Heinz Schilling 1517

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Inhaltsangabe zu „1517“ von Heinz Schilling

<p>"1517" ist das etwas andere Buch zum Reformationsjahr. Es schaut nicht auf den Bauchnabel Wittenberg, sondern auf die ganze Welt. Wie sah diese Welt zur Zeit Luthers eigentlich aus? Heinz Schilling, einer der großen Kenner der Epoche, nimmt uns mit auf eine faszinierende Zeitreise, die uns nach Italien und Spanien, zu den Osmanen, an den chinesischen Kaiserhof und ins Reich der Azteken führt.<br /> In diesem Buch wird das Zeitalter der Reformation aus einem ungewohnten Blickwinkel betrachtet. Es nimmt die Ereignisse von 1517 als Ausgangspunkt für eine Erkundung der Welt, in der Luther und seine Zeitgenossen lebten. Fremde Länder und Kontinente rücken dabei ins Licht, Machtkonstellationen und Lebensverhältnisse werden besichtigt, wir lernen den Geld- und Warentransfer kennen, die Erfindungen der Gelehrten und die Entdeckungen der Abenteurer. Neben die religiösen Kämpfe tritt der nach wie vor lebendige Glaube an Magie, Hexen und Dämonen. Spannend, kurzweilig und höchst informativ präsentiert Heinz Schilling einen der originellsten Beiträge zum Reformationsjahr.</p>

Ein schöner Querschnitt durch die Geschichte des Jahres 1517, abseits von Martin Luther

— Bellis-Perennis

Für Leser, die bereits über ein großes Fachwissen verfügen, ist es bestimmt zu oberflächlich. Für alle anderen gibt es eine Leseempfehlung.

— Sikal

Nicht nur das Christentum war im Umbruch, sondern die ganze Welt. Gut zu lesen, spannend und ausführlich. Das Buch hat mich beeindruckt.

— Artemis77

Was passierte 1517 noch alles? Dieses Buch erzählt es. Umfassend, informativ und detailreich.

— Igelmanu66

Sehr interessante Lektüre, die einen sofort fesselt. Sehr gut beschrieben und detailliert erläutert. Ausführliche Rezension folgt.

— Jens_Albinger

Ein geballtes Kompendium, ein Sensationsbuch, was mich nachhaltig beeindruckt hat und sehr zu empfehlen ist.

— Floh

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    1517

    Bellis-Perennis

    Das Jubiläum 1517- 2017 ist durch Martin Luther ja recht prominent besetzt. Man könnte meinen, es hätte sich (fast) nichts anderes ereignet. Doch was ist in diesem Jahr, bevor der Mönch seine Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen sonst noch passiert? Am 31. Oktober war es ja immerhin schon 304 Tage alt.Diesem anderen Weltgeschehen widmet sich Autor Heinz Schilling in seinem Buch. Schön strukturiert ist es in die folgenden Bereiche und weitere Kapitel aufgeteilt:PrologI. Zwei Weltreiche und ein Drittes Rom kündigen sich an, aber auch Sturm gegen Unterdrückung und WillkürII. Um Frieden und Stabilität des GeldesIII. Europa und die weitere WeltIV. Die Renaissance und ein neues WeltwissenV. Kollektive Ängste und Sehnsucht nach SicherheitVI. Der Papst in Rom- italienischer Souverän und universeller PontifexVII. Der Mönch in Wittenberg – ex oriente lux oder die Morgenröte des Protestantismus an den Grenzen der ZivilisationEpilogAnhangAusgehend vom zentralen Europa, dessen Geschichte und Geschichten ja den meisten, wenn auch nicht ganz so detailliert, bekannt ist, wenden wir uns den weiter entfernten aufstrebenden Reichen und Veränderungen zu. Mir persönlich haben die Exkurse nach China oder nach Mittelamerika besonders gut gefallen. Nicht zufällig diskutieren manche Historiker noch immer, ob das Mittelalter mit dem Fall von Konstantinopel (1453), Erfindung des Buchdrucks,  der Entdeckung Amerikas (1492) oder doch erst mit Martin Luther (1517) zu Ende ist.Einige bahnbrechende Erfindungen werden just zu dieser Zeit gemacht. Kopernikus und seine Theorien stellen das bisherige Weltbild auf den Kopf. Die Renaissance hält Einzug und mit ihr die Mäzene, die die Bildenden Künste fördern. Ohne die Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg Mitte des vorigen Jahrhunderts wären die berühmten Luther-Thesen das geblieben, was sie ursprünglich waren: Ein Protestschreiben am Schwarzen Brett der Schlosskirche zu Wittenberg. So machen die Druckwerke rund um Martin Luther rund ein Drittel des Umsatzes aus und tragen zur Verbreitung der neuen Lehre(n) bei.Meine Meinung:Ein interessantes Buch, das die Geschehnisse eines Jahres aufzählt, die Rück- und Vorblicke ebenso beleuchtet.Wie es sich für den Autor eines Sachbuchs gehört, bedient er sich eine sachlichen, nüchternen Schreibstils, der trotzdem hin und wieder einen Anflug von Humor verzeichnet. Schön sind die vielen (Original)Zitate, die für manche Leser, ob ihrer alten Orthographie und Semantik, ein wenig fordernd sein werden. Die abgedruckten Bilder und Stiche ergänzen das Buch genauso wie der aufschlussreiche Anhang.Mir persönlich, die an Geschichte sehr interessiert und auch ganz gut belesen ist, gefallen die vielen kleinen Details, die der Autor zu Tage fördert. Fein dargestellt sind die vielen netzartigen Querverbindungen zwischen den Herrscherhäusern und die verschiedenen Abhängigkeiten, die daraus resultieren.Die kompakte Zusammenfassung dieses Jahres, das immer wieder „nur“ im Banne von Martin Luther steht, ist außergewöhnlich gut gelungen.Fazit:Eine tolle Zusammenfassung des Jahres 1517, das ein wenig vom derzeit übliche Mainstream der Bücher zum Gedenkjahr 1517 abweicht. Gerne gebe ich fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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    Igelmanu66

