Helen Brown Kater mit Karma

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Inhaltsangabe zu „Kater mit Karma“ von Helen Brown

Ein kleiner Teufel auf vier Pfoten Aufregung gibt es in Helens Familie genug: Ihr Sohn heiratet, ihre Tochter will unbedingt buddhistische Nonne werden, und sie selbst muss sich von einer schweren Operation erholen. Mitten in dieses Chaos platzt Jonah – ein süßer, aber hyperaktiver Siamkater, der sich mit Hingabe daran macht, den kompletten Haushalt auf den Kopf zu stellen. Und doch ist es Jonah, der Helen schließlich beibringt, sich zu entspannen und dem Leben wieder zu vertrauen …

Das Thema "Katze" steht zwar nicht so sehr im Vordergrund wie beim Vorgänger, aber dennoch ist es so liebevoll und herzerwärmend geschrieben

— Cailess
Cailess

Cleos Nachfolger hilft Helen ebenfalls weiter - so herrlich!

— MissStrawberry
MissStrawberry

Ein wunderbares, warmherziges und berührendes Buch - nicht nur für Katzenliebhaber

— Mika2003
Mika2003

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  • Jona - Kater mit Karma

    Kater mit Karma
    AnjaIris

    AnjaIris

    24. November 2015 um 20:27

    Eine wunerbare Autobiografie, und ein bezaubernder Kater. Zuerst bekommt man im Rückblick die Vorgeschichte erzählt. Man erfährt vom Unfalltod ihres Sohnes,und erfährt, eie die kleine Katze Cleo das Lachen in die Familie zurück brachte. Helen ist zum zweiten Mal verheiratet, und gerade umgezogen. Sie steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen für ihren Sohn Rob, da stellen zwei schlechte Nachrichten ihr ganzes Leben durcheinander. Zuerst eröffnet ihr ihre ältere Tochter, daß sie in ein Kloster auf Sri Lanka reist, um buddistische Nonne zu werden. Von diesem Schreck hat sie sich noch nicht erholt, als ein paar Tage später bei einer Routine - Untersuchung Brustkrebs diagnostiziert wird. Ihre Tochter Lydia reist trotzdem ab, kommt aber nach der OP zurück, um ihrer Mutter zu helfen. Helen hat gleichzeitig die Mastektomie und die Rekonstruktionsoperation machen lassen. Sie erholt sich nur langsam. Ihre Tochter und ihre Schwester pflegen sie, und erledigen den Haushalt. Ihre Schwester ist es auch, die den kleinen Kater in einer Tierhandlung entdeckt. Als sie ihn Helen zeigt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Dabei wollte sie doch eigentlich gar kein neues Kätzchen. Aber der kleine Siamkater Jonah hat sie im Sturm erobert. Sie nimmt ihn spontan mit nach Hause. Abends stellt Jonah so viel an, daß sie ihn zurückbringen will. Doch als Jonah ihr die Katzenangel bringt, und sie so lieb ansieht, kann sie ihm nicht wiederstehen. Jonah darf bleiben. Er wird zum geliebten Familienmitglied, und ist immer zur Stelle, wenn Jemand Trost braucht. Helen Brown beschreibt ihr Leben mit dem Kater auf ihre eigene, ganz bezaubernde Weise. Man erlebt mit ihr die OP, Robs Hochzeit, das erste Enkelkind, und einen Besuch bei ihrer Tochter im Kloster, die dann doch lieber wieder mit nach Hause kommt. Ein wunderschönes Buch, daß ich wirklich sehr empfehlen kann. Ich hab mir jedenfalls inzwischen auch den Vorgänger - Roman Cleo gekauft, weil ich so begeistert war.

