Tal der Träume

von Helen Bryan 
3,6 Sterne bei5 Bewertungen
Tal der Träume
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J

Bisher das für mich schwächste Werk der Autorin - kein Vergleich zu anderen Büchern.

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Super !Südstaten-Epos

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Inhaltsangabe zu "Tal der Träume"

Die neue Familiensaga von Helen Bryan, Bestseller-Autorin von »Fünf Frauen, der Krieg und die Liebe«.

Eine fesselnde Geschichte über eine selbstbewusste junge Frau, über Mut, Solidarität und Liebe.

Im schillernden London des 18. Jahrhunderts wird die verwöhnte Sophia, einzige Tochter von Lord Grafton, in die Gesellschaft eingeführt, um einen standesgemäßen Ehemann für sie zu finden. Doch bevor sie unter der Haube ist, stirbt der geliebte Vater und hinterlässt ihr außer Schulden nur eine Tabakplantage im fernen Amerika. Sie hat keine andere Wahl, als an Bord des nächsten Schiffes zu gehen, der Kurs auf die Neue Welt nimmt.
In Virginia angekommen muss die junge Engländerin feststellen, dass das Leben auf der Plantage nicht ganz so einfach ist, wie sie es sich erhofft hatte. Doch mit Mut und einer gehörigen Portion Tatkraft stellt sie sich ihrem neuen Leben. Denn fortan ist es die nächste Ernte, die das Überleben sichert – und Sophia lernt, sich auf Menschen zu verlassen, mit denen sie in England nie auch nur ein Wort gewechselt hätte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781542046886
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:766 Seiten
Verlag:Tinte & Feder
Erscheinungsdatum:02.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    J
    jojo86vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Bisher das für mich schwächste Werk der Autorin - kein Vergleich zu anderen Büchern.
    Aufbruch in eine neue Welt

    Durch Zufall habe ich entdeckt, dass ich schon alle vorherigen Bücher der Autorin gelesen habe. Gerade "Fünf Frauen, der Krieg und die Liebe" hat mich dabei sehr gefesselt und  begeistert. Leider hat mich die Autorin mit "Tal der Träume" nicht in ihren Bann ziehen können.

    Die Geschichte dreht sich überwiegend um Sophia Grafton. Nach dem Tod ihrer Mutter wächst sie sehr wohlbehütet und leicht verzogen auf. Doch aus dem ungezogenen Mädchen wird eine schöne, wohlerzogene junge Frau. Nach dem Tod ihres Vater muss sie allerdings feststellen, dass dieser ihr außer Schulden kaum etwas hinterlassen hat. Um sich wieder wirtschaftlich zu stabilisieren, beschließt Sophia auf die Tabakplantage in Amerika auszuwandern. Doch leider trifft sie dort auf eine völlig andere Welt, in der ihr ihre bisherige Stellung wenig nützt.

    Die Geschichte an sich hat sich für mich sehr interessant angehört. Doch leider hat mir der Schreibstil wenig gefallen. Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, die sich dann aber hauptsächlich um die jeweilige Hauptperson drehen. Dabei werden wenig Dialoge eingebaut und die erzählt dadurch fast starr die Ereignisse. Dadurch konnte ich mich wenig in die Geschichte und die Charaktere einfühlen. Zudem hat sich die Handlung gerade am Anfang sehr schleppend entwickelt. Die Charaktere sind eigentlich sympathisch beschrieben und jeder hat eine interessante und außergewöhnliche Seite an sich. Doch leider sind es mir irgendwann zu viele Charaktere geworden. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin sich hier evtl. auf weniger Personen  beschränkt, diese aber dann ausführlicher und mit mehr Detailtiefe beschrieben hätte.
    Was mir gut gefallen hat, war die Verbindung der handlung mit den historischen Ereignissen. Auch die Überwindung einiger Regeln und Konventionen, die die Chraktere auf sich nehmen mussten, hat mir sehr gut gefallen.

    Ich fand das Buch aufgrund des Schreibstils und der zu vielen Personen im Plot leider sehr langatmig. Daher würde ich es nur eingeschränkt empfehlen. Ich kann mir aber vorstellen, dass Personen, die gerne historisches Lesen den Roman mögen würden.

