gebührend ausklingen lassen! Schließlich wollen wir dann direkt mit neuen Rezensionsstoff ins neue Jahr einsteigen!Was ist ein LoReSchreMa?LoReSchreMa steht für "LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon". Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, das vergangene Lesejahr Revue passieren zu lassen und all die Rezensionen zu schreiben, die bisher auf der Strecke geblieben sind. Natürlich müsst ihr nicht die gesamte Zeit über Rezensionen schreiben, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns darüber austauschen können, welche Rezensionen wir geschrieben haben.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres LoReSchreMa begleiten möchte. Dasselbe gilt natürlich auch für den Lesemarathon am Ende der Aktion. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier während der Aktion kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Rezensionen zu lesen und dadurch vielleicht das ein oder andere Buch zu entdecken. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #loreschrema - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Zu gewinnen gibt es auch etwas! Unter allen Usern, die hier ihre neu erstellten Rezensionen mit uns teilen, verlosen wir 5 Buchpakete von LovelyBooks mit neuem Lesestoff für euch! Wir freuen uns schon sehr auf den LoReSchreMa und sind gespannt, welche Rezensionen in dieser Zeit entstehen!

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    Floh

    Floh

    27. December 2016 um 02:19
    Marina_Nordbreze schreibt Morgen gehts los mit dem letzten Lesemarathon 2016! Seid ihr schon vorbereitet? Habt ihr euch warmgelesen? Und natürlich - welche Bücher werden euch beim #lblm begleiten?

    Ich möchte natürlich meinen angefangenen Erotik-Thriller "Seduction - Verführt" von Tanya Carpenter beenden. Welchem Buch ich mich danach widmen werde, weiß ich noch gar nicht so genau.... Da ...