Helen B. Kraft Höllenjob für einen Seraph

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Höllenjob für einen Seraph“ von Helen B. Kraft

Sie heißt Lilith. Sie ist verdammt sexy. Und ihr folgt das Chaos auf Schritt und Tritt– sogar bis in den Himmel. Denn genau dorthin ist die rothaarige Dämonin zur Strafe verbannt worden. Keusch und züchtig soll sie die Harfe spielen. Ausgerechnet! Lilith würde durchdrehen, wäre da nicht ihr Wächter, der attraktive Engel Ravael. Aber noch bevor sie ihn verführen kann, werden beide abrupt auf göttlichen Befehl auf die Erde geschickt. Und dort hat Lilith andere Sorgen als ihren Sex-Appeal. Versagen Ravael und sie bei ihrer Mission, droht ihr die vollständige Vernichtung und ihm der Fall aus dem Himmel. Dass dabei noch die Menscheit mit draufgehen könnte, stört Lilith weniger als das komische Gefühl,das der Engel in ihr geweckt hat. Wenn sie bloß wüsste, was es ist und wie sie es wieder loswerden kann...

Eine wundervolle Geschichte, bei der keine Langeweile aufkommt. Ein wahres Highlight, voller Spannung und lustig geschriebener Blasphemie.

— Elfenstern
Elfenstern

Der göttlichen Komödie zweiter Teil'- Des Schafes Kern

— AnnikaLeu
AnnikaLeu

witzig für zwischendurch

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Kein Buch für jeden - aber durchaus sehr amüsant!

— herminefan
herminefan

Interessante Geschichte, deren Potential leider nicht ausgeschöpft wurde und die zum Großteil leider äußerst konfus ist..

— MiraBerlin
MiraBerlin

Witzige Idee, liebenswerte Figuren, unterhaltsam.

— Moonie
Moonie

Stilistisch schwach und voller logischer Fehler. Leider enttäuschend.

— Originaldibbler
Originaldibbler

Für alle, die spannende unterhaltung, freche Dialoge und ein ganz anderes Weltbild offen sind :)

— susanna_montua
susanna_montua

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  • Kann sich ein Engel in einen Dämon verlieben?

    Höllenjob für einen Seraph
    Elfenstern

    Elfenstern

    27. December 2014 um 11:59

    Die Dämonin Lilith, Tochter von Luzifer, wurde für ihre Vergehen zur Strafe in den Himmel verbannt. Dort langweilt sie sich zu Tode. Außerdem muss sie ständig Harfe spielen, was für einen Dämon eine „höllische“ Qual darstellt. Lilith, die aussieht wie der Traum jeden Mannes, bildhübsch, heiß und sexy, könnte sich durchaus Besseres vorstellen, zumal diese ganzen Erzengel alle äußerst attraktiv auf sie wirken. Vor allem Raphael, der von Jehova den Auftrag erhalten hat, Lilith im Auge zu behalten, damit diese sich keusch und anständig verhält und immer fleißig Harfe spielt, hat es Lilith angetan. Leider ist dieser verdammte Erzengel dermaßen prüde, dass sich Lilith so langsam fragt, ob er vielleicht schwul oder kastriert ist. Raphael dagegen lässt die hübsche Dämonin alles andere als kalt und mehr als einmal regt sich Leben an Körperstellen, die bereits seit Jahrtausenden nicht mehr benutzt wurden. Als dann plötzlich Hamit-Hapächät, das älteste und stärkste Wächterschwert im Himmel spurlos verschwindet, beschuldigt Jehova sofort Lilith des Diebstahls, denn wer sollte sonst solch eine furchtbare Tat begehen, außer ein Dämon. Und da Erzengel Raphael für Lilith verantwortlich ist, wird er gleich mitbeschuldigt. Schließlich kann Lilith den Himmel ohne die Hilfe eines Erzengels nicht verlassen. Zur Strafe werden Lilith und Raphael ohne übersinnliche Kräfte auf die Erde geschickt um das Wächterschwert zu suchen und zurückzubringen. Sollten sie es innerhalb von drei Tagen nicht schaffen, wird Lilith getötet und Raphael in die Hölle verbannt. „Höllenjob für einen Seraph“ ist die Fortsetzung von „Höllenjob für einen Dämon“. Auch wenn man den Vorgängerband nicht gelesen hat, kann man der Geschichte sehr gut folgen. Wo es nötig ist, erfährt man als Leser, was in der Vergangenheit passiert ist. Die Geschichte ist in der christlich/jüdischen Mythologie angesiedelt und es hat mir sehr viel Spaß gemacht sie zu lesen. Leider war sie, wie so oft bei sehr guten Büchern, viel zu schnell zu Ende. Die Charaktere sind sehr vielfältig und lebendig gestaltet. Die Meisten waren mir sofort sympathisch, auch solche, die man in aller Regel für die Bösewichte hält, wie Shatan oder Luzifer. Auf mich wirkte eher Jehova mit seiner teilweise arroganten, selbstgerechten Art als Bösewicht. Aber auch er hat natürlich seine guten Seiten, wenn ihm auch erst seine Tochter „das Messer auf die Brust setzen musste“, damit diese so richtig zum Vorschein kamen. Der Schreibstil hat mir außerordentlich gut gefallen. Die Geschichte ist spannend vom Anfang bis zum Schluss, langweilige Passagen gibt es keine. Das Buch bekommt von mir ohne wenn und aber wohlverdiente 5 Sterne.

