Helen Callaghan Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

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Inhaltsangabe zu „Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest“ von Helen Callaghan

Die Opfer: 15 Jahre jung und verschwunden, für immer Der Täter: zu allem fähig und niemals zufrieden Die Erzählerin: psychisch labil und höchst unzuverlässig ... Die Lehrerin Margot Lewis ist extrem beunruhigt, als ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet. Sie ist überzeugt, dass Katie entführt wurde, auch wenn die Polizei dafür noch keinerlei Beweise hat. Dann erhält Margot, die nebenbei die Ratgeber-Kolumne „Dear Amy“ führt, einen unheimlichen Brief: Darin fleht ein Mädchen um Hilfe, das vor 15 Jahren spurlos verschwand. Ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes – und dass er nagelneu ist. Margot, deren Gemütszustand sich rapide verschlechtert, verbeißt sich regelrecht in die Fälle, will unbedingt helfen. Doch was verschweigt sie selbst? Beklemmende Psycho-Spannung um zwei Entführungsopfer – ein packender Thriller, der in England sofort die Bestsellerlisten stürmte. »Ein Wirbelwind von einem Psychothriller!« Daily Mail

Sehr spannend, aber mir hat das Quäntchen gefehlt, das ihn perfekt gemacht hätte

— NaddlDaddl
NaddlDaddl

Leider sehr vorhersehbar für jeden der häufig Thriller liest.

— Anni_im_Leseland
Anni_im_Leseland

Spannend, überraschend, teilweise unplausibel.

— Lesezeichenfee
Lesezeichenfee

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Hatte ich es erst mal in der Hand, konnt ich es nicht mehr weglegen!

— Slaightin
Slaightin

Unterhaltsam zu lesen, aber für Thriller-Erfahrene leider sehr leicht durchschaubar

— Lilith79
Lilith79

Spannung und Thrill-Faktor halten sich hier eher in Grenzen, doch der Game- Changer nach 2/3 des Romans machte mich baff!

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

Eine sehr verstrickte Geschichte , die sich unter großer Spannung aufklärt.

— Lischen1273
Lischen1273

Ein klasse Pageturner mit WOW-Effekt!

— lui_1907
lui_1907

„Dear Amy“ ist ein spannungsgeladener, teilweise bedrückender Thriller, der einen nicht kalt lässt.

— Bröselchen
Bröselchen

Grandioser Thriller mit spektakulärer Auflösung

— RosaEmma
RosaEmma

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  • „Softthriller mit Überraschungen“

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    Lesezeichenfee

    Lesezeichenfee

    10. May 2017 um 19:29

    Fee erzählt von der Geschichte Margot Lewis, Lehrerin und Schreiberin einer Zeitungsratgeberkolumne (Amy), erhält mysteriöse Nachrichten von der vor 20 Jahren entführten Bethan Avery. Katie ist die letzte, die entführt wurde und Margot kennt sie. Mit den Briefen geht sie zur Polizei, doch die nehmen sie nicht ernst. Später wird Margot verfolgt und hat riesige Angst, weil sie nichts mehr versteht und total verzweifelt ist. Fee meint dazu Als ich vor Monaten die Leseprobe lesen durfte, fand ich das Buch schon sehr spannend und musste das Buch unbedingt haben. Es ist so wirklich so faszinierend, wie die Leseprobe es versprochen hat. Es liest sich leicht und ist flüssig geschrieben, so dass es schnell ausgelesen ist. Die Charaktere sind gut beschrieben. Der interessanteste und gleichzeitig verwirrendste Charakter ist natürlich „Margot Lewis“. Klar, sie ist die Hauptperson, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass ihr Werdegang so mysteriös ist. Irgendwie war das dann doch nicht für mich nachvollziehbar. Trotzdem ist es kein Wunder, dass Martin sich erst mal auf Abstand hält. Eddy ihr Noch-Ehemann schlachtet alles aus und versucht sie umzustimmen, damit es keine Scheidung gibt, weil er einen Kredit auf ihr Haus aufnehmen möchte. Doch da ist Margot clever, während in anderen Sachen ist sie irgendwie eher einfältig und dumm. Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Spannung langsam aber sicher steigt, dann wird es besonders dramatisch, flacht ab und man darf noch ein paar Seiten von den Charakteren lesen. Obwohl es psychologisch gruselig wird, ist es nicht so schlimm und dramatisch wie Stephen Kings Shining, aber trotzdem spannend und faszinierend. Das Buch ist ein Softcover-Buch, was mir gut gefällt, da man die umgeschlagenen Seiten als Lesezeichen nutzen kann. Das Cover passt sehr gut und das „GRÜN“ ist auffällig, so dass das Buch einen Wiedererkennungseffekt hat. Man mag das Buch gar nicht mehr zur Seite legen, weil man vom Anfang an der Story verfällt und unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Liest man dieses Buch im Zug zur Arbeit, verpasst man garantiert die Haltestelle wo man raus muss. Außer, man fängt an, nachzudenken! Ich hatte – während des Lesens – nicht viel Zeit über die Handlung nachzudenken, aber während den Pausen und nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, finde ich sie nicht wirklich plausibel, denn ich war total überrascht, verwirrt (von einigen Wendungen) und irgendwie geschockt. Außerdem war „Margot“ oft seltsam. Ok, sie soll psychisch krank sein und Tabletten nehmen müssen, aber wieso vergisst sie dann ihre Vergangenheit? Verdrängen die Tabletten zusätzlich alles was vorher war? Und ihre Freundin hätte auch anders reagieren müssen. Sie hätte ihr helfen müssen und ansatzweise Glauben schenken. Warum hat sie nicht bemerkt, dass irgendwas bei Margot nicht stimmt? Blöde fand ich auch, dass Martin so eine „Nebenfigur“ war, man hätte ihn mehr einbringen müssen. Vor allem, warum sagt er nicht, dass die Polizei Margot beobachten lässt? Ich finde, wenn Margot so labil ist und in Angst lebt und die Psychologin einiges vermutet, warum sagt man ihr dass dann nicht? Und nach der Verfilmung bzw. Ausstrahlung lässt man sie einfach alleine nach Hause gehen. Wie blöd ist denn das? Und das seltsame „Hasipupsi“ hat mich auch verwirrt. Was sollte denn das? Ich kann nur vermuten, dass die Übersetzerin das frei erfunden hat. Fees Fazit Menschen, die eher selten einen Psychothriller lesen, wie ich, die kann man mit diesem Buch begeistern. Leser, die fast nur Psychothriller lesen, werden wohl sehr enttäuscht sein. Trotzdem kann ich diesen Thriller mit 3 Sternen empfehlen.

