Helen Cooper

 3,8 Sterne bei 38 Bewertungen

Lebenslauf

Mehrfach ausgezeichnete Autorin und Illustratorin: Die englische Autorin Helen Cooper wurde 1963 geboren und wuchs in einem kleinen Ort namens Cumbria auf. Eine Gegend, in der es kein Internet gab, das Fernsehen nur bei schönem Wetter möglich war und es an sich eigentlich immer geregnet hat. Deswegen konnte sie viel zeichnen, lesen, Klavier spielen und schreiben. Cooper wurde für ihre Werke, als einzige Illustratorin, mit dem renommierten Kate Greenaway Medal ausgezeichnet und das sogar zwei mal. Sie ist am meisten für "Der Bär unter der Treppe", "The Baby Who Wouldn’t Go To Bed" und "Pumpkin Soup" bekannt. Das Museum der sprechenden Tiere ist ihr erstes Kinderbuch. Ihre Bilderbücher wurden in 26 Sprachen übersetzt. Wenn sie nicht ein neues Buch illustriert oder eines schreibt, spielt sie Piano oder zeichnet in Museen. Cooper lebt mit ihrem Mann, Ted Dewan und deren Tochter in Oxford.

Alle Bücher von Helen Cooper

Cover des Buches Das Museum der sprechenden Tiere (ISBN: 9783499218286)

Das Museum der sprechenden Tiere

(11)
Erschienen am 21.08.2018
Cover des Buches Die Hauskatze (ISBN: 9783358021149)

Die Hauskatze

(0)
Erschienen am 01.01.1994
Cover des Buches The Ex Games (ISBN: 9781940218083)

The Ex Games

(1)
Erschienen am 26.12.2013
Cover des Buches The Ex Games 2 (ISBN: 9781940218090)

The Ex Games 2

(1)
Erschienen am 08.01.2014
Cover des Buches The Ex Games 3 (ISBN: 9781940218113)

The Ex Games 3

(1)
Erschienen am 07.01.2014

Neue Rezensionen zu Helen Cooper

Leider erst ab der Hälfte wirklich spannend und etwas vorhersehbar.

Charlotte und Gordon Wynne betreiben ein Luxusresort am Gardasee. Nichts ist ihnen wichtiger als ihr guter Ruf. Plötzlich ertrinkt deren Tochter Amy und es scheint niemand genau zu wissen, was wirklich passiert ist. Mehrere Personen versuchen das Geheimnis zu lüften, doch jemand möchte dies um jeden Preis verhindern...

Dies war das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und mir hat es nicht so gut gefallen. Der Anfang war sehr zäh und unübersichtlich. Es kamen Charakter vor, von denen man nicht mal wusste wer sie überhaupt sind und in welchem Zusammenhang sie zu der Toten stehen.

Und leider entstand auch erst ab der Hälfte wirklich Spannung. Ab da war es dann ganz gut zu lesen, jedoch war für mich alles etwas vorhersehbar.

Die Hauptcharaktere von welchen aus die Geschichte erzählt wurde, gefielen mir sehr gut. Diese hatten Biss, waren mutig und standen für sich ein. 

Dieses Buch war leider nicht wirklich mein Geschmack, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

verträgt etwas Straffung

Der Psychothriller beginnt langsam und erzählend, sodass man als Leser*in die einzelnen Bewohner*innen im Haus und ihre Familien kennenlernt. Interessant finde ich, dass man beim Lesen das Gefühl bekommt, jede/r könnte involviert sein in den Vermisstenfall von Freya, und jede/r verheimlicht irgendetwas. Diese innere Spannung ist durchwegs spürbar, aber die Geschichte wird erst etwa ab der Hälfte des Buches richtig fesseln, vorher war sie mir für einen Psychothriller etwas ausschweifend und eher ein Nachbarschaftsroman. Die Erzählungen von damals mit Katie und Becca, die kapitelweise eingebracht werden, konnte ich nicht zugleich zuordnen, geben aber am Ende ein stimmiges Bild ab. Durch die zwei Erzählstränge ist wiederum Spannung erzeugt worden. Grundsätzlich hätte der Anfangsteil etwas gekürzt werden können und auch die Aufklärung straffer erzählt werden können, die Charaktere wirken allerdings interessant und tiefschichtig.

ein Resort voller Geheimnisse

Der Thriller beginnt mit zwei unterschiedlichen Erzählsträngen, sodass ich mich zu Beginn gefragt habe, wie diese mal zusammenhängen könnten. Beide an sich interessant, aber völlig anderer Kontext, andere Personen, aber am Ende haben sie einen runden Abschluss gefunden. Das Familienresort steht an erster Stelle für die betreibende Familie, es ist Luxus pur, obwohl unterschwellig eine eigenartige, düstere Stimmung mitschwingt. Als dann auch noch Überwachungskameras und das ständig beobachtet werden, erwähnt wird, waren meine Nerven sehr angespannt. Mit der Zeit erfährt man immer mehr über die Familientragödie und den Tod einer Tochter. Mir haben die Rückblenden allesamt sehr gut gefallen, sie tragen auch zum besseren Verständnis bei und haben die Geschichte glaubwürdiger und spannend gestaltet.

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