    17. July 2017 um 18:00
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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  • Ein spannendes Jahr 1517

    1517

    Sikal

    24. June 2017 um 08:28

    „1517 Weltgeschichte eines Jahres“ - verspricht bereits der Titel und lässt den Fokus auf die Geschehnisse rund um Wittenberg erst mal außen vor. Der allseits bekannte Thesenschlag Luthers wird im Buch natürlich ebenfalls zum Thema gemacht, doch in diesem Jahr geschahen noch andere bedeutsame Ereignisse, die erwähnenswert sind. Man kann bei knapp 300 Seiten nicht davon ausgehen, dass es sich um ein umfassendes historisches Gesamtwerk handelt, das am besten noch die ganze Weltkarte miteinschließt – das war vermutlich auch nicht das Ziel des Autors. Eine solche Erwartung wäre zu hoch angesiedelt und würde auch den Rahmen eines Buches sprengen. Doch was für uns von 1517 erwarten dürfen, ist eine Zusammenfassung und ein grober Überblick über die Geschehnisse vor 500 Jahren und deren Auswirkungen auf historische bzw. politische Begebenheiten. Und was soll ich sagen – hier wurde ich nicht enttäuscht. Der Autor Heinz Schilling, em. Professor für Europäische Geschichte der frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin, spannt hier einen breiten Bogen über dieses historisch bedeutsame Jahr, ergänzt mit einem breiten Quellen- und Literaturverzeichnis, welches für eine weiterführende Beschäftigung mit einem Themenbereich eine große Auswahl parat hat. Als Einstieg beginnt der Epilog mit einer groben Übersicht über die einzelnen Kapitel, lässt bereits das ein oder andere durchblicken und macht neugierig auf das was da noch so kommen mag. Und hier findet sich einiges: Vom Aufstreben des jungen Karl, der das Hause Habsburg mit großer Macht und Ehre bestückte und später zum römischen Kaiser gekrönt wurde. Von der Geldwerttheorie eines Kopernikus sowie der Friedensschrift von Erasmus. Von der Entdeckung weiterer Erdteile, wie Asien und Amerika sowie der teilweisen Ausrottung von Einheimischen in neu erforschten Gebieten. Der Ausweitung des Christentums, den Konflikten mit anderen Religionen (interessant auch die Spannungen zum Islam), z.B. werden Juden und Muslime als Gefahr für die christliche „Reinheit“ angesehen. Kulturelle Aufwendungen der Adeligen wurden zum Selbstverständnis, die Renaissance erlebt ihre Hochzeit, Rom sowie das Papsttum werden zum Zentrum des Geschehens. Künstler, wie Dürer, da Vinci, Michelangelo u.a. werden hochgelobt. Als sich außerdem noch rund um den Midici-Papst Leo X. der Ablasshandel breit macht, um die Fortschreitung der Bauaktivitäten des Petersdoms (und Roms) anzutreiben, bewegen wir uns in Richtung Wittenberg und dem bekannten Thema zu (sowie dessen weitreichender Folgen). Der Schreibstil ist einem Sachbuch angemessen nüchtern und klar, diverse Zitate in altdeutscher Schreibweise erfordern während des Lesens hohe Konzentration. Viele geballte Fakten und Rechercheergebnisse lassen manche Kapitel etwas trocken erscheinen, hier wird vom Leser Durchhaltevermögen gefordert. Auf alle Fälle war 1517 für mich spannend zu lesen, bot mir einen groben Überblick über diverse Themen und macht Lust, sich noch in dem ein oder anderen zu vertiefen. Für Leser, die bereits über ein großes Fachwissen verfügen, ist es bestimmt zu oberflächlich. Für alle anderen gibt es eine Leseempfehlung.

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  • Was geschah noch im Jahr 1517?

    1517

    Talathiel

    24. May 2017 um 22:04

    1517, genau 500 Jahre ist her, dass der Mönch und Theologe Martin Luther mit seinem Thesenanschlag in Wittenberg die Reformation einleitete. Doch was geschah eigentlich noch in diesem Jahr und wie sah die Welt aus? Heinz Schilling beleuchtet die Geschehnisse zu Beginn des 16. Jahrhunderts und zeigt, dass dies nicht nur für das Christentum ein besonderes Jahr war, sondern wie sich die ganze Welt zu der Zeit entwickelt hat.Heinz Schilling, em. Professor für Europäische Geschichte der frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin, gibt auch gut 300 Seiten der Weltgeschichte des Jahres 1517 Platz sich zu entfalten, die ca. 50 letzten Seiten der insgesamt 364 Seiten fallen auf den Anhang, der aus Anmerkungen, Quellen-, Literatur- und Bildnachweisen sowie einem Personen- und Ortsregister besteht. Diese Nachweise gehören für mich zu einer gut recherchierten Arbeit dazu, weshalb ich dies hier auch erwähnen möchte. Weiterhin hat man so auch den Vorteil, dass man sich ggf. über das eine oder andere Thema leichter weiterbilden kann, sofern einem den die angegebene Literatur zur Verfügung steht. Das Niveau der Sprache von Heinz Schilling ist hoch, aber dennoch sehr angenehm zu lesen und dennoch fand ich es als interessant genug zu lesen, dass ich manchmal mehr als nur einen geplanten Abschnitt gelesen habe und plötzlich schon ein paar Seiten weiter war. Schließlich passiert ja viel im Jahre 1517.Das vorliegende Werk gliedert sich wie folgt:PrologI. Zwei Weltreiche und ein Drittes Rom kündigen sich an, aber auch Sturm gegen Unterdrückung und WillkürII. Um Frieden und Stabilität des GeldesIII. Europa und die weitere WeltIV. Die Renaissance und ein neues WeltwissenV. Kollektive Ängste und Sehnsucht nach SicherheitVI. Der Papst in Rom- italienischer Souverän und universeller PontifexVII. Der Mönch in Wittenberg – ex oriente lux oder die Morgenröte des Protestantismus an den Grenzen der ZivilisationEpilogAnhangAnhand dieser Gliederung wird schon sehr deutlich, dass sich Schilling zunächst den Ereignissen in Europa und der Welt widmet, die Ereignisse in Wittenberg werden auch erst im letzten Kapitel zur Gänze aufgegriffen und thematisiert. Viel mehr versucht der Autor darzustellen, welchen Veränderungen sich die Alte Welt gegenüber der Neuen Welt stellen musste, aber greift auch die entstehenden Ängste auf und versucht vielmehr sich den Ereignissen in Wittenberg anzunähern, sie gar in einem globalen Zusammenhang zu sehen. Was dem Historiker auch gelungen ist, denn er beleuchtet viele verschiedene Aspekte der Zeit von der Gesellschaft, über den Papst in Rom, Wirtschaft bis hin zum Militär und letztendlich auch der Reformation, wodurch ein gelungenes Grundlagenbuch entstanden ist, das allerdings nicht immer in die Tiefe gehen kann, aber dazu ist das Thema auch zu weitläufig.Wer sich speziell für Martin Luther und die Ereignisse in Wittenberg interessiert, dem würde ich raten, zu einem anderen Buch zu greifen. Diejenigen allerdings, die über den Tellerrand hinausschauen möchten und sich dafür interessieren, was sich alles 1517 auf der Welt ereignet hat, für die ist dieses Buch wie geschaffen. Jedoch sollte man sich im Klaren darüber sein, dass das Buch nicht immer ins Detail gehen kann. Dies hätte vermutlich auch den Rahmen gesprengt. Ich bin mit der Hülle an Informationen sehr zufrieden und füllte mich nicht nur gut unterhalten, sondern habe auch viel gelernt.