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  • "Dear Amy" erschreckend spannend

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    Slaightin

    Slaightin

    10. May 2017 um 16:55

    Die Lehrerin Margot Lewis führt nebenbei die Ratgeber-Kolumne „Dear Amy“. Viele junge Frauen schreiben ihr, wenn sie Hilfe brauchen. Nachdem die junge Katie aus ihrer Klasse verschwindet, bekommt sie Briefe von einem Mädchen, das behauptet Bethan Avery zu sein. Sie fleht Margot um Hilfe an. Bethan verschwand 15 Jahre zuvor. Sie wurde nie gefunden. Ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes und dass er außerdem neu ist. Während ihre psychische Gesundheit sich immer mehr verschlechtert, will sie unbedingt helfen, die verschwundenen Mädchen zu finden. Der Leser – aber auch Margot selbst – stellt sich die Frage, warum ausgerechnet sie diesen Brief erhält. Was macht sie so besonders? Wo ist und wo war Bethan Avery die ganze Zeit? Lebt Kate noch? Aber vor allem muss sich der Leser fragen: Was verschweigt Margot? Stückweise tauchen immer mehr Puzzle-Teile auf, die sich nach und nach zusammensetzen. Teilweise etwas langatmig, aber durch unerwartete Wendung bleibt es spannend. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Selten hat mich ein Buch so gepackt wie dieses.  

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  • Unterhaltsam zu lesen, aber für Thriller-Erfahrene leider sehr leicht durchschaubar

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    Lilith79

    Lilith79

    03. May 2017 um 17:23

    "Dear Amy" ist ein Psychothriller, der in einem ziemlich typischen Thriller Gewand daher kommt, das optisch schon mal Lust auf das Buch macht (auch wenn man über das neongrüne sicher gespaltener Meinung sein kann). Auch die Story klingt vielversprechend. Die 15-jährige Katie verschwindet nach einem Streit mit ihren Eltern spurlos, die Polizei geht erstmal davon aus, dass sie ausgerissen ist. Die Lehrerin Margot, die nebenberuflich als "Brief-Kummerkasten-Tante" bei einer Regionalzeitschrift arbeitet erhält zu diesem Zeitpunkt plötzlich Briefe von einem anderen jungen Mädchen, Bethan, das allerdings schon vor Jahrzehnten spurlos verschwand und nie gefunden wurde, aber von der Polizei für tot gehalten wurde. Margot ist geschockt, sind die Briefe etwa echt? Und hängt der alte Fall um Bethan mit dem aktuellen Verschwinden von Katie zusammen? Der Fall lässt ihr keine Ruhe und schnell wird sie immer tiefer in die Ermittlungen rein gezogen...So die Prämisse des Buches, das vom Schreibstil her leicht und zügig zu lese ist und für mich durchaus unterhaltsam war. Auch die Story beginnt eigentlich vielversprechend und Margot ist ein interessanter Hauptcharakter. Trotzdem hat mich das Buch letzendlich aus verschiedenen Gründen nicht vom Hocker gerissen. Erstens kommt es wie für Thriller häufig üblich nach ca. 2/3 des Buches mit einer unerwarteten Wendung daher. Leider war diese Wendung für Thriller-Geübte Leser aber schon nach ca. 100 Seiten des Buches so einfach vorausschaubar, dass mir ab da schon klar war, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Dadurch werden auch die Ereignisse bis zum Ende relativ einfach voraussehbar, was dem Thriller den Spannungseffekt so ziemlich nimmt. Zusätzlich hatte ich ein bisschen Probleme das Buch in Großbritannien zu verorten, es spielt zwar in Cambridge, aber ich hatte ständig das Gefühl einen amerikanischen Thriller zu lesen (eventuell kommt das daher, dass die Autorin laut Klappentext zwar aus einer britischen Familie stand, aber in den USA geboren ist) und es kam für mich trotz Erwähnung einiger lokalen Sehenswürdigkeiten von Cambridge irgendwie nie ein Bezug zu der Lokalität auf. Und drittens enthielt das Buch einige private Irrungen und Wirrungen der Protagonistin (Scheidung und neuer "love interest"), die aber etwas lieblos und klischeehaft kurz abgehandelt wurden, so dass man sich fragt, wozu sie überhaupt Teil der Story waren.Das klingt jetzt alles sehr negativ, insgesamt hat mir das Buch aber trotzdem noch gut gefallen, was zeigt, dass die Autorin durchaus viel Talent für das Genre hat, beim nächsten Buch würde ich mir nur etwas mehr Finesse und etwas weniger Thriller-Klischees wünschen, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, nochmal was von ihr zu lesen.