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  • Straight to hell

    Höllenjob für einen Seraph
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    Der göttlichen Komödie- zweiter Teil Wir halten es weiterhin wie Goethe und verwirklichen einen weiteren Höllentrip. Diesmal widmen wir uns dem Seitensprung von Luzifer und Asmodeus. Lilith, ganz klassisch bemerkt: die erste Frau die erschaffen wurde vor Eva. Zwischenzeitlich mal als 'die Schlange' daher kommend und in diesem Buch wie wir sie kennen, die Punkerin die mit dem Kopf durch die Wand gehen will und Chaos hinterlässt, wo immer sie auftaucht. Um mal bei dem Vergleich zu bleiben mit Goethe- dessen Faust II ist ja ganz schön verkannt und die Mehrheit der Deutschlehrer bemüht sich gar nicht erst ihn ihren Schülern nahe zu legen. Faust und Gretchen mit Mephisto on Tour: ok. Hier also: Shatan und Evangelina mit Metatron on Tour: ok. Aber Faust und best buddy im LSD Traum: schlecht. Lilith und Ravael im Zick Zack Kurs: uff. Dennoch möchte ich Helen B. Kraft an dieser Stelle danken, dass sie die Leserunde auf Lovelybooks mitgemacht hat und einigen Lesern und mir mit Antworten zur Verfügung stand. Wie in meinem kleinen Video angekündigt, schmeckt diese Geschichte nicht jedem- mir aber schon. Und das tut sie immer noch, auch nach hochlobender Kritiken und jenen die eher kopfschüttelnd streng sind. Zu Recht. Denn Liliths Höllenjob ist schon eine Anforderung an den Leser. Der hin und her wankt zwischen: Super Idee- wah versteh' ich nicht! Und: Häh- was kommt nun wieder?- Oh Ah! * erleucht* Es beginnt damit, das der mir versprochene Aufenthalt im Himmel, auf Wolke und mit 'Harfe- zupfen für Fortgeschrittene' mir persönlich zu knapp ausfällt und die sachte Annäherung von Lil und Löwenmähne Rave schon mal vorausgesetzt wird. Es verschwindet nun als nächstes das als 'deprimiert' modifizierte Schwert: 'Hamit-Hapächät'- „Gesundheit!“ Allerdings stellt sich noch heraus, dass diese alles endgültig vernichtende Klinge nicht wie der Roboter aus 'Per Anhalter durch die Galaxis' Trübsal bläst, sondern er ist eher ein nicht beachtetes Kind, welches andauernd gegen seinen Willen irgendwo in die Ecke gestellt wird oder dem die Schneide einfach nicht gründlich genug poliert wird- er zetert und motzt tatsächlich nur herum. Das Personifizieren wird dann noch weiter gesponnen, in dem wir einen inkontinenten Kaktus kennen lernen, der für mich persönlich echt ein Highlight darstellt. Die geneigten Blumentrolle und Haushexen unter uns haben da ja so ihren Tic mit den Pflanzen. Auch meinen Nicht- Freund aus Kapitel 15 des ersten Teils (Höllenjob für einen Dämon) treffen wir wieder. Ahai, der Inder mit seinem Taxi- fehlt eigentlich nur noch der Querverweis das er die CD: 'Straight to hell' (Interpret: Rage) einlegt. Doch trotz brachialem Fahrstil und coffee-to-go der es wahrlich in sich hat, holen Ravael, Shatan und Elegoth, sowie der Kaktus und ein Körperloser ebenfalls alter Bekannter aus dem ersten Teil, die ausgebüxte Lilith nicht mehr ein. Schlimmer noch sie geraten in ganz eigene Probleme. Des Pudels Kern war gestern- Heute heißt's: "Wo kommt das Schaf her?" Diesmal haben wir es wirklich mit einem echten Müllabfuhr- Auftrag zu tun. Denn es stehen ein paar Existenzen mehr auf dem Spiel, als Ravaels Seraphflügel. Wieder finden wir Jehova in der Position des Allmächtigen wieder, der scheinbar skrupellos über Leichen geht um seine persönlichen Ziele zu erreichen und am Ende ganz schön blöd aus der Wäsche schaut. Spätestens dann, wenn endlich der Charakter auftaucht, nach dem ich mir ja so was von die Finger geleckt habe, es geht doch nichts über die richtig guten Bösen. Und hier sitzt dann auch der 'kasus knaxus' an dem die Charaktere wieder alle aufeinander treffen. Für meine Meinung viel zu spät, denn bis hier hin ging es mir langsam aber sicher auf den Keks, dass Lilith und Ravael einen auf 'Julia und Romeo' machen. Was ich super finde an beiden Teilen ist das Lied vom Spiel mit dem Tod. Der Reißverschluß dieser Geschichte stockt jedoch und könnte gern ein wenig mit Wachs eingerieben werden, damit alles ineinander greift. Wahrscheinlich hat Lil hier die Harfensaiten so sehr malträtiert, das sie abgesprungen sind und wir wissen ja wie schwer man an neues Engelshaar ran kommt um die Töne wieder gerade zu biegen. Den Epilog hätte ich nicht benötigt, aber ich kann durchaus verstehen, das der Ausblick dazu gehört damit man wenigstens weiß, wie die Verteilungen jetzt sind. Fazit: Wenn man sich mit einem Buch so intensiv beschäftigt, wie mit diesem, kann man gar nicht sagen, dass es voll vergeigt ist. Es hat einige Schwächen gehabt, vor allem im Bereich der Zuckerwatte, die mir 'Flug- Karies' beschert hat. Was für mich aber Dinge des: UAHRGH sind, sind für andere genau der Grund die Protagonisten und Nebencharaktere zu lieben. Gegenüber dem ersten Teil hat diese Geschichte deutlich eingebüßt. Vielleicht auch, weil die Idee im ersten Buch so herrlich erfrischend daher kam und im zweiten nicht mehr ausgeschöpft wird. Auch könnte in Lilliths Job gern noch eine Packung Humor und Zynik mehr mit drauf gelegt werden. Obwohl es einige vielversprechende Andeutungen gab. Ich bereu' es aber nicht, mir die beiden 'Jobs' zugelegt zu haben. Urteil: "Rosa ist perfekt." Tipp: Die Lesekatzen Interviews mit Shatan und Lilith!

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    • 2
  • Leserunde zu "Höllenjob für einen Seraph" von Helen B. Kraft