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  • Was passierte 1517 noch alles? Dieses Buch erzählt es.

    1517

    Igelmanu66

    »Damit steht auch die These von der einmaligen universalgeschichtlichen Modernisierungswirkung der im Ablassprotest 1517 geborenen Reformation in Zweifel, die mit der Aufklärung in das allgemeine Geschichtsbild des »Westens« eingegangen ist. In diesem Buch soll das »Epochenjahr 1517« in einem weiten, »globalen« Verständnis von Weltgeschichte neu vermessen werden. Dabei ist die Lupe der Wittenberger Feldforschung zu ergänzen durch das Fernrohr, das die welthistorischen Entscheidungen im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit auch anderwärts in Europa und der weiteren Welt erkennen lässt.«   Dem Jahr 1517 wird in diesem Jahr besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Schließlich ist es das Reformationsjahr, das Jahr, in dem bedeutende Weichen für die Zukunft gestellt wurden. Allerdings verbinden die meisten Menschen mit dem Jahr 1517 ausschließlich Luther und seinen Thesenanschlag. Dieses Buch gewährt einen umfassenden Blick auf das Epochenjahr und schildert, wie viele weitere, hochinteressante Ereignisse es prägten. Was alles geschah 1517 bzw. in den Jahren davor und danach? Welche bedeutenden Persönlichkeiten und Reiche gab es, wie dachten die Menschen, wie war ihr Weltbild? Welche Folgen hatte ihr Handeln und welche Weichen wurden für die Zukunft gestellt?   Wenn man versucht, sich in die Menschen des frühen 16. Jahrhunderts hineinzuversetzen, muss man zunächst einmal die Bedeutung verstehen, die sie Gott (oder je nach Religion Göttern) beimaßen. Man glaubte fest an den alles beherrschenden Gott, der durchaus auch unmittelbar in das Weltgeschehen eingriff, der Zeichen sandte, strafte und zürnte. Und daran, dass das irdische Leben nur eine Station auf dem Weg zum eigentlichen, ewigen Leben ist. Dieses Weltbild ließ, trotz der Bedeutung des Glaubens, eine enorme Menge an Aberglauben zu - und das quer durch alle Stände und Kulturen. Das Buch analysiert dies, erläutert die Ursachen und die Auswirkungen, thematisiert Religionskriege und den Status von Papst und Kirche. Aber auch abseits der Religion geschah unheimlich viel. So findet der Leser Infos zu Entdeckungen und Fürstenhäusern, zu Kunst und Kunstgeschichte, zur weltpolitischen Situation, zu Azteken, zum Reich der Mitte und zum Osmanischen Reich. Dabei staunte ich manches Mal über den enormen Detailreichtum, mit dem der Autor seine Ausführungen betreibt und über so einige faszinierende Infos, von denen ich zuvor noch nie gehört hatte. Beispielsweise war mir selbstverständlich Kopernikus ein Begriff - allerdings hatte ich keine Ahnung davon, dass er der erste war, der 1517 die Quantitätstheorie des Geldes formulierte. Auch die Ausführungen zum damaligen Frauenbild fesselten mich sehr und überraschten mich an mehr als einer Stelle.   Der Autor ist emeritierter Professor für Europäische Geschichte - das merkt man deutlich. Er schöpft bei den vielen Infos wirklich aus dem Vollen, bringt reichlich Zitate, sowohl in Latein als auch in altdeutscher Sprache. Das Ergebnis liest sich nicht immer sehr leicht und für einige Kapitel musste ich mir schon Zeit nehmen. Die Sprache ist dabei sehr sachlich, was dazu führte, dass mir einige Themengebiete, die mich nicht wie andere fesselten, etwas trocken erschienen und ein paar Ausführungen für mein Empfinden etwas zu theoretisch wurden.   Natürlich wird auch Luther Aufmerksamkeit geschenkt und sein Tun im geschichtlichen Kontext beleuchtet. Auch dies war ein sehr interessanter Abschnitt! Außerdem gefiel mir das Schlusskapitel, in dem es unter anderem um Fremdheit und Nähe geht und in dem neben den Unterschieden auch Gemeinsamkeiten zur Jetztzeit herausgearbeitet werden.   Fazit: Was passierte 1517 noch alles? Dieses Buch erzählt es. Umfassend, informativ und detailreich.