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  • In harten Zeiten

    Kater mit Karma
    Kuschelkatze

    Kuschelkatze

    14. May 2015 um 13:38

    Aufregung gibt es in Helens Familie genug: Ihr Sohn heiratet, ihre Tochter will unbedingt buddhistische Nonne werden, und sie selbst muss sich von einer schweren Operation erholen. Mitten in dieses Chaos platzt Jonah – ein süßer, aber hyperaktiver Siamkater, der sich mit Hingabe daran macht, den kompletten Haushalt auf den Kopf zu stellen. Und doch ist es Jonah, der Helen schließlich beibringt, sich zu entspannen und dem Leben wieder zu vertrauen … Helen erlebt harte Zeiten. Sie erkrankt an Brustkrebs und ihre Tochter will eine buddhistische Nonne werden. Dank Jonah übersteht sie die ganze Sache leichter. Allerdings finde ich das die Katze etwas zu kurz kommt, da die Tochter Lydia eher im Vordergrund des Buches steht. Am Ende dringt Helen sich sogar dazu durch nach Sri Lanka zu fliegen um zu sehen, was ihre Tochter so fasziniert und legt sogar einige ihrer Phobien ab. Ende kommt es mit Lydia doch anders als gedacht:) Ich empfehle das Buch Katzenliebhabern und Fans von Familiengeschichten.

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  • Wenn Du nicht weiter weißt - frag eine Katze!

    Kater mit Karma
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    20. October 2014 um 13:43

    Helen Brown nimmt den Leser einfach an der Hand und macht mit ihm einen Spaziergang durch ihr Leben. Sie erzählt einfach alles so, dass es interessant ist. Banalitäten werden da genauso schön erzählt wie einschneidende Ereignisse. Man hängt quasi geradezu an ihren Lippen. Besonders schön und passend zum Titel und dem traumhaften Titelbild: Jedes Kapitel ist numeriert, hat einen Titel und es gibt eine kleine, schöne "Weisheit". Nach "Cleo", einem Buch, das trotz des bewegenden Themas auch sehr unterhaltsam, vor allem aber aufbauend und tröstend war, erzhählt sie nun in "Kater mit Karma" von einem weiteren schweren Schicksalsschlag: Helen erkrankt an Brustkrebs. Und das auch noch in einer Zeit, in der um sie herum sowieso sehr viel geschieht, das ihre Kraft braucht: Robs und Chantelles Hochzeit muss geplant werden, Lydia will ausgerechnet in Sri Lanka ins Kloster, das Haus ist neu gekauft und keine Katze ist im Haus. Es ist unbeschreiblich, wieviel Kraft Helen Brown dem Leser mit ihren autobiografischen Büchern geben kann. Ja, man merkt, sie ist keine Hobbyschreiberin (sie ist Kolumnistin). Sie findet für alles die passenden Worte. Selbst Beschreibungen von Landschaften, Häusern, Räumen und allem anderen sind lebendig und nie langatmig. Man muss weder "Cleo" gelesen haben, noch es nach "Kater mit Karma" lesen. Und doch bin ich mir sicher, dass jeder, der dieses Buch gelesen hat, auch das erste lesen möchte. Helen Brown ist es gelungen, ohne mahnendem Zeigefinger den Lesern zu zeigen, dass nichts im Leben ohne Sinn und Grund passiert und man selbst viel zu oft viel zu wenig tolerant ist. Sie erzählt aus ihrem Leben, als sei alles nichts besonderes. Und doch steckt in ihrem Leben so viel Außergewöhnliches, dass wohl kein Leser nichts davon kennen wird. Noch mehr: man hat das Gefühl, in Helen Brown eine echte Freundin fürs Leben gefunden zu haben, obwohl man ihr außer im Buch noch nie begegnet ist. Mir persönlich bedeuten beide Bücher unendlich viel und sie haben einen besonderen Ehrenplatz in meiner kleinen Bibliothek, sodass ich immer wieder in ihnen blättern kann und mir Kraft und Mut holen kann, wenn ich meine, das Leben ist nicht fair. Ein zauberhaftes Buch, das viel mehr als fünf Sterne verdient hat!

