Helen Colijn Paradise Road

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Inhaltsangabe zu „Paradise Road“ von Helen Colijn

Eine Geschichte vom Überleben. Helen Colijn und ihre Familie werden 1942 auf Java von der japanischen Invasion überrascht. Die abenteuerliche Flucht über Sumatra mißlingt: Helen und ihre beiden Schwestern werden, getrennt von ihren Eltern, in einem japanischen Gefangenenlager interniert. Um das unerträgliche Leid ein wenig zu mildern, bilden die Frauen des Lagers ein Vokalorchester, dessen Lieder die Hoffnung und Würde der Gefangenen lebendig halten. Helen Colijns bewegendes Schicksal wurde mit Glenn Close in der Hauptrolle von Bruce Beresford verfilmt.

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  • Die Geschichte einer starken Frau

    Paradise Road
    Tialda

    Tialda

    09. November 2013 um 14:57

    “Paradise Road: Eine Geschichte vom Überleben” von Helen Colijn fiel mir auf einem Flohmarkt in die Hände und ich nahm es mit, da mich das Cover mit dem alten Foto der drei jungen Frauen neugierig machte und ich über die japanische Invasion bisher noch überhaupt nichts gelesen hatte – außerdem sollte solche Geschichten einfach nie in Vergessenheit geraten. Helen Colijn schreibt einfach wunderbar. Es ist so, als säße sie dem Leser gegenüber und würde ihre Geschichte persönlich erzählen – und so begleitet man Helen und die anderen Frauen über 13 Kapitel durch insgesamt 3 verschiedene Lager, bis sie endlich befreit werden. Den Anfang nimmt die Geschichte auf der Insel Tarakan, auf der Helens Vater arbeitete und auf der sie mit ihm, ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern Antoinette und Alette lebte. Da der Vater einen höheren Rang hat und die Mutter bereits verschleppt wurde, beschließt die zerissene Familie im Angesicht der japanischen Invasion zu flüchten. Am Ende einer nervenaufreibenden Flucht, werden sie dann aber doch erwischt und die Schwestern werden, vom Vater getrennt, in das erste von den insgesamt drei Gefangenenlagern gebracht. Sowohl die Flucht also auch das Leben in den Lagern sind sehr anschaulich beschrieben und so schließt man neben den Schwestern auch einige der anderen Frauen ins Herz. Eine besondere Rolle spielt Margaret Dryburgh – eine Mitgefangene, die mehr oder weniger aus dem Nichts ein Vokalorchester erschafft und den Frauen damit mit Ablenkung und Unterhaltung etwas Aufheiterung bringt. Sie schrieb aus dem Gedächtnis Klavier- und Orchesterstimmen auf und arrangierte sie im Frauenchor. Da sie einen so großen Eindruck bei Helen hinterlassen hat, gibt es am Ende der Geschichte auch ein kurzes Portrait über sie. Außerdem befindet sich am Ende auch noch ein Anhang mit weiteren Informationen und Erklärungen zu Stichwörtern im Text. Mir hat “Paradise Road” gut gefallen und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Leser mit einer Vorliebe für Schicksale und Geschichte sind mit diesem Buch gut bedient. Fazit: Die wahre Geschichte einer Frau, die trotz Kriegsgefangenschaft nie den Mut verlor.

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