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    • 12
  • Wir spüren, dass das Jahr 2017 der Beginn von ähnlich schwerwiegenden Umwälzungen sein könnte

    1517

    WinfriedStanzick

    23. February 2017 um 11:37

    In diesem Jahr begehen die protestantischen Kirchen der Welt die 500. Wiederkehr des Thesenanschlags von Wittenberg, mit dem der Mönch und Theologe Martin Luther nach herkömmlicher Lesart die Reformation einleitete, einen Prozess, der für die weitere Entwicklung in Europa und der Welt eine wichtige Bedeutung bekommen sollte. Der emeritierte Professor für Europäische Geschichte der frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität  in Berlin, Heinz Schilling, der zuletzt 2012 ebenfalls bei C.H. Beck in München eine viel beachtete Biographie über Martin Luther veröffentlichte, hat nun sozusagen querströmend zu den Dutzenden von Veröffentlichungen, die sich alleine mit der Reformation und ihrer Bedeutung damals und heute befassen ( man kann in der Flut den Überblick verlieren), ein Buch geschrieben, das die zweifelsohne wichtigen Elemente der lutherschen Erkenntnis und des Beginns der Reformation in einen sozusagen globalen Zusammenhang stellt.   In zunächst sechs Hauptkapiteln verfolgt er wichtige und zentrale Veränderungen und Bewegungen in Europa und in anderen Teilen der Welt, die 1517 relevant sind: 1.    Zwei Weltreiche und ein Drittes Rom kündigen sich an, aber auch Sturm gegen Unterdrückung und Willkür 2.    Um Frieden und Stabilität des Geldes 3.    Europa und die weitere Welt 4.    Die Renaissance und ein neues Weltwissen 5.    Kollektive Ängste und Sehnsucht nach Sicherheit 6.    Der Papst in Rom- italienischer Souverän und universeller Pontifex Erst dann beschreibt er in einem letzten Kapitel die Ereignisse in Wittenberg und ordnet sie in „einer globalhistorischen Aneignungstheorie“. Im Rahmen dieser Theorie schlägt er vor, „die nicht selten unmittelbar mit Luther und der Reformation in Verbindung gebrachte Rede von den ‚westlichen Werten‘ aufzugeben. Vielmehr ist zum Ausdruck zu bringen, dass längst die globale Aneignung eingesetzt hat, die Werte somit nicht mehr exklusiv westliche, sondern allgemeine Werte der Humanität und Freiheit sind.“ Auf diesem Weg der Aneignung, so Schillings Hoffnung, könne auch die bedrohliche fundamentalistische Gewalt der Gegenwart einmal überwunden werden, „so wie es seit Mitte des 17. Jahrhunderts mit der 1517 geborenen fundamentalistischen Feindseligkeit der christlichen Konfessionen gelungen ist.“ So wie damals und durch die weltweite Vernetzung für jeden Menschen beängstigend wahrnehmbar, ist auch heute die Welt in Bewegung. Wir spüren, dass das Jahr 2017 der Beginn von ähnlich schwerwiegenden Umwälzungen sein könnte wie damals. Die langfristige Sicht des Historikers, wie sie Heinz Schilling hier vorlegt, zeigt, dass heutige Verwerfungen und Konflikte durchaus nicht das Ende dessen bedeuten müssen, was wir als westliche Zivilisation und Demokratie für wertvoll und wichtig erachten, sondern möglicherweise der Beginn einer völlig neuen Ordnung.

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  • Nicht nur im Lutherjahr sehr zu empfehlen!

    Die Mutter des Satans

    PMelittaM

    Im Lutherjahr, 2017 jährt sich Luthers Thesenanschlag zum 500. Mal, wird der Buchmarkt sicher mit einigen Büchern zur Reformation und zum Reformator überschwemmt werden. Nadja und Claudia Beinert wählten einen sehr interessanten Zugang zu Martin Luther, sie versuchen ihn von Geburt an über sein Elternhaus, vor allem über seine Mutter, Margarethe Luder, und in Romanform erfahrbar zu machen. Die Autorinnen lassen Margarethe selbst erzählen, beginnend mit dem Tag der Geburt Martins, allerdings rückblickend und damit eher als allwissenden Erzähler, aber immer noch basierend auf den Emotionen und Gedanken einer Frau jener Zeit. Margarethe stammte aus guten Verhältnissen und machte durch ihre Heirat mit dem Sohn einer, wenn auch wohlhabenden, Bauernfamilie, einen gesellschaftlichen Abstieg. Dass sie überhaupt mit Hans Luder verheiratet wurde, lag aber wohl daran, dass ihr Vater Hans Einiges zutraute, und Hans Luder hat in seinem Leben tatsächlich eine Menge erreicht. Margarethe ist ein Kind ihrer Zeit, was Glauben und Aberglauben anging, aber auch das Unterordnen zunächst dem Vater, später dem Ehemann gegenüber. Trotzdem hatte sie natürlich auch eigene Bedürfnisse, die sie aber größtenteils zurückstecken musste. Die Autorinnen charakterisieren Margarethe als liebevolle Mutter, aber auch hier den Gepflogenheiten ihrer Zeit angepasst. Ihre Liebe zu ihren Kindern wird aber immer wieder greifbar. Neben Margarethes Erzählstrang gibt es einen weiteren, der einige Jahrzehnte später einsetzt, Martin hat sich als Kirchenreformer bereits etabliert. Hier ist Lucas Cranach der Ältere Mittelpunkt, erzählt wird aus seiner Sicht, jedoch in der dritten Person. Der Maler war ein guter Freund Martins und ist als Reformationsmaler berühmt geworden. Er hat nicht nur Bilder von Martin, sondern auch Porträts seiner Eltern gemalt, von seinen Sitzungen mit Margarethe erzählt dieser Teil des Romans, wir erfahren Martins Mutter mit Cranachs Augen und erleben mit, wie sie auch sein Denken beeinflusst. Dass das so entstandene Porträt Margarethe Luders, zumindest beim HC, das Cover ziert, ist eines der I-Tüpfelchen, die den Roman zu etwas Besonderem machen, Cover und Roman ( und das einleitende Zitat von Leon Battista Alberti) greifen ineinander – wahrlich perfekt.Lucas' Erzählstrang unterbricht Margarethes relativ selten, ein-, höchstens zweimal in jedem der fünf Teile, in die der Roman gegliedert ist, und immer gut zu Margarethes Gedankengängen passend. Mir hat gut gefallen, dass man als Leser Margarethe damit nicht nur als (junge) Mutter, Ehefrau und Mittelpunkt ihrer Familie erleben konnte, sondern auch als alte Frau, von außen gesehen. Mir hat das Porträt auch geholfen, mir Margarethe als Person vorzustellen. Man sieht, wie sie das Leben geprägt hat, man sieht aber auch eine starke Persönlichkeit. Der Ansatz, Martin Luther durch seine Mutter zu erfahren, gefällt mir sehr gut, zumal Margarethes Leben interessant ist und dem Leser zusätzlich einen Blick in das Leben der Menschen der damaligen Zeit bietet. Darüberhinaus erfährt man viel über Luthers Heimatstadt Mansfeld, die vom Erzabbau lebte, Martins Vater war Hüttenmeister. Den Beinert-Schwestern gelingt es sehr gut, auch diesen Aspekt anschaulich darzustellen, man kann Mansfeld und die allgegenwärtigen Ascheflocken regelrecht vor sich sehen.Wer meine Rezensionen verfolgt, weiß, dass ich mit dem Debüt der Schwestern nicht sehr glücklich war, mittlerweile bin ich froh, dass ich ihnen trotzdem noch eine Chance gab. Mir scheint, die beiden Autorinnen werden mit jedem Roman besser, „Die Mutter des Satans“ ist in meinen Augen ein wahres Lesehighlight, das mich Martin Luther und seiner Familie näher bringt, nebenbei die Gründe für seine Kirchenkritik greifbar macht, Negatives nicht ausblendet, und mich vor allem auch mit dem gesellschaftlichen und religiösen Hintergrund jener Zeit konfrontiert. Zu Fakten und Fiktionen und zu weiteren Hintergründen gibt es ein sehr gutes und ausführliches Nachwort, das man unbedingt lesen sollte. Ein Überblick über die Charaktere, mit Kenntlichmachung historischer Persönlichkeiten, findet sich direkt zu Beginn. Daneben gibt es ein Glossar, drei Fabeln, Fabeln spielen im Roman und in Luthers Leben eine Rolle, sowie einen Brief Luthers an seine Mutter.Ich bin begeistert und vergebe gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung. Wer sich für Martin Luther und die Reformation interessiert, bekommt hier einen etwas anderen Zugang, und wer gerne gut recherchierte historische Romane liest, sollte unbedingt zugreifen. Mich hat der Roman auch nach dem ich ihn zu Ende gelesen hatte, noch weiter beschäftigt und zudem angeregt, mich ein bisschen mehr über seine Hintergründe zu informieren.  