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  • Berührend

    Kater mit Karma
    Mika2003

    Mika2003

    Wieder ein Katzenbuch, eine Geschichte über eine Katze die das Leben ihrer Familie bereichert und durcheinander bringt. Für mich war es das erste Buch der Autorin und Journalistin Helen Brown und ich glaube, es war nicht mein letztes. Man merkt mit jedem Satz, jeder Seite, dass Helen Brown nicht nur Autorin sondern auch  Journalistin ist. Sie schreibt sehr flüssig, emotional, aufwühlend und berührend. Ihre Figuren sind lebensnah und charakteristisch gezeichnet, so dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Auch wenn zum Beispiel die Krebserkrankung von Helen ein großes Thema ist – es wird emotional beschrieben, ohne das zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt wird. Die Balance stimmt. Was mir sehr gut gefallen hat ist die Kapiteleinteilung. Jedes einzelne Kapitel wird mit einem Zitat eingeleitet – einige davon beschäftigen sich mit der Parallele zwischen Katzen und Töchtern. Ein kleinwenig irreführend ist der Titel. Jonah, der Kater, spielt zwar eine Rolle in dem Buch und mal lernt ihn gut kennen. Aber – auch das Fakt – er steht nicht im Mittelpunkt der Familiengeschichte. Hier steht eindeutig eher Tochter Lydia, die Tochter, die Nonne in einem buddhistischen Kloster werden will. Der Mutter-Tochter-Konflikt, der sich dann auflöst. Dazu kommt der Kampf gegen die Krebserkrankung von Helen; die große Lesereise nach dem Bucherfolg von „Cleo“ …. Bei all den bewegenden Punkten, die hier behandelt werden, rückt Jonah teilweise vollkommen in den Hintergrund. Etwas, was ich persönlich als sehr schade empfinde – ich hätte doch gern mehr von den Eskapaden des Katers gelesen. Aber grundsätzlich war „Kater mit Karma“ ein sehr schönes Buch, das ich auch sehr gut lesen konnte, ohne die Vorgängergeschichte „Cleo“ gelesen zu haben. Das Buch bekommt von mir 3,5 von 5 möglichen Punkten.

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  • Leserunde zu "Katertage zum Verlieben" von Ilona Schmidt

    Katertage zum Verlieben
    Ilona_Schmidt

    Ilona_Schmidt

    Ich traue mich mal... das ist mein zweites Buch, das in diesem Jahr erschienen ist, das erste ist der Flauschangriff, den es zurzeit nur bei Weltbild als Premiere gibt. Dies wäre meine erste Leserunde, der Verlag würde einige Freiexemplare dafür stellen. Aber nun zu den Katertagen. Es handelt sich dabei um einen heiteren Liebesroman aus Katerperspektive, der ab 12 (manchmal heißt es ab 13) zu lesen ist, aber sicher auch Erwachsene ansprechen dürfte. Tigerchen hat es gar nicht leicht, seine Ziele zu erreichen, denn zuerst muss er seinen Weg finden. Ihm zur Seite steht Brutus, ein Basset. Wer Lust hat, Tigerchen und Brutus ein Stückchen zu begleiten, bitte melden!

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    • 316
  • Nicht ganz so gut wie "Cleo"

    Kater mit Karma
    WildRose

    WildRose

    17. November 2013 um 19:59

    Ich habe "Cleo", das erste "Katzenbuch" von Helen Brown, verschlungen, und es hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. In "Kater mit Karma" kauft Helen einen Siam- bzw. Tonkanesekater namens Jonah, der sich schon bald als hyperaktiv, anstrengend und dennoch absolut liebenswert herausstellt. Allerdings liegt der Fokus des Buches nicht auf Jonah, was für Katzenlieber enttäuschend sein könnte; vielmehr geht es um Helens Familienleben und um die Brustkrebsdiagnose, die sie erhält. Der eigentliche thematische Schwerpunkt des Buches sind Mütter und Töchter - um genau zu sein, Helen und ihre Tochter Lydia, die in ein Kloster nach Sri Lanka geht und sich ständig für andere Menschen aufzuopfern scheint. In dem Buch kam Helen stellenweise meiner Meinung nach nicht ganz sympathisch herüber; sie greift manchmal auf Klischees zurück und wirkt außerdem ziemlich intolerant gegenüber ein paar Dingen, nur weil diese nicht ganz in ihr Weltbild passen. Gelegentlich versucht Helen, krampfhaft witzig zu sein, wobei ich finde, das Buch könnte ohne diese Versuche, um jeden Preis zu unterhalten, auskommen. Irgendwie war dieses Buch für mich nicht ganz "rund". Irgendetwas fehlte. Vielleicht, weil Jonah nur am Rande vorkam und Helen ständig ihre Probleme und Differenzen mit Lydia erwähnte. Am Ende des Buches blieben einige Fragen offen, auf die ich gerne eine Antwort bekommen hätte. Insgesamt liest sich dieses Buch aber flüssig und hat durchaus berührende und nachdenkliche Momente.