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  • Ein gelungenes Debüt...

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    unclethom

    unclethom

    02. May 2017 um 13:44

    Ich muss gestehen, dass ich mit solch einem Debüt nicht gerechnet habe. Aber mich konnte die Autorin durchaus überzeugen und wirklich gut unterhalten. Die Story beginnt recht rasant, hat aber auch die eine oder andere Länge die aber den Lesegenuss nicht schmälert.Figuren und Schauplätze sind sehr plastisch beschrieben und die Figuren sind schon recht glaubhaft.Die Schauplätze führten bei mir zum Einsetzen des Kopfkinos, das nicht nachließ bis zum Ende der Story. Die Autorin hat natürlich nicht das Rad neu erfunden, sie hat aber mit ihrem Debüt ein solides und spannendes Buch vorgelegt. Es liegt ihr offenbar im Blut Spannung zu erzeugen und den Leser zu fesseln. Es ist tatsächlich so dass die Autorin so schreibt, dass der Leser neugierig bleibt, neugierig auf das folgende Kapitel auf die folgenden Seiten. Toller Schreibstil der für mich sehr angenehm zu lesen war.Insgesamt hat mich die Autorin sehr gut unterhalten können und ich bin schon sehr gespannt was da in Zukunft noch zu erwarten ist.Von mir gibt es 4 von 5 Sternen. 

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  • Thriller mit Höhen und Tiefen

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    24. April 2017 um 15:56

    "Liebe Amy, bitte bitte BITTE helfen sie mir! Ich bin von einem fremden Mann entführt worden, der mich in seinem Keller gefangen hält." (S. 24)"Dear Amy" - so heißt die populäre Ratgeber-Kolumne, in der sich Englischlehrerin Margot Lewis den Sorgen und Problemen ihrer Leser annimmt. Da erhält sie eines Tages einen Brief und Hilferuf der 14jährigen Bethan Avery. Doch Bethan ist seit 17 Jahren verschwunden und angeblich tot. Wie kann das ein? Gibt es eventuell einen Zusammenhang mit der seit einigen Wochen vermissten Schülerin Katie Browne? Noch mehr Briefe tauchen auf und gemeinsam mit dem Kriminologen Martin Forrester kommt Margot bald einer unglaublichen Wahrheit auf die Spur."Dear Amy" ist das Debüt von Helen Callaghan. Thriller lese ich zwar nicht so oft, doch hier hat mich der Inhalt gleich angesprochen. Die Umsetzung allerdings weist so manche Höhen und Tiefen auf und so ganz überzeugt hat mich die britische Autorin mit ihrem Roman leider nicht.Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 35jährige Ich-Erzählerin Margot, welche durch Bethans Briefe in Ereignisse hineingezogen wird, die sie bald an ihrem Verstand zweifeln lassen. Warum sind diese an sie adressiert? Lebt Bethan noch? Wo ist Katie? Fragen über Fragen, auf die Margot zunächst keine Antwort weiß. Als sich dann auch noch Polizei und Presse einschalten, gerät Margot direkt ins Visier des Täters und in tödliche Gefahr. Das Ganze liest sich durch die einfache Sprache recht flüssig, wobei sich Spannung und Thrill-Faktor allerdings sehr in Grenzen halten, besonders in der ersten Hälfte. Da hatte ich mir von dem laut Umschlag angekündigten "Wirbelwind von einem Psychothriller" bedeutend mehr versprochen. Doch dann punktet die Autorin mit einem genialen Game-Changer, der mich richtig baff zurückließ. Mit dieser überraschenden Wendung hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Ein gelungener Höhepunkt der Geschichte! Danach ging es aber wieder bergab und die Luft war irgendwie raus. Das Kapitel aus Sicht des Täters gefiel mir beispielsweise überhaupt nicht und Margot selbst wurde mir durch ihre aufbrausende Art immer unsympathischer. Auch die restliche Handlung des Romans und die Entwicklung der Liebesbeziehung waren absehbar, wenngleich es noch einen dramatischen Showdown gibt. Insgesamt kann ich daher "Dear Amy" nur bedingt empfehlen. Wer hier als Thriller-Fan nervenzerreißende Spannung erwartet, der wird wohl enttäuscht werden, doch für zwischendurch ist es durchaus eine unterhaltsame Lektüre. 3 Sterne von mir.