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    • 5
  • Ein geballtes Kompendium, ein Sensationsbuch, was mich nachhaltig beeindruckt hat.

    1517

    Floh

    15. February 2017 um 01:35

    P.S. wer nicht meine ganze Auseinandersetzung und Rezension zum Buch lesen möchte oder mag, der findet weiter unten eine zusammenfassende Kurzmeinung in wenigen Sätzen von mir!!! Zum Jahrestag des Reformators Martin Luther, werden wir nicht nur im Jahr 2017 mit einem zusätzlichen einmalig deutschlandweiten gesetzlichen Feiertag für das Reformationsjubiläum beschenkt, sondern auch mit zahlreichen Büchern und literarischen Entdeckungen rund um die Person Martin Luther, das Reformationsjahr 1517 und die Zeit des frühen 16. Jahrhunderts mit all seinen Entwicklungen und Ereignissen, sowie historischen Größen und bedeutenden Personen. Dort die richtige und treffende Wahl zu treffen, fällt sicherlich nicht leicht. Ich habe mit großem Interesse und wachsender Neugierde den verheißungsvollen Titel „1517 – Weltgeschichte eines Jahres“ erwartet und war gespannt, wie der Autor und Historiker Heinz Schilling in diesem Buch zu Werke geht und Wissen, Hintergrund und Überlieferung an die gespannten, wissenshungrigen und gebannten Leser und Leserinnen bringt. Ein historisch geballter und thematisch hoch interessanter Geschichtsband zur Lutherzeit, in der das berüchtigte Wittenberg zwar als Nabel der Welt und der Reformation gilt, aber weitaus mehr in der Welt geschah und ganze Kontinente in Bewegung waren. Von Rom nach Mailand, von den Osmanen zu den Azteken, zum Christentum und anderen Glaubensrichtungen und zurück. Enthüllend, lehrreich, renommiert und sachlich authentisch geschildert. Eine bildende Lektüre aus der Feder des passionierten und ambitionierten Autors Heinz Schilling, der als einer der großen Kenner dieser Epoche und des zeitgeschichtlichen Geschehens mit seinen Auswirkungen auf das Heute knapp 500 Jahre danach steht. In "1517 – Weltgeschichte eines Jahres" bietet der Autor eine faktenreiche, ehrliche, authentische, bildhafte, brillierende und gut recherchierte Zeitreise in die Epoche des 16. Jahrhundert. Die historischen, kulturellen, bahnbrechenden, überlieferten, belegten und wirtschaftlichen Fakten und Erzählungen zu einem fundierten und ausgesprochen stimmig recherchierten Kompendium verarbeitet. Es bietet interessante und faktenreiche Lektüre für neugierige und wissenshungrige Leser, die Anspruch mögen und gern einen Schritt voraus sind. Dieses historische Wissenswerk ist komplex und weitreichend, es lohnt sich, so ein Buch zu besitzen und diese Zeitreise zu unternehmen. Erschienen im C.H. Beck Verlag (http://www.chbeck.de/) Historischer Hintergrund: Als etwas anderes Buch zur Reformation wird dieser Titel beschrieben. Diese Feststellung kann ich unterschreiben. So ist der Buchmarkt aktuell doch sehr gesättigt und fast überflutet von Biografien, historischen Werken, Romanen, historischen Romanen, Sachbüchern, Überlieferungen, Memoiren, Ausarbeitungen, Broschüren, Autobiografien und Monografien. Dort die passend eund gute Lektüre zu finden und eine lohnende Wahl zu treffen, fällt wahrlich nicht leicht. Mit 1517 habe ich einen persönlichen Glücksgriff getan. Wir befinden uns im zu den Anfängen des frühen 16. Jahrhunderts, Luthers Zeit. Aber nicht nur an seinen Orten und Wirkungsfeldern, sondern nahezu weltweit. Ein historisch ausgeprägtes Werk zu Zeiten der Entdeckung Amerikas, der Astrologie, großen gelehrten, Höfe und Regenten, die Zeit der weltweiten Glaubensfragen, der (Religions-)Kriege, der Ketzerei, der Hexerei, des Aberglaubens, der Thesen, der Ächtung und des Schafotts. Hansekontoren, Geld- und Warenhandel, Wirtschaft, Machtfragen, Kaufmannschaft, der Piraterie, Räuberei und Plünderei. Die Azteken, das osmanische Reich, große Gelehrte und Genies, prägende Personen und Berühmtheiten… Diese historische Geschichte vereint fundierte und belegbare Fakten mit einer sagenhaften Recherche, ausgefeilter Kulisse und grenzenloser Atmosphäre, die das Bindeglied zwischen all den historischen Ereignissen und Personen bildet. Wir erleben das harte damalige Leben, wir erfahren über alte Handwerksberufe, Zunft, Gewerbe und Gilde. Kirche, Königshäuser, Hochstapler, Pioniere und Intrigen. Das Ansehen der Schreiber, der Gelehrten, das Frauenbild seiner Zeit, die Kirche und kulturelle Sitten und Gesellschaftsformen. Meilensteine der Historie und bildende Literaturverweise, Quellen und Links. Alles was sich zu Zeiten Luthers zugetragen hat, was sein Wirken bewirkt hat und von dem wir auch auf unsere heutige Gesellschaft noch Rückschlüsse erzielen können. Auf den ganzen Globus verteilt. Wir erfahren von Leben und Tod, von politischen Auseinandersetzungen, Eroberungen und dem Handel. Wir erfahren Aufbruch, Reformation und die Neuordnung der Kirche. Gesetzte, Erlasse und Strafen. Es geht nach Spanien, Italien, ins Türkenland, nach Amerika, Niederlande, Deutsche Reiche, Frankreich und dem Orient. Ein Buch, was den neugierigen Leser mit allerhand Wissen befriedigt, und mal keinen üblichen Roman schreibt, sondern wortgewandt in Sachbuchmanier das Leben und Wirken Luthers auf den Punkt bringt und dem Leser eigene Freiheiten zur Reflektion bietet. Inhalt / Klapptext: „"1517" ist das etwas andere Buch