Heinz Steguweit Der Clown und das Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Der Clown und das Mädchen“ von Heinz Steguweit

Fischer, Göttingen (um 1950/60), 78 S., OPPbd., Einband etwas bestoßen und fleckig, Seiten etwas gebräunt

Erschütternde Geschichte aus den letzten Tagen des Krieges. Nichts für lebhafte Phantasie.

— Buchgespenst
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  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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    Der Clown und das Mädchen

    Buchgespenst

    31. December 2016 um 15:10

    Der Krieg hat Gisela alles genommen. Die Heimat, Familie und Eigentum – nichts als das nackte Leben und das Wissen darum, dass ihr Vater durch Missgunst der Mitmenschen in den letzten Kriegstagen noch in Gefangenschaft geraten war. Ob er noch lebt? Sie selbst hatte Glück. Der ehemalige Clown Tobi hat sich ihrer angenommen und sich zu einem Flüchtlingslager durchgeschlagen. Von dort führt sie ihr Weg zu den Kranewitters, die sie aufnehmen. Doch der Krieg erschüttert in Nachwehen immer noch das Land. Gleichgültige Besatzer, missgünstige, verleumderische und hartherzige Mitmenschen neiden Gisela und den Kranewitters auch noch das kleinste Glück und Stückchen Seelenfrieden. Der erste Band erzählt von den bitteren Ereignissen der letzten Kriegstage, dem harten Leben im Flüchtlingslager und den kargen, beschwerlichen Schritten zurück ins Leben. Fast harmlos mutet die spärliche Beschreibung an als Gisela zu Beginn in ihre Heimatstadt zurückkehrt, die immer noch unter Beschuss steht. Wie leicht klingen die Formulierungen von den letzten fallenden Bomben und zerstörten Häusern – so leicht, dass das Grauen des Krieges erst nach und nach unter die Haut kriecht bis man das Ausmaß des Entsetzens spürt als Gisela von der Frau, die ihren Vater aus Bosheit in Haft brachte, gehässig in den Bombenhagel gejagt wird. In dieser Szene entlädt sich all das ungesagte Grauen, in dem die Charaktere stehen. Zwar ist dies die letzte Kriegsszene, die in diesem Buch geschildert wird, danach wird von Flüchtlingslagern und der Verteilung der geflüchteten Ostdeutschen gesprochen, doch bleibt die Erschütterung in der ganzen Geschichte zu spüren. Neid und Missgunst, Hartherzigkeit, Lügen und Bosheit lauern als gefährliche Elemente der Nachkriegszeit in den Schatten. Ein Wink an die Besatzer, ein heimlicher Tipp an die Polizei und schon kann alles, was man sich erkämpft hat, in den Staub getreten werden. Heinz Steguweit erzählt hier keine einfache Geschichte. Es geht hier nicht um junge Liebe, den Aufbau eines neuen Lebens. Er hält hier fest wie die Nachkriegszeit ausgesehen at. Bitteres Leid, Angst, Ungewissheit, Hunger und doch die Freude an Kleinigkeiten, die erlösende Entdeckung von Menschlichkeit in Zeiten des Nichts und den beharrlichen Mut, den Optimismus den Kampf ums Leben wieder aufzunehmen, sich nicht unterkriegen zu lassen und Glück zu finden, wo man es nie gesucht hätte. Die Geschichte erfordert starke Nerven für jeden mit lebhafter Phantasie. Es handelt sich um ein Jugendbuch, sodass hier viel an Gräueln und Leid ausgespart wird, sich Erschütterungen aber in anderen, harmloseren Szenen entladen. Auch heute noch eine absolut lesenswerte Geschichte. Ein berührender Einblick in eine Zeit, die noch nicht so lange zurückliegt, doch in ihrem wahren Ausmaß nur noch von wenigen gekannt wird – man möchte sagen, zum Glück.

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