Heinz Strunk

 3.7 Sterne bei 1,119 Bewertungen
Autor von Fleisch ist mein Gemüse, Der Goldene Handschuh und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Heinz Strunk

Verlierertypen sind seine Spezialität: Heinz Strunk wurde 1962 in Hamburg geboren. Sein erster Roman „Fleisch ist mein Gemüse“ erschien 2004. Die autobiographische Geschichte wurde sogleich ein Bestseller. Strunk beschreibt darin seine Jugend in Hamburg, dass er noch als junger Erwachsener mit starker Akne zu kämpfen hatte, erfolglos bei den Frauen war und sich als Bläser in einer Showband durchschlug. Der Roman gibt mit viel Sprachwitz einen Einblick in das Leben in der norddeutschen Provinz, durch die die Band „Tiffanys“ tingelte. Seit seinem ersten Buch hat Heinz Strunk weitere Erfolgsromane geschrieben, darunter „Der goldene Handschuh“ (2016), „Jürgen“ (2018) und „Das Teemännchen“ (2018). Heinz Strunk schafft es immer wieder, die unheroischen Figuren seiner Geschichten mit einer Mischung aus Tragik und Komik den Leserinnen und Lesern näher zu bringen. Ihm gelingt es dabei auf lakonische Weise, Spaß und Depression gekonnt miteinander zu verbinden. „Der goldene Handschuh“, die Geschichte um den Hamburger Frauenmörder Fritz Honka, war 2016 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Im gleichen Jahr wurde Heinz Strunk dafür mit dem Wilhelm-Raabe-Preis ausgezeichnet. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist Strunk als Musiker und Schauspieler unterwegs. Heinz Strunk lebt in Hamburg.

Alle Bücher von Heinz Strunk

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Buchformat:
Fleisch ist mein Gemüse

Fleisch ist mein Gemüse

 (424)
Erschienen am 08.09.2009
Der Goldene Handschuh

Der Goldene Handschuh

 (181)
Erschienen am 26.02.2016
Fleckenteufel

Fleckenteufel

 (175)
Erschienen am 26.06.2018
Die Zunge Europas

Die Zunge Europas

 (69)
Erschienen am 01.02.2010
Heinz Strunk in Afrika

Heinz Strunk in Afrika

 (61)
Erschienen am 01.08.2012
Junge rettet Freund aus Teich

Junge rettet Freund aus Teich

 (37)
Erschienen am 01.09.2014
Jürgen

Jürgen

 (27)
Erschienen am 26.06.2018
Das Teemännchen

Das Teemännchen

 (10)
Erschienen am 21.08.2018

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Neue Rezensionen zu Heinz Strunk

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Janna_KeJasBlogs avatar

Rezension zu "Mit Hass gekocht" von Heinz Strunk

Ein Satz mit X ...
Janna_KeJasBlogvor 2 Tagen

| © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |

… das war wohl nix! Ich bin absoluter Strunk-Fan und habe nun endlich ein Hörspiel von ihm genießen dürfen … das hätte ich gerne geschrieben, aber meine Erwartungen wurden leider enttäuscht.

Das Strunk gerne mal überzieht an Komik oder einen ganz eigenen Humor hineinbringt, ist natürlich kein großes Geheimnis. Hier jedoch war es mir etwas zu erzwungen. Und auch die einzelnen Episoden/Kapitel sind zu kurz und somit für mich gefühlt, überfüllt an Humor - und dann ist es einfach nicht mehr unterhaltsam oder gar wirklich zum lachen.

Wird nicht mein letztes von ihm gewesen sein, aber dieses hier war leider enttäuschend ...

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Rezension zu "Mit Hass gekocht" von Heinz Strunk

Ein Satz mit X ...
Janna_KeJasBlogvor 2 Tagen

| © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |

… das war wohl nix! Ich bin absoluter Strunk-Fan und habe nun endlich ein Hörspiel von ihm genießen dürfen … das hätte ich gerne geschrieben, aber meine Erwartungen wurden leider enttäuscht.

Das Strunk gerne mal überzieht an Komik oder einen ganz eigenen Humor hineinbringt, ist natürlich kein großes Geheimnis. Hier jedoch war es mir etwas zu erzwungen. Und auch die einzelnen Episoden/Kapitel sind zu kurz und somit für mich gefühlt, überfüllt an Humor - und dann ist es einfach nicht mehr unterhaltsam oder gar wirklich zum lachen.

Wird nicht mein letztes von ihm gewesen sein, aber dieses hier war leider enttäuschend ...

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Rezension zu "Das Teemännchen" von Heinz Strunk

Bissiger Lesegenuss mit schwarzem Humor
nocheinbuchvor einem Monat

Wer Heinz Strunks Werk kennt, realisiert beim Lesen der ersten Sätze: Er macht in seinem neuen Erzählband "Das Teemännchen" dort weiter, wo wir seine physisch und psychisch entgleisten Figuren abseits der sich uns vorrangig präsentierenden Gesellschaft zuletzt in "Der goldene Handschuh" verabschiedet haben. Willkommen in der Welt der Autobahnraststätten, billigen Hotels und Spelunken.
.
Makel über Makel oder einfach viel Pech prägen die Ziellosigkeit und misslungenen Lebensentwürfe dieser verlorenen, mal mehr mal weniger fiesen, depressiven oder schlichtweg leeren, optisch meist von ihrer Existenz am unteren Limit gezeichneten Charaktere. Strunk bringt sie in skurrile Situationen, lässt sie aber oft genug ohne Schlusspointe stehen. Die gibt ein solch zäh oder schnell zu Ende tröpfelndes Dasein auch nicht her, in dem selbst rare strahlende Sonnenmomente eher autosuggestiv als real bestehen und schon aus Prinzip oder stupidem Trieb zunichte gemacht werden.
.
Nüchtern dokumentierend und konsequent bis ins letzte Detail entblößt Strunk die tragischen, tristen und fiesen Komponenten der westlichen Wohlstandsgesellschaft und vor allem ihren Verfall, "[d]enn die Zeit macht, was sie immer macht: Sie wird gipsern und bröckelt, schließlich bröselt sie weg". So ruft er beim Lesen das ganze Potpourri an Emotionen zwischen Mitleid und Verachtung hervor angesichts der nicht nur realen Abstrusitäten unseres Daseins. Die Ebene des Surrealen eröffnen die fantastischen körperlichen Auflösungsprozesse und kafkaesken Metamorphosen der geplagten Figuren - da tauschen Po und Penis schon mal die Plätze oder die Welt saugt sich selbst auf.
.
Mit "Das Teemännchen" liegt eine pointierte und bissige Kritik unserer Lebenswelt vor, wie sie nur Strunk schreiben kann - nicht kurzweilig, aber mit reichlich unterschwelligem Humor.
.
Herzlichen Dank an den @rowohltverlag für das Rezensionsexemplar!

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Zusätzliche Informationen

Heinz Strunk wurde am 16. Mai 1962 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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