Helen Cooper

 4.4 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Helen Cooper

Mehrfach ausgezeichnete Autorin und Illustratorin: Die englische Autorin Helen Cooper wurde 1963 geboren und wuchs in einem kleinen Ort namens Cumbria auf. Eine Gegend, in der es kein Internet gab, das Fernsehen nur bei schönem Wetter möglich war und es an sich eigentlich immer geregnet hat. Deswegen konnte sie viel zeichnen, lesen, Klavier spielen und schreiben. Cooper wurde für ihre Werke, als einzige Illustratorin, mit dem renommierten Kate Greenaway Medal ausgezeichnet und das sogar zwei mal. Sie ist am meisten für "Der Bär unter der Treppe", "The Baby Who Wouldn’t Go To Bed" und "Pumpkin Soup" bekannt. Das Museum der sprechenden Tiere ist ihr erstes Kinderbuch. Ihre Bilderbücher wurden in 26 Sprachen übersetzt. Wenn sie nicht ein neues Buch illustriert oder eines schreibt, spielt sie Piano oder zeichnet in Museen. Cooper lebt mit ihrem Mann, Ted Dewan und deren Tochter in Oxford.

Alle Bücher von Helen Cooper

Cover des Buches Das Museum der sprechenden Tiere (ISBN: 9783499218286)

Das Museum der sprechenden Tiere

 (10)
Erschienen am 21.08.2018
Cover des Buches Iwan und das Zauberpferd (ISBN: 9783772511677)

Iwan und das Zauberpferd

 (0)
Erschienen am 01.01.1993

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Rezension zu "Das Museum der sprechenden Tiere" von Helen Cooper

Schau durch's Schlüsselloch
MsPanvor 9 Monaten

Dieses Buch hielt ich in Buchhandlungen immer mal wieder in der Hand.
Mir schossen die Fragen durch den Kopf "ist das Buch was für mich?", "ist das Buch ein Abklatsch von bekannten Varianten?", "spiegeln die Tiere auf dem Cover das Museum wieder?" und "was hat es mit dem Museum auf sich?".
Letztendlich nahm ich das Buch mit und konnte meine Fragen positiv beantworten. Ja, das Buch hat mir mehr als gut gefallen. Es ist definitiv kein Abklatsch von dem was ich kenne. Die Tiere auf dem Cover kommen sogar alle in dem Museum vor und spielen größere und kleinere entscheidende Rollen.
Die Antwort der letzten Frage dürft ihr, sofern ihr denn mögt, selber herausfinden.

Zum Inhalt:
Der zehnjährige Ben Makepeace findet eines morgens eine Einladung vor seiner Haustür. "Komm jetzt, oder komm nie!" ist daraufgeschrieben und sie stammt aus dem alten Museum, das abgerissen werden soll.
Damit ist die Neugier geweckt und bald macht sich Ben auf den Weg herauszufinden, was es mit dieser seltsamen Einladung auf sich hat. Ben tut alles dafür, dass das Museum nicht abgerissen wird und findet dabei viele tierische neue Freunde, doch auch skrupellose Feinde, vor denen er sich gehörig in Acht nehmen muss.

Meine Meinung:
Für erwachsene Leser gilt immer: Es ist ein Kinderbuch. Macht euch dessen bewusst, es gibt keine hochkomplexen Wendungen oder komplizierteste Geschichtsverläufe. Zusätzlich ist der Schreibstil einfach gehalten. Doch es birgt eine Magie, wie sie oft nur Kinderbücher zu besitzen vermögen.

Das Cover ist wirklich schön, es ist haptisch und im Vordergrund steht das Chamäleon, das im Geschichtsverlauf eine tragende Rolle spielt. Fast scheint es so, als wartet das Chamäleon schon an der Tür des Museums auf uns, damit wir mit ihm diese wunderbar herzliche Geschichte erleben dürfen. Innerhalb der Geschichte finden sich immer wieder Zeichnungen der Autorin Helen Cooper, die das gesamte Geschehen wunderbar unterstützen und dabei nicht zu viel Phantasie weg nehmen.
Frau Cooper erschafft mit Ben einen Charakter, der alles dafür tun will das geheimnisvolle Gee-Museum zu retten. Dabei muss er einige schwierige Aufgaben bestehen, die er immer mutig (und auch mal übermutig) zu bestehen weiß. Das alles würde er nicht ohne seine neuen skurrilen Freunde schaffen. Seine neuen Freunde sind alles Tiere. Mal (für den Erwachsenen) ausgestopft, mal lebendig begleiten die Tiere Ben auf seiner Reise und geben einem damit das Gefühl bei genau dieser abenteuerlichen Reise mit dabei zu sein. Dabei lassen die Tiere nie einen Zweifel an ihrer neu begonnenen Freundschaft mit Ben und auch dem Leser, sodass man am Ende des Buches fast etwas traurig ist, diese wunderbaren Gestalten nun nicht mehr bei sich zu haben.
Mein Favorit war eine absolut skurrile Kugelfischlampe, die für meinen Geschmack eine größere Rolle hätte spielen können. Ich habe mich über jede Zeichnung und über jede Erwähnung dieser gefreut.
Der Schreibstil ist kindgerecht, die Charaktere ausgefeilt und die Autorin hat eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Mut und auch Familie geschaffen. Dabei gelingt es ihr, innerhalb der Geschichte Fiktion und Realität so gut zu kombinieren, dass man sich manchmal fragt, wie diese Magie von den Erwachsenen vergessen werden konnte.

Fazit:

Ein wunderschönes Buch, sowohl optisch als auch inhaltlich. Ich kann es nur weiterempfehlen, auch wenn die Geschichte anfangs etwas Zeit benötigt. Vielleicht wird die Magie bei euch ebenso fühl- und sichtbar wird, wie es bei mir der Fall war.