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  • Kater als Therapeut

    Kater mit Karma
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    10. November 2013 um 15:46

    Dieses Buch ist autobiographisch. Helen Brown lebt mit ihrer Familie in Melbourne. Nachdem Cleo gestorben war, sollte keine Katze mehr ins Haus. Cleo war der Therapeut, wenn Schicksalsschläge verkraftet werden mussten. Sohn Rob fand Halt durch Cleo als sein Bruder Sam überfahren wurde und er zusehen musste, und Helen fand bei ihrer Scheidung Hilfe bei Cleo. Tochter Lydia will in ein buddhistisches Kloster nach Sri Lanka gehen und es fällt Helen schwer los zu lassen. Während der Hochzeitsvorbereitungen für Sohn Rob erfährt Helen, dass sie Brustkrebs hat. Nach der Operation kommt dann doch wieder eine Katze, genauer gesagt ein Kater, in die Familie. Jonah ist nicht nur ein eigenwilliger Kater, nein er hat Charakter. Er bestimmt, wo es langgeht. Helen spürt, dass dieser eigenwillige Kater viel mit ihrer Tochter Lydia gemein hat. Letztendlich sieht sie ein, dass sie ihre Tochter loslassen muss um sie zu behalten. Ein schönes und anrührendes Buch über eine Familie, die mit ihren Schicksalsschlägen fertig wird, nicht zuletzt durch die Hilfe eines Tieres.

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  • Rezension zu "Kater mit Karma" von Andrea Stumpf

    Kater mit Karma
    Xirxe

    Xirxe

    19. February 2013 um 18:30

    Helen Brown, die Autorin, ist von Schicksalsschlägen wahrlich nicht verschont geblieben. Als kleiner Junge stirbt ihr Sohn Sam bei einem Autounfall und wäre Cleo nicht gewesen, die kleine Katze die sich Sam kurz vor seinem Tod ausgesucht hatte, wer weiß, ob Helen Brown noch ihr Leben genießen und wir ihr Buch 'Cleo' hätten lesen können. Und als ob dies nicht für ein ganzes Dasein ausreichen würde, erhält sie gut 20 Jahre später die Diagnose Brustkrebs. Von dieser Zeit handelt nun ihr zweites Buch; und wie wieder eine Katze eine nicht unerhebliche Rolle in diesem Teil ihres Lebens spielt - zumindest laut dem Klappentext. Mittlerweile ist die Autorin ein zweites Mal verheiratet und gerade, als ihr ihre älteste Tochter Lydia eröffnet hat, dass sie für längere Zeit nach Sri Lanka möchte, um buddhistische Nonne zu werden, erhält Helen den Befund 'Krebs'. Als wenn sie mit alldem nicht genügend zu verkraften hätte, ist die Familie plötzlich Eigentümerin eines unglaublich süßen, aber völlig durchgedrehten Siamkaters, der nichts als Unruhe ins Haus bringt. Davon und von ihrem Ringen mit ihrer Krankheit sowie die Bedrückung über die extreme Abnabelung ihrer Tochter schreibt Helen Brown wie im ersten Buch in amüsanter und leicht lesbarer Form. Dennoch: 'Kater mit Karma' empfand ich ungleich weniger unterhaltend als Cleo. Jonah, der Kater, ist zwar kein unwichtiger Teil dieser Geschichte, doch er spielt bei weitem nicht eine solche Rolle wie seine Vorgängerin. Hauptthema ist der Kampf gegen den Krebs und das Verhältnis von Helen zu Lydia. Dies ist insbesondere an den stetigen Wiederholungen festzustellen. Ihre Gedanken zur Endlichkeit des Lebens, die ständigen Vergleiche 'Helen und ihre Mutter' und 'Lydia und ihre Mutter', die immerwiederkehrenden Erinnerungen an Sam - beim dritten Mal flog ich nur noch diagonal über diese Seiten. Vielleicht war der zeitliche Abstand zu dem Geschehenen noch zu gering, aber wie auch immer, an die Qualität ihres Erstlings Cleo reicht der Nachfolger nicht heran. Schade!

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  • Rezension zu "Kater mit Karma" von Andrea Stumpf

    Kater mit Karma
    Eulenmail

    Eulenmail

    27. November 2012 um 10:47

    Hier eine gute Inhaltsangabe zu machen, ohne die (wenigen) Spannungsmomente vorwegzunehmen, ist sehr schwierig. Da beitet der Klappentext einen wirklich guten Anhaltspunkt. Daher verweise ich auf diesen. Helen Brown erzählt in der Ich-Perspektive von ihrer Familie, wie sie sich Jahre nach dem schweren Verlust ihres Sohnes Sam wieder langsam an einen normalen Alltag gewöhnt. Es geht um ihren Mann, ihren zweiten Sohn und ihre beiden Töchter. Im Nachhinein stellt sich aber heraus, dass es eigentlich nur um den Kater Jonah und die Tochter Lydia geht. Beide wirbeln Helens Leben wild durcheinander und auch sie selbst muss neue Schicksalsschläge verarbeiten. Dabei reiht sie eine kleine Anekdote an die andere, aber die Handlung wirkt so nicht sehr stringent und plätschert vor sich hin. "Aber sie [die Toten] waren auch alle so bei uns, legten sich um uns wie ein schimmerndes Band. Sie steckten in unserem Lachen, in unseren Macken, unseren Gesichtszügen. Sie würden immer ein Teil von uns sein. Wenn ich die Augen zusammenkniff, konnte ich beinahe eine kleine schwarze Katze sehen, die um Robs Knöchel strich. Ja, auch Cleo war bei uns." (S. 239) Da die Figuren in dem Roman wohl ein Gegenstück in der Wirklichkeit haben müssen, ist es schwer über sie zu urteilen, da sie ja nur zum Teil konstruiert sind. Sie wirken aber alle sympathisch, authentisch und geben zusammen eine herzliche und etwas durchgeknallte Familie ab. Obwohl alle Helens leibliche Kinder sind, hatte ich öfters das Gefühl einer Patchwork-Familie zuzuschauen, da die Charaktere doch sehr unterschiedlich sind. Dazu kommt noch der eigenwillige Kater Jonah. Die Szenen, die seine Eigenarten schildern, fand ich mit am Schönsten. Denn jeder Katzenbesitzer wird hier bestätigen können, dass Katzen und Kater einen ganz eigenen Charakter mit eigenen Verhaltensweisen hat. Dieses Lebewesen ist kein Haustier, sondern ein Familienmitglied. "Lydia reichte gerade einen Teller mit Keksen herum, als ein Schatten an ihr vorbeiflog und ihr den Teller aus den Händen riss. Ein Vogel? Ein Flugzeug? Nein, es war Super-Jonah mit einem orangenfarbenen Band zwischen den Zähnen, das wie ein Banner hinter ihm herflatterte." (S. 314) Diesen Aspekt hat Helen Brown wirklich gut eingefangen. Nur die Familiengeschichte zog sich leider sehr in die Länge. Es fehlt ein Spannungsbogen, so dass ich nur sehr schleppend vorankam. Es gibt zwar noch ein Vorgängerbuch namens Cleo, (hier geht es um die Katze, die bei der Trauerbewältigung um den verlorenen Sohn Sam dabei war) aber dieses Buch werde ich jetzt nicht mehr lesen. Nur selten konnte mich Helens Schreibstil packen, nur selten konnte ich schmunzeln. Mal war der Schreibstil flüssig, mal bin ich über die Formulierungen gestolpert. Das mag vielleicht auch an der Übersetzung liegen, aber ich hatte eher das Gefühl den umherschweifenden Gedanken der Autorin zu folgen, als ein gut geschriebenes Buch zu lesen. Emotional hat mich das Buch leider kaum abgeholt. FAZIT Für Katzenliebhaber und –besitzer könnten die kleinen Anekdoten rund um Jonah sehr schön sein. Ansonsten ist dieses Buch nur Helen Brown-Fans zu empfehlen. Allen anderen wird dieser Roman vermutlich zu wenig erzählen, zu wenig Spannung haben. Wer aber Familiengeschichten mag, schaut sich den Roman am besten mal an.