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  • Spannender Thriller mit Überraschungsfaktor

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    MoniUnwritten

    MoniUnwritten

    22. April 2017 um 10:30

    Ich würde wetten, dass die Autorin schon etwas von Sebastian Fitzek gelesen hat. Je weiter sich die Geschichte aufgedröselt hat, desto mehr konnte ich Ähnlichkeiten im Aufbau der Figurenkonstellationen feststellen. Wenn ihr es lest, werdet ihr verstehen, was ich meine. Da ich Fitzek absolut großartig finde, ist es natürlich super, wenn ein Thriller da mithalten kann.Das Buch fängt sofort spannend an und blieb dann auf einem relativ konstanten Level. Durch immer neue unerwartete Wendungen macht es großen Spaß, selbst mitzuraten, auch wenn man sich oft ganz neu orientieren muss. Mehrmals war ich regelrecht geschockt von den ungeahnten Entwicklungen in der Aufklärung der Fälle. Dabei treten auch zahlreiche Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart zutage.Wir begleiten beim Lesen mehrere starke Charaktere. Da ist als erstes natürlich Margot. Sie versucht ihr Leben allein zu stemmen und ist dabei auch oft erfolgreich. Man merkt aber auch, dass sie schon einiges mitgemacht hat und nicht so stabil ist, wie sie versucht ihrem Umfeld zu vermitteln. Nach und nach wird ihre Vergangenheit aufgedröselt, aber es wird nie zu viel verraten. Sie tritt allerdings auch sehr kämpferisch auf, was mir wiederum geholfen hat, mich in sie hineinzuversetzen. Es war wirklich spannend, ihr zu folgen, aber ich fand es manchmal schwierig, ihre Handlungen logisch nachzuvollziehen. Bethans Hilferufe nehmen sie mehr mit, als man annehmen würde. Auch von Kathies Verschwinden fühlt sie sich fast persönlich betroffen.Die zweite wichtige Figur ist Kathie. Da man als Leser dabei ist, als sie verschwindet, ist von Anfang an klar, dass sie nicht freiwillig untergetaucht ist. Doch wir begleiten sie auch während ihrer Gefangenschaft. Es war erschreckend, aber für mich als Thrillerfan auch wahnsinnig spannend, direkt mitzuerleben, was sie durchmacht. Natürlich verändert sie sich währenddessen und ist am Ende nicht mehr der Teenager, der sie zu Beginn war.Dann gibt es da noch Martin Forrester, dessen Team sich unter anderem mit Bethans Fall beschäftigt hat. Der lässt auch die Briefe untersuchen und kommt zu dem Ergebnis, dass sie tatsächlich von Bethan Avery geschrieben sein müssen. Er hilft Margot dabei, eigene Nachforschungen anzustellen. Doch er scheint auch etwas zu verbergen. Die Interaktion zwischen ihm und Margot ist besonders interessant. Lest es, ich will nicht spoilern.Zuletzt dürfen wir auch einen Blick in die Gedankenwelt des Täters werfen. Wie schon bei "Insomnia" von Jilliane Hoffmann war ich davon am meisten fasziniert. Wie tickt so ein Psychopath? Was geht in einem Menschen vor sich, der absichtlich junge Mädchen entführt und bei sich festhält? Es ist eine gruselige Vorstellungen, dass so jemand tatsächlich existieren könnte, vielleicht sogar im eigenen Wohnort.Wie bei einem Puzzle bildeten sich hier aus vielen kleinen Teilen erst größere Bilder und dann ein Ganzes. Mit jedem neuen aufgedeckten Stück setzte mein Kopf sofort einen möglichen Lösungsentwurf zusammen, der dann immer wieder verändert wurde. Im Nachhinein betrachtet ziehen sich die Hinweise für des Rätsels Lösung durch die ganze Geschichte, doch sie sind so mehrdeutig, dass man sie nicht sofort erkennen kann. Letztlich hat mich die Auflösung dann doch überrascht und mir gleichzeitig die Abgründe und das Faszinosum der menschlichen Psyche gezeigt.Fazit:Ein Thriller, der mich in Atem gehalten hat. Kurzweilig und voller überraschender Entdeckungen vertreibt er spielend die Langeweile.