zum Reformationsjahr. Es schaut nicht auf den Bauchnabel Wittenberg, sondern auf die ganze Welt. Wie sah diese Welt zur Zeit Luthers eigentlich aus? Heinz Schilling, einer der großen Kenner der Epoche, nimmt uns mit auf eine faszinierende Zeitreise, die uns nach Italien und Spanien, zu den Osmanen, an den chinesischen Kaiserhof und ins Reich der Azteken führt. In diesem Buch wird das Zeitalter der Reformation aus einem ungewohnten Blickwinkel betrachtet. Es nimmt die Ereignisse von 1517 als Ausgangspunkt für eine Erkundung der Welt, in der Luther und seine Zeitgenossen lebten. Fremde Länder und Kontinente rücken dabei ins Licht, Machtkonstellationen und Lebensverhältnisse werden besichtigt, wir lernen den Geld- und Warentransfer kennen, die Erfindungen der Gelehrten und die Entdeckungen der Abenteurer. Neben die religiösen Kämpfe tritt der nach wie vor lebendige Glaube an Magie, Hexen und Dämonen. Spannend, kurzweilig und höchst informativ präsentiert Heinz Schilling einen der originellsten Beiträge zum Reformationsjahr.“ Erzählweise/Schreibstil: Der Autor Heinz Schilling schafft es, durch penible Recherche und einer grandiosen und einmaligen Sprachgewandtheit, das frühe 16. Jahrhundert nahezubringen und zu bebildern. Schnell stellt sich beim neugierigen Leser ein Gefühl des Mittelalters und der damaligen harten Zeit ein. Mit einer unglaublichen Vielzahl von geschichtlichen Details und Schauplätzen, nicht nur auf das berüchtigte Wittenberg fokussiert, zeigt der erfahrene und passionierte Autor und Historiker Heinz Schilling, wie die Welt von einst mit Themen des Handels, des Glaubens, der Gesellschaftsformen, Riten, Sitten, Glaube und Moral umgegangen ist, welche Werte herrschten und wer es wann und womit zu was bringen konnte. Eine Hand wusch die andere, das war schon damals so. Eine authetische und verständliche Welt des späten Mittelalters und des Handels, der Kirche, der Gesellschaft und bahnbrechenden Meilensteinen, die fulminant und wortgewandt vor uns Lesern ausgebreitet wird und wieder zum Leben und Nachdenken erweckt wird. Autor H. Schilling geizt nicht mit seinem Wissen, er nutzt das schriftstellerische Werkzeug und behält die alte Deutsche Sprache in seinen Zitaten und Verweisen bei. Er erklärt in endlos langen und geballten Sätzen, dass, was der Leser zu erfahren wünscht. Dabei vermittelt er das Wissen so geschickt, dass der Leser niemals den Eindruck hat, Wissen vermittelt zu bekommen, sondern einfach nur in den Genuss flüssiger Aneinanderreihungen und Themenschwerpunkte gepaart mit einer gestützten Basis von Quellen und Fundamenten geboten zu bekommen. Die Informationen werden zwar sachlich und klar, wenig subtil und spielerisch dargeboten, wirken aber keinesfalls trocken oder spröde. Eher ist es so als würde man Geschichtsunterricht deutlich und in verständlichen und zeitgemäßen Worten vermittelt bekommen. Ein gehobener Schulbesuch zwischen zwei Buchdeckeln, ein Studium, eine Weiterbildung. Eine Expertise. Alles was sich zu dieser historischen Epoche zugetragen hat, wird anschaulich, erlebbar und greifbar geschildert und dem Leser erklärt und thematisiert. Der Autor Schilling zeigt sich doch erstaunlich mutig, indem er zahlreiche Fakten und Wissen in verschachtelte und ausgiebig ausgeschmückte Sätze bindet. Andere Literatur zum Thema wirkt da eher einfacher gehalten. Da muss man als Leser gute Konzentration und Muße, sowie Ruhe aufbringen, um diesem Studium und dieser Wortkunst zu folgen. Anspruchsvoll und lobenswert. Kein alltägliches Stilmittel für ein historisches Werk, was weit über das Grundwissen hinausreicht. Die Charaktere, und somit berühmte Männer und Frauen seiner Zeit, bleiben zwar etwas distanziert, es fehlt der moralische Zeigefinger, aber dafür erhält der Leser eine große Menge an Wissen und fundierten Fakten wunderbar verpackt. Ich denke, dass sich der Autor aber auch keine schriftstellerischen Freiheiten einräumen wollte und bei den Fakten bleibt, die ihm bestätigt und rechtens erscheinen. Es passt. Die Leser können sich selbst ein Urteil über die Protagonisten und Thesen bilden, da der Autor dem Leser keine Vorlage gibt und sehr viel Freiraum für eigene Phantasie und Grundsatz lässt. Durch geschicktes Aneinanderreihen von Szenen bzw. Aussparen derselben ist der Leser verführt, ständig und unablässig weiterzulesen, um die Geschichte, die eigentlich keine Geschichte, oder kein Roman ist, zu einem Abschluss zu bringen. Sehr klug und sehr spannend! Einige Personen werden unvermutet eingeführt und in Zusammenhang gebracht. Ein paralleles Wirken dieser bekannten und historischen Personen und Menschen. Nicht immer ist deren Rolle gleich sichtbar, wird aber mit verblüffender Ausarbeitung zu einem Aha-Moment. Man erfährt, wie weit Luther und seine Reformation Kreise zog und seine Präsenz noch immer das heute beeinflusst und untermalt. Umsetzung und Informationsgehalt: 1517! So lautet der Titel dieses noblen und geschichtlichen Sachbuches. Und diese Zeit wird aufgegriffen und auch in Bezug gesetzt. Ein turbulentes Jahr, eine bewegte Ära, eine umbrechende Epoche. Luther mittendrin. Hat er nun die Thesen an die Pforte geschlagen oder nicht? Diese Antwort werden wir auch hier nicht finden, aber unheimlich viel Wissen, Historie und Weitblick. 