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  • Rezension zu "Kater mit Karma" von Andrea Stumpf

    Kater mit Karma
    kassandra1010

    kassandra1010

    09. October 2012 um 19:03

    Mit Begeisterung lesen! Das kann man mit Browns Büchern. Auch wenn man kein Katzenfan ist, begeistern einen die Geschichten rund um die Familie und um den jungen Kater Jonah. Jonah tritt erst lange nach dem Tod der Kätzin Cleo ins leben der Browns. Während Helen neu verheiratet ist, die Töchter werden gerade erwachsen, stellt man Brustkrebs fest. Eine Heilung bei der nur Jonah noch beitragen kann. Es kommt wie es kommt, natürlich ist der Kater etwas neurotisch und neben Philip der einzige Mann im Haus..... Traurig und unglaublich schön geschrieben! Ein faszinierender Familienroman! Mein Hund ist fast schon neidisch!

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  • Rezension zu "Kater mit Karma" von Andrea Stumpf

    Kater mit Karma
    irismaria

    irismaria

    11. September 2012 um 09:36

    Ich habe "Kater mit Karma" teilweise mit meinem Kater auf dem Schoß gelesen und konnte mich wunderbar in die Geschichte einfinden, auch wenn die beschriebenen Katzen Jonah und Cleo so ganz anders sind als unsere Mauzi. Hier merkt man, dass eine Katzenliebhaberin schreibt und die Geschichte ist ähnlich lebendig und rührend erzählt wie schon das Vorgängerbuch. Neben den kleinen Begebenheiten aus dem Alltag von Katzen und Menschen geht es in diesem Buch aber um viel mehr: um Familie, um Freude und Verlust, um Neuanfänge und Umgang mit anderen Menschen... und all das erzählt Helen Brown in einem wundervollen flüssig zu lesenden Stil mit viel Humor aber auch Tiefgang. So finden sich schon auf den ersten Seiten gut eingebaute Katzen- und Lebensweisheiten. Während es bei "Cleo" vor allem um die Verarbeitung des Todes von Sam ging, geht es in "Kater mit Karma" um Helen und ihre Kinder, die erwachsen werden, etwa um Robs Hochzeit, Katherines Schulabschluss und vor allem um Lydia, die in ein buddhistisches Kloster in Sri Lanka geht und überlegt, dort als Nonne zu bleiben. Das widerspricht Helens Vorstellung von einem glücklichen Leben und sie kann es fast nicht akzeptieren und muss es doch. Ebenso geht es Helen mit ihrer Brustkrebserkrankung, bei deren Bewältigung ihr Kater Jonah hilft, der die Familie gehörig aufmischt.

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  • Rezension zu "Kater mit Karma" von Andrea Stumpf

