Heinz Schulz-Wimmer Reite das Gewohnheitstier

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Inhaltsangabe zu „Reite das Gewohnheitstier“ von Heinz Schulz-Wimmer

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier? Dann lernen Sie es reiten! Gewohnheiten und Routine bieten oftmals Sicherheit, werden aber zur Falle, wenn sie die eigene Entfaltung behindern. Dieser spritzige Ratgeber verrät, wie Sie leichtfüßig zu neuen Zielen gelangen. Wer die Macht der Gewohnheit positiv nutzt, lebt gelassener und wird täglich davon profitieren.

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  • Rezension zu "Reite das Gewohnheitstier" von Heinz Schulz-Wimmer

    Reite das Gewohnheitstier

    michael_lehmann-pape

    08. November 2010 um 17:35

    Die eigenen Gewohnheiten nutzen und neue Entwickeln Wer weiß nicht um die Schwierigkeit, auch nur eine einzige Gewohnheit nachhaltig zu verändern? Millionen von guten Wünschen für neue Jahre spreche da ihre eigene Sprache. Schwierig, da es oft darum geht, gegen eigene alte, eingesessene Gewohnheiten vorzugehen. Heinz Schulz-Wimmer wählt einen ganz anderen, zunächst befremdend anmutenden Ansatz, der allerdings bei näherer Betrachtung durchaus realistisch die Chance eröffnet, bestimmte Angewohnheiten nachhaltig zu verändern und andere, erstrebenswerte Ziele nicht nur zu erreichen, sondern auf dem Weg der Umsetzung tatsächlich in der eigenen Person zu verankern. Statt, wie die überwiegende Zahl anderer Ratgeber oder Hinweise zur Erreichung neuer Ziele auf den Kampf gegen die Neigung zur Gewohnheit beim Menschen an sich zu setzen, spannt Wimmer diese Macht zur und Macht der Gewohnheit, die dem Menschen durchaus konstruktiv und hilfreich innewohnt, für den Veränderungsprozess ein. Auf den gut 200 Seiten seines Buches zeigt er, logisch strukturiert, humorvoll und überaus verständlich geschrieben, einen grundlegenden Weg auf, Neues, Erstrebenswertes, Veränderungen durch das Erstellen neuer Gewohnheiten nachhaltig im eigenen Leben zu verankern. Völlig zu Recht nennt er den Hang zur Gewohnheit und die individuellen Gewohnheiten den „Arbeitselefanten“ des Menschen. Diesen betrachtet er nun eben nicht als Widerstand, gegen den ständig angegangen werden müsste, sondern im Gegenteil als äußerst sinnvolle Befindlichkeit des Menschen. Die Kunst ist allerdings, nicht den eigenen Gewohnheiten hilflos ausgeliefert zu sein, sondern diese aktiv steuern zu können. Gewohnheiten müssen dann verändert werden können, neue müssen hinzu gefügt werden können, wenn die alten Muster den Lebensumständen nicht mehr entsprechen, sondern diese eher hindern als zu befördern. Das kostet Arbeit und durchaus hier und da Mühe, Wimmer zeigt aber überzeugend auf, dass diese Mühe sich lohnt und, vor allem, wie man durchhält bei der Entwicklung neuer Gewohnheiten. Den Arbeitselefanten der Gewohnheiten nämlich gilt es, im ersten Teil des Buches, zu zähmen, damit man nicht mehr Opfer, sondern Akteur der eigenen Gewohnheiten wird, im zweiten Teil beschreibt Wimmer wunderbar, welche Hilfsmittel zu entwickeln sind, um aktiv das Entstehen neuer, besserer Gewohnheiten zu steuern, bevor im dritten Teil der Kern seines Anliegens in den Raum tritt, eigene Ziele, neue Wege zu erreichen und alten Ballast vom Gewohnheitselefanten abschütteln zu können. Hierbei sind die beiden Kapitel über den ersten Schritt und die notwendige Konzentration auf den Weg (nur durch diese wird der ständige Rückfall in alte Gewohnheiten vermieden) von zentraler Bedeutung und dementsprechend einprägsam auch umgesetzt. Die „noch 2“ Methode bildet zumindest eine einfache und klare Hilfestellung, wenn der Spaß des Neubeginns beginnt, zu verfliegen. Eine ganz andere Form von grundsätzlicher Strategie liegt im Buch vor. Nicht gegen sich ankämpfen und dabei gegen die Macht des riesigen Gewohnheitstieres von vorne herein schlechte Karten haben, sondern die Schaltstellen der eigenen Person erfassen und mit offenen Augen die eigenen Gewohnheiten ändern oder dem Reservoir neue Gewohnheiten hinzufügen. Nachhaltigkeit auf jeden Fall wäre die Folge, wenn man erlernt, die Macht der Gewohnheiten für sich arbeiten zu lassen statt gegen die eigene Person erbittert angehen zu müssen. Das alles in leichter und lockerer Sprache, flüssig geschrieben und mit vielen eingängigen Beispielen versehen gibt hierfür durchaus eine große Chance, so man Wimmers Hinweisen bereit ist, zu folgen.

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