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Rezension zu "Das Museum der sprechenden Tiere" von Helen Cooper

Ein Buch wie eine Matroschka-Puppe
heinokovor 2 Jahren

 

Ein Buch wie eine Matroschka-Puppe

 

Was für ein unglaublich schönes Buch – das dachte ich spontan, als ich das so überaus schön gestaltete Exemplar in Händen hielt. Allein schon durch das gelungene Cover, das sowohl in Graphik als auch Haptik auffällt und mit dem Blick durchs Schlüsselloch in die Geschichte hineinziehen will, war ich positiv-neugierig geworden. Als ich anfing, durch die Seiten zu blättern, war ich nach wenigen Minuten dem Buch restlos erlegen. Diese unglaublichen Zeichnungen, realistisch und doch fantastisch, präzise auf feinste Weise und liebevoll-detailliert ausgearbeitet, nahmen mich völlig gefangen, umso mehr als ich erfuhr, dass die Illustrationen allesamt von der Autorin selbst stammen.

Ben ist ein ganz normaler Junge, mal mutig, mal übermütig, nicht immer folgsam. Eines Tages findet er vor der Tür eine seltsame Einladungskarte: „Komm jetzt, oder komm nie!“ Von Neugier getrieben folgt er der Einladung in ein uraltes Museum, das abgerissen werden soll. Und schon ist er mitten in einem Abenteuer, das nicht nur ihn verändern wird…

Das Buch zu lesen, ist wie eine Matroschka-Puppe zu öffnen und immer weitere Puppen in deren Inneren zu finden. So öffnet sich im Buch Geschichte um Geschichte, teils real, teils fiktiv, immer aber auch magisch, teilweise gefährlich, teilweise verwirrend, teilweise erheiternd, immer aber spannend. Eine schier unerschöpfliche Fantasiewelt öffnet sich, in den unglaublichsten Farben und Schattierungen in Worte gefasst, wobei der häufige Wechsel zwischen Realität und Fantasy den Leser geradezu schwindlig macht. Und so ist die Stärke des Buches, nämlich die unerschöpfliche Fülle an Fantasie, gleichzeitig auch seine Schwäche.  Denn es ist so reich an Magie, dass es ausreichend wäre für mehrere Bücher. Es ist so angefüllt mit Zauber, dass es irgendwann, zumindest in der ersten Hälfte des Buches, verwirrt, ermüdet, bis man gegen Ende des Buches dankbar wieder auf dem realen Boden der Geschichte landet, wobei hier wiederum die großartigen Illustrationen helfen. Auf jeden Fall ist es ein ideales Vorlesebuch, denn in einzelnen Häppchen gelesen entfaltet die Geschichte noch mehr ihres eigentlichen Wertes. Nämlich zu vermitteln, dass jeder Mensch den wahren Schatz und Reichtum in sich trägt. Wenn man an sich glaubt, an seine innere Stärke glaubt, gelingen wahre Wunder. Ein Buch zum Träumen schön, für Kinder ebenso wie für Erwachsene….

 


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Rezension zu "Das Museum der sprechenden Tiere" von Helen Cooper

tierisch und magisch, aber auch ein wenig schwierig…
Normal-ist-langweiligvor 2 Jahren

Unsere Meinung:

Kennt ihr den Film „Nachts im Museum“? Ein wenig hat mich der Titel und auch der Inhalt an diesen Film erinnert.

Das Buch ist schon vom Cover ein richtiger Hingucker. Das Chamäleon glitzert und macht sehr viel Lust, das Buch in die Hand zu nehmen und aufzuschlagen. Auch innen kann das Buch direkt punkten, da die Autorin ihre Geschichte mit Schwarz/Weiß-Zeichnungen versehen hat. Diese Zeichnungen unterstreichen die Handlung und lassen die Geschichte dadurch lebendig werden.

Die Geschichte selbst ist sehr fantastisch und dabei auch sehr tierisch. Es kommen einige Tiere vor, die auch eine sehr große Rolle spielen. Mit dabei ist auch eine Menge Magie, denn die braucht man, um die schon seit Ewigkeiten ausgestopften Tiere im Museum lebendig werden zu lassen.

Schon Bens Reise beginnt sehr fantastisch, da er unbedingt in das Museum möchte, das es aber so ganz offiziell gar nicht gibt und außerdem sind die Öffnungszeiten sehr besucherunfreundlich. Aber die Geschichte würde ja nicht weitergehen, wenn nicht Ben einen Zugang ins Museum und zu den Tiere finden würde.

Was dann folgt, ist eine Geschichte über Freundschaft, Familie, eine Geschichte über den Glauben an sich selbst und an andere, eine Geschichte über Hoffnung, dass doch am Ende alles gut ausgeht und dass es vielleicht sogar das ein oder andere Wunder gibt.

Wir haben eine sehr fantastische, mitreißende und auch emotionale Geschichte lesen dürfen, die aber sicherlich für die meisten 9 Jährigen vom Verstehen her deutlich zu schwierig ist. Uns sind einige Stellen im Buch aufgefallen, die von der Sprache her sicherlich Kinder in diesem noch sehr jungen Alter überfordern. Auch sind nicht alle Figuren nett und wollen nur das beste für die anderen. Da kann schon mal ein wenig Angst aufkommen. Vor allem das Ende hat es dann doch nochmal in sich.

Ein Buch für Kinder (unserer Meinung ab ca. 10/11 Jahren), die gerne fantastische, aber auch spannende Geschichten lesen, in denen Tiere sprechen können und ein Junge mehr als nur ein paar neue Freunde findet.

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