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  • Mini-Challenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:            Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (50/200)xxlxsa (6/50)Hortensia13 (34/100)YaBiaLina (25/75)FrauSchafski (15/50)Yolande (276/70)misery3103 (33/200)annlu (101/250)Tina2803 (0/90)Ayda (23/100)Buchgespenst (98/200)Kuhni77 (38/100)samea (15/50)YvetteH (428/100)Meine_Magische_Buchwelt (72/70) LadySamira091062 (56/180)QueenSize (28/80)Kodabaer (237/30)Iris_Fox (12/24)Amy_de_la_Soleil (63/35)tigerbea (51/150)Lucinda4 (6/25)Bellis-Perennis (64/360)Leseratte2007 (61/100)pamN (5/104)leucoryx (33/11)KruemelGizmo (20/95) Seelensplitter (77/150) Shanlira (14/30) Argentumverde (55/200) dreamily1 (9/30) Mali133 (28/50) aufgehuebschtes (25/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (86/180) BeaSurbeck (54/100) MissTalchen (12/43) DieBerta (19/50) walli007 (438/168) paschsolo (33/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (13/70) Mausimau (14/40) fantafee (6/25) loralee (0/40) steinchen80 (29/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (19/144) haTikva (9/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (11/30) _monida (5/36) angiiMi (6/35)                  

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    • 819
  • Gut durchdachter Psychothriller

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    Wilhelma

    Wilhelma

    05. April 2017 um 22:18

    Helen Callaghan hat mit ihrem Psychothriller „ Dear Amy...." ein wirklich spannendes Buch geschrieben. Das Cover ist ebenfalls gut gelungen, durch die grüne Schrift ist es schon ein Hingucker, der zum Lesen einlädt. Margot Lewis, eine Lehrerin, schreibt nebenbei eine Ratgeberkolumne, Dear Amy. Sie erhält einen ungewöhnlichen Brief, indem ein Mädchen, das vor ungefähr 20 Jahren verschwand, um Hilfe bittet. Dieser Brief wird als echt bestätigt, obwohl Bethan Avery längst für tot erklärt wurde. Einige Wochen zuvor verschwand ein 15- jähriges Mädchen aus Margots Klasse, die auch nach mehreren Wochen nicht gefunden werden konnte. Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Fällen? Welche Rolle spielt Margot Lewis. Sie selbst wirkt oft eher psychisch labil. Man kann sie nur schwer einschätzen, da sie selbst ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit zu verbergen hat. Das Buch ist sehr spannend geschrieben auch wenn es stellenweise ein bisschen langatmig wird. Doch trotzdem wird die Spannung aufrecht gehalten, weil man irgendwie ahnt, dass es zu einer ungewöhnlichen Wendung kommt. Die vielen Ungereimtheiten, die den Leser teilweise verwirren, werden aufgeklärt, so dass das Buch in sich stimmig ist.

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  • Dear Amy

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    Literaturliebe

    Literaturliebe

    03. April 2017 um 15:30

    MEINE MEINUNG Wenn man so wie ich sehr oft Liebesromane oder Jugendbücher liest, braucht man plötzlich ein anderes Genre, da man – oder zumindest ich – sonst Gefahr läuft, dem immer gleichen Genre überdrüssig zu werden. „Dear Amy“ schien daher die perfekte Abwechslung, welche mich bereits in der Verlagsvorschau aufgrund des Covers ansprach. Helen Callaghan macht es dem Leser zu Beginn der Geschichte leicht, indem sie ihn erst auf ziemlich einfache Weise mit den einzelnen Charakteren vertraut macht. Ein flüssiger und guter, wenn auch sehr schlichter Schreibstil helfen dabei, in die Geschichte zu finden. Zu Beginn gab es für mich jedoch einige Längen und gerade da musste ich mich noch motivieren weiterzulesen. Die Spannung baut sich ganz langsam auf und nimmt im Verlauf immer mehr zu. Tatsächlich gab es erst irgendwo aber der Hälfte überraschende Wendungen, die mich das Buch dann haben verschlingen lassen. Und ab da wurde die Spannung konstant bis zum Schluss gehalten. Mit Margot als Ich-Erzählerin sympathisiert man zunächst, da sie sich wirklich Sorgen um ihre verschwundene Schülerin Katie macht. Im Verlauf merkt man, dass Margot eine ziemlich komplexe Persönlichkeit ist. Sie hat ihre starken und taffen Seiten, aber man bekommt auch immer mehr mit, wie sie offenbar vieles verdrängt oder verschweigt und wie psychisch labil sie tatsächlich ist. Aber nicht nur durch Margots unzuverlässiges Verhalten wird die Geschichte immer mysteriöser. Es gibt ein paar Wendungen und Überraschungen, die den Leser die Handlung immer wieder hinterfragen lassen. Zwischenzeitlich scheint es, als könnte man niemanden mehr vertrauen und glauben. Erzählt wird „Dear Amy“ nicht nur aus der Sicht von der Lehrerin Margot, sondern auch vom Entführungsopfer Katie oder dem Täter selbst. Das war ziemlich spannend und bot eine gute Abwechslung zu Margots Sicht und ihrem Wettkampf gegen die Zeit, Katie doch noch zu finden. Besonders interessant und gleichzeitig ziemlich erschreckend fand ich die Sicht vom Täter. Wie man in seine Psyche blickt, wie er denkt, was ihn antreibt, wie besessen er offenbar ist. „Dear Amy“ weist dabei einen komplexen, vielschichtigen und gut durchdachten Aufbau auf. Ich mag diese Bücher, die mit der Psyche spielen, die einen alles hinterfragen lassen viel mehr als die Bücher, in denen eine blutige Szene die nächste jagt. Vieles geht in diesem Roman unter die Haut, besonders wenn man liest, was mit den Opfern passiert oder welche verquere und kranke Denkweise der Täter an den Tag legt. Dadurch bekommt die Geschichte eine bedrückende, unheimliche, teils sogar verstörende und grausame Atmosphäre. Aber das macht einen guten Psychothriller für mich auch irgendwie aus. ABSCHLUSSWORTE „Dear Amy“ ist ein gelungener Thriller, der gut mit der menschlichen Psyche spielt. Zwar hatte ich zu Beginn einige Schwierigkeiten, da der Roman ein paar Längen aufwies, ab der zweiten Hälfte wurde dies jedoch mit einigen spannenden Wendungen wieder gut gemacht. Es entsteht eine bedrückende und verstörende Atmosphäre, die unter die Haut geht. Durch die unzuverlässige Erzählerin Margot gestaltet sich vieles noch mysteriöser und letztlich muss man einfach wissen, was mit Katie passiert und was wirklich alles hinter diesem Fall steckt.

