Helen B. Kraft Höllenjob für einen Dämon

(34)

Lovelybooks Bewertung

  • 34 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 3 Leser
  • 25 Rezensionen
(18)
(14)
(0)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Höllenjob für einen Dämon“ von Helen B. Kraft

Die Hölle ist ungemütlich, selbst für Dämonen. Shatan kann ein Lied davon singen. Sein Verhältnis zur Höllenfürstin Luzifer ist nicht gerade das Beste. Aus purer Schikane dreht Luzifer ihm den denkbar schlimmsten Job an. Shatan soll ihre Tochter in die Hölle holen. Lebendig und unberührt. Doch die Sache hat einen Haken. Oder auch mehrere. Die reizende Evangelina ist in einem katholischen Waisenhaus aufgewachsen und ahnt nichts von ihrer Herkunft. Deshalb kann sie nicht einfach in die Hölle zwangsverfrachtet werden. Shatan muss sie dazu bringen, ihm freiwillig zu folgen. Nur - wer geht schon freiwillig in die Hölle? Als wäre das nicht genug, hat auch der Himmel schon spitzgekriegt, was unten auf der Erde läuft, und Erzengel Gabriel geschickt, um die junge Dame vor der Hölle zu retten. Gabriel, ganz Krieger, denkt pragmatisch: Wenn er Evangelina tötet, kommt sie sofort in den Himmel. Shatan muss sie also vor seinem himmlischen Kollegen schützen. Und vor sich selbst, denn Evangelina ist zum Anknabbern schön. Ein wahrhaft höllischer Job für einen Dämon!

Kurzweilig, Unterhaltsam und ein bisschen abgedreht. :)

— Insi
Insi

Höllisch gut!

— SarahKoenig
SarahKoenig

‚Der göttlichen Komödie- erster Teil‘- Wenn Dante und Goethe Einen drauf machen würden.

— AnnikaLeu
AnnikaLeu

Amüsant und turbolent - Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen!

— Fae
Fae

Stöbern in Fantasy

Das Vermächtnis der Wölfe Teil 3 - Zwang

Nervenkitzel, unerwartete Wendungen und die Greifbarkeit der Atmosphäre machen den dritten Teil zu einer mehr als gelungenen Fortsetzung

Gwynny

Die Magier Seiner Majestät

Ein rundum gelungenes Debüt mit einem tollen Cover

Kerstin_Lohde

Die Königin der Flammen

Ein rundum gelungener Abschluss einer Trilogie wie ich finde

Kerstin_Lohde

Flammenwüste - Der feuerlose Drache

Ich mag die Flammenwüsten Trilogie aus der Feder von Akram el Bahay sehr

Kerstin_Lohde

Frostflamme

Ein spannendes Buch das ich nicht einfach so aus der Hand legen konnte

Kerstin_Lohde

Schwarzer Horizont

Diese Reihe von dem Autor mag ich und finde sie richtig gut gelungen

Kerstin_Lohde

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • witzige, leichte Unterhaltung, bei der man alle Ernsthaftigkeit aus dem Kopf verbannen sollte

    Höllenjob für einen Dämon
    Insi

    Insi

    30. September 2016 um 11:38

    Meine Meinung:Helen B.Kraft hat einen tollen Schreibstil, der sich den Figuren anpasst. Amüsant fand ich vor allem Shatan mit seiner Mischung aus Derbheit und teilweise gestochener Ausdrucksweise.Das Buch ist so flüssig geschrieben, dass man es in einem Rutsch durchlesen kann, ohne zu bemerken wie die Zeit vergeht. Sowohl der Schreibstil als auch die Geschichte an sich sind sehr humorvoll, und ich hatte des Öfteren ein fettes Grinsen im Gesicht.Diese Story über den Zwist zwischen Himmel und Hölle ist bei allem Humor überzeugend und gut durchdacht. Für mich hatte sie dabei ein paar überraschende Wendungen und Entwicklungen parat.„Höllenjob für einen Dämon“ ist kein ernsthaftes Buch. Wer eine Geschichte mit Tiefgang erwartet oder möchte ist hier falsch und wird enttäuscht. Einiges wird überzogen dargestellt, Lina ist beispielsweise recht naiv und kann ihre Augen nicht von dem mehr als gut gebauten Dämon lassen. Ja – in den meisten Büchern würde mich das nerven, hier aber überhaupt nicht, da es einfach zur Geschichte und dem Stil passt. Die Autorin spielt mit Klischees in Bezug auf Religionen und verdreht dabei so einiges.Es ist mal etwas ganz anderes als das was ich sonst so lese oder bisher gelesen habe – und es hat mir gut gefallen.Leseempfehlung?Ja! Unbedingt!Zumindest, wenn du dabei den Kopf abschalten kannst und einfach nur unterhalten werden möchtest ohne dir zu viele Gedanken zu machen, ob die Charaktere jetzt bis in den letzten Punkt nachvollziehbar handeln oder was weiß ich.

    Mehr
  • Höllenjob für einen Dämon

    Höllenjob für einen Dämon
    Elfenstern

    Elfenstern

     Der Höllendämon Shatan wird von Luzifer auf die Erde geschickt, um Evangelina, die Tochter von Jehova und Luzifer, zu ihrer Mutter in die Hölle zu holen. Allerdings gestaltet sich das Ganze alles andere als einfach. ER hat allen Menschen einen freien Willen gegeben und den müssen auch Vertreter der Hölle respektieren. Evangelina muss also aus freien Stücken mit Shatan in die Hölle kommen. Nur, wer geht schon freiwillig in die Hölle? Evangelina verspürt jedenfalls keine Lust dazu. Und so versucht Shatan mit allen Mitteln, ihr die Hölle schmackhaft zu machen. Und als ob das nicht schon schwer genug wäre, taucht auch noch der Erzengel Gavarel auf, dessen Auftrag es ist, Evangelina zu töten. ER, also Jehova denkt sich, dass Evangelina sofort in den Himmel kommt, wenn sie stirbt und es daher das Einfachste ist, sie einfach umbringen zu lassen, um zu verhindern, dass sie zu ihrer Mutter in die Hölle geht. Shatan hat also alle Hände voll zu tun, um zu verhindern, dass Evangelina umgebracht wird. Ein wahrhaft höllischer Job für einen Dämon! Bei 'Höllenjob für einen Dämon' handelt es sich um den ersten Band eines Zweiteilers. Vor etwa einem Jahr habe ich den zweiten Teil (Höllenjob für einen Seraph) gelesen und da ich den super fand, musste ich unbedingt auch noch den ersten Teil lesen. Obwohl ich den ersten Teil gelesen habe, nach dem mir der Zweite schon bekannt war, war es nicht so, dass ich schon alles wusste, was in dem Buch passiert. Der zweite Band spoilert so gut wie überhaupt nicht und es verdirbt einem nicht den Lesespaß, diesen zuerst gelesen zu haben. Die Hauptcharaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Sie sind detailliert und liebevoll dargestellt. Die Geschichte liest sich flüssig und ist mit viel Humor gewürzt. Obwohl es zu Anfang nicht den Anschein hat, lässt sich Evangelina nicht so leicht unterkriegen und ist eine sehr ernst zu nehmende Gegnerin, wenn sie gefordert wird und wenn sie richtig sauer wird. Selbst der Höllendämon Shatan zieht dann das Genick ein, obwohl er sie besonders in ihrem Zorn sehr bewundert und richtig süß findet. Der Dämon hat es nicht leicht und es wird ihm zum Teil übel mitgespielt. Am Anfang standen sich Evangelina und Shatan noch skeptisch gegenüber, allerdings wurden sie mit der Zeit zum unschlagbaren Dream-Team. Es hat Spass gemacht, die Geschichte zu lesen. Ganz besonders gefiel mir der blasphemische Humor, der bei solchen Geschichten nicht ausbleibt. Obwohl die Geschichte toll war, kam sie nicht ganz an den zweiten Band heran. Diesen fand ich ein kleine Spur besser. Hier wurden mir die einzelnen Szenen mitunter etwas zu langatmig, zwar nicht übermäßig aber doch spürbar. Der Vollständigkeit halber möchte ich hier noch auf einen Fehler im Klappentext hinweisen. Dort ist von Erzengel Gabriel die Rede. Dieser kommt aber im Buch überhaupt nicht vor. Gemeint ist hier Erzengel Gavarel, der als Gegenspieler zu Shatan auftritt.