1517 war mehr als nur Reformationsjahr und Martin Luther, 1517 war ein Meilenstein für die Kirche, den Glauben und der internationalen Gesellschaft. Wie entwickelte sich der Sprachgebrauch? Welchen Wert hatte Latein? Was für einen Meilenstein bildet Luther und seine Übersetzungen der Bibel auf der Wartburg? Ein Buch so ertragreich und fundiert wie ein Besuch in einem historischen Museum über die Deutsche Geschichte, Sprache und das Jahrhundert, der Wirtschaft und Entwicklung. Pioniere, Objekte, Hintergründe, Meilensteine und Geschichten… Hier ist der Name des Buches Programm: 1517 – Weltgeschichte eines Jahres. Der c. H. Beck Verlag hat mit dem Autor und Initiator Heinz Schilling einen sehr guten und sprachlich talentierten Autor, Historiker und Kenner, der all das Wissen und die Erkenntnisse für interessierte Leser bildhaft und fundiert zu Papier bringt gefunden und unterstützt. Ich bin sehr zufrieden und beseelt, dieses Buch, dieses Meisterwerk, entdeckt und erkundet zu haben. Jetzt warten jede Menge Quellen, Querverweise und Literaturhinweise auf mich, denen ich nachgehen möchte um mein Wissen zu vertiefen und die Basis der Informationen Schillings aufzugreifen und auszuloten. Dieses Buch ist überwältigend von der Qualität und Ausstattung und besonders überwältigend in der Reichweite des Wissens und der Sachkenntnis. Kartenmaterial, Bilder, Fotografien, Grafiken und Anschauungsmaterial. Toll, grandios, empfehlenswert! Der Anhang und das Glossar sind ein Buch an sich und sehr hilfreich für eigene weitere Recherchen, denen ich gleich nachkommen werde. Zwar ist man mit dem Buch rundum zufrieden und Informationsdurst wurde gestillt, doch warum nicht noch einen Schritt weiter gehen und anderen auf die Finger schauen?... . Ich interessiere mich für Geschichte, Historie und Wissen zu Deutschen Entwicklungen und Ereignissen. Ich lese jedoch auch gerne historische Romane, aber einen typischen Romancharakter sollte man hier als Leser nicht erwarten. Wer in 1517 auf einen Roman hofft, der wird hier eher enttäuscht werden. Dieses Werk ist ein Sachbuch, eine Enzyklopädie, ein Kompendium. Durch seinen Pressetext und den vielen Lobeshymnen zu Heinz Schillings bisheriges Erfolgsbuch „Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs“, was sich bereits in großer Auflage und Neuauflage verkauft und etabliert hat, wurde ich auf 1517 sehr neugierig und bin somit auf dieses geschichtliche Werk gestoßen, da mich die Epoche und das Wirken Luthers sehr interessiert. Das ist ein Themengebiet, wo ich gern Dokumentationen schaue, Museen besichtige oder Fachliteratur und Sachbücher gerne lese. Dieses Buch hat sofort mein Interesse geweckt. Allein dieses ansprechend gestaltete Buch in den Händen zu halten bereichert mich als interessierte und buchverliebte Leserin sehr. Der Inhalt des Buches steht dem ersten Eindruck vom Buch im Nichts nach. Sehr organisiert, strukturiert und verständlich bietet dieses Buch allerhand Wissen und chronologisches Material. Erstaunt war ich über die Reichweite und Tragweite Luthers Wirken und Leben, sowie natürlich seinen 99 Thesen. WOW, ein Buch wie ein Museum, jedoch ohne Rahmenhandlung und Geschichtenerzählung. Dieses Buch ist erklärend, besitzt ein interessantes Vorwort als Einleitung und überzeugt durch Chronologie und gezielter Struktur. Sehr durchdacht und absolut stimmig. Die Grafiken, Fotografien und Quellen zeugen von großem Interesse des Autors Heinz Schilling an seinen Aufführungen, Fußnoten und Literaturverweise, unterschiedliche Schriftarten, Überlieferungen und Bildunterschriften. Das vermittelte Wissen geht weit über die übliche Kenntnis hinaus. Der Autor Heinz Schilling versteht sein Fach, man merk ihm hier seine Kenntnis und Erfahrung an, zu recht wird er in Literaturkreisen hoch gelobt und erscheint an vorderster Stelle, wenn es um treffende und thematische Literatur zum Thema Luther geht. Dennoch kann er all sein Hintergrund und Portfolio verständlich und bürgerlich vermitteln und wirkt dennoch intelligent und genial. Auch mein Mann hat sich einen ganzen Nachmittag mit diesem Werk befasst und konnte es gar nicht mehr aus den Händen legen. Kurzmeinung: Lange Rede, kurzer Sinn: Ein sachliches und sogleich wunderbares Buch, das den interessierten Lesern das frühe 16. Jahrhundert nahe bringt und Martin Luthers Wirken auf der ganzen Welt veranschaulicht und in den Kontext bringt. Ein echter Glücksgriff und eine ehrliche Empfehlung für die Liebhaber von sachlich-historischen Gesamtwerken mit einer vielseitigen Themenauswahl zur Luther Zeit. Der Autor: „Heinz Schilling ist em. Professor für Europäische Geschichte der frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuletzt erschien von ihm 2012 seine viel gerühmte Biographie "Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs", die mittlerweile in der vierten Auflage vorliegt.“ Fazit: Dieses Geschichts- oder Sachbuch ist eine wirkliche Bereicherung für interessierte Leser, Historiker, Wirtschafter, Kuratoren und Hobbyforscher, die sich mit den historischen Themen der deutschen Sprache, Gesellschaft, Dichter, Denker, Reformatoren und Personen. Sicherlich auch ein grandioses Geschenk mit Begeisterungsgarantie. Aber auch ein Buch für Jedermann und Jederfrau. Nicht nur zum Reformationsjahr!!! Gerne vergebe ich 5 ganze Sterne!