    Kater mit Karma
    monja1995

    monja1995

    10. September 2012 um 09:18

    Klappentext: Manchmal gelingt es nur einem eigenwilligen Kater, Mutter und Tochter wieder zusammenzuführen … Helen Brown, Journalistin und Schriftstellerin aus Neuseeland, lebt mit ihrer Familie in Melbourne, Australien. Mitten in die Vorbereitungen für die Hochzeit ihres Sohnes Rob und seiner Freundin Chantelle platzt nach einer Routineuntersuchung die Nachricht, dass Helen an Brustkrebs erkrankt ist. In der Zeit nach der Operation schreibt sie den Roman „Cleo“ über die heilende Kraft ihrer gleichnamigen Katze, der ein internationaler Bestseller wird, und legt sich eine neue Katze zu, den Siamkater Jonah. Besitzt dieser Kater, dessen liebstes Hobby die Zerstörung des Haushalts zu sein scheint, ausreichend Karma, um wie seine Vorgängerin Cleo für familiären Frieden zu sorgen? Mein Umriss: Dreißig Jahre war Helen Mutter. Jetzt will sie das tun, was sie sich so lange wünschte. Die Museen der Welt sehen, Reisen und einfach nur geniessen. Mittlerweile von Neuseeland nach Australien umgezogen, ist sie auf der Suche nach sich selber. Cleo, die Katze, die der Familie half, die Trauer um Sohn Sam zu bewältigen und Rob über eine schlimme Krankheit hinweg half, sah ihre Pflicht als beendet und ging ihren letzten Weg. Sie bekam ihr kleines Grab im Garten der Familie. Dort ging Helen jeden Tag hin, um mit Cleo zu sprechen. Eines Tages wird Helen dabei von einer Nachbarin angesprochen, die sie fragte, ob sie sich nicht eine neue Katze ins Haus holen möchte, denn es wäre schließlich so, dass alte Katzen die gegangen sind, ihre Nachfolger für die verlassene Familie aussuchen. Aber nein, für Helen kommt das nicht in frage. Nach einem weiteren Umzug in ein Haus namens Shirley kommen Helen immer wieder Zweifel, ob es richtig ist, keine Katze mehr zu haben. Aber sie findet immer wieder Gründe, warum ihre Entscheidung die Richtige ist. Helen macht Pläne, ein Buch über Cleo zu schreiben, sie ist mit den Kolumnen für eine neuseeländische Zeitung beschäftigt, Robs Hochzeit mit Chantelle muss geplant werden und nicht zuletzt muss Shirley renoviert und eingerichtet werden. So kann sie das Thema Katze immer wieder erfolgreich verdrängen. Bei einer Routineuntersuchung wird bei Helen Krebs festgestellt. Sie soll schnell operiert werden. Von der Operation geschwächt, nimmt sie das Angebot ihrer Schwester liebend gerne an, als diese ihr anbietet, zu ihr zu kommen und ihr in dieser schweren Zeit zu helfen. Dass die Schwester den Grund lieferte, dass Jonah der kleine Kater in die Familie kam, konnte Helen vorher nicht wissen. Das kleine Kerlchen hält die Familie mächtig auf Trab. Dazu trifft dann die Tochter die Tochter die Entscheidung, als Nonne in ein buddhistisches Kloster auf Sri Lanka zu gehen, was Helen erstmal mit allen Mitteln zu verhindern versucht. Kater Jonah merkt, dass was nicht stimmt und protestiert auf seine Weise und irritiert die Familie noch mehr mit seinen Aktionen…. Mein Eindruck: Nach Cleo ist dies nun der zweite biografische Roman von Helen Brown. Sie beschreibt in groben Zügen das Familienleben nach ihrer Scheidung von ihrem ersten Mann und die Übersiedelung nach Australien und ihr Leben dort. Mit diesem Buch hakt sie kurz vor dem Kauf des Hauses Shirley ein und damit in einen weiteren Punkt in ihrem Leben, der richtig Kraft braucht, um verarbeitet zu werden. Im ersten Buch war die Familie eher zweitrangig und die Katze die Hauptperson. In diesem Buch konzentriert sich die Autorin eher auf ihre Familie und sich selbst und der Kater ist zwar Familienmitglied, aber nicht der Punkt um den sich alles dreht. Helen Brown beschreibt sehr intensiv ihre Trauer um Cleo und ihre Weigerung, eine neue Katze ins Haus zu holen. Ebenso intensiv geht sie auf ihre Empfindungen während der Behandlung ihrer Krankheit ein. Dies jedoch ohne weinerlich zu wirken. Was die Entscheidung ihrer Tochter betrifft, so spricht sie wohl jeder Mutter aus dem Herzen, auch wenn sie sehr vernünftig vorgeht, steht die Liebe zu ihrem Kind an erster Stelle. Vom ersten Moment des Buches an fühlt man sich als Zaungast dieser liebenswerten und doch so normalen Familie, sehr einfühlsam geht Helen Brown die Themen an, ohne ihre Familienmitglieder zu kompromittieren. Wieder mal ein rundum gelungenes Werk dieser Autorin. Mein Fazit: Wer Cleo gelesen hat, wird schon sehnlichst auf dieses Buch warten, wer es nicht gelesen hat, dem kann ich es uneingeschränkt empfehlen.