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  • Ein fesselndes Leseerlebnis mit einer unerwarteten Handlung

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    Ekcnew

    Ekcnew

    02. April 2017 um 19:37

    In diesem Buch geht es zum einen um die 15-jährige Katie. Sie reißt von zu Hause, dort wohnen ihre Mutter und ihr Stiefvater, aus. Sie will zu ihrem Vater, der bisher in schwierigen Situation nie für Katie da war. Mit dieser Aktion will Katie eigentlich nur ihrer Mutter eins auswischen. Ganz weit kommt sie allerdings nicht. Ein Mann, der vorgibt Katie zu kennen, packt sie und zerrt sie in sein Auto. In einer Zeitung schreibt Margot Lewis eine Kolumne mit der Bezeichnung "Dear Amy" und wird damit zur Kummerkastentante. Hauptberuflich arbeitet sie als Lehrerin, sie arbeitet gerne in ihrem Beruf und sie weiß auch, dass sie eine gute Lehrerin ist. Eines Tages erhält sie einen Brief, dessen Empfänger mit "Dear Amy" adressiert ist. Als Absender ist Bethan Avery genannt. Bethan Avery ist ein Mädchen, das vor 20 Jahren verschwand. Von ihr wurde seiner Zeit nur ein Kleidungsstück gefunden. Was / wer verbirgt sich hinter diesen Briefen? Wer ist der Absender? Haben diese Briefe vielleicht etwas mit dem Verschwinden von Katie zu tun? Oder ist das ganze nur ein sehr schlechter Scherz? Neben ihrem Beruf und dem Hobby mit der Kolumne durchlebt Margot privat gerade eine sehr schwierige Zeit: Ihr Mann hat sich von ihr getrennt und nun steht die Scheidung an. Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch ist insgesamt sehr angenehm zu lesen. Mit der Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, gelingt es der Autorin sehr gut, dass der Leser richtig neugierig auf das weitere Geschehen ist. Ich konnte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen und musste einfach wissen wie es weitergeht.

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  • ...sehr packend....

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    24. March 2017 um 15:08

    Vor zwanzig Jahren verschwindet Bethan spurlos. Jetzt erhält die Lehrerin Amy einen Brief wo Bethan sie um Hilfe bittet. Wie kann das sein? Ein Psychothriller der den Leser mitreißt und fasziniert! Ich war völlig gefesselt! Unglaubliches Debüt!

