Heinz Thoma Aufklärung

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Inhaltsangabe zu „Aufklärung“ von Heinz Thoma

Aktuelles Forschungsfeld zahlreicher Disziplinen. In 50 ausführlichen Artikeln macht das Handbuch mit den Schlüsselbegriffen und zentralen Themen der Aufklärung vertraut. Darunter: Antik/Modern, Freiheit/Gleichheit, Mensch/Menschheitsgeschichte, Landschaft/Garten, Erfahrung, Vernunft und Moral. Die Darstellung aus europäischer Perspektive berücksichtigt auch nationale Schwerpunkte in einzelnen Ländern und deren Auswirkungen. Übergreifende Artikel – z. B. zu Geschichte/Geschichtsphilosophie und Europa – verfolgen strukturelle Entwicklungslinien bis in die Gegenwart.

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  • Fundierte und überzeugende Darstellung in lexikalischer Grundform

    Aufklärung
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    18. March 2015 um 09:15

    Fundierte und überzeugende Darstellung in lexikalischer Grundform Das vorliegend Werk bildet das erste deutschsprachige Handbuch, dass sich der (für die moderne prägende und grundlegende) europäischen Aufklärung zuwendet. Auf knapp 570, engbedruckten Seiten, unterteilt in 50 prägende Themen und mit einem hilfreichen und übersichtlichen Sach- und Namensregister versehen (die umfassenden Literaturangaben finden sich, gut gelöst, je an die Behandlung des konkreten Themas im Buch angehängt), bietet das Werk einen umfassenden und mit Tiefe versehenen Einblick in die wesentlichen Gedankenströmungen und Themenbereiche der europäischen Aufklärung. Hierbei setzen die überwiegend deutschsprachigen Autoren der einzelnen Themen im Buch grundlegend den „europäischen Blick“ voraus und legen diesen ihren Ausführungen je zugrunde. Was, natürlich, vor allem die „Hauptträger“ der Aufklärung, Frankreich, England und Deutschland betrifft. Die „Vergesellschaftung Europas“, die Hypothese zur Aufklärung von der „Kraft zur Selbstaufklärung“ werden dabei ebenso bedacht und vertieft, wie auch der „Funktionswandel“ der Themen- und Zukunftsvorstellung der Aufklärung mitsamt ihrer tiefen Verlust- und Ernüchterungsgeschichte vor allem im 20. Jahrhundert (mit seinem „Rückfall in die Barbarei). Ein nicht zuletzt angesichts gegenwärtiger Entwicklungen und des gegenwärtigen Diskurses über das „Ende von Aufklärung und Humanismus“, welches an den verschiedensten Stellen aktuell auftritt und ein Indiz dafür ist, dass die „Ernüchterungsgeschichte“ bis dato keinen abgeschlossenen Prozess darstellt. Von der Hinführung zum Feudalismus in Form der Betrachtung des Adels über die wachsende Vergesellschaftung im Zuge der Aufklärung unter Entwicklung des Bürgers und des Bürgertums, von der (verbreiteten) Esoterik und den wichtigen Arbeiten und Gedanken zur Ethik über den Kolonialismus, den sich vertiefenden Pietismus und die Entwicklung eines „neuen“ Begriffes der „Nation“ über die Ausgestaltung der Universität als „Alma Mater“, die Diskussion um und die Entwicklung von Toleranz bis hin zur Zensur findet der interessierte Leser von A-Z geordnet eine interdisziplinär ausgerichtete Untersuchung der wesentlichen und wichtigen Elemente der Aufklärung, die umfassend und profund in der Tiefe informiert. Geschichtswissenschaft, Philosophie, Rechtswissenschaft, Musik und Literatur sind dabei ebenso die wissenschaftlichen „Ursprungsorte“ der verschiedenen Autoren, wie die Betrachtung der „Utopien“, der Imagination und des Feldes der Vorurteile. Ein guter Beginn der Lektüre dieses Handbuches, so es im Gesamten gelesen werden möchte und nicht direkt konkret zu einzelnen, interessierenden Themen die Lektüre vertieft werden soll, bildet die ausführliche Hinführung unter dem Stichwort „Aufklärung“. Die Besonderheiten, aber auch die Vernetzung von englischer, deutscher, französischer, italienischer, jüdischer, niederländischer, polnischer, russischer, schweizer und spanischer Aufklärung führen auf diesen knapp 40 Seiten in die Grundgedanken der Epoche ein, bilden das Gedankengerüst der Aufklärung ab, zeigen auf, wieweit kulturelle Identitäten und Verschiedenheiten je auch je verschieden Schwerpunkte gesetzt haben und führen dem Leser (sprachlich auf hohem Niveau) das Gesamtfeld der Aufklärung vor Augen, aus dem heraus die weiteren einzelnen Abschnitte und Themen im Buch sich jeweils ableiten und hinführen lassen. Wie auch die verschiedenen Rollen der „Oberen“ in den Gesellschaften benannt werden. Vom teils harschen Gegensatz zwischen „Forschung“ an den Universitäten und der religiösen Hierarchie (wie in der Schweiz im Rahmen des verwurzelten Pietismus und an anderen Orten durch die katholische Kirche) bis hin zur Förderung von „Wissenschaft und Künsten“ durch verschiedene Herrscherhäuser. Alles in allem ein fundiertes, umfassendes, differenziertes Werk, das der Breite seines Themas gerecht wird und vielfache Impulse für die aktuelle Diskussion in sich trägt, wie es ebenso den interessierten Laien in bester Weise an die Aufklärung heranführt

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