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  • Rezension zu "Kater mit Karma" von Andrea Stumpf

    Kater mit Karma
    Linny

    Linny

    10. September 2012 um 09:15

    Kater mit Karma Helen ist mit ihren Leben zufrieden. Sie ist glücklich verheiratet. Sie hat drei gesunde Kinder. Alles könnte so schön sein. Ihr Sohn will heiraten und sie als Mutter will bei den Vorbereitungen helfen. Doch alles kommt anders. Bei einer Routineuntersuchung bekommt sie die Diagnose, Brustkrebs. Doch Helen gibt nicht auf in ihren Kampf für die Familie und gegen den Krebs. Genau zu diesen Zeitpunkt legt sich Helen auch noch eine Katze zu. Siamkater Jonah ist wie Medizin ob gute oder schlechte muss jeder Leser selber rausfinden.

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  • Rezension zu "Kater mit Karma" von Andrea Stumpf

    Kater mit Karma
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    09. September 2012 um 16:55

    Ich liebe dieses Buch. Es ist einfach wundervoll geschrieben. Nur der deutsche Titel ist am Thema vorbei gegriffen. Denn irgendwie erwartet man eine Katzengeschichte. Doch Jonah ist nur ein kleiner Bestandteil des Buches. Man hätte in dem Fall auch den Originaltitel ins deutsche übersetzen müssen. Von Katzen und Töchtern. Denn genau darum geht es um eine wirklich verrückte aber auch liebenswerte Katze oder besser gesagt Kater, eine Tochter auf spirituellen Abwegen und um die Krankheit der Autorin selbst. Auf wirklich liebevolle und einfühlsame und zeitgleiche humorige Art berichtet sie von ihrem Alltag mit Familie und Kater aber auch von den Ängsten und dem Umgang mit dem Thema Krebs. Ich würde jedem der sich mit dem Thema Brustkrebs oder auch jeden anderen Krebs auseinander setzen muss empfehlen. Ich habe die Helen Brown nur allzu gut verstanden, denn wir haben uns vor 5 Jahren mit genau dem gleichen Thema auseinander setzten müssen. Der Schreibstil ist luftig leicht und liest sich sehr flockig. Ich finde es wunderbar dass sich ihre Familie für dieses Buch hergegeben hat.

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  • Rezension zu "Kater mit Karma" von Andrea Stumpf

    Kater mit Karma
    Buchfan276

    Buchfan276

    09. September 2012 um 13:55

    Nach dem Tod iher Vorgängerkatze Cleo hat sich Helen Brown geschworen, nie wieder eine Katze zu besitzen. Für einen Neuanfang zieht sie mit ihrer Familie nach Melbourne, wo sie auch die Hochzeit ihres Sohnes Rob vorbereitet. Doch dann kommt alles anders: Sie bekommt die Diagnose Brustkrebs und ihr stehen harte Zeiten bevor. Und da tritt der kleine Kater Jonah in ihr Leben und stellt erstmal alles auf den Kopf. Kann Jonah die Familie durch die schwere Zeit begleiten? Das Cover ist sehr schön gestaltet und hat mir sofort gefallen. Handliches Format und eine angenehme Schriftgröße perfektionieren die äußere Form des Buches. Der sprachliche Stil der Autorin zeichnet sich durch eine gewandte Wortwahl aus. Für jede Situation im Roman findet sie passende Zeilen und vermittelt so auf geschickte Weise Gefühle und Gedanken. Besonders positiv fällt die emotionale Nähe des Lesers zur Protagonistin Helen auf. Man fühlt immer mit ihr und fühlt sich beinahe ihr verbunden. Der Aufbau des Buches ist klar, logisch und verständlich. Die einzelnen Kapitel trennen die einzelnen Episoden und Abschnitte gut voneinander ab. Gut fand ich auch den Rückblick am Anfang, der den Lesern, die den Vorgängerband nicht kennen, kurz die Situation wiedergibt. Das Buch ist keineswegs ein reines Krebsbuch. Einen zentralen Aspekt stellt auch immer wieder der quirlige kleine Kater Jonah dar. Des Weiteren behandelt das Buch auch die Zeit, in der die eigenen Kinder ihren eigenen Weg gehen und zeigt auf, wie schwer es sein kann, die Vorstellungen seiner Lieben zu akzeptieren. Klar, dass da immer Angst und Sorge mitschwingt. Der Roman hat also auch einen ideellen Wert. Insgesamt ein sehr gefühlvolles und fesselnder Roman, den ich mit Freude weiterempfehle und der unweigerlich die volle Sternenzahl verdient hat.

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