    Höllenjob für einen Seraph
    TZNycra

    TZNycra

    Hallo Ihr Leseratten! Wolltet Ihr nicht schon immer mal wissen, was geschieht, wenn eine Dämonin ins Paradies verbannt wird? Oder woher das Wort "Engelsgeduld" kommt? Dann könnte es sein, dass Ihr hier genau richtig seid. Lilith wird es euch verraten – oder auch nicht. Sie kann ein wenig störrisch sein, die Gute. Begleitet mich nach Gan Eden und trefft Lilith. Erleben wir gemeinsam, was es heißt, einen wirklich "höllischen Job" erledigen zu müssen. Der Roman "Höllenjob für einen Seraph" ist die Fortsetzung von "Höllenjob für einen Dämon". Er ist allerdings so gestaltet, dass er unabhängig vom ersten Teil gelesen werden kann. Für alle, die wahren Glaubens sind, sei auch hier wieder gesagt: Es ist eine Satire und man darf ruhig über meine "Thesen" lachen. Denn nichts anderes soll dieses Buch tun: nur unterhalten. Klappentext: Sie heißt Lilith. Sie ist verdammt sexy. Und ihr folgt das Chaos auf Schritt und Tritt– sogar bis in den Himmel. Denn genau dorthin ist die rothaarige Dämonin zur Strafe verbannt worden. Keusch und züchtig soll sie die Harfe spielen. Ausgerechnet! Lilith würde durchdrehen, wäre da nicht ihr Wächter, der attraktive Engel Ravael. Aber noch bevor sie ihn verführen kann, werden beide abrupt auf göttlichen Befehl auf die Erde geschickt. Und dort hat Lilith andere Sorgen als ihren Sex-Appeal. Versagen Ravael und sie bei ihrer Mission, droht ihr die vollständige Vernichtung und ihm der Fall aus dem Himmel. Dass dabei noch die Menschheit mit draufgehen könnte, stört Lilith weniger als das komische Gefühl, dass der Engel in ihr geweckt hat. Wenn sie bloß wüsste, was es ist und wie sie es wieder loswerden kann... Für diese Leserunde stellt der Machandel Verlag 5 Leseexemplare und 5 Ebooks in den Formaten mobi, epub und pdf zur Verfügung. Um eines davon zu gewinnen, müsst Ihr mir nur bis zum 18. Mai 2014 sagen, was für Euch ein echt höllischer Job wäre. Postet Eure Antwort bitte in der Rubrik "Bewerbung". Die Ziehung erfolgt am 19. Mai 2014. Ich stehe derzeit noch in Verhandlung mit Lilith, die Ziehung selbst durchzuführen, damit aber alles korrekt abläuft, wird Shatan ein Auge darauf haben. Lassen wir uns überraschen, ob sie mitmacht. Edit: Die Teilnehmer stehen fest. Gezogen mittels pooq. Bei denjenigen, die nicht angegeben haben, ob Print oder ebook, bin ich davon ausgegangen, dass beides in Ordnung ist. Print: 1. MiraBerlin - gemeldet 2. LiberteToujours - gemeldet - Buch angekommen 3. Huschdegutzel - gemeldet  - Buch angekommen 4. Kleiner Vampir - gemeldet - Buch angekommen 5. EiskalteHand - nicht gemeldet /      neu: herminefan - gemeldet - Buch angekommen Ebook: 1. Solara300 - gemeldet 2. Tanja87 - gemeldet 3. ElenaSwan - gemeldet 4. Racker4u - gemeldet 5. Scorpia - gemeldet Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! Die Ebookgewinner teilen mir bitte über PN das Format und ihre Emailadresse mit, damit ich die Ebooks zeitnah versenden kann. Die Buchgewinner müssten mir dann noch ihre Postadresse mitteilen. Meldet euch bitte bis spätestens Freitagabend (23.5.14), damit die Päckchen rechtzeitig auf den Weg gebracht werden können. Wer sich bis dahin nicht gemeldet hat, räumt seinen Platz für den nächsten auf der Liste. Der Versand der Bücher erfolgt frühestens ab dem 26.5.13. Die Leserunde beginnt, sobald alle unter der allgemeinen Rubrik vermeldet haben, dass ihnen ihr Exemplar vorliegt. 

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    • 257
  • Das Chaos hat einen Namen : Lilith

    Höllenjob für einen Seraph
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    27. June 2014 um 17:59

    In den Himmel verbannt werden - das klingt nach einer angenehmen Strafe. Für Lilith ist es allerdings das pure Martyrium. Weiße Kleider und Harfe spielen, das ist für sie in etwa so angenehm wie eine Wurzelbehandlung. Aber: Schlimmer geht immer. Als Lilith von Jehova persönlich des Diebstahls beschuldigt wird, bleibt ihr nur eine Möglichkeit ihre Haut zu retten, ein Abstecher auf die Erde. Zusammen mit ihrem himmlischen (höllisch gut aussehenden) Wächter, dem Seraph Ravael. Der Einstieg war für mich als Kraft Neuling etwas mühsam, da zu Beginn doch recht viele Personen auf einmal auftreten, die man als Leser von Teil 1 alle bereits kennt. Die Verwirrung legt sich allerdings schnell, die Einführungen der Autorin sind durchweg gut gelungen und so haben auch Neulinge schnell einen guten Überblick. Wobei ich rückblickend betrachtet dennoch empfehle, mit dem ersten Teil zu beginnen, so erspart man sich das eigene kombinieren gewisser Hintergründe.  Die Autorin hat meinen Humor exakt getroffen - Jesus als kiffender Sandalenträger, Jehova als grantiger, rachsüchtiger Mann und Dämonen sind alles in allem gar nicht mal so böse wie man vielleicht annehmen möchte. Der Schreibstil ist alles in allem auch ansprechend und amüsant gehalten, nur die himmlisch - höllischen Wortspiele waren mir teilweise zu viel. Am Anfang musste man noch schmunzeln irgendwann dachte man sich nur "Den kenn ich schon." Die Geschichte selbst gefiel mir gut, auch die Spannung kam nicht zu kurz. Die Wandlung von Liliths Begleiter, dem Engel Ravael, war für mich der Teil des Buches, der am besten umgesetzt war. Vom gottesfürchtigen, friedlichen, nichts hinterfragenden Diener wurde er zu.. na, lest selbst. Allzu viel möchte ich hier dann doch nicht verraten. Ich hatte meinen Spaß dabei, seinen inneren Zwiespalt zu beobachten. Die zwei Sterne Abzug gibt es für einige Logikfehler - auch auf die möchte ich hier nicht näher eingehen, da würde ich einfach zu weit vorgreifen und euch die Spannung beim Lesen nehmen - und die wenig bedrohliche Darstellung des Gegners. Das umfassende Böse hatte ich mir halt einfach ein wenig beängstigender Vorgestellt..

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  • Kein Buch für jeden - aber durchaus sehr amüsant!

