Helen Cooper

 4.4 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Helen Cooper

Mehrfach ausgezeichnete Autorin und Illustratorin: Die englische Autorin Helen Cooper wurde 1963 geboren und wuchs in einem kleinen Ort namens Cumbria auf. Eine Gegend, in der es kein Internet gab, das Fernsehen nur bei schönem Wetter möglich war und es an sich eigentlich immer geregnet hat. Deswegen konnte sie viel zeichnen, lesen, Klavier spielen und schreiben. Cooper wurde für ihre Werke, als einzige Illustratorin, mit dem renommierten Kate Greenaway Medal ausgezeichnet und das sogar zwei mal. Sie ist am meisten für "Der Bär unter der Treppe", "The Baby Who Wouldn’t Go To Bed" und "Pumpkin Soup" bekannt. Das Museum der sprechenden Tiere ist ihr erstes Kinderbuch. Ihre Bilderbücher wurden in 26 Sprachen übersetzt. Wenn sie nicht ein neues Buch illustriert oder eines schreibt, spielt sie Piano oder zeichnet in Museen. Cooper lebt mit ihrem Mann, Ted Dewan und deren Tochter in Oxford.

Alle Bücher von Helen Cooper

Das Museum der sprechenden Tiere

Das Museum der sprechenden Tiere

 (7)
Erschienen am 21.08.2018
Iwan und das Zauberpferd

Iwan und das Zauberpferd

 (0)
Erschienen am 01.01.1993

Neue Rezensionen zu Helen Cooper

Neu
heinokos avatar

Rezension zu "Das Museum der sprechenden Tiere" von Helen Cooper

Ein Buch wie eine Matroschka-Puppe
heinokovor einem Monat

 

Ein Buch wie eine Matroschka-Puppe

 

Was für ein unglaublich schönes Buch – das dachte ich spontan, als ich das so überaus schön gestaltete Exemplar in Händen hielt. Allein schon durch das gelungene Cover, das sowohl in Graphik als auch Haptik auffällt und mit dem Blick durchs Schlüsselloch in die Geschichte hineinziehen will, war ich positiv-neugierig geworden. Als ich anfing, durch die Seiten zu blättern, war ich nach wenigen Minuten dem Buch restlos erlegen. Diese unglaublichen Zeichnungen, realistisch und doch fantastisch, präzise auf feinste Weise und liebevoll-detailliert ausgearbeitet, nahmen mich völlig gefangen, umso mehr als ich erfuhr, dass die Illustrationen allesamt von der Autorin selbst stammen.

Ben ist ein ganz normaler Junge, mal mutig, mal übermütig, nicht immer folgsam. Eines Tages findet er vor der Tür eine seltsame Einladungskarte: „Komm jetzt, oder komm nie!“ Von Neugier getrieben folgt er der Einladung in ein uraltes Museum, das abgerissen werden soll. Und schon ist er mitten in einem Abenteuer, das nicht nur ihn verändern wird…

Das Buch zu lesen, ist wie eine Matroschka-Puppe zu öffnen und immer weitere Puppen in deren Inneren zu finden. So öffnet sich im Buch Geschichte um Geschichte, teils real, teils fiktiv, immer aber auch magisch, teilweise gefährlich, teilweise verwirrend, teilweise erheiternd, immer aber spannend. Eine schier unerschöpfliche Fantasiewelt öffnet sich, in den unglaublichsten Farben und Schattierungen in Worte gefasst, wobei der häufige Wechsel zwischen Realität und Fantasy den Leser geradezu schwindlig macht. Und so ist die Stärke des Buches, nämlich die unerschöpfliche Fülle an Fantasie, gleichzeitig auch seine Schwäche.  Denn es ist so reich an Magie, dass es ausreichend wäre für mehrere Bücher. Es ist so angefüllt mit Zauber, dass es irgendwann, zumindest in der ersten Hälfte des Buches, verwirrt, ermüdet, bis man gegen Ende des Buches dankbar wieder auf dem realen Boden der Geschichte landet, wobei hier wiederum die großartigen Illustrationen helfen. Auf jeden Fall ist es ein ideales Vorlesebuch, denn in einzelnen Häppchen gelesen entfaltet die Geschichte noch mehr ihres eigentlichen Wertes. Nämlich zu vermitteln, dass jeder Mensch den wahren Schatz und Reichtum in sich trägt. Wenn man an sich glaubt, an seine innere Stärke glaubt, gelingen wahre Wunder. Ein Buch zum Träumen schön, für Kinder ebenso wie für Erwachsene….

 


Kommentieren0
26
Teilen
Normal-ist-langweiligs avatar

Rezension zu "Das Museum der sprechenden Tiere" von Helen Cooper

tierisch und magisch, aber auch ein wenig schwierig…
Normal-ist-langweiligvor 2 Monaten

Unsere Meinung:

Kennt ihr den Film „Nachts im Museum“? Ein wenig hat mich der Titel und auch der Inhalt an diesen Film erinnert.

Das Buch ist schon vom Cover ein richtiger Hingucker. Das Chamäleon glitzert und macht sehr viel Lust, das Buch in die Hand zu nehmen und aufzuschlagen. Auch innen kann das Buch direkt punkten, da die Autorin ihre Geschichte mit Schwarz/Weiß-Zeichnungen versehen hat. Diese Zeichnungen unterstreichen die Handlung und lassen die Geschichte dadurch lebendig werden.