    Mehr
    • 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. January 2016 um 08:06
  • Höllisch gut!

    Höllenjob für einen Dämon
    SarahKoenig

    SarahKoenig

    08. September 2014 um 15:36

    Ich möchte anmerken, dass ich diese Rezension bereits im Oktober 2012 auf meinem Blog geschrieben habe. ~*~ Wenn ein Dämon in die Menschenwelt gesandt wird, um die Tochter Luzifers zurück zu Mama zu schleppen - ob Töchterchen will oder nicht - und wenn diese Aktion, von einem doch eher als brutal zu bezeichnenden Engel, im Namen Gottes an allen möglichen Stellen sabotiert wird, dann ist Helen B. Kraft voll in ihrem Element: Klappentext: Die Hölle ist ungemütlich, selbst für Dämonen. Shatan kann ein Lied davon singen. Sein Verhältnis zur Höllenfürstin Luzifer ist nicht gerade das Beste. Aus purer Schikane dreht Luzifer ihm den denkbar schlimmsten Job an. Shatan soll ihre Tochter in die Hölle holen. Lebendig und unberührt. Doch die Sache hat einen Haken. Oder auch mehrere. Die reizende Evangelina ist in einem katholischen Waisenhaus aufgewachsen und ahnt nichts von ihrer Herkunft. Deshalb kann sie nicht einfach in die Hölle zwangsverfrachtet werden. Shatan muss sie dazu bringen, ihm freiwillig zu folgen. Nur - wer geht schon freiwillig in die Hölle? Als wäre das nicht genug, hat auch der Himmel schon spitzgekriegt, was unten auf der Erde läuft, und Erzengel Gabriel geschickt, um die junge Dame vor der Hölle zu retten. Gabriel, ganz Krieger, denkt pragmatisch: Wenn er Evangelina tötet, kommt sie sofort in den Himmel. Shatan muss sie also vor seinem himmlischen Kollegen schützen. Und vor sich selbst, denn Evangelina ist zum Anknabbern schön. Ein wahrhaft höllischer Job für einen Dämon! ~*~ Shatan hat es demnach nicht leicht. Nicht nur, das er in Hels Reich mit Luzifers Lust geplagt wird, jetzt soll er auch noch ihre Tochter aus der Menschenwelt holen - selbstredend nicht ohne von Luzifer geknüpfte Bedingungen zu erfüllen. Ablehnen des Auftrags unmöglich. Also macht sich der rote Dämon auf den Weg, murrend und unzufrieden und wird, hat er Evangelina einmal gefunden, sogleich mit einem Vertreter des Himmels konfrontiert. Denn auch Evangelinas Vater, Gott höchstpersönlich, hat Interesse daran, seine Tochter aus der Menschenwelt zu holen. Mit Evangelina an seiner Seite führt Shatan ein bitterer Weg an seine Grenzen - selbst in Luzifers Armen hat er noch nicht so gelitten, wie auf seiner Reise durch die Menschenwelt. Doch Evangelina schafft es, dem spröden Shatan seinen Aufenthalt doch noch irgendwie zu versüßen ... Wer sich nicht daran stört, dass hier alles Kopf steht und es nichts mehr mit konservativen Glaubensrichtungen am Hut hat, die man so kennt; wer einem spröden Dämonen nichts abschlagen kann und sich gern in Urban Fantasy festliest, ohne über die Zeit nachzudenken, der ist mit Helen B. Krafts „Höllenjob für einen Dämon“ definitiv mit dem richtigen Roman gesegnet! Ich fand es hervorragend zu lesen. Helen hat einen ganz eigenen aber unheimlich angenehmen Stil, ihre Art, Sätze zu bilden und ihre Dialoge zu zaubern, ist grandios. Ich freue mich schon sehr, wenn irgendwann mehr von Helen B. Kraft zu hören und vor allem zu lesen ist!

    Mehr
  • Geteiltes Sorgerecht

    Höllenjob für einen Dämon
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    Dante und Goethe machen einen drauf Hier wird ja alles auf den Kopf gestellt. „Unten ist oben und hässlich ist schön- wir sind die Ledermäuse!“- uuups falsches Buch- *Walter Moers ins Regal zurück scheuch. * Erst einmal kann ich nur unzähligen anderen Rezensionen Recht geben: Das ist eine gelungene Geschichte. Ich fürchte nur die Autorin kommt dafür ganz bestimmt in die Hölle. So von wegen: ‚Du sollst kein Bild von mir machen‘- ‚Du sollst meinen Namen nich in den Dreck ziehen.‘ und so. Allerdings nehme ich an, das das nicht schlimm is- ist die Hölle doch ein wunderschönes Örtchen. Ich würde gern meinen Leseeindruck in drei Bereiche gliedern. Den Anfang, Kapitel 15 und das Ende. Mir fällt es immer noch schwer EBooks zu lesen, irgendwie komm ich da mit dem Markieren nicht so klar. Bin mir aber ziemlich sicher, das es Kapitel 15 war. Warum ich da so darauf herum reite? Weil Lilith auch gerne auf Shantans Schoß geritten ist- nein Spaß. Die ersten Kapitel haben mich schlichtweg umgehauen. Zufällig lief im Hintergrund der ein oder andere OST (zB ‚battle with the forces of evil‘ von George Bruns (Sleeping Beauty- Disney)- das muss ich erwähnen, weil ich eine Playlist von komplett unterschiedlichen Interpreten höre und ich ausgerechnet bei dem Lied im Zusammenhang mit dem Buch so richtig weggetreten bin.) Im positiven Sinn, denn der Anfang kommt schon mal daher wie das kleine animierte Video zu einem Lied (den Titel könntet ihr aufgrund der überdeckenden Zensiersternchen eh nicht sehen, also fragt mich zur Not) von Tenacious D. welches eher weniger jugendfrei ist wie dieses Buch. Ich gebe es gern zu, ja, explizite Szenen hätten mich nicht gestört. Runter, runter, immer weiter runter, rot, roter, immer heißer, schwefliger, qualmiger- nur um Shatan bei seinen heiß geliebten Kesseln anzutreffen um ihn dann in den Thronsaal zu begleiten und buckeln zu sehen. Kurz drauf ein Tiramisu mit Adam und wir lernen die Protagonistin kennen. Während Shatan sich später fragen wird, wieso zur Hölle, die Menschen ihre Kinder Adam nennen, frage ich mich zeitgleich: und wieso nennen sie sie Eva-ngelina? Das soll wohl ein Witz sein. Gehört aber wohl dazu- noch lustiger wäre es natürlich gewesen, wenn es ein ganz und gar unchristlicher Name gewesen wäre. Oder einer dessen Urbedeutung: Heide/ Heidin ist. Und Shatan später einen 'Prinzessin Lillifee'- Regenschirm in die Hand zu drücken hätte auch seinen Charme gehabt. (Für Komik war hier und da noch ein bisschen Platz nach Oben, will ich damit sagen.) Erst einmal aber findet sich in der Einleitung zu Lina schon mal mein persönliches erstes Highlight: Der THW- und für dieses Detail ein herzliches Dankeschön. Ich war zwar selbst nie THW’lerin, kenn aber ein paar und finde das super, das sie mal beachtet wurden! Schnell wurde dann auch klar, das sich hier jemand viele Gedanken gemacht hat und wahrscheinlich jeder einzelne Name in dem großen Ganzen Sinn macht. Der Humor war furchtbar… GUT! „Engel sind nicht böse. Nein. Sie sind tödlich.“ (Seite 47). An dieser Stelle war ich mir ziemlich sicher, das hier jemand nicht nur etwas über Engel und Dämonen schreiben wollte, sondern ein Vorbild hatte. Seitdem spreche ich von: ‚Höllenjob für einen Dämon‘- ‚eine göttliche Komödie‘. Schnell wird klar das hier aber auch noch ein weiterer Untertitel zugefügt werden muss: ‚Höllenjob für einen Dämon‘- ‚Der göttlichen Komödie- erster Teil‘. Denn der Wettlauf um die Gunst entbrennt heftig zwischen den beiden Fronten Himmel und Hölle. Daran störte mich nur der Umstand, dass Lina von Anfang an einen wirklich verpatzten Eindruck vom Himmelsboten hatte und sich deswegen nur um so genüßlicher der infernalischen Seite zuwandte. Das hätte Er gleich wissen müssen, das Gavarel das Mädel zu sehr einschüchtert, wenn er den Dämon angespitzt in den Asphalt rammt. Das war mein zweites Highlight, denn ich neige dazu mir manche Dinge sehr bildlich vorzustellen und diese Szene hat mich sehr zum Lachen gebracht- wieso hat davon noch keiner ein FanArt gezeichnet und wenn doch- dann seid doch bitte so gut und schickt mir einen Link, denn für das mürrisch erschöpfte Murren von unterhalb der Straßendecke und einer Punkerin in Lack und Leder mit Piercings die an den Füßen zieht, dafür würd ich nen Quastenschwanz fressen. Um mein Lob mal direkt wieder zu mildern: Quastenschwanz… mit diesem Wort werd ich mich nie anfreunden und es wurde mir persönlich zu oft betont, das es ein Quastenschwanz ist- übrigens das ist ein Schwanz der aussieht wie eine Peitsche mit einer Quaste daran. Auf jeden Fall aber ein sehr faszinierendes Anhängsel welches der elegante selbstbewusste Dämon von heute locker über seinen Unterarm hängen kann, schwingend und pendelnd wie eine Taschenuhr an einer verdammt langen Kette. (Hm… ich höre Stimmen… ich glaub Ravael meinte grad: Nicht fluchen.- Nun, ich hoffe es ist die olle Löwenmähne, weil son Gelichter wie den Metatron kann ich zusätzlich zu all den anderen Stimmen nicht auch noch in meinem Kopf gebrauchen.) Wieso hat der Eumel eigentlich KEINEN Spitznamen abbekommen? Alle haben einen! Josh, Lil, Lina, Shati, Nika,… Vorschlag: Metti- oder Möti? Der Verlauf der Geschichte ist vollkommen in Ordnung. Lina lässt sich erstaunlich schnell überreden mit einem Wildfremden der einen Schwanz hat und nen Stück Holz vor’m ehm im Kopf, einen lustigen Abstecher in die Hölle zu machen. Na ja irgendwie muss die ja ‚Ja‘ sagen und auch wenn mich das ein bisschen Zähne knirschen lässt, gebe ich gern zu, ich hätt doch auch unter den gegebenen Umständen zugesagt. Es geht ja dann auch so einiges kaputt auf dem Weg. Finde ich gut und richtig. Es gibt dann nur hin und wieder kleine Momente in denen ich mich frage: Warum muss das jetzt sein? Zum Beispiel als Metatron herum sirrt und unbedingt etwas sagen möchte. Lina wird ja später noch merken, das sie den ollen Kerl wieder haben will- höchst freiwillig- aber an der Stelle im Parkhaus mit dem Wachtmeister… warum genau sagt sie erst: Ja, dann komm halt wieder her- und dann will der Polizist auf einmal den Irrwisch aufnehmen? DAS der Beamte die Stimme aufnimmt war mir sofort klar- Shatan kann nicht, Lina will nicht… der hatte einfach das kürzeste Streichholz! Nur hätte Lina nicht vorher resigniert zustimmen müssen. Denn kommen wir zu Kapitel 15. Dieses hat mich nämlich enttäuscht. Wohlgemerkt als einziges der gesamten 26 (plus Pro- und Epilog). Um den Finger darauf zu legen, was mir nicht gepasst hat: Indisch. Und ich meine die Sprache in dem Fall. Shatan… war seit ner ganzen Weile nicht auf der Oberfläche- weiß aber das durch den Fernseher gewisse Sünden gefördert werden. Er holt die Seelen immerhin persönlich aus dem Kessel. Was er aber nicht weiß ist was ein TV Gerät ist. Damit kann ich leben- schien für mich einigermaßen plausibel- wenn dir von Sündern nur gequältes Kauderwelsch an den Kopf geworfen wird, liefert er sicher keine technischen Daten oder erklärt dir den Unterschied zwischen Röhre und Plasma. Jedenfalls hat der Dämon auch keinen Automobilführerschein und hält sich brav dran anderen das Steuer zu überlassen! Alles soweit so gut. Aber dann- dann kommt es zu der Szene mit dem Inder. Und auf einmal behauptet dieser Dämon doch glatt er könne Indisch. Und das reicht ja nicht- nein er sei ja ein Dämon, er könne ALLE Sprachen. Was? Warum denn? Ist das überhaupt nötig? Ich denke nicht. Sein Dasein hat viele Einschränkungen seitdem er kein Seraph mehr ist- aber Sprachen können, das geht? Wohlgemerkt menschliche Sprachen, die sich immerhin auch über die Jahre verändern. Das war mir nicht geheuer und war absolut nicht nötig. Der Inder an sich war merkwürdig grenzdebil. Außerdem hab ich das mit dem ‚wahren Namen‘ nicht verstanden, da das nirgendwo sonst auftauchte- außer bei Josh, Jehova und Lil (allerdings hatte ich dort eine klare Vorstellung davon was ihre wahre Namen bedeuten). Und als letztes Manko weiß kurz drauf Lina auch noch, das sie in Gegenwart des Inders lieber nicht die Hölle erwähnen sollte. Hm- woher jetzt genau- während sie sich gegenseitig darüber mokieren das jeder einen weiteren ‚Freund‘ mit ins Spiel gebracht hat? Und kurz vorher… warum fahren die jetzt alle zu Josh? Wenn es doch Shatis größte Sorge ist zurück zu Lina zu kommen, nach der höchst unfreiwilligen Trennung voneinander, wieso geht er dann als erstes zu Lil und Josh? Das hatte für mich keinen schlüssige Herleitung. Kommen wir also zum weit erfreulicheren Teil- der zweiten Hälfte. Meiner Meinung nach hervorragend gelungen und über diesen Teil gibt es jetzt auch gar nicht zu viel zu verraten, außer das ich mir habe sagen lassen, das Gott nun wirklich nicht immer lieb war. Ich finde so heuchlerisch ist das alles gar nicht, bedenkt man das Opfern des Erstgeborenen, Seuchen, Plagen und Fluten, diverse Rauswürfe aus dem Paradies und noch allerhand andere angebliche Eingriffe. Mich hat es nicht wirklich erstaunt, den Allmächtigen mal nicht als milden Opi zu sehen, sondern als das was er ist- er hat die Macht und er nutzt die Macht- macht doch auch Sinn! ALLMACHT nicht: ich tu damit aber nur Gutes. Tatsächlich hat es mich sogar soweit gebracht das ich ihn beschimpft hab'. Und dafür geh' ich auch am Sonntag wohl lieber in den Beichtstuhl obwohl ich evangelisch bin (wir haben hier nur eine katholische kleine Kirche im Dorf gelassen). Denn ich habe mich definitiv dazu hinreißen lassen mit zu schimpfen. Es ist übrigens sehr schwer, wenn ein Dämon kein Herz hat, Beschreibungen wie: ‚aus tiefstem Herzen‘- ‚aus vollstem Herzen - ‚aus ganzem Herzen‘ zu umgehen, wenn man nicht jedes Mal unnötigerweise darauf hinweisen möchte, das da nur ein kaltes Loch ist. Erst konnte ich mich mit dem Gedanken nicht anfreunden, wenn jemand kein Herz hat, dann hat er auch kein Ehrgefühl, keine Zurückhaltung, keine Höflichkeit, keine Freundlichkeit… er kann doch nicht lieben! Aber ich habe mir das zu Herzen genommen und gebe der Autorin Recht: Es ist ja vielleicht nicht das Herz, vielleicht reicht die Seele um all das zu halten, was einen weiter machen lässt. Weitermachen… ja… es gab eine ‚Geschichte‘ in der Geschichte die mich auch sehr berührt hat, die vergewaltigte Mutter die beim Unfall ihre Familie verliert und in der Hölle landet. Das war hart. Und dennoch zeichnet sich in diesem Roman ein völlig verdrehtes Bild. Sich das Leben seines Kindes wünschen: schlecht. Oralverkehr: in Ordnung. Es gibt Dinge über die habe ich bis ich dieses Buch gelesen habe, nie nachgedacht. Aber ich halte es für einen gelungen Kniff den All-mächtigen nicht all-ein zu lassen, sondern ihm eine Familie unterzujubeln. Ja Streckenweise kam er mir sogar vor wie gewisse andere Götterväter. Vor allem aber eines: verletzlich! Und das bringt mich dazu ihm zu vergeben, ja ich vergebe ihm diese ganze Chose von wegen Luzifer und Lina. Und ich finde es echt toll das die Charaktere nicht nach Schema F agieren, sondern in der Lage sind aus ihren Wegen auszubrechen. Ich glaube nur kein Stück, das Er Shatan unterschätzt hat oder nicht auf der Rechnung hatte. Das Geplänkel am Ende war allerdings unnötig. Shatan heult mir da ein wenig zu viel unnötigerweise rum und warum das auf einmal einen Ortswechsel nach Irland brauchte, erschließt sich mir auch gar nicht. Davon war vorher nie die Rede! Fazit: Da ich nicht sehr tief gläubig bin, stimme ich dennoch der allgemeinen Annahme zu: Er hat nen Plan- irgendwer muss ja einen Plan haben. Und wenn man bestimmten Schwingungen lauscht, dann besteht der einzig und allein darin, das das Wichtigste die Nächstenliebe ist und ich ziehe für mich eine Lehre aus dieser Höllenfahrt: Leute die mit sich selbst reden werden gefälligst mit entsprechendem Respekt behandelt!- Es könnte ja sein, das Metatron drin sitzt. (Selbiges gilt auch für Ziegen.) Und Leute die mit einer Schachspielfigur in der Stirn rumlaufen, kommen einem zu Hilfe, während man von Vogelmännern tunlichst Reißaus nehmen sollte. Die Strafe Gottes für das ganze Hickhack finde ich super- es erinnert mich an die Sage in der das Mädchen auch die Hälfte des Jahres zu ihrem Gemahl in die Unterwelt musste.- Ein GUTES Ende- geteiltes Sorgerecht- modern aber wirksam. Ich will jetzt jedenfalls auch nicht mehr ins hoch gelobte Paradies- voll öde da- und ich finde es nicht gut, das man da mit Punkern nichts anfangen kann und keine Haarnadeln tragen darf! Wenn doch da alles perfekt und wattig tuffig easy- going ist, wovor hat man dann da oben Angst wenn es um Waffen geht? Heißt das ich darf da dann auch nur noch mit einem Löffel essen? Heißt das ich bekomme da kein Steak? Das wäre nicht gerade paradiesisch. Kommt zur dunklen Seite- wir haben… es wenigstens warm. Der Garten Eden wirkt dagegen wie eine klinisch reine Bühnenkulisse mit umklappbaren Pappbäumen. Und da wir grad bei der Klinik sind. Das war eine echt miese Aktion- das tat beim lesen mehr als weh! Mach das nie wieder! Wirklich, an der Stelle hat sich mir der Magen umgedreht und ich hab spontan meine Menses bekommen, nur um kollegial mitzuleiden. Ein 'Haifischgrinsen'- Urteil: sehr gelungen. Tipp: Die Lesekatzen Interviews mit Shatan und Lilith!

    Mehr
    • 2
  • Einfach höllisch gutes Lesefutter

    Höllenjob für einen Dämon
    pschade

    pschade

    17. March 2014 um 10:44

    Den "Höllenjob für einen Dämon" hab ich in einem Rutsch gelesen. Die Autorin schafft es mit viel Witz und dem Gespür für leichte Worte eine Geschichte über die Verhältnisse in Himmel und Hölle aufzuzeigen, die einfach nur göttlich sind. Das Luzifer eine Frau ist, fand ich erst einmal verwirrend, dann genial und dass Luzifer eine gemeinsame Tochter mit Gott hat, wie herrlich ist das denn. Mal keine finsteren Verschwörungstheorien oder öde Geschichten, was uns die Kirche alles verschweigt und wie sie die Menschheit anlügt. Nein. Mit Shatan und seinem höllischen Auftrag wird in lustiger und kurzweiliger Form gezeigt, nicht alles was in der Bibel steht ist richtig. Hier werde ich auf jeden Fall zum Wiederholungstäter.

    Mehr
  • Und wieder eine Nacht für ein gutes Buch um die Ohren geschlagen ...

    Höllenjob für einen Dämon
    DFries

    DFries

    24. February 2014 um 17:52

    … und ich muss sagen, ich bereue es keine Sekunde. Der Dämon Shatan wird von Luzifer – Herrscherin der Unterwelt – auf die Erde geschickt. Der Grund? Er soll Luzifers Tochter Evangelina unversehrt (!) in die Hölle bringen. Klingt nach einem einfachen Job, nicht wahr? Mal kurz nach oben, Mädchen schnappen und ab nach Hause. Leichter gesagt als getan. Evangelina sträubt sich, dem Dämon auch nur ein Wort von der Geschichte zu glauben, die er ihr auftaucht. Es klingt ja auch zu verrückt. Sie soll Luzifers Tochter sein? Dieser Kerl, der da einfach aus dem Nichts in ihrem Schlafzimmer aufgetaucht ist, hat ja nicht mehr alle Tassen im Schrank! Hölle, Luzifer als Mutter, Dämonen. Klar, dass sie sich erstmal fragt, aus welcher Anstalt der verdammt sexy Kerl mit dem Quastenschwanz und den Hörnern ausgebrochen ist. Seien wir doch mal ehrlich. Wir würden uns das doch auch fragen, oder? Nachdem Shatan sie von ihrer Herkunft überzeugen konnte, kommt der nächste Schock. Ein Seraph taucht in Evangelinas Küche auf – fest entschlossen sie zu töten. Denn nicht nur Luzifer hat Interesse an der jungen Frau. Auch Papi Jehovas erhebt Ansprüche auf die gemeinsame Tochter. Den Kampf um Evangelina kann Shatan zwar für sich entscheiden, allerdings verliert er dabei eines seiner Hörner – das als eine Art Rückfahrkarte nach „Hel“ fungiert hat. Also ziehen die Beiden los um einen anderen Welt zurück in die Hölle zu finden. Dabei taucht immer wieder der Seraph auf, der verbissen versucht Gottes Willen durchzusetzen. Unterwegs treffen sie auf Evangelinas Halbgeschwister Lilith und Josh, Letzterer ist allen wohl besser als Jesus bekannt. Die beiden scheinen am Anfang recht hilfreich zu sein. Ob das so bleibt? Hm … Ansichtssache. Danke des tollen Schreibstils war es leicht sich in die Charaktere hineinzuversetzen, mitzufiebern, zu lachen und ja … auch ein paar Tränchen zu verdrücken, einfach die Geschichte in vollen Zügen zu genießen. Die Charaktere finde ich persönlich super beschrieben und herausgearbeitet. Vor allem Evangelina ist mir ans Herz gewachsen. Sie ist eine tolle Prota, von der man gerne durch die Geschichte geführt wird. Ein tolles Debüt, das sich auf jeden Fall zu lesen lohnt!

    Mehr
  • Selten so grinsend eingeschlafen

    Höllenjob für einen Dämon
    AntoniaGuender-Freytag

    AntoniaGuender-Freytag

    20. January 2014 um 08:55

    ... und gerne wieder aufgewacht, um weiterzulesen. Ich habe mir das Buch zunächst "nur" als Kindle-version gekauft, weil ich es erst lesen wollte, bevor ich es verschenke. Zwei Abende und es war leider schon vorbei. Das lag nicht an der Länge, sondern an meinem Tempo. Man kommt, dank der unverschnörkelten Schreibweise sehr schnell in die Geschichte und das gefiel mir schon einmal sehr gut. Die Helden sind prima gezeichnet und gefallen mir, die Idee ist wirklich witzig und auch gut umgesetzt. Die Seitenhiebe auf die Kirchengeschichte finde ich, als ehemalige Klosterschülerin, herrlich! Fazit: Ich werde es auch als Buch kaufen und meiner Schwester schenken!

    Mehr
  • Super Debüt!

    Höllenjob für einen Dämon
    AnnikaDick

    AnnikaDick

    04. January 2014 um 14:40

    Zunächst einmal, es wird sicherlich Leute geben, die auf dieses Buch empfindlich bis schockiert reagieren könnten: Lufizer ist nicht nur eine Frau, sondern auch die Ehefrau Gottes – und die beiden haben eine Tochter zusammen. Wem das schon sauer aufstößt, der lässt besser die Finger von diesem Buch und bricht die Rezension auch gleich hier ab. Wer das jedoch für einen interessanten Gedanken hält, der liest bitte weiter. Shati, Entschuldigung, ich meine natürlich Shatan, wird von Luzifer auf die Erde geschickt, um ihre Tochter Evangelina in die Hölle zu bringen, denn sie hat erfahren, dass Gott die gemeinsame Tochter töten will. Doch ganz so einfach verläuft diese Familienzusammenführung natürlich nicht. Kaum hat Lina akzeptiert, dass ein Dämon in ihrer Küche steht, werden die beiden von einem Seraph angegriffen. In dem darauffolgenden Kampf verliert Shatan eines seiner Hörner und kann dadurch nicht einfach nach Hel zurückkehren. Die beiden müssen also einen anderen Weg finden, stets gefolgt von dem Seraph, der sie töten will. Auf ihrer Flucht treffen sie auch auf Linas Halbgeschwister Josh (den meisten besser bekannt als Jesus) und Lilith. Die beiden scheinen auf den ersten Blick recht hilfreich, doch ob es dabei bleibt? Die Figuren sind sehr schön gezeichnet. Zu Beginn fand ich es etwas merkwürdig, dass Lina die ganze Situation scheinbar ohne Probleme akzeptiert, aber schließlich kommt doch noch der »Zusammenbruch«, auf den ich von Anfang an gewartet habe. Lina ist eine tolle Heldin, nett und lieb, ohne dabei naiv und hilflos zu sein. Besonders gefallen haben mir ihre Selbstgespräche, die mich von Anfang an zum Schmunzeln brachten.  Shatan, der dank einer Laune seiner Höllenfürstin im wahrsten Sinne des Wortes herzlos ist, wächst einem dennoch sehr schnell an eben dieses. Er mag ein Dämon sein, aber er hat seine Ehre und beantwortet Linas Fragen auch stets so ehrlich, wie es ihm möglich ist. Der Ärmste muss auch einige Male furchtbar leiden: Das fängt schon an, als Luzifer ihm einen Schwanz mit Quaste verpasst (*räusper* diesen lernt er aber recht interessant einzusetzen), setzt sich fort, als er ein Horn verliert und dadurch zunächst geschwächt ist, bis ein Ersatz gefunden ist und was ihm dann in dieser »Folterkammer« (auch bekannt als Krankenhaus) widerfährt … da hatte ich wirklich Mitleid mit ihm. Gott und Luzifer hätte ich liebend gern mit den Köpfen aneinandergestoßen, in der Hoffnung, ihnen Vernunft einzubläuen. Der Seraph Gavarel verdient meiner Meinung nach sogar mehrere Schläge auf den Kopf, aber ich fürchte, das hätte bei ihm gar keine Auswirkungen. Von Lilith hätte ich gerne noch mehr gelesen, irgendwie ist sie mir auf verquere Art ans Herz gewachsen. Josh dagegen blieb leider ein wenig blass. Die Geschichte ist gut geschrieben und liest sich flüssig. Wenn ich nicht gerade krank gewesen wäre, hätte ich es sicher in einer Sitzung durchlesen können, so spielten aber mein Kopf und meine Augen nicht mit. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, geschmunzelt, gelacht, mitgefiebert und auch ein paar kleine Tränchen verdrückt. Ein wirklich tolles Debüt! Ich will auf jeden Fall mehr von Helen B. Kraft lesen.

    Mehr
  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. Elke Emma.Woodhouse Eskarina* Evan fabalia FantasyDream Fay1279 Felilou Finesty22 Florenca fireez Fraenzi Freakshowactress fredhel funkyreadinggirl garfieldbuecher Gela_HK Geri GetReady Ginevra ginnykatze Girdie glanzente Glanzleistung gra grinselamm GrOtEsQuE Gruenente gst Gulan guybrush hannelore259 HarIequin Heldin-mit-Happy-End hexe2408 HibiscusFlower Hikari Honeygirl96 IraWira isipisi jahfaby janaka jasminthelifeispretty Jeami Jecke Julia_Ruckhardt Juliaa JuliaSchu juliaslesewelt Juya Kaiaiai Kajaaa kalligraphin Kanjuga Karin_Kehrer Karoliina Karottenjunkie KatharinaJ Kendall Kerstin-Scheuer Kidakatash Kiki2000 Kirschbluetensommer Kiwi_93 Kleine1984 Kleine8310 kleinechaotin kleinfriedelchen Krinkelkroken krissiii KTea  Kurousagi LaDragonia LadySamira091062 LaLecture LaLeLu26 Lalena Laupez lcsch30 LeJardinDuLivre LenaausDD Leochiyous lesebiene27 Lesefee86 Lese-Krissi Leselotteliese lesemaus LeseMaus Lesemaus_im_Schafspelz leseratte69 lesewurmteri Lialotta Libramor LibriHolly liebling Lienne LilaLady lilja1986 lille12 Lilli33 LillianMcCarthy lilliblume LimitLess lisam Lissy Literatur literaturleben Lizzy_Curse LMisa Loony_Lovegood Looony Lucretia Lukodigilit Luna16 Lyla11 mabuerele Madlenchen Maggi90 maggiterrine mamenu mareike91 Maryanna mecedora merlin78 mieken Miia MiniBonsai minori Mira123 miss_mesmerized MissErfolg MissMisanthropie MissPaulchen MissTalchen mona0386 Mone80 monerl moorlicht Moosbeere mrs-lucky Mrs_Nanny_Ogg Nabura Naddlpaddl NaGer Narr Nenatie Nik75 Niob Nirena nj-sun noellecatherine Normal-ist-langweilig Nova7 Nyoko PaperPrincess papertowns Papsat ParadiseKiss1988 parden passionelibro Pelippa Penelope1 PetitaPapallona Phoebe PMelittaM Prisha prudax Queenelyza QueenSize readandmore RicardaMarie Ritja rikku_revenge RoteZora RottenHeart rumble-bee SakuraClow Salzstaengel samea Samy86 Sandy7 sarlan Sarlascht Sauhund01 scarlett59 Schafswolke Scheherazade Schneckchen Schneeeule129 Schnuffelchen schokolade29 schuhbidu SchwarzeRose Seelensplitter serpina shadow_dragon81 Shadowgirl sibylle_meyer Si-Ne SofiaMa Solitary77 solveig Solvejg Somaya Sommerleser sonjastevens Sophiiie Spleno Starlet Staubwolkex SteffiFeffi SteffiR30 sternblut Stjama summi686 Sun1985 sunlight Sunny87 sunrisehxmmo sursulapitschi Suse*MUC Sweesomastic sweetyente Synic Taku Tamy_s tanjuschka Tatsu taylaa Thaliomee The iron butterfly TheBookWorm thenight tigger Tini_S Traeumeline Trashonaut uli123 unfabulous urlaubsbille vb90 Venj98 vielleser18 Vitus Watseka weinlachgummi Weltverbesserer werderaner wiebykev Wildpony Winterzauber World_of_tears91 WortGestalt Wortwelten wuschelana xaliciaxohlx Xirxe YvetteH Yvonnes-Lesewelt zazzles Zeilenreichtum Zeliba zitrosch Punkteübersicht

    Mehr
    • 2083
  • Zuckersüße Liebesgeschichte in einem herrlich komisch-religiösem Kontext

    Höllenjob für einen Dämon
    coala_books

    coala_books

    01. January 2014 um 18:16

    Der Dämon Shatan soll für seine Höllenfürstin Luzifer ihre Tochter Evangelina in die Hölle bringen. Dieser Auftrag wäre an sich auch recht einfach, müsste diese nicht aus freien Willen in die Hölle kommen. Evangelina hat allerdings keine Ahnung von ihrer höllischen Abstammung und ist demnach alles andere als begeistert. Erschwerend kommt hinzu, dass ihr Vater Jehova, der Allmächtige, seine Tochter lieber im Himmel sehen will und seinerseits den Engel Gavarel geschickt hat, um dies zu verwirklichen. Für Shatan überschlagen sich also die Probleme, als ein übermotivierter Engel seinen Auftrag zu Ernst nimmt, sein Auftrag nicht willens ist, ihm ohne weiteres zu folgen und es ihm zudem alles andere als leicht fällt, Evangelina wie gewünscht "unberührt" in Hel abzuliefern, denn zwischen den beiden knistert es gewaltig. Das Buch betrachtet die Problematik zwischen Himmel und Hölle, Gott und Teufel auf sehr amüsante Weise. Sämtliche religiöse Figuren werden auf die ein oder andere Weise durch den Kakao gezogen und mit einer neuen komischen Aufgabe bedacht. Dabei weiß die Autorin stets den schmalen Grad zwischen schrägem Humor und Übertreibung zu wahren. Mit einem lockeren Schreibstil führt die Autorin durch ihre etwas schräge Welt und weiß zu amüsieren und begeistern. Und wartet dabei mit erfrischenden Ideen, die vorgefertigten Geschichten der Kirche zu betrachten. Die Figuren sind dabei herzlich und man kann sich sofort hineinversetzten in Gut und Böse, da man schnell merkt, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt Ein erfrischend anderes Buch, welches mit Altbekanntem spielt und eine zuckersüße Liebesgeschichte in einem herrlich komisch-religiösen Kontext verpackt. Amüsante Stunden sind mit diesem Buch garantiert und an der einen oder anderen Stelle, zwischen alle den entzückend komischen Momenten, weiß das Buch sogar mit einigen ernsten und tragischen Momenten zu überraschen. Eine positive Überraschung im fantastischen Einheitsbrei.

    Mehr
  • Ein wahrlich höllischer Job

    Höllenjob für einen Dämon
    Nirahil

    Nirahil

    15. August 2013 um 12:59

    Der Titel des Buches sagt ja eigentlich schon eine ganze Menge über den Inhalt aus. Trotzdem war ich überrascht, wie höllisch dieser Job sich letztlich tatsächlich gestaltet: Luzifers Tochter Evangelina wächst in der Menschenwelt als Quasi-Waise auf, ohne Gedächtnis an ihre Herkunft. Bis ihre Mutter Luzifer den Dämonen Shatan ausschickt, um die verlorene Tochter zurück ins Höllenheim zu holen. Dem mehr oder minder liebevollen Vater, Gott höchstselbst, schmeckt das absolut nicht und ein Rosenkrieg sondersgleichen droht, Shatans Auftrag von vorne bis hinten zu vereiteln. Gott würde seine Tochter nämlich lieber tot sehen, damit sie ins Paradies und damit sein gemütliches Wohnzimmer einzieht, statt zu seiner Ex-Frau in die Hölle zu fahren, und so schickt er Gavarel, eine Engels-Tötungsmaschine mit mehr Wumms als Verstand. Shatan, der vor Luzifers Verstoß selbst ein Engel war, hat alle Hände voll zu tun, sich den Ex-Arbeitskollegen vom Hals zu halten, doch zu allem Überfluss verguckt er sich nach allen Regeln der Kunst in Luzifers Tochter. So durchleben die beiden Gefährten wider Willens eine gefahrvolle, humoristische und teilweise anzügliche Odyssee, an deren Ende mehr als eine Überraschung wartet. Ich habe an vielen Stellen lauthals losprusten müssen, hing aber genauso auch Fingernägelkauend an den Seiten, wo es richtig spannend war. Alles in allem eine wunderbare Unterhaltung für alle, die Gott und Luzifer nicht ganz so ernst nehmen und auf gutaussehende Höllenbewohner mit viel Charme stehen. Mir persönlich war das Buch manchmal etwas zu anzüglich, deshalb vergebe ich nur 4 Sterne - aber das ist einzig dem persönlichen Geschmack geschuldet.

    Mehr
  • Zwischen Himmel & Hölle,einfach wundervoll !

    Höllenjob für einen Dämon
    Booksberry

    Booksberry

    02. July 2013 um 01:34

    Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben und hat einige Action geladene Scenen. Der erste tolle Aspekt ... Luzifer ist weiblich und ganz schön scharf auf Shatan,aber dieser hat so gar keine Lust auf sie.Cool, sind auch die Streitigkeiten zwischen Himmel & Hölle ... da braucht man ja nicht erst zu erwähnen wenn gut & böse aufeinander treffen das es ordentlich knallt.Zuerst tat mir Shatan ganz schön leid,dass er so einen Auftrag erledigen muss,aber als die Geschichte ihren Lauf nahm änderte ich sehr schnell meine Meinung darüber.Als Shatan dann endlich auf die Erde geschickt wurde (was Luzifer garnicht so recht ist,da sie tierisch eifersüchtig ist,verpasst sie Shatan kurzerhand einen Quastenschwanz *hihi* Nun ist die Frage wie tritt man einer sterbichen mit Hörnern und Quastenschwänzchen entgegen ohne das man ausgelacht wird ... oder noch schlimmer,sie verschreckt ? Zu Shatans erstaunen ... ist Eangelina ganz anders als andere Frauen. Denn als die Not am größten wird hält sie zu Shatan,den sie übrigends immer Shati nennt,was er so dermaßen hasst.Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen da ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.Es wäre Klasse wenn es noch eine Fortsetzung geben würde.

