Mozart, Mowgli, Sherlock Holmes

von Heinz Sichrovsky 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Mozart, Mowgli, Sherlock Holmes
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Inhaltsangabe zu "Mozart, Mowgli, Sherlock Holmes"

Viele Künstler gehörten und gehören den Freimaurern an, und die Spuren ihrer Mythen und Rituale erschließen sich dem Kundigen in vielen Kunstwerken, auch solchen, die ganz anderen Zwecken zugedacht scheinen. Matthias Claudius Der Mond ist aufgegangen ist ein philosophisches Lehrgedicht für den Gebrauch der Loge Zu den drei Rosen in Hamburg. Mowglis Aufnahme ins Wolfsrudel wurde vom Freimaurer Rudyard Kipling in den Dschungelbüchern dem freimaurerischen Initiationsritual nachgebildet und mit einem Passwort aus den Hochgraden versehen. Lessing, dessen Nathan der Weise als Inbegriff der religiösen Toleranz bewundert wurde, gehörte einer Loge an, die keine Juden akzeptierte und die er nach seiner Aufnahme nie wieder betrat. Mozart vertonte in der Zauberflöte Passagen aus dem Freimaurerritual seiner Zeit. Haydn versteckte in der Symphonie Nummer 88 geheime Klopfzeichen und grüßte damit den Auftraggeber, die Pariser Loge Olympique. Klopfzeichen und Codeworte finden sich auch in mehreren Werken Beethovens, dessen Zugehörigkeit zum Bund nie nachgewiesen werden konnte. Richard Wagner und Herbert von Karajan wollten Freimaurer werden und wurden abgelehnt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783854096566
Sprache:
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Löcker
Erscheinungsdatum:01.04.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Dubhes avatar
    Dubhevor 5 Jahren
    Die Kunst bei den Freimaurern...

    In diesem Buch geht es um die Kunst bei den Freimaurern, insbesondere werden die Themen Literatur und auch Musik angesprochen, denn beide repräsentieren die Macht des Bundes, auch wenn es viele verschiedene Logen gibt und ebenso viele verschiedene Meinungen, was nun richtig und falsch ist. 
    Jedenfalls werden darin einige Werke wie die Zauberflöte, Nathan der Weise oder Sherlock Holmes auseinender gerupft und genauestens unter die Lupe genommen. 
    Wer war alles bei den Freimauerern und wer war einfach nur fasziniert davon?
    In diesem Buch werden all diese Fragen beantwortet, nachdem der Autor einen kurzen Überblick über die Geschichte des Bundes gegeben hat. 
    Jedenfalls werden die Partituren und Textstellen genauestens analysiert, was teilweise schon zu viel wird, wenn einen das Thema nicht sehr interessiert, dann quält man sich einfach durch das Buch und hat keine Freude am Lesen. 
    Deswegen sollten meiner Meinung nach nur Leute dieses Buch lesen, die Erkundungen auf diesem Gebiet machen müssen und die das Thema wirklich auch interessiert. 
    Ansonsten ist das Buch nicht schlecht, denn der Autor hat einen guten Stil und er stellt die Fakten klar und deutlich dar. 
    Ob alles stimmt ist eine andere Frage. 

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