    Höllenjob für einen Seraph
    herminefan

    herminefan

    Meinung: Das Cover ist nicht unbedingt schön, aber ich finde es passt genial zum Inhalt, der attraktive Mann mit den flauschigen, rosa Flügeln und eine rothaarige Frau. Und es passt optisch zum ersten Teil, was ich auch immer gut finde. Die Idee fand ist wie schon beim ersten Buch „Höllenjob für einen Dämon“ richtig lustig und interessant. Ich finds super, wenn immer wieder Symbole aus der Bibel auftauchen, aber anders als gedacht. Lilith und Ravael sind auf einer göttlichen Mission, sie müssen beweisen, dass sie mit einem Diebstahl nichts zu tun haben. Dabei helfen ihn Shatan, ein Dämon, Metraton, die göttliche Stimme und noch viele Gestalten mehr. Die Handlung war recht spannend, man war ganze Zeit in Bewegung, aber auch ziemlich verrückt. Man kann die Geschichte nicht ernst nehmen, sondern muss sie mit Humor nehmen und dann ist sie genial. Viele Werte aus der Bibel werden aufs Korn genommen und die Charaktere sind auch nicht gerade die Nettesten. Lilith zieht das Chaos förmlich an und auch Ravael ist nicht so ein braver Engel, wie man denken könnte, doch beide wollen nicht, dass die Menschen vernichtet werden. Auch die gewisse Spannung zwischen den beiden kommt super hervor. Schon der Anfang, wo Lilith im Himmel Harfe spielen muss und sich dabei quält, bringt einen zum Grinsen. Vor allem diese „Nebengeschichten“, wie mit dem Taxifahrer Ali, der die Göttin Kali verehrt und Dämonen hasst, diese aber unwissentlich durch die Gegend fährt ist ziemlich komisch. Auch der Schreibstil passt super zum Buch, es ist schön flüssig. Fazit: Man muss das erste Buch nicht unbedingt für diesen Teil gelesen haben, auch wenn es sinnvoll wäre. Das Buch darf man nicht ernstnehmen und ich denke, es ist auch nichts für besonderes Gläubige, da zum Beispiel Jesus hier als ziemlich dämlich dargestellt wird, aber wenn man es nicht ernst nimmt, ist es ziemlich lustig und ich hab ein paar schöne Stunden damit verbracht. Ab und zu werden ein paar Fragen aufgeworfen und man ist etwas verwirrt, für große Logikfans ist das Buch vielleicht nicht unbedingt etwas, aber wenn man einfach nur Spaß an einem Buch haben will, ist man hier durchaus richtig. Von mir also 4,5 Sterne!

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    • 2
  • Lustig mit klitzekleinen Längen

    Höllenjob für einen Seraph
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    19. June 2014 um 14:09

    Sie heißt Lilith. Sie ist verdammt sexy. Und ihr folgt das Chaos auf Schritt und Tritt– sogar bis in den Himmel. Denn genau dorthin ist die rothaarige Dämonin zur Strafe verbannt worden. Keusch und züchtig soll sie die Harfe spielen. Ausgerechnet! Lilith würde durchdrehen, wäre da nicht ihr Wächter, der attraktive Engel Ravael. Aber noch bevor sie ihn verführen kann, werden beide abrupt auf göttlichen Befehl auf die Erde geschickt. Und dort hat Lilith andere Sorgen als ihren Sex-Appeal. Versagen Ravael und sie bei ihrer Mission, droht ihr die vollständige Vernichtung und ihm der Fall aus dem Himmel. Dass dabei noch die Menscheit mit draufgehen könnte, stört Lilith weniger als das komische Gefühl,das der Engel in ihr geweckt hat. Wenn sie bloß wüsste, was es ist und wie sie es wieder loswerden kann... So lustig und abgedreht wie der Klappentext ist eigentlich das ganze Buch. Die Protagonisten waren im Grunde nicht wirklich mein Geschmack, Lilith und Ravael haben für meinen Geschmack einfach zu viel nach sich geschmachtet, aber das ist in meinen Augen auch das einzige Manko dieses Buches. Dass ich die beiden nicht soo sehr mochte, wurde wettgemacht durch die Nebenfiguren - Ingo, den brennenden Kaktus zum Beispiel; die Exfrau Jehovas oder Jehova selbst verleihen dem Ganzen eine unwiderstehliche Würze! Die kleinen Seitenhiebe auf Bibel und Co fand ich toll - da wird so manches auf die Schippe genommen, das mich herzhaft auflachen ließ. Es handelt sich hier um den Nachfolger von "Höllenjob für einen Dämon",  obwohl ich dies nicht gelesen habe, kam ich sehr gut in die Geschichte hinein, sie liest sich leicht und flüssig. Zwischendurch kommen auch mal kleinere Längen ( für mich immer dann, wenn Engel und Dämonin mal wieder Sehnsucht nach einander hatten ), aber sonst geht´s hier sehr aktionreich zu! Alles in Allem ein ideales Urlaubsbuch, das einem verzeiht, wenn es es auch mal weglegt.

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  • Wo bleibt die Logik?

