Heinz Sichrovsky

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Betrachtungen eines Unkorrekten

Betrachtungen eines Unkorrekten

 (2)
Erschienen am 14.09.2018
Mozart, Mowgli, Sherlock Holmes

Mozart, Mowgli, Sherlock Holmes

 (1)
Erschienen am 01.04.2013

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Rezension zu "Betrachtungen eines Unkorrekten" von Heinz Sichrovsky

Unkorrekt bissig
Sikalvor 23 Tagen

Heinz Sichrovsky, Journalist der Kolumne „Unkorrekt“ in der Kronen Zeitung sowie Moderator von „erLesen“, präsentiert hier eine Zusammenfassung seiner unkorrekten Beiträge und gibt uns damit so manchen Denkanstoß. Und solche Denkanstöße gibt er uns zur Genüge – sei es die Politik, Bildung, Fußball, die grüne Welle, die deutsche Sprache, Frauen, Literatur und der Genderwahn.

 

Natürlich werden sämtliche Parteien und deren zugedachte Politiker aufs Korn genommen, dies mit gewohnter Wortakrobatik – satirisch, bissig. Beispiel gefällig:

 

„Eva Glawischnig, die vor ihrer Selbstsprengung eine halbwegs sympathische Narrenpartei zum Revolutionsrat schmalliippiger Korrektheits-Ayatollahs und Verbotshysteriker degenerieren ließ – die bekam die ungesättigten Fettsäuren mit Recht ab.“

 

Ebenso zum Thema wird die zum Teil unkorrekte Wortwahl in so manchem Kinderbuch – Pippi Langstrumpfs Negerkönig ist ja mehr als verwerflich …Und natürlich kann man auch Christine Nöstlingers Werk „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ mit Antisemitismus in Verbindung bringen … oder kann man den Mohren im Struwwelpeter Kindern heutzutage noch zumuten.

 

Man kann seine Aussagen und bissigen Kommentare natürlich nicht 1:1 übernehmen, das soll man ja auch nicht. Er provoziert, um seine Leser zum Nachdenken zu bringen. Schon alleine dafür, würde ich dem Buch viele Leser wünschen. Ob es sinnvoll ist, die Handschrift in der Schule abzuschaffen, Literatur auszuklammern und die tägliche Turnstunde erforderlich ist – darüber kann sich so jeder seine eigene Meinung bilden. Nicht alles ist großartig, was in Finnland in punkto Schulsystem umgesetzt wird – aber es ist auch nicht alles verwerflich … Hier war mir die Unkorrektheit Herrn Sichrovskys manches Mal zu radikal.

 

Das Buch liest sich nicht nebenbei mal schnell, sondern fordert und so manchen Absatz musste ich mehrmals lesen, um den Sinn der verschachtelten Sätze vollständig erfassen zu können. Interessante Ansätze finden sich in dem Buch, wenngleich ich für meinen Teil lieber „erLesen“ folge als so mancher unkorrekter Äußerung.

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Rezension zu "Betrachtungen eines Unkorrekten" von Heinz Sichrovsky

Lieber unangepasst gegen den Strom schwimmen
Bellis-Perennisvor 3 Monaten

Journalist und Moderator Heinz Sichrovky bezeichnet sich selbst als „Unkorrekten“, weil er sich gegen den derzeit herrschenden Zeitgeist, Literatur auf „politische Unkorrektheit“ zu prüfen und umzuschreiben, ausspricht.

 

Der Genderwahn ist ihm ebenso ein Dorn im Auge wie die das krampfhafte Vermeiden des Wortes „Mohr“. Shakespeare oder die Pippi Langstrumpf neu schreiben? Nein, das geht für Sichrovsky (und für mich) gar nicht.

 

In gewohnt satirischer Weise präsentiert er seine bissigen Gedanken zum unkorrekt Sein. In vielen Dingen kann ich ihm leichten Herzens zustimmen. Das für mich zu lange Verweilen bei Elfriede Jelinek, der unangepassten Literaturnobelpreisträgerin, kostet einen Stern.


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Rezension zu "Mozart, Mowgli, Sherlock Holmes" von Heinz Sichrovsky

Die Kunst bei den Freimaurern...
Dubhevor 6 Jahren

In diesem Buch geht es um die Kunst bei den Freimaurern, insbesondere werden die Themen Literatur und auch Musik angesprochen, denn beide repräsentieren die Macht des Bundes, auch wenn es viele verschiedene Logen gibt und ebenso viele verschiedene Meinungen, was nun richtig und falsch ist. 
Jedenfalls werden darin einige Werke wie die Zauberflöte, Nathan der Weise oder Sherlock Holmes auseinender gerupft und genauestens unter die Lupe genommen. 
Wer war alles bei den Freimauerern und wer war einfach nur fasziniert davon?
In diesem Buch werden all diese Fragen beantwortet, nachdem der Autor einen kurzen Überblick über die Geschichte des Bundes gegeben hat. 
Jedenfalls werden die Partituren und Textstellen genauestens analysiert, was teilweise schon zu viel wird, wenn einen das Thema nicht sehr interessiert, dann quält man sich einfach durch das Buch und hat keine Freude am Lesen. 
Deswegen sollten meiner Meinung nach nur Leute dieses Buch lesen, die Erkundungen auf diesem Gebiet machen müssen und die das Thema wirklich auch interessiert. 
Ansonsten ist das Buch nicht schlecht, denn der Autor hat einen guten Stil und er stellt die Fakten klar und deutlich dar. 
Ob alles stimmt ist eine andere Frage. 

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