Helen Callaghan

 4 Sterne bei 207 Bewertungen
Autorin von Dear Amy, Dear Amy und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Helen Callaghan

Schreiben ohne Aufsicht: Helen Callaghan hatte bereits verschiedene Jobs, bevor sie zum Schreiben kam. Sie arbeitete als Schulkrankenschwester, Bardame und Buchverkäuferin, machte schließlich an einer Abendschule ihr Abitur und studierte in Cambridge Archäologie. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin schreibt sie heute zudem für eine IT-Firma und betreibt einen Blog. Sie sagt über sich selbst, dass sie schreibt, wann immer sie kurz unbeaufsichtigt ist. 2017 erschien ihr Debütroman, der Thriller „Dear Amy“, der sofort ein voller Erfolg wurde. Die Autorin lebt heute in Cambridge, im Geburtsland ihrer britischen Eltern, sie selbst ist jedoch in Los Angeles auf die Welt gekommen.

Neue Bücher

Lügen. Nichts als Lügen

 (6)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Taschenbuch bei Knaur.

Alle Bücher von Helen Callaghan

Dear Amy

Dear Amy

 (187)
Erschienen am 10.01.2017
Lügen. Nichts als Lügen

Lügen. Nichts als Lügen

 (6)
Erschienen am 01.10.2018
Dear Amy

Dear Amy

 (11)
Erschienen am 26.01.2017
Dear Amy

Dear Amy

 (2)
Erschienen am 16.06.2016
Everything Is Lies

Everything Is Lies

 (1)
Erschienen am 22.02.2018

Neue Rezensionen zu Helen Callaghan

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Karin_Zahls avatar

Rezension zu "Lügen. Nichts als Lügen" von Helen Callaghan

Lügen nichts als lügen
Karin_Zahlvor 15 Tagen

Helen Callaghan Lügen . Nichts als Lügen 🤥 Familiendrama und gefährlicher Kult: Der neue Psycho-Thriller der englischen Bestseller-Autorin von DEAR AMY. »Bitte komm nach Hause, Sophia …« Ausgerechnet in einen heißen Flirt platzt der Anruf von Sophias Mutter Nina, ängstlich, fast panisch, und sicher so grundlos wie etliche Male zuvor. Als Sophia schließlich doch zu ihren Eltern in die wildromantische Gärtnerei nach Suffolk fährt, findet sie nur noch tödliche Stille – und ein Szenario von unerträglicher Grausamkeit: Ihre Mutter erhängt an einem Baum, ihr Vater niedergestochen daneben. Mord mit anschließendem Selbstmord, vermutet die Polizei, was für Sophia unvorstellbar ist. Sie kennt ihre Eltern viel zu gut, als dass sie den ruhigen Menschen so etwas zutrauen könnte – und beginnt nachzuforschen. Doch dann findet sie, gut versteckt in der Werkstatt des Vaters, ein eng beschriebenes Tagebuch in der Handschrift ihrer Mutter. Sie beginnt zu lesen ... Niemand ist,was er vorgibt zu sein!! Was muss Sophia entdecken?Kannte sie ihre Mutter überhaupt? Es macht ihr natürlich zu schaffen,sie vor ihrem Tod,am Telefon abgewiesen zu haben. Als Sophia sich am nächsten Tag auf dem Weg nach Hause macht und ihre Eltern nicht finden kann macht sie eine grauenvolle Entdeckung. Ihre Mutter hat sich erhängt und ihr Vater ist schwer verletzt. Aber es passt nicht zu ihren eher ruhigen Eltern. Sophia fängt an nach zu forschen. Sie entdeckt versteckte Tage Bücher ihrer Mutter und fängt an zu lesen. Obwohl man dieses Buch gut lesen kann ,war ich mir am Anfang nicht wirklich sicher ob es meinem Geschmack entspricht.Denn worüber hier berichtet wird ist ein sehr spezielles Thema. Das entspricht eigentlich nicht meiner sonstigen Richtung. Doch der Schreibstil überzeugt und ich war einfach wieder neugierig und fing an zu lesen. Erzählt wird aus der Vergangenheit von Sophias Mutter. Zwischendurch lernen wir Sophia kennen.Als Psychothriller empfinde ich dieses Buch eher nicht. Für mich eher um ein Familiendrama. Großen Raum in diesem Buch nehmen die Tagebücher von Sophia s Mutter ein. Das Ende überzeugt wirklich gut und hat mich auch überrascht.

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W

Rezension zu "Lügen. Nichts als Lügen" von Helen Callaghan

Unterhaltsam, aber keine wirklich große Literatur
WinfriedStanzickvor einem Monat


 

Familiendrama und gefährlicher Kult, diese Kurzbeschreibung des neuen Buches von Helen Callaghan im Werbetext des Verlags beschreibt den vorliegenden Roman ziemlich gut. Aber es ist nicht wie behauptet ein Psychothriller. Dazu fehlt ihm der Thrill. Über seine sonstige literarische Qualität ist aber damit noch nichts gesagt.

 

Sophias Mutter Nina hat ihre Tochter, die beruflich als Architektin erfolgreich in London lebt, und der elterlichen Gärtnerei mit angeschlossenem Cafe schon lange entflogen ist, schon oft mit dramatischem Tremolo in der Stimme angerufen. Doch als sie nun ihre Mutter am Telefon „Bitte komm nach Hause, Sophia!“ stammeln hört, spürt sie, dass es dieses Mal ernst ist. Fast panisch hat die Mutter geklungen.

 

Nach einem aus dem Ruder gelaufenen Date mit ihrem Vorgesetzten packt Sophia entgegen ihrem ursprünglichen Entschluss dann doch ihre Sachen und fährt nach Suffolk. Doch dort in der wildromantischen Gärtnerei angekommen, ist es totenstill und nach längerem Suchen präsentiert sich ihr ein Szenario von unendlicher Grausamkeit: die Mutter hängt tot an einem Baum und der Vater liegt niedergestochen und lebensgefährlich verletzt daneben.

Mord mit anschließendem Selbstmord, vermutet die Polizei, doch für Sophia ist das ausgeschlossen. Das passt nicht zu ihren ruhigen Eltern.  Sie beginnt nachzuforschen und findet in der Werkstatt des Vaters sehr gut versteckt, ein eng beschriebenes Tagebuch ihrer Mutter und den Hinweis, dass sie dies als Buch veröffentlichen wollte. Es stellt sich heraus, dass in den sechs Monaten vorher mehrmals in das Haus der Eltern eingebrochen wurde.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Einbrüchen, dem Tod der Mutter und dem im Koma liegenden Vater und dem Inhalt des Tagebuchs, in dem Nina erzählt , wie sie in die Fänge der obskuren Sekte „Morningstar“ unter der Leitung eines Rocksängers namens Aaron Kessler geriet und was sie dort alles erlebt hat.

 

Rowan, der mit seiner Familie einem Haus auf dem Gelände der Gärtnerei lebt und ohne dessen Arbeit der Betrieb schon lange pleite wäre, kann ihr auch nicht viel weiterhelfen.

 

Großen Raum in diesem Buch nehmen die beiden Tagebücher von Sophias Mutter und die Beschreibungen des Lebens in Morningstar ein. Sie sind mit der Rahmenhandlung, in der Sophia versucht herauszufinden, was den Eltern widerfahren ist, nur wenig geglückt verbunden.

 

Helen Callaghan beschreibt gut gelungen das Leben in einer Sekte und die psychischen Abhängigkeiten. Wirkliche Spannung aber will nicht so recht aufkommen, bis zu einem wirklich kaum erwartenden Ende und einer nicht für möglich gehaltene Lösung. Das hat dann doch etwas von einem Thriller.

 

Ansonsten aber ist es ein Roman über die Folgen eines Lebens in einer Sekte und ein  Buch über Menschen, die vom ersten Tag ihres Lebens belogen wurden.

 

Unterhaltsam, aber keine wirklich große Literatur

 

 

 




 

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B

Rezension zu "Lügen. Nichts als Lügen" von Helen Callaghan

Unerwartete Geschichte
buecherigelvor einem Monat

Meinung:
Der Klappentext hat mich gleich Aufmerksam gemacht. Nachdem Sophia den grausamen Fund ihrer Eltern macht, ist sie fest davon überzeugt, dass ihre Mutter so etwas wie selbst Mord nie gemacht hätte. Nach einem Anruf wird sie darauf aufmerksam das ihre Mutter ein Tagebuch geschrieben hat und es irgendwo versteckt sein muss. Bald wird sie Fündig und es enthüllt ein lang gehütetes Geheimnis ihrer Mutter, welches Sophias Kindheit in Frage stellt. Schnell ist auch Sophia in Gefahr…

Was den Leser in dieser Geschichte begegnet ist sehr unerwartet. Ich suche gerade nach passenden Worten dafür, da es echt schwer ist diese Geschichte zu beschreiben. Hinter jeder Ecke versteckt sich eine Lüge. 
Nachdem Sophia die Notizbücher findet werden diese nicht einfach für den Leser wiedergegeben. Der Leser ließt jede Zeile aus dem Tagebuch mit. Das Tagebuch ist natürlich aus der Sicht der Mutter geschrieben und somit werden die Gefühle und Gedanken der Mutter deutlich. Es wird auch erst nach einer bestimmten Länge abgebrochen. Bedeutet nicht nach jeder Zeile werden die Gedanken von Sophia eingeschoben, so kann man sich ganz auf die Geschichte der Mutter konzentrieren. So beinhaltet das Buch zwei Geschichte in einem Buch die dennoch miteinander verknüpft sind. Zunächst ist der Zusammenhang nicht sofort erkennbar. 

Sophia ist eine trauernde junge Frau, die die Geschehnisse nicht so ganz traut. Ebenfalls macht sie sich sorgen um ihren Vater, muss sich aber nebenbei noch mit ihrer Arbeit rumschlagen. 

Fazit:
Mich hat die Geschichte schnell in den Bann gezogen. Ich kann einfach nicht oft genug sagen wie unerwartet die Geschichte der Mutter war. Die Autorin hat das ganze sehr gut umgesetzt und es lässt sich sehr gut lesen. Die Spannung bleibt bis zum Schluss und auch da wird man noch einmal überrascht. Ich kann dieses Buch einfach nur weiter Empfehlen, obwohl es vielleicht , meiner Meinung nach, eher kein Psychothriller ist.

~Bücherigel

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