    Höllenjob für einen Seraph
    MiraBerlin

    MiraBerlin

    15. June 2014 um 15:26

    Inhalt Sie heißt Lilith. Sie ist verdammt sexy. Und ihr folgt das Chaos auf Schritt und Tritt - sogar bis in den Himmel. Denn genau dorthin, ins Paradies, ist die rothaarige Dämonin zur Strafe verbannt worden. Keusch und züchtig soll sie die Harfe spielen. Ausgerechnet! Lilith würde durchdrehen, wäre da nicht ihr Wächter, der attraktive Engel Ravael, den zu ärgern ihre einzige Freude ist. Aber noch bevor sie Ravael verführen kann, werden beide abrupt auf göttlichen Befehl auf die Erde geschickt. Und dort hat Lilith wichtigere Sorgen als ihren Sex-Appeal. Versagen Ravael und sie bei ihrer Mission, droht ihr die vollständige Verachtung und ihm der Fall aus dem Himmel. Dass dabei auch noch die Menschheit mit draufgehen könnte, stört Lilith weniger als dieses komische Gefühl, das der Engel in ihr geweckt hat. Wenn sie bloß wüsste, was es ist und wie sie es wieder loswerden kann... Für mich war der Einstieg in dieses Buch schon sehr schwierig, weil viele Personen gleich zu Beginn auftreten. Dies ist der nachfolgende Teil von "Höllenjob für einen Dämon", welchen man aber laut der Autorin nicht gelesen haben muss. Die auftretenden Personen werden vielleicht alle kurz eingeführt, aber dennoch sind es meiner Meinung nach zu viele, um dort durchzusteigen, zumindest wenn man sich die ganzen Verstrickungen ansieht. Und genau diese Verstrickungen und Verwicklungen der Personen waren mein großes Problem: teils war es für mich einfach nur unlogisch und nicht nachvollziehbar, auch wenn ich die Passagen noch so oft las oder darüber nachdachte. Das hat meine Lesebegeisterung immens gehemmt. Anfangs war ich noch ganz amüsiert von der Geschichte, weil ich die Idee echt gut finde, aber mit der Zeit ließ das immer mehr nach. Ich habe mich nur noch durch das Buch gequält und habe mehrmals überlegt, ob ich das Buch nicht vorzeitig abbrechen soll. Mein Ehrgeiz hat mich jedes Mal davon abgehalten und die Hoffnung, dass es vielleicht noch besser werden könnte. Leider bin ich bitter enttäuscht worden. Der Schreibstil ist ganz nett, hätte aber auch besser sein können. Auch die Wortspiele treffen teils nicht meinen Geschmack. Teils wird zum Beispiel von einem "höllischen Schmerz" gesprochen, was anscheinend in Anbetracht der Geschichte lustig sein soll. Wem's gefällt, bitteschön. Meinen Humor hat es zumindest nicht getroffen und auch eher ermüdet. Für mich kam aber auch Liliths Sexappeal bemüht und gekünstelt rüber, genauso wie die Witze. Mit dem Schreibstil bin ich leider nicht so wirklich warm geworden, auch wenn es teils ganz amüsante Momente gab. Zum Beispiel sitzt Lilith in einer Szene in der Bahn und bekommt einen Flashmob von Schreibern mit. Ihre Reaktion auf die menschliche Welt ist manchmal schon ganz amüsant und unterhaltsam zu lesen, das wars dann aber auch schon. Leider war die Geschichte für mich in vielen Passagen sehr unrealistisch und unverständlich. Lilith ist zum Beispiel ihre Macht genommen worden, aber dennoch schafft sie es manchmal, ihre Gegner "problemlos" zu überlisten und für eine Zeit außer Gefecht zu setzen. Leider war das für mich nie nachvollziehbar, weshalb ich sehr oft das ganze Buch in Frage stellte. Auch die ganzen Kampfszenen haben mich eher kalt gelassen. Für mich ergaben sie in der Regel keinen Sinn und ich habe sie einfach nur überflogen. Meine Gedanken schweiften bei 2/3 des Buches immer wieder ab und nach jedem geschafften Kapitel war ich froh, dass sich das Buch dem Ende näherte. Abschließend kann ich eigentlich niemandem raten, das Buch zu empfehlen. Es ist ein Meisterwerk an Durchschnittlichkeit, bei dem leider niemand auf seine Kosten kommen wird. Manche Passagen hatten Potenzial, wurden dann aber leider doch sehr verpatzt. Einem Genre kann ich das Buch auch nicht wirklich zuordnen. Für mich wirkt das Buch einfach sehr ungeplant und unstrukturiert, weshalb ich keine wirkliche Freude an diesem Buch hatte. Eine Bereicherung war es definitv nicht und noch einmal werde ich es mir sicherlich nicht antun. Schade - eigentlich hatte die Story doch relativ viel Potenzial...

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  • Höllenjob für einen Seraph

    Höllenjob für einen Seraph
    Manu2106

    Manu2106

    13. June 2014 um 16:31

    ... ist Liliths Geschichte, und irgendwie auch die Fortsetzung von Sahatans Geschichte "Höllenjob für einen Dämon", denn wir erfahren hier ganz nebenbei auch wie's mit Shatan und Lina weitergeht. Man braucht, um diese Geschichte geniessen zu können, nicht unbedingt den Vorgänger gelesen zu haben, vergangenes wird durch kurze Rückblendungen erklärt, aber ich finde dennoch sollte man ihn kennen. Lilith ist eine sexy, chaosverbreitende Dämonin, die nun ihre Strafe in Gan Eden absitzt. Keusch soll sie werden, leichter gesagt als getan, wenn sie stets und ständig von Ravael umgeben ist. Sie vertreibt sich dort also die Zeit mit Harfe spielen und Ravael anschmachten, bis das erste Wächterschwert gestohlen wird, und sie des Diebstahls beschuldigt wird. Drei Tage bleibt ihr nun um zu beweseisen, das sie damit nichts zu tun hat, und so wird sie zusammen mit Ravael auf die Erde gesandt, um das Schwert zurück zu bringen...   ...und somit beginnt das Chaos... wir treffen unter anderem auch Shatan und Lina wieder, die sich kurzerhand der Suche anschliessen, und auch Metatron, Luzifer und Jehova sind wieder mit von der Partie. Auch diesen Teil fand ich sehr schön, die Geschichte ist spannend, die Charaktere einfach klasse, der Humor und vor allem das Kopfkino kommen auch nicht zu kurz. Wer den Ersten Teil kennt, der kennt eigentlich auch schon fast alle Charaktere hier in diesem Teil, Lilith haben wir damals nur am Rande erlebt, hier erleben wir die Chaosqueen endlich mal richtig, und sind hautnah dabei wie sie von einem Szenario ins nächstes schliddert, und dabei ihre Gefühle für Ravael entdeckt. Auch Ravael hegt Gefühle, oder nicht? Er fühlt sich auf jedenfall mächtig angezogen von Lilith. Neu dabei sind ein sprechender Kaktus und ein depressives Wächterschwert :) Die Charaktere und Schauplätze wurden sehr schön beschrieben, mein Kopfkino hatte reichlich Futter. Der Schreib-und Erzählstil ist witzig-spritzig, die Geschichte lässt sich flüssig lesen, wenn man die Zeit hat auch gut in einem Rutsch. Erzählt wird aus Liliths und Ravaels Perspektiven. Die 341 Seiten wurden in 25 Kapitel, Epilog und Prolog aufgeteilt, die unterschiedlich lang sind. Ich habe mich auf einen Zweiten Teil gefreut, und wurde nicht enttäuscht, dieser Teil ist genauso Humorvoll und Spannend wie der Vorgänger. Wer gerne mal etwas Humorvolle Satire liest, sollte es sich mit Lil und Rave gemütlich machen, es lohnt sich, ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden mit ihnen.