Die Geschichte selbst ist sehr fantastisch und dabei auch sehr tierisch. Es kommen einige Tiere vor, die auch eine sehr große Rolle spielen. Mit dabei ist auch eine Menge Magie, denn die braucht man, um die schon seit Ewigkeiten ausgestopften Tiere im Museum lebendig werden zu lassen.

Schon Bens Reise beginnt sehr fantastisch, da er unbedingt in das Museum möchte, das es aber so ganz offiziell gar nicht gibt und außerdem sind die Öffnungszeiten sehr besucherunfreundlich. Aber die Geschichte würde ja nicht weitergehen, wenn nicht Ben einen Zugang ins Museum und zu den Tiere finden würde.

Was dann folgt, ist eine Geschichte über Freundschaft, Familie, eine Geschichte über den Glauben an sich selbst und an andere, eine Geschichte über Hoffnung, dass doch am Ende alles gut ausgeht und dass es vielleicht sogar das ein oder andere Wunder gibt.

Wir haben eine sehr fantastische, mitreißende und auch emotionale Geschichte lesen dürfen, die aber sicherlich für die meisten 9 Jährigen vom Verstehen her deutlich zu schwierig ist. Uns sind einige Stellen im Buch aufgefallen, die von der Sprache her sicherlich Kinder in diesem noch sehr jungen Alter überfordern. Auch sind nicht alle Figuren nett und wollen nur das beste für die anderen. Da kann schon mal ein wenig Angst aufkommen. Vor allem das Ende hat es dann doch nochmal in sich.

Ein Buch für Kinder (unserer Meinung ab ca. 10/11 Jahren), die gerne fantastische, aber auch spannende Geschichten lesen, in denen Tiere sprechen können und ein Junge mehr als nur ein paar neue Freunde findet.

 (4 / 5)

Kommentieren0
1
Teilen
Literaturwerkstatt-kreativs avatar

Rezension zu "Das Museum der sprechenden Tiere" von Helen Cooper

„Komm jetzt, oder komm nie!“
Literaturwerkstatt-kreativvor 2 Monaten

"Literaturwerkstatt- kreativ / Blog" stellt vor:

Das Museum der sprechenden Tiere“ von Helen Cooper

Komm jetzt, oder komm nie!“

Diese geheimnisvollen Worte stehen auf der Karte, die der elfjährige Ben Makepeace eines Morgens vor seiner Tür vorfindet. Es handelt sich dabei um eine Einladungskarte vom Gee-Museum. Ben hat noch nie von dem Museum gehört. Auch wenn Bens Mutter wenig Begeisterung zeigt, ist Bens Neugierde erwacht und er nutzt die nächstbeste Gelegenheit, um ins Museum zu kommen. Das alte, stark renovierungsbedürftige Museum hat allerdings schon bessere Zeiten erlebt. So will die Besitzerin Constanze Garner-Gee, da sie selber nicht mehr die Jüngste ist und es keine Nachkommen für das Museum gibt, verkaufen. Eine andere, skrupellose, mit dem Gee-Museum konkurrierende Museumsbetreiberin will das Gebäude zusammen mit einem Bauunternehmer erwerben, um es im Anschluss abzureißen zu lassen.

Jetzt soll ausgerechnet Ben dies verhindern, denn seine Einladungskarte stammt von den ausgestopften Tieren des Museums, die gar nicht so leblos sind, wie sie eigentlich scheinen.


Fazit:

Bei diesem Kinderbuch haben auf jeden Fall der Titel und das sehr ansprechende Cover mein Interesse geweckt. Durch Schlüssellöcher habe ich schon als Kind gerne geguckt und habe mir diese Neugier auch bis heute bewahrt.

Helen Cooper hat einen flüssigen und leicht verständlichen Erzählstil, genau richtig für ein Kinderbuch. Zudem nimmt sie uns Leser mit auf eine interessante, schöne, aber auch spannende Reise. Die Idee mit den sprechenden Tieren im Museum – auch wenn diese in der Literatur natürlich schon des Öfteren vorkommt – fand ich sehr gelungen, – genauso ihre Protagonisten. Allen voran natürlich Ben, doch auch die Tiere – ob nun der Kugelfisch als Lampe, die Bienen oder das Flusspferd, allesamt sehr originell und charismatisch. Gerade Kinder werden ihren Spaß an ihnen haben. Die Autorin schafft es in ihrem Buch gekonnt Fiktion mit Realität zu verbinden, sodass Kinder in eine spannende und magische Welt hineingezogen werden und in ihr abtauchen können.

Besonders hervorzuheben sind noch die wunderschönen Bleistiftillustrationen der Autorin, an denen sicherlich auch jüngere Kinder ihre Freude haben werden, da es neben dem Lesen auch noch etwas zum Schauen und Staunen gibt.

Rundherum ein gelungenes Buch von Helen Cooper !!!


https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2018/10/20/das-museum-der-sprechenden-tiere/


Besten Dank an den Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.

Kommentieren0
125
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Helen Cooper im Netz:

Community-Statistik

in 14 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks