Heinz Strunk

 3.7 Sterne bei 1.228 Bewertungen
Autor von Fleisch ist mein Gemüse, Der Goldene Handschuh und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Heinz Strunk

Verlierertypen sind seine Spezialität: Heinz Strunk wurde 1962 in Hamburg geboren. Sein erster Roman „Fleisch ist mein Gemüse“ erschien 2004. Die autobiographische Geschichte wurde sogleich ein Bestseller. Strunk beschreibt darin seine Jugend in Hamburg, dass er noch als junger Erwachsener mit starker Akne zu kämpfen hatte, erfolglos bei den Frauen war und sich als Bläser in einer Showband durchschlug. Der Roman gibt mit viel Sprachwitz einen Einblick in das Leben in der norddeutschen Provinz, durch die die Band „Tiffanys“ tingelte. Seit seinem ersten Buch hat Heinz Strunk weitere Erfolgsromane geschrieben, darunter „Der goldene Handschuh“ (2016), „Jürgen“ (2018) und „Das Teemännchen“ (2018). Heinz Strunk schafft es immer wieder, die unheroischen Figuren seiner Geschichten mit einer Mischung aus Tragik und Komik den Leserinnen und Lesern näher zu bringen. Ihm gelingt es dabei auf lakonische Weise, Spaß und Depression gekonnt miteinander zu verbinden. „Der goldene Handschuh“, die Geschichte um den Hamburger Frauenmörder Fritz Honka, war 2016 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Im gleichen Jahr wurde Heinz Strunk dafür mit dem Wilhelm-Raabe-Preis ausgezeichnet. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist Strunk als Musiker und Schauspieler unterwegs. Heinz Strunk lebt in Hamburg.

Alle Bücher von Heinz Strunk

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Buchformat:
Cover des Buches Fleisch ist mein Gemüse9783939716617

Fleisch ist mein Gemüse

 (427)
Erschienen am 08.09.2009
Cover des Buches Der Goldene Handschuh9783498064365

Der Goldene Handschuh

 (245)
Erschienen am 26.02.2016
Cover des Buches Fleckenteufel9783499274817

Fleckenteufel

 (176)
Erschienen am 26.06.2018
Cover des Buches Die Zunge Europas9783499248436

Die Zunge Europas

 (71)
Erschienen am 01.02.2010
Cover des Buches Heinz Strunk in Afrika9783499258596

Heinz Strunk in Afrika

 (63)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Junge rettet Freund aus Teich9783499266683

Junge rettet Freund aus Teich

 (40)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Jürgen9783499290411

Jürgen

 (34)
Erschienen am 26.06.2018
Cover des Buches Das Teemännchen9783498064495

Das Teemännchen

 (18)
Erschienen am 21.08.2018

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Neue Rezensionen zu Heinz Strunk

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Rezension zu "Der Goldene Handschuh" von Heinz Strunk

Vulgärer Schreibstil
Damaris_Frenchtoastvor 2 Monaten

"Ob das geht, fragt sich Fiete, jemand die Ohren abreißen? Also nicht anreißen, sondern richtig abreißen, mit einem ritschratsch?" S. 198

Zum Inhalt:

Fritz Honka, auch Fiete genannt ist ein Frauenmörder, der sich seine Opfer in der Kneipe "Zum goldenen Handschuh" sucht. In diesem Buch wird die True Crime Story im Jahre 1970 erzählt.

Eigene Meinung:

Heinz Strunk schrieb auf 256 Seiten den True Crime Thriller des Fritz Honka in vulgärer Aussprache. Leider kam für mich kaum Spannung auf, da man sehr lange auf die ersten Morde warten musste. Die (gewollten) Rechtschreibfehler, taten meinem Auge weh und auch mit der dialektalen Schreibweise, wie man eben in Hamburg so spricht, konnte ich mich nur bedingt anfreunden. Manche Szenen zogen sich wie Kaugummi und meine Erwartungen an dieses Buch wurden um Längen nicht erfüllt. Ich hatte mir erhofft, mehr Hintergrundinfos zu den Morden zu erhalten und eine spektakulärere Ausformulierung. Letztendlich wurden die Szenen sehr schnell und emotionslos abgehandelt. Dennoch war das Buch einprägsam, was aus einem Menschen mit zu viel Alkoholkonsum und einer schwierigen Vergangenheit werden kann und was dies mit einem Menschen macht. Sehr spannend fand ich das Postskriptum auf den letzten Seiten, auf denen man erfährt, was aus Fritz Honka nach den Morden geschehen ist.

Fazit:

Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Rezension zu "Der Goldene Handschuh" von Heinz Strunk

Fritz Honka, Frauenmörder
evaflvor 5 Monaten

Hamburg, in den 1970er Jahren. Fritz Honka, unter anderem als Wachmann tätig, wird zum mehrfachen Frauenmörder. Mit diesem Buch erzählt Heinz Strunk dessen Geschichte – mit Informationen, aus bislang unter Verschluss befindlichen Akten zum Fall Honka aus dem Staatsarchiv Hamburg.

Das Buch hatte ich schon einige Zeit auf meiner „Leseliste“, bin es aber bislang noch nicht angegangen. Nun aber war es an der Zeit und ich habe es endlich gelesen. 

Der Schreibstil von Heinz Strunk ist ein sachlicher, informativer, man erfährt viel und es wirkt doch fast immer ein bisschen kühl, was aber zur Thematik passt. Er schildert Einblicke in das Leben und den Alltag von Fritz Honka aus dessen Sichtweise, ebenso aber aus einem ganz anderen Bereich der Gesellschaft. So erzählt er ebenso über das Leben einer hanseatischen Reederdynastie, die in Elbvororten leben, wo das Geld wohnt.

Das Buch ist inhaltlich gut verständlich aber durchaus harter Stoff. Ich habe mehrmals das Buch lieber mal kurz zur Seite gelegt, um tief durchzuatmen, denn was sich Fritz Honka hier überlegt hat, wie er gehandelt hat, das war schon nicht ohne. Auch ist es so, dass man mit einer gewissen Vorahnung während des Lesens versorgt wird. (Generell, wenn man den Fall Honka kennt, dann weiß man ja schon, um was es wie genau geht.) Für sanfte Gemüter ist dies also definitiv kein Buch. Interessant ist es auch zu sehen, wie Fritz Honka scheinbar nicht wirklich großartig mit seinem Gewissen zu kämpfen hat, denn was er tut, ist ja schon heftig. Im Gegenteil, er versucht sich teilweise noch vertraglich abzusichern, irgendwie verrückt. 

Überhaupt waren es krasse Einblicke in eine Zeit, in der es – so klingt es zumindest für mich – heftig am Hamburger Berg zuging. Man wird mit auf die Reise von der Reeperbahn zum Hamburger Berg genommen, landet mit im „Goldenen Handschuh“, gegenüber vom „Elbschlosskeller“. Natürlich gibt es dort ganz eigene Regeln, scheinbar war (bzw. ist?) es aber damals relativ leicht, jemanden mitzunehmen, tendenziell wohl eher Frauen, die nichts hatten, indischer Sand. Überhaupt findet man solche Ausdrücke bzw. Bezeichnungen (ebenso wie „Schmiersuff“) immer mal wieder im Buch – die Sprache passt für mich hier auch so dazu, wie man sich es so vorstellt.

Für mich war dies eine unterhaltsame, interessante und sehr spannende Lektüre. Ich hatte intensive Einblicke in die Art und (Denk- bzw. Handlungs)Weise von Fritz Honka, über den ich bislang schon etwas gelesen hatte, seine ganz eigene und spezielle Sicht aber noch nicht kannte. Auch wenn es teilweise schwerer Stoff war, kann ich dieses Buch echt empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Der Goldene Handschuh" von Heinz Strunk

Abgebrochen, sorry - trotzdem gut geschrieben
literatvor 6 Monaten

Ich konnte einfach nicht mehr lesen. Ich habe noch nie von solch kaputten Persönlichkeiten weder gelesen, noch was gesehen noch gehört. Sorry, das geht über mein Fassungsvermögen hinaus. Solche Persönlichkeiten können nur im Krieg entstehen, nur dadurch, daß die Menschen sehr, sehr extreme Situaitonen  und Traumata in ihrem Leben duruchmachen müssen. Ich mag eigentlich den Autor bzw. seine Schreibweise. Aber nach ca. der Hälfte des Buches musste ich aufhören.

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Gespräche aus der Community

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L
Wieso hat man sich bei der gestaltung des ebooks so wenig Mühe gegeben? Schön sieht anders aus ...
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Zusätzliche Informationen

Heinz Strunk wurde am 16. Mai 1962 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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