  • Ein eher leiser und doch wirkungsvoller Psychothriller

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    Krimine

    Krimine

    19. March 2017 um 21:20

    Die 15jährige Katie Brown verlässt an einem regnerischen Abend ihr Elternhaus. Ein Entschluss, den sie noch am selben Abend bereuen wird. Denn Katie, die vor allem wegen ihres Stiefvaters nicht mehr bei der Mutter leben will, wird von einem Fremden entführt. Und während verschiedenartige Vermutungen über den Verbleib der Schülerin die Runde machen, ist ihre Lehrerin Margot Lewis überzeugt davon, dass Katie nicht aus freien Stücken verschwunden ist. Nur einige Tage später erhält Margot, die eine Ratgeber-Kolumne in einer Zeitung führt, einen Brief, in dem die 15 Jahre zuvor verschwundene Bethan Avery sie um Hilfe bittet. Von dem Schicksal beider Mädchen stark berührt, stellt sie umgangreiche Nachforschungen an und gerät schon bald einen Sog merkwürdiger Ereignisse, die ihr schwer zu schaffen machen. Denn ohne, dass sie es wirklich wahrhaben will, erhärtet sich der Verdacht, dass ihr Leben eng mit dem grausamen Schicksal der Mädchen verwoben ist.„Dear Amy: Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest“ ist das gelungene Psychothriller-Debüt der englischen Autorin Helen Callaghan, die es wunderbar versteht, ein undurchschaubares Drama zu inszenieren. Denn nicht nur die beiden in ihm entführten Mädchen werden einem bestialischen Martyrium ausgesetzt. Auch die unscheinbare Lehrerin Margot Lewis muss, ohne dass es ihr zunächst bewusst wird, gegen innere Dämonen kämpfen. Eine ergreifende Geschichte, die mit viel Einfühlungsvermögen und einem untrüglichen Gespür für das Böse im Menschen erzählt wird und aufgrund der ständig spürbaren Gefahr eine gleichermaßen düstere und beklemmende Stimmung aufbaut. Allerdings dauert es ein wenig, bis geschickt gelegte Spuren und bewusst gestreute Vermutungen ihre volle Wirkung entfalten und den Leser in ein immer rasanter werdendes Gefühlschaos ziehen. Doch ist dieses erst einmal entfacht, gibt es kein Halten mehr.Fazit:Ein eher leiser und doch wirkungsvoller Psychothriller, der unvorhersehbar und wendungsreich in Erscheinung tritt und gut unterhält.

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  • Nicht unbedingt Thriller, aber psychologisch

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    trollchen

    trollchen

    19. March 2017 um 15:28

    Dear Amy Herausgeber ist  Knaur HC (10. Januar 2017) und hat 400 Seiten. Kurzinhalt: Die Opfer: 15 Jahre jung und verschwunden, für immer Der Täter: zu allem fähig und niemals zufrieden Die Erzählerin: psychisch labil und höchst unzuverlässig ... Die Lehrerin Margot Lewis ist extrem beunruhigt, als ein 15-jähriges Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet. Sie ist überzeugt, dass Katie entführt wurde, auch wenn die Polizei dafür noch keinerlei Beweise hat. Dann erhält Margot, die nebenbei die Ratgeber-Kolumne „Dear Amy“ führt, einen unheimlichen Brief: Darin fleht ein Mädchen um Hilfe, das vor 15 Jahren spurlos verschwand. Ein Graphologe bestätigt die Echtheit des Briefes – und dass er nagelneu ist. Margot, deren Gemütszustand sich rapide verschlechtert, verbeißt sich regelrecht in die Fälle, will unbedingt helfen. Doch was verschweigt sie selbst? Meine Meinung: Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, es war so spannend und interessant aufgebaut, dass ich am Ende mit der Protagonistin Margot richtig mitgefiebert habe, wer sie denn nun wirklich ist und wo ihre Wurzeln liegen. Obwohl die meisten Protagonisten sehr blass blieben, war Margot die am sympathischsten und ich konnte fast immer ihre Handlungen nachvollziehen. Dagegen Martin, der sich eigentlich als ihr Verbündeter darstellt, so einiges zu verbergen hat, wie sich aber am Ende herausstellt, es war alles nur zu ihren Besten. Das einzige, was mich sehr gestört hat in meinem Lesedrang, war auf den letzten Seiten, als man endlich erfuhr, wer der Täter war und wie sich das alles aufgebaut hat, aber dies fand ich irgendwie ziemlich fade und wollte eigentlich nur wissen, ob es Margot und Martin schaffen, Katie zu befreien. Was sich ja dann doch noch alles zum Guten wendete. Aber die psychische Anspannung und dem Gänsehautfeeling sei Dank ist dieses Buch ein tolles. Auch wenn der Schreibstil sehr schlicht ist und die Gespräche irgendwie konstruiert klangen, wie auch manche Begegnungen, fand ich es sehr gut herübergebracht. Das einzige, was ich nicht verstanden habe, war ihre Scheidung und was sie immer mit ihrem Ehemann wollte. Denn es brachte nur ein wenig mehr Spannung hinein, aber mehr wollte man davon eigentlich nicht lesen, denn sie ging ja immer nur zur Arbeit, obwohl sie keine Kinder mag, laut ihrer Aussage, ist sie Lehrerin, was für ein Vergleich. Mein Fazit: Ein guter, durchschnittlicher Thriller, dem aber das gewisse Etwas doch gefehlt hat. Denn es gab zum Beispiel nicht die gewohnte Hetzjagd oder sonstige Ermittlungen, es fiel Margot und Martin eigentlich so alles in den Schoß, ohne dass sie etwas dazu getan hätten. Auch der Täter hätte schon eher in Erscheinung in Form von Notizen kommen können, denn so liest man das alles im hinteren Ende und es wird nicht spannender dadurch. Ich vergebe trotzdem noch gute 5 Sterne. Denn ich habe das Buch gern gelesen.