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  • Witzige Idee

    Höllenjob für einen Seraph
    Moonie

    Moonie

    09. June 2014 um 09:29

    Der zweite Hölllenjob muss von dem Kriegerengel Ravael erledigt werden. Er soll auf die Dämonin Lilith aufpassen, die derzeit als Strafe in Gan Eden verweilen muss und dort überhaupt nicht hinpasst. In den vier Jahren hat sich eine Art Zuneigung zwischen den beiden entwickelt und mehr als das, aber ihre wahren Gefühle wollen sich die beiden sich selbst und anderen gegenüber noch nicht eingestehen. Dann verschwindet auf einmal das Wächterschwert Hamit-Hapächät und Jehova verdächtigt Lilith, es gestohlen zu haben. Sie und Ravael bekommen eine letzte Chance und sollen in wenigen Tagen das Schwert zurückholen, dass wohl irgendwo auf der Erde ist - doch wie findet man ein Schwert in so kurzer Zeit? Die Figuren, einige kannte ich schon aus Teil 1 (Shatan, Evangelina, Lilith), mochte ich sehr gerne und habe sofort mitgefiebert, dass Lilith und Ravael es schaffen, das Schwert zu finden und natürlich auch ihre Liebe zueinander erkennen. Sie beginnen ihre Suche auf der Erde und bitten auch Shatan und seine geliebte Evangelina um Hilfe. Dummerweise verstehen sich Shatan und Ravael nicht so gut und Lilith nutzt die Chance, um abzuhauen. Sie will das Schwert alleine finden. Da Lilith das Chaos förmlich anzieht, wird das eine ziemlich schwierige Angelegenheit. Sie wird von einem Kaufhausdetektiv erwischt und später von noch viel gefährlicheren Zeitgenossen. Zu viel verraten möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht. Es gibt viele witzige Ideen und amüsante Szenen im Buch und die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Der Plot war spannend und der Showdown nicht zu kurz. Das Ende war auch genau das richtige für mich. Einziges Manko waren einige Stellen, die durch die eingeflochtene Komik etwas von ihrer Spannung eingebüßt haben, es gab ein paar Anekdoten und erklärende Sätze zu viel, die für mich den Lesefluss teilweise unterbrochen oder gestört haben. Insgesamt ist das Buch locker geschrieben und definitiv lesenswert, besonders geeignet für Fans von humorvoller, lockerer Romantic Fantasy, die nicht jede Kleinigkeit absolut ernst nehmen.

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  • Dämonen, Engel und wenig Logik

    Höllenjob für einen Seraph
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    05. June 2014 um 01:11

    Die Dämonin Lilith wurde zu Erziehungszwecken in den Himmel umquartiert. Als eines Tages das mächtige Wächterschwert verschwindet, gibt man Lilith die Schuld dafür. Doch statt sie direkt zu bestrafen gibt Jehova ihr die Chance ihre Unschuld zu beweisen indem sie auf der Erde das Schwert wiederfindet. Dazu stellt man ihr ihren Aufpasser - den Engel Ravael - zur Seite. Auch Jehovas Exfrau Luzifer, ihres Zeichens Herrscherin der Hölle, ist daran interessiert, dass das Schwert wiedergefunden wird und stellt den beiden ebenfalls eine kleine Delegation - angeführt vom Dämon Shatan - zur Seite. Auf der Erde angelangt gibt es bald Streit und so entscheidet sich Lilith sich von der Gruppe abzusetzen und das Schwert alleine zu suchen. Das Buch ist die Fortsetzung von "EIn Höllenjob für einen Dämon". Die meisten Charaktere sind bereits aus dem ersten Band bekannt. Die Kenntnis des ersten Buchs ist aber nicht nötig um das Buch zu verstehen, da alle Charaktere so eingeführt werde, dass der Leser weiß woran er ist. Einerseits sind diese knappen Einführungen gut gelungen, andererseits geht natürlich auch der Humor, der in der völligen Neuinterpretation dieser größtenteils aus der Bibel bekannten Charaktere steckt, dadurch verloren. Die Geschichte an sich ist konfus und an vielen Stellen unlogisch. Es fängt schon damit an, dass beide Gruppen völlig ohne brauchbare Hinweise den Weg zum Schwert finden, dass praktisch überall  sein könnte. Auch viele Kleinigkeiten sind unlogisch und inkonsistent. Zum Beispiel wird Lilith innerhalb weniger Seiten dreimal mit dem gesuchten Schwert verletzt. Beim ersten Mal fühlt es sich wie eine Säureverletzung an, beim zweiten Mal merkt sie den Schnitt nur daran, dass sie blutet und beim dritten Mal sind es plötzlich höllische Schmerzen. Richtig unlogisch wird es dann zum Ende des Buchs. Die abschießende Lösung des Problems ist voller logischer Fehler und wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet. Auch stilistisch ist das Buch kein Meisterwerk. Die Sprache ist sehr einfach und sobald sie mal etwas blumiger wird, geht auch ganz schnell etwas schief. "Er wusste, dass er nicht daran sterben würde, trotzdem tat es höllisch weh. Bei dem Wortspiel zuckte er wie unter einem Schlag zusammen." (S, 321) Ich auch. Zwischendurch kommt es immer wieder zu Szenen, die reichlich Potential haben. Wenn zum Beispiel ein Dämon und ein Engel zusammen ein Taxi nehmen und von einem Kali-gläubigen Inder gefahren werden, dann ist eigentlich die Bühne bereitet für eine urkomische oder aber sehr dramatische Szene. Leider ist es so, dass die Autorin die Geschichte mehrfach an einen Punkt führt an dem man denkt, dass es jetzt richtig lustig oder spannend wird und dann nichts daraus macht. Nebenbei gibt es auch noch die Liebesgeschichte, die man beim Blick auf das Cover sicher erwartet. Jedes Mal wenn Lilith an Ravael denkt, wird auch gleich betont wie lecker sie ihn findet. Das ist aber spätestens beim zweiten Mal auch eher nervig als sexy. Alles in allem weiß ich nicht, warum man dieses Buch lesen sollte. Es ist weder besonders spannend, noch besonders witzig. Und wer beim Anblick des Covers oder nach dem Lesen des Klappentexts prickelnde Erotik erwartet, der wird erst recht enttäuscht werden.