    Netgalley hat mir ein kostenfreies Rezessionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das hat meine Meinung aber nicht beeinflusst.

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    SABOs avatar
    SABOvor 9 Monaten
    Traumtal

    Helen Bryan - Tal der Träume

    London/Virginia, um 1750
    Sophia, einzige Tochter von Lord Grafton, ist ein ebenso intelligentes wie hübsches Mädchen. Ihr war es nie eilig sich an einen Mann zu binden, denn die Nachteile sind ihr schmerzlich bewusst. Die Freiheit, die sie als junge unverheiratete Dame genießt, will sie nicht gegen einen dieser eitlen Gecken eintauschen, keinen, der nur auf ihre Mitgift aus ist und so schnell wie möglich seine Erbfolge sichern will.

    Sie liebte es mit ihrem großzügigen Vater auf Reisen zu gehen und ihr Vater liebte es, dem wilden bockigen Mädchen, die Welt zu zeigen.
    Jetzt ist sie eine hübsche junge Frau und es ist an der Zeit, sie in die Gesellschaft einzuführen, sie soll auf rauschende Bälle gehen.
    Lord Grafton engagiert eine kleine Entourage für Benimmregeln, Anmut, nutzloses Wissen und Tanzen. Da die gesamte Dienerschaft zu Übungszwecken der Quadrille herhalten musste, haben die Graftons bestimmt das einzige Hauspersonal in London, welches den beliebten Kontratanz beherscht..

    Sophia braucht nur noch ein bezauberndes Ballkleid, und muss mit ihrer religiösen Tante um jeden Zentimeter Haut kämpfen, die einen Ausschnitt erst zum Dekolleté machen. Welchen Sinn macht wohl ein züchtiges Ballkleid??

    Sophias Zukunft wird perfekt werden, doch das Schicksal verspottet sie und tritt diesen Wunsch mit Füßen. Lord Grafton stirbt und hinterlässt Sophia einen Schuldenberg. Aber auch die vom König geschenkte Tabakplantage in Virginia.
    Sophia bleibt nichts anderes übrig, als das Erbe in der neuen Welt anzutreten.
    Die Schiffsreise nach Amerika ist anstrengend und Sophia ist traurig und verwirrt.
    Nie hat Sophia ihre Mutter mehr vermisst, die damals im Kindbett verstarb.

    Auf der Tabakplantage in Virginia herrschen andere Maßstäbe als im fernen London. Hier kommt es nicht auf einen blaublütigen Stammbaum an, der einem automatisch in die Höhe hebt, diese Position ist hart umkämpft, der Einsatz bestimmt das Überleben.

    "Sophia lernt, sich auf Menschen zu verlassen, mit denen sie in England nie auch nur ein Wort gewechselt hätte."

    Dieses dramatische Abenteuer verlangt der jungen Engländerin viel ab und fordert ihren Mut heraus. Sophia ist eine starke Heldin mit viel Tadel, aber wenig Furcht.

    Spannende und dramatische Familiensaga, mit einer starken Heldin. Emotionsgeladen und überraschend.
    Einfach ein toller Frauen-Schmöker auf 760 unterhaltsamen Seiten.


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    K
    Kellerkatzevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine etwas langatmige Saga, die vom England des 18. Jahrhunderts in die unsichere, faszinierende Welt der Kolonien in Amerika führt.
    Eine Saga für Viel-Leser

    Tal der Träume – Der Aufbruch
    von Helen Bryan

    *** Die Geschichte ***

    Sophia, das einzige Kind, das dem englischen Lord Grafton nach dem Tod seiner geliebten, verehrten Frau geblieben ist, wächst dank ihres vielbeschäftigten Vaters mehr ver- als erzogen und für das 18. Jahrhundert ungewöhnlich frei auf.
    Sie boykottiert alle Versuche ihres Vaters, einen passablen Ehemann für sie zu finden und genießt nach ihrem Debut in der Londoner Gesellschaft die rauschenden Feste und Aufmerksamkeiten ihrer zahlreichen Verehrer.

    Mit dem überraschenden Tod ihres Vaters zerbröckelt jedoch ganz plötzlich Sophias glänzende Welt, von dem gewohnten Reichtum bleiben nur ein unüberwindbarer Berg Schulden und – nach Verkauf des Familiensitzes – eine Tabakplantage im fernen Virginia übrig.

    Sophia bleibt kein anderer Ausweg, sie macht sich auf die abenteuerliche Reise vom zivilisierten England in ein raues, unbekanntes Land und auf die mühsame Suche nach dem entlegenen Grundbesitz. Begleitet wird sie von einer vom Zufall zusammengewürfelten, wachsenden Gruppe Menschen, deren Schicksale sie schlussendlich zu einer Gemeinschaft verbindet.

    Aus dem verwöhnten, unreifen Mädchen entwickelt sich eine selbstbewusste, starke und tüchtige Frau, die mit ihrem Einsatz die Basis für die blühende Ortschaft Grafton und die dort lebenden, nachfolgenden Generationen schafft.

    *** Meine Meinung ***

    Helen Bryan lässt uns hier viele ineinander verwobene Schicksale erleben – führt uns vom Hintergrund der Adelskreise im noblen England des 18. Jahrhunderts in die umkämpften, englischen Kolonien und die Zeit der Siedler in Amerika. Es ist eine historisch ebenso turbulente wie interessante Epoche, welche die Autorin gut recherchiert und auch von den damals herrschenden Lebensumständen nachvollziehbar wiedergibt.

    Das Buch erzählt sowohl vom gefährlichen, entbehrungsreichen Leben der Siedler, als auch von der Grausamkeit der Sklaverei und der Sichtweise der Indianer, denen ihre ursprüngliche Heimat Stück für Stück weggenommen wird.

    Obwohl die Autorin in einem leicht leserlichen Stil schreibt, ist die Erzählung streckenweise sehr ausschweifend und langatmig. Insbesondere im ersten Teil (welcher sich noch in England abspielt) driftet die Handlung manchmal zu sehr ab und verliert an Spannung.

    Trotzdem bin ich froh, bis zum zweiten Teil durchgehalten zu haben. Man merkt, je mehr die Geschichte reift, umso mehr taucht auch die Autorin darin ein. Was am Anfang für den Leser eher mühsam scheint, wird schlussendlich doch spannender und mitreißender. Der Leser lernt die vielen Charaktere besser kennen und wird von deren Schicksal gefangen. Viel Aufmerksamkeit fordert jedoch schon bald eine Vielzahl an Kindern und Kindeskinder, und gerade im letzten Teil verliert man rasch den Überblick.

    Schade finde ich, dass das Buch trotz seiner Länge ein recht abruptes Ende findet. Es scheint noch einiges offen, und ich vermute, dass es eine Fortsetzung geben soll.

    *** Fazit ***

    Nachdem ich von Helen Bryan bereits "5 Frauen, der Krieg und die Liebe" mit großer Begeisterung verschlungen habe, waren meine Erwartungen bei "Tal der Träume " ziemlich hoch gesteckt.
    "Tal der Träume" reicht leider an das erwähnte Werk der Autorin nicht heran und hätte etwas kürzer und übersichtlicher ausfallen können.
    Der Roman erzählt jedoch insgesamt gesehen eine schöne, historisch interessante und lesenswerte Familiensaga, die besonders Viellesern, die sich für Geschichte begeistern und die die notwendige Zeit erübrigen können um am "Ball" zu bleiben, viele schöne Stunden bereiten wird.

    Und das Cover?
    Hat mich zunächst nicht besonders angesprochen, da es mir zu banal und unauffällig erschien. Nachdem ich nun die Geschichte kenne, finde ich es absolut gut gewählt und passend, es gibt die träumerische und etwas melancholische Stimmung des Buches gut wieder.

    Gebundene Ausgabe: 766 Seiten
    Verlag: Tinte & Feder
    Erscheinungsdatum: 2. Januar 2018
    Sprache: Deutsch (aus dem Englischen übersetzt von Rita Kloosterziel)
    ISBN-10: 1542046882
    ISBN-13: 978-1542046886

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    MajaGruens avatar
    MajaGruenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Super !Südstaten-Epos
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    Janocos avatar
    Janocovor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Es war ganz okay. Leider konnte es mich aber nicht mitreissen.
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