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    • 7
  • Wertvolles Nachschlagewerk

    Gesichter und Geschichten der Reformation

    mabuerele

    Das Buch enthält 366 Lebensbilder beginnend mit Nino, der den Georgien das Evangelium verkündete, und endend mit Hans Peter Royer, Mitarbeiter im Tauernhof Schladming. Damit deckt das Buch fast 2000 Jahre christlicher Geschichte ab. Eines ist allen, deren Leben erzählt wird, gemeinsam. Es geht ihnen um ein Leben mit Christus auch gegen Widerstände und häufig um eine Erneuerung des Glaubens. Die Auswahl war sicher nicht einfach. Jedem Leser wird bestimmt irgendeine Person fehlen. Trotzdem bietet das Buch eine umfassenden Überblick über Entwicklungen im kirchlichen Leben. Natürlich nimmt einen gewissen Rahmen die Zeit der Reformation ein. Luther, Calvin, Melanchthon sind genauso im Buch vertreten wie Jan Hus und Zwingli. Einen weiteren Rahmen bieten die freien evangelischen Gemeinden. Die Gründer der Quäker, Vertreter des Pietismus, führende Mitglieder der Täufer finden sich im Buch. Was wäre Glaube ohne Musik und Kunst. Neben Bach werden weitere Musiker vorgestellt. Die Dichter bekannter Kirchenlieder gehören ebenso dazu wie Maler. Bibelübersetzer in viele Sprachen der Welt lerne ich kennen. In der Zeit der Erweckungsbewegung gehen Missionare in alle Welt. Persönlichkeiten aus England, Deutschland, der Schweiz wurden aufgenommen, um nur eine kleine Auswahl von Ländern zu nennen. Pioniere der „Untergrund-Eisenbahn“ zur Sklavenbefreiung, die aus christlicher Überzeugung gehandelt haben sowie die Gründer von Heilsarmee und Diakone werden mir vorgestellt. Für das 20. Jahrhundert wurden Vertreter der Bekennenden Kirche aufgenommen. In jedem Jahrhundert aber gab es Missionare, die fremden Völkern mit dem Evangelium dienten. Viele Lebensbilder von Frauen gehören zur Sammlung dazu. Der Aufbau ist immer gleich gestaltet. Jeder Persönlichkeit ist eine Doppelseite gewidmet. Links oben stehen in einem grauen Kästchen die Lebensdaten, daneben fett hervorgehoben den Name. Dann folgt ein Zitat in kursiv, dass entweder von der Person stammt oder eines ihrer Lebensmottos widerspiegelt. Knapp zwei Seiten Text beinhalten wichtige Stationen des Lebenslaufs unter Schwerpunktsetzung auf christliche Taten. Eingebunden kann durchaus ein persönliches Zitat sein. So wird bei den Dichtern der eine oder andere Vers angeführt. Am Ende findet sich ein Foto. Der erste Buchstabe des Textes ist zeichnerisch gestaltet und erstreckt sich über die ersten sechs Zeilen. Der Schrift ist leicht lesbar und allgemeinverständlich. Wenn man es nicht weiß, fällt kaum auf, dass die Lebensbilder von 125 verschiedenen Autorinnen und Autoren sind. Ein alphabetisches Verzeichnis der vorgestellten Persönlichkeiten mit zugeordnetem Autor und ein Autorenverzeichnis ergänzen das Buch. Das Buch ist sicher weniger dazu gedacht, es von vorn bis hinten durchzulesen, wie ich es gemacht habe, sondern es ist eher als Nachschlagewerk zu benutzen. Der Leser wird neben bekannten Personen viele neue kennenlernen. Das schlichte Cover in Rot und Braun mit dem Wort Reformation weckt Interesse. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Vielfalt des Inhalts hat mich positiv überrascht.

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    • 5
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