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  • Höllenjob für einen Seraph

    Höllenjob für einen Seraph
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    04. June 2014 um 14:07

    Buchinhalt: Lilith, die Tochter von Höllenfürstin Luzifer und dem Erzdämonen Asmodeus wurde ins Paradies verbannt und wurde dort dem Engelkrieger Ravael unterstellt, der sie im Spiel der Harfe unterrichten und ihr impulsives Temperament etwas bremsen soll. Dann jedoch wird das legendäre Wächterschwert gestohlen und man gibt Lilith die Schuld dafür – obwohl sie gar nichts dafür kann. Ravael wird kurzerhand als Helfershelfer bezichtigt und den beiden bleiben lediglich drei Tage, um dem Todesurteil zu entgehen. Auf die Erde geschickt, beginnt für die beiden eine atemberaubende Suche. Hilfe erhalten sie von Dämon Shatan und seiner Gefährtin Evangelina, Liliths Halbschwester. Doch wo soll das Schwert denn sein? Als ob das noch nicht alles schlimm genug wäre, hat Lilith beim Anblick von Ravael plötzlich Schmetterlinge im Bauch…. Persönlicher Eindruck: Nach dem ersten Band um die Dämonen haben jetzt die Engel eine Chance, ihren Teil am himmlisch-höllischen Kampf beizutragen. Alte Bekannte und neue Gesichter versprechen eine spritzige und bissig-humorvolle Geschichte zwischen Himmel und Hölle. Auch ohne Vorkenntnisse kommt der Leser schnell in die Handlung, die die wichtigsten Eckpfeiler durch geschickte Rückblenden nochmal verdeutlicht. Lilith, der Teufelsbraten mit sexy Augenaufschlag, trifft auf den stattlichen Engelkrieger Ravael und es sprühen mächtig die Funken. Auch Shatan mit seinem Quastenschwanz und seiner Liebsten Evangelina sind wieder dabei und es macht Spaß, diese bunte Truppe auf ihrer Mission zu begleiten. Was man allerdings wissen muß: die Autorin geht rigoros und fast schon respektlos mit allen bekannten biblischen Gestalten um, Gott und Jesus mit eingeschlossen. Das muß man wissen, denn man muß damit zurechtkommen. Generell ist die Erzählweise mehr als scharfzüngig und ab und an mußte ich wirklich schlucken: es werden einige Grenzen überschritten, die ich persönlich nicht antasten würde. Schade fand ich, dass im Vergleich zu Band 1 einiges ziemlich wirr und konfus war in der Romanhandlung. Auch nach wiederholtem Lesen einiger Passagen klärten sich meine Fragen nicht und manches blieb bis zum Schluß unbeantwortet. Wer „Höllenjob für einen Dämon“ bereits kennt und hofft, es geht genauso humorig-locker-flockig weiter, der wird bisweilen enttäuscht vom Nachfolgerband sein. Mir persönlich glitt an vielen Stellen die durchaus spannende Handlung zu sehr ins Comedyhafte ab und verlor damit an Pfiff – denn Humor und Spritzigkeit gut und schön, aber das reißt am Ende nicht alles raus: der Plot an sich hätte etwas tiefgängiger schon sein können. Ein Fantasyroman der etwas anderen Art für all diejenigen, die es gerne satirisch und vielerorts auch bissig mögen.

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  • Höllisch gut und sehr empfehlenswert!!! :D

    Höllenjob für einen Seraph
    Solara300

    Solara300

    02. June 2014 um 14:47

    Beschreibung Lilith muss noch immer Ihre Strafe im Himmel absitzen und soll keusche Gedanken hegen. Das will Ihr aber nicht so recht gelingen, vor allem nicht wenn Sie Ravael Ihren Wächter sieht. Aber wäre das nicht alles schlimm genug für eine Dämonin wird Sie eines Diebstahls bezichtigt denn sie nicht begangen hat. Und schon folgt Ihr das Chaos auf dem Fuße... Cover Das Cover mit der Frau die vorne steht und die einen offen ansieht, macht Neugierig und dahinter sieht man einen Mann mit Flügeln und ich muss sagen das Cover passt sehr gut zu der Geschichte und zum Titel. Charaktere Lilith ist nicht nur eine Dämonin sondern Ihr folgt das Chaos auf schritt und tritt und Ihre Strafe im Himmel hat ein gutes, denn sie lernt Ravael kennen, der Ihr irgendwie an das nicht vorhandene Herz geht! Ravael weiß ja das Lilith das Chaos verfolgt, aber nachdem er etwas für Sie empfindet wird er sich nur langsam seiner Gefühle bewusst, was das alles bei dem Chaos und dem Auftrag von Gott nicht gerade einfacher macht. Schreibstil Die Autorin Helen B. Kraft hat mich wieder mal in Ihren flüssigen Schreibstil und der Geschichte überzeugt, die eine spannende und Irrwitzige Reise durch Gan Eden, Hel, und der Erde führt. Meinung Ein wunderbarer zweiter Teil der nicht nur alte Bekannte wie z.b. Shatan und Evangelina bereithält. Nein, man erfährt auch über Lilith mehr die mir sehr sympathisch ist. Denn wenn ein Wächterschwert verschwindet und zwar noch das erste seiner Art ist im Himmel das Chaos los und ehe es sich Lilith versieht geht es um weit mehr als Ihre Strafe im Himmel abzusitzen. denn das Schicksal der Menschheit und Ihre vollständige Vernichtung stehen bevor. Können die Gefährten das Unglück abwenden das weit in Liliths Vergangenheit liegt und wird Lilith Ihre wahre Bestimmung finden. Fazit Ein spannender zweiter Teil der mich schwer begeistert und gefesselt hat. Eindeutig sehr empfehlenswert für alle die Lilith die Chaos Dämonin und Ihre Freunde begleiten wollen. 5 von 5 Sternen

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  • Teuflisch gut und himmlisch frech :)

    Höllenjob für einen Seraph
    susanna_montua

    susanna_montua

    21. May 2014 um 09:25

    Meine Meinung: Mein Dank für dieses Buch gilt der Autorin Helen B. Kraft. Wenngleich ich sagen muss, diese Fortsetzung hätte ich mir auf jeden Fall für mein Regal gekauft. :) Nach »Höllenjob für einen Dämon« erschien nun im Machandel Verlag auch der zweite Teil »Höllenjob für einen Seraph« und steht dem ersten Band in nichts nach. Schon als ich von der Idee hörte, dass die eigentliche Story weitergehen sollte, war ich hin und weg, da die Bande um Shati und Evangelina, Lilith, Luzifer, Jehova und Metatron einfach einzigartig ist. Ich hatte noch nie so viel Spaß bei »kirchlichem« und »teuflischem« Kram ;) Aber von Anfang … In 'Höllenjob für einen Seraph' ist die Gewichtung bei den Personen ein klein wenig anders gelagert. Lilith darf sich hier einer 341-seitigen Spielwiese erfreuen, was ich wirklich klasse finde. Denn schon im ersten Band war klar, Lil hat das echt verdient. Ihr zur Seite gestellt wird Ravael – ein Seraph und ein heißer obendrein. Wer also glaubt, es gäbe keinen erotischen Unterton, der irrt sich. Shatan ist auch mit von der Partie und nach wie vor sexy, wenngleich er mir etwas erwachsener erscheint. Das macht sicherlich die Beziehung zu Evangelina. Nicht unwesentlich wichtig ist in diesem Band mein treuer Liebling Metatron. Was einst für mich wirklich ein Gag war, hat sich gerade in diesem Band richtig gut entwickelt. Ich will auch solch einen Wicht ;) Und, Lazarus kommt natürlich auch nicht zu kurz. Neu hingegen sind dabei allerdings Elegoth, ein Gefallener, und Asmodeus, den ich, salopp gesagt, so gar nicht leiden mag – weshalb sei nun mal dahingestellt. Die Sprache: ja, da ist es also, der nicht wirklich unwichtige Charme der Geschichte. Ich wage zu behaupten, dass nicht jeder Autor die Bibel und deren Inhalt so dahernehmen könnte und daraus eine so stimmige, humorvolle und freche Geschichte stricken, wie es die Autorin in diesem Band zeigt. Wer glaubt, sie habe mit 'Höllenjob für einen Dämon' bereits all ihr Pulver verschossen, dem sei gesagt, dass er/sie einem Irrtum aufgesessen ist. Auch Band zwei lebt von witzigen Dialogen, frechen Kommentaren und jeder Menge spitzer Bemerkungen. Das alles wurde in ein stimmiges Setting und in ausschmückenden, aber nicht überladenen Beschreibungen gesetzt – einfach Top! Mein Fazit: Wenn ich nun sagen würde, dass ich nur eine Katze vergebe, würde mir das sicher niemand glauben, bei dem, was ich schon alles gelobt habe. Und, ich gebe zu, als Peitschenschwinger nicht ganz unbeteiligt am Schaffungsprozess gewesen zu sein (wie die Danksagung verrät) – ABER, dafür kann ich entsprechend auch eine Leseempfehlung aussprechen und reinen Gewissens fünf Katzen vergeben. Daneben sei zu sagen, dass die Autorin eine gleichwertige Fortsetzung erschaffen hat. Oft ist es so, dass man bei mehreren Bänden immer einen Teil dem anderen vorzieht, doch bei den bisherigen beiden Teilen könnte ich keinen Favoriten ausdeuten, auch wenn es, meiner Meinung nach, einen deutlichen Unterschied bei beiden gibt. Dennoch gibt es auch entsprechende Parallelen, die ich nicht missen möchte und die, meiner Meinung nach, wirklich hervorragend platziert wurden. So ist dieses Buch ein wahrer Pageturner, der durch den leichten Schreibstil wirklich Spaß bereitet. Also, Helen: Mit Lil, Rave und Co hast du einfach wiedermal bewiesen – Du kannst das! ;) Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung!

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  • Höllenjob für den einen - Lesespaß für den anderen

    Höllenjob für einen Seraph
    DFries

    DFries

    01. May 2014 um 21:39

    Hm ... was soll ich sagen? Ich liebe die Bücher von Helen B. Kraft!  Auch dieses! Die Idee hinter dem Buch wurde super umgesetzt. Ein flüssiger, witziger Schreibstil, untermalt mit den verrücktesten Aktionen der Protagonistin, die ich richtig ins Herz geschlossen habe.Auch ihr Gefährte Ravael ist super! Und beide im Team: Chaos, Knistern und Liebe pur. Der Nachfolger vom "Höllenjob für einen Dämon" kann dem ersten Band locker das Wasser reichen, wenn nicht sogar ein bisschen überschwappen. Ich glaube das liegt an Lilith, die mir bereits schon im ersten Teil ans Herz gewachsen ist.Lilith als Chaosgöttin erinnert mich in vielen Situationen an mich selbst. Nachdem das Wächterschwert gestohlen wurde, wird sofort Lilith verdächtigt, die in Gan Eden ihre Strafe absitzen muss. Lilith und Ravael müssen das Schwert innerhalb von drei Tagen wieder finden. Ansonsten droht ihnen die Hinrichtung. Also ab die Post.  Verbündete finden Beide den Protagonisten des ersten Bandes, die sie bei der Suche nach dem Schwert unterstützen. Das die rothaarige Dämonin mit der großen Klappe am Ende mit Ravael zusammen kommt, ist eigentlich schon am Anfang des Buches klar. Doch die Geschichte, wie sie sich finden und ihrem inneren Widerstand nachgeben, beschreibt viele Umwege und lässt einen doch teilweise ein bisschen mit den Figuren gemeinsam zittern. Zu Liliths bissigen Kommentaren und ihrem veranstalteten Chaos kommen noch ein depressives Wächterschwert, ein sprechender Kaktus (von dem ich gelernt habe, dass auch Pflanzen sich einnässen können ;) ) und meine bereits im ersten Teil geliebte Stimme Gottes, die immer einen Kommentar fallen lässt.  Ein riesengroßes Lob an die Autorin für dieses Buch! Und vielleicht, lässt sie sich ja doch zu einem dritten Teil überreden? ;) 

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  • Himmlisch gut und teuflisch spannend.

    Höllenjob für einen Seraph
    pschade

    pschade

    09. April 2014 um 15:20

    Mit ihrem zweiten Roman "Höllenjob für einen Seraph" hat die Autorin Helen B. Kraft  sehr schön an ihr erstes Buch "Höllenjob für einen Dämon" angeknüpft, ohne sich dabei zu wiederholen. Alte und neue Akteure tummeln sich in einer spannenden Geschichte, bei der ich nicht nur einmal lachen durfte. Überraschende Wendungen und spannende Momente gab es ebenso, wie den Genuss der Ironie der Autorin zu folgen, die ihre ganz eigene Art hat, wie sie die Bewohner von Himmel oder Hölle zeichnet. Schon allein, wie sie IHN - den "Allmächtigen" darstellt, damit hatte sie mich schon im ersten Buch eingefangen. Oder die Art und Weise, wie ihre Helden auf der Erde zurecht kommen müssen, ohne für das Leben auf de Erde geschaffen zu sein, phantastisch. Mit Witz und Ironie ein wirklich gelungenes Werk, das für meinen Lesehunger beinahe zu kurz war.

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