    Mehr
  • Leserunde zu "Höllenjob für einen Dämon" von Helen B. Kraft

    Höllenjob für einen Dämon
    TZNycra

    TZNycra

    Hallo zusammen! Wolltet Ihr schon immer einmal wissen, wie es zwischen Himmel und Hölle tatsächlich aussieht? Ob das, was in der Bibel steht, der Wahrheit entspricht? Dann ist das hier vielleicht genau das richtige für Euch. Taucht mit mir gemeinsam ein in das Leben eines Dämons, der eigentlich nur einen Job erledigen sollte und dabei feststellen muss, was "Hölle" tatsächlich bedeutet. Für alle, die wahren Glaubens sind, sei gesagt: "Höllenjob für einen Dämon" ist eine Satire und man darf ruhig über meine "Thesen" lachen. Denn nichts anderes soll dieses Buch tun: nur unterhalten. Klappentext: Die Hölle ist ungemütlich, selbst für Dämonen. Shatan kann ein Lied davon singen. Sein Verhältnis zur Höllenfürstin Luzifer ist nicht gerade das Beste. Aus purer Schikane dreht Luzifer ihm den denkbar schlimmsten Job an. Shatan soll ihre Tochter in die Hölle holen. Lebendig und unberührt. Doch die Sache hat einen Haken. Oder auch mehrere. Die reizende Evangelina ist in einem katholischen Waisenhaus aufgewachsen und ahnt nichts von ihrer Herkunft. Deshalb kann sie nicht einfach in die Hölle zwangsverfrachtet werden. Shatan muss sie dazu bringen, ihm freiwillig zu folgen. Nur - wer geht schon freiwillig in die Hölle? Als wäre das nicht genug, hat auch der Himmel schon spitzgekriegt, was unten auf der Erde läuft, und Erzengel Gavarel geschickt, um die junge Dame vor der Hölle zu retten. Gavarel, ganz Krieger, denkt pragmatisch: Wenn er Evangelina tötet, kommt sie sofort in den Himmel. Shatan muss sie also vor seinem himmlischen Kollegen schützen. Und vor sich selbst, denn Evangelina ist zum Anknabbern schön. Ein wahrhaft höllischer Job für einen Dämon! Für diese Leserunde stellt der Machandel Verlag 5 Leseexemplare zur Verfügung. [Edit: Der Verlag sponsort weitere 5 Exemplare,  als Ebooks (epub/mobi)]. Um eines davon zu gewinnen, müsst Ihr mir nur bis zum 30. April 2013 sagen, was Euch an Dämonen fasziniert. Die Ziehung erfolgt am 30. April 2013. Ich stehe derzeit noch in Verhandlung mit Shatan, die Ziehung selbst durchzuführen. Lassen wir uns überraschen, ob er mitmacht. [Edit2: Bitte achtet doch darauf, euch im richtigen Bereich zu bewerben. Ich habe nicht vor, jemanden deswegen auszuschließen, aber es ist dann übersichtlicher. Danke!] So, die Gewinner stehen fest. Shatan hat sich tatsächlich getraut und sie gezogen. Indem er jedem Teilnehmer einen Musiktitel zugeordnet hat, hat er per Zufallsgenerator die Gewinner ermittelt. Und weil er von der Resonanz der Teilnehmer so begeistert ist, hat er noch zwei Extra-Ebooks oben drauf gelegt. Hier ist also die Liste (in der Reihenfolge wie sie gezogen wurden): Printexemplare gehen an 1. herminefan 2. KleinerVampir 3. Manu2106 4. Fae 5. erdbeerliebe. Ebooks gehen an 1. luna_81 2. Gemma 3. LadySamira091062 4. liva 5. gerdimaus 6. fredhel 7. Nana (Susanna Montua) Jeder Gewinner wird auch nochmal via PN benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich auf rege Diskussionen mit Euch! Diejenigen, die es leider nicht geschafft haben, seid nicht traurig. Falls Ihr Euch das Buch doch holt, dürft ihr gerne trotzdem an der Leserunde teilnehmen.

    Mehr
    • 335
  • Hot der Höllenjob

    Höllenjob für einen Dämon
    fredhel

    fredhel

    07. June 2013 um 12:30

    Der Roman "Höllenjob für einen Dämon" von Helen B. Kraft ist ein amüsantes Buch, das unser gesamtes religiöses Weltbild aufs Korn nimmt. Luzifer, die mannstolle Fürstin der Hölle, schickt Shatan, das unerreichbare Objekt ihrer eigenen Begierde, auf die Erde, um ihre Tochter Evangelina (Lina) endlich in die Unterwelt zu holen. Linas Vater, kein geringere als Gott höchstpersönlich, schickt seinen starken, leider tumben Erzengel Gavarel, um eben dies zu verhindern. Manche Kämpfe müssen gefochten und manche Listen geschmiedet werden, bis es zum grossen Showdown kommt. Diese Geschichte läßt sich schmunzelnd verschlingen, es gibt viele nette Gags und sympathische Protagonisten. Die Kampfszenen sind spannend, zum Glück jedoch nicht ausufernd geschildert und durch die Beziehung zwischen Shatan und Lina kommt eine feine Prise Erotik ins Spiel. Romantik, Abenteuer und Humor finden sich hier in einer ausgewogenen Mischung. Einen kleinen Punkteabzug gibt es, weil es sich um einen leichten Unterhaltungsroman handelt, keine grossen Ansprüche an Plot und Schreibstil erfüllen kann, und in meinen Augen mitunter zu einfache Lösungen wählt und gegen Ende dann mit einer sehr verdrehten Logik aufwartet. Daran sollte man sich nicht stören. Es macht einfach Freude, diesen Roman zu lesen und man darf auf eine Fortsetzung gespannt sein.

    Mehr
  • Ein wahrhaft höllisches Vergnügen :)

    Höllenjob für einen Dämon
    Mica_loves_books

    Mica_loves_books

    29. May 2013 um 15:02

    Es klingt alles so einfach: Der Dämon Shatan wird von seiner Chefin Luzifer beauftragt deren Tochter Evangelina „heim“ nach Hel zu bringen. Der lästige, aber vermeintlich einfache Job entwickelt sich jedoch schnell zu einer wahren Katastrophe. Nicht nur, dass die junge Frau keine Ahnung von ihrer Abstammung hat und entsprechend „begeistert“ auf Shatans Auftauchen reagiert. Zeitgleich zu Luzifer schickt auch der Vater des Mädchens, Jehova, einen Gesandten um Evangelina „heim“ nach Gan Eden zu bringen. Der Engel Gavarel  interpretiert seinen Auftrag allerdings so, dass Evangelinas Tod sie am schnellsten und effektivsten dorthin befördern kann. Und als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, müssen die zwei sich auch noch mit Evangelinas intriganten Halbgeschwistern herumschlagen und auch sonst noch so einige haarsträubende Situationen überstehen. Die aufkeimende erotische Anziehung zwischen den beiden erleichtert das Ganze auch nicht gerade, muss Shatan Evangelina doch „unberührt“ in Hel abliefern… Wie schon an der kurzen Zusammenfassung ersichtlich, ist dies ein Buch, das man mit einem Augenzwinkern sehen sollte. Zwar hat es auch durchaus seine ernsten und auch geradezu tragisch-schönen Momente, insgesamt überwiegt aber ganz klar der -teilweise recht schräge- Humor der Autorin, der auch vor religiösen Figuren nicht halt macht. Wer also mit so etwas nichts anfangen kann, wird mit dem Buch nicht glücklich werden. Alle anderen erwartet eine lustige und temporeiche, teils etwas überdrehte Geschichte, mit einem Schuss Romantik und einem Hauch Erotik. Der Schreibstil ist sehr angenehm und leicht zu lesen, sodass die Seiten nur so dahin fliegen :)  Positiv möchte ich auch das Lektorat hervorheben, mir sind keine größeren Fehler oder Unstimmigkeiten aufgefallen, die den Lesespaß trüben würden, wie es heutzutage leider des Öfteren der Fall ist. Das Buch ist in sich abgeschlossen, bietet aber dennoch Raum für eine Fortsetzung, die ich auch ohne Zögern kaufen würde.

    Mehr
  • weitere