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  • Fesselner Psychothriller

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    Lischen1273

    Lischen1273

    18. March 2017 um 22:23

              Ein Psychothriller der ganz anderen Art ist das Debüt der Autorin Hellen Callaghan.Das mysteriös wirkende Cover mit der offenen Autotüre irgendwo nachts auf einem Parkplatz , ließ mich als Thrillerfan sofort zu diesem Buch greifen."Dear Amy" .....Margot Lewis ist der eigentliche Name von Amy.Sie ist Hauptberuflich Lehrerin und betreibt nebenbei unter dem Namen Amy , den Kummerkasten für Jugendliche in einer kleinen Zeitung.Soweit alles sehr solide ,  doch in Margots Leben bröckelt es momentan sehr.Ihr noch Ehemann Eddy hat sie wegen einer anderen Frau verlassen und Margot bangt nun um ihr Haus.Ausgerechnet in dieser turbulenten Zeit ihres Lebens erhält sie über die Zeitung ihrer Collumne Briefe , in der ein Mädchen namens Bethan Avery in Lebensangst um Hilfe ruft.Sie sei entführt und ihr Peiniger würde sie schon sehr bald ermorden.Nur diese Bethan Avery ist bereits seit 20 Jahren verschwunden.Margot hat große Sorge , dass diese Briefe mit dem Verschwinden einer ihrer Schülerinnen zu tun hat.Die Polizei nimmt ihr Anliegen erst einmal nicht so ernst , bis der Forensiker Martin mit in die Ermittlungen kommt.Margot , die Protagonistin ,  ist eine sympathische Frau , die mitten im Leben steht .Mit ihren alltäglichen Problemen kann man sich schnell in ihren Alltag einfinden.Durch die genaue Beschreibung ihrer Situation, merkt man schnell , dass das starke Leben ,welches sie führt sehr viele Risse hat.Probleme aus ihrem Leben vor der Ehe mit Eddy und dann das Disaster des Betrugs , was zur Trennung führte.Als Margot die Hilferufe in den Briefen erreicht ,  kämpft sie wie eine Löwin ,  damit der Sache auf dem Grund gegangen wird , doch ihre eigenen Probleme holen sie immer wieder ein. Sie lebt ihren Alltag wie in einer Achterbahnfahrt.Der Spannungsaufbau in dem Buch ist anfangs noch sehr gering ,  aber je weiter sich das Netzt der Aufklärung spinnt , desto spannender wird es.Nichts ist so wie es scheint und als Leser wird man ständig mit neuen , nicht zu erwartenden Informationen gefüttert.Die Puzzleteilchen fügen sich aus allen Personen langsam zusammen.Auch die Sichtweise des Opfers wird mit eingebracht und man möchte gerne viel schneller mehr erfahren ,  allerdings bekommt man auch hierbei immer nur kleine Bruchstücke.Toll ist dann der Moment , wenn man die komplette Warheit erfährt.Nichts ist so wie vermutet.Ich kann nur jedem empfehlen,sich in diesen spannenden Psychothriller zu begeben und mitreißen zu lassen.        

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  • Wenn nichts ist, wie es scheint

    Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest
    gesil

    gesil

    10. March 2017 um 12:49

    Die Lehrerin Margot Lewis betreut als „Dear Amy“ die Kummerkastenrubrik der örtlichen Zeitung. Als eine ihrer Schülerinnen vermisst wird, erhält sie verstörende Briefe. Briefe, die ein vor Jahren verschwundenes Mädchen verfasst haben soll und deren Echtheit sowie Aktualität bestätigt werden. Doch wie kann eine Tote Briefe schreiben? Das Cover besticht durch seine Schlichtheit: Ein Auto steht mit offener Fahrertür nachts auf menschenleerer Straße. Dadurch wird die Fantasie angeregt und man fragt sich, was mit dem Fahrer passiert sein mag bzw. warum er das Auto verlassen hat. „Dear Amy“ war mein erster Thriller aus der Feder der Autorin und obwohl sie wirklich mitreißend schreibt, hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass der persönliche Hintergrund der Protagonistin einen zu großen Raum in der Geschichte einnimmt. Denn es reicht offenbar nicht, dass Margot eine schwere Jugend hatte, eine Jugend, die, wie es scheint, nicht ganz so war, wie sie sich und ihrer Umwelt weismachen möchte. Nein, sie befindet sich aktuell auch im Scheidungsprozess von ihrem Mann und entwickelt tiefere Gefühle für jemand neues. Da blieb für die vermisste Katie nicht viel Platz. Zwar ergab dieses Eingehen auf die Vergangenheit am Ende Sinn, dennoch war mir während des Lesens oft nicht klar, ob diese oder jene Wendung wirklich noch nötig war und habe dann mit weniger Aufmerksamkeit gelesen. Als ein wenig ausufernd empfand ich auch die eingestreuten Rückblicke. Wenn ich schon weiß, wie eine Situation ausgegangen ist, muss diese meiner Meinung nach nicht mehr so detailliert beschrieben werden. Tatsächlich hatte ich zum Ende hin fast damit gerechnet, dass sich Margots wahre Identität noch einmal wandelt, aber diesen Schritt ist die Autorin zum Glück nicht gegangen. Das wäre dem guten auch wirklich zu viel gewesen.

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