Helen Dunmore Der Duft des Schnees

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Inhaltsangabe zu „Der Duft des Schnees“ von Helen Dunmore

Niemand weiß es, nur wir zwei Was zwischen Catherine und Robert geschieht, ist ein Geheimnis. Es ist ihr größtes Glück, aber es birgt eine unkontrollierbare Gefahr. Bruder und Schwester, aufgewachsen in einer Welt der Kälte und des Schweigens. Auf der Suche nach Geborgenheit klammern sie sich aneinander und entwickeln, als sie heranwachsen, Gefühle, die über die Liebe zwischen Geschwistern hinausgehen.

ich fand es sehr bedrückend und traurig

— Valabe

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    Der Duft des Schnees

    ScarletsWalk

    07. June 2015 um 23:19

          Ich hab das Buch gelesen, weil es das Thema Geschwisterliebe behandelt. Seit 'Ludvig meine Liebe' von Katarina von Bredow habe ich Interesse daran zu schauen, wie andere Autoren das Thema angehen. Hier hat es mir nicht so gut gefallen, weil das Thema mehr an den Rand der Handlungen gerückt wurde, als es mir lieb war. Das Buch erzählt mehr oder weniger die Geschichte einer Familie aus Sicht der Tochter. Es gibt viele ausgiebige Beschreibungen von... allem eigentlich. Trotzdem fiel es mir schwer, die Handlung zeitlich und örtlich einzuordnen (ich vermute, es spielt im frühen 20. Jahrhundert in England, geschichtlich versiertere könnten es anhand eines beschriebenen Krieges wohl noch besser einordnen). Mir fehlte etwas der rote Faden, ich könnte keine Zusammenfassung in einem Satz formulieren, weil ich mir nicht sicher bin, worum es der Autorin im Kern ging. Und ich hätte das Buch gerne um ca. 100 Seiten gekürzt.       Alles in allem also ein Buch, das mich enttäuscht hat. Es gab ein paar Stellen, die sich leichter lasen als der Rest, ansonsten zog es sich sehr. Die Charaktere und Konflikte haben viel Potential, aber besonders letztere schwelen unter der Oberfläche, kommen nicht zur Sprache. Und gerade als DER Konflikt des Buches in den Mittelpunkt rückt, ist es zu Ende. Eine wie ich finde äußerst unglückliche Stelle, um das Buch zu beenden. Die 100 Seiten, die ich im vorhandenen Buch gerne gekürzt hätte, hätte ich ebenso gerne hinten angehängt, um ein paar Fragen beantwortet zu bekommen.

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  • Etwas blass ....

    Der Duft des Schnees

    engineerwife

    23. April 2015 um 15:53

    Das Geschwisterpaar Catherine und Robert wächst elternlos auf dem Hof ihres verschrobenen Großvaters auf. Die Mutter der Beiden sucht schon sehr früh das Weite, zieht sich ins Ausland zurück und lässt Hof, Kinder und ihren Mann im Stich. Dieser, an einer Nervenkrankheit leidend, die sein ganzes Sinnen und Denken befällt, verstirbt einige Zeit später in einer Nervenheilanstalt. Der Großvater ist überfordert mit der Situation und überlässt die Erziehung der Kinder der Haushälterin Kate, einer alten Köchin und einer, bei den Kindern unbeliebten, Lehrerin. Die fehlende Wärme macht Rob und Cathy verletzbar. Sie lieben einander innig und jeder mögliche Anwärter von außen, der sich ein Date erhofft, beißt sich fast immer die Zähne aus. Sowie Cathys älterer Verehrer als auch Livvy, die Rob anhimmelt, werden über kurz oder lang in die Flucht geschlagen. Das Schicksal nimmt seinen Lauf als Rob eines Nachts in Cathy Zimmer schleicht... Die Umgebung und Atmosphäre sind so klar beschrieben, dass man sich die Trostlosigkeit, den Verfall des Hofs, und, viel schlimmer, die fehlende Liebe in diesem Heim bildhaft vorstellen kann. Schon alleine von der Thematik her hinterlässt das Buch natürlich einen bleibenden Gedanken. Meiner Ansicht nach hat es die Autorin jedoch nicht wirklich geschafft, der Geschichte Leben einzuhauchen. Sie prangert nicht an, macht es dem Leser jedoch auch schwer möglich, wirklich mit den Cathy und Rob warm zu werden und mitzufühlen. In meinen Augen bleiben die Figuren einfach nur zweidimensional. Es fehlten mir tiefere Emotionen um die Beiden wirklich verstehen zu können.

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  • Rezension zu "Der Duft des Schnees" von Helen Dunmore

    Der Duft des Schnees

    milasun

    19. June 2010 um 18:48

    Rob und Cathy wachsen in einer Welt der Kälte und des Schweigens auf, von den Eltern verlassen, bei einem Großvater, der in ihnen nur die Ruinen seines eigenen, zerbrochenen Lebens sieht. So verwundert es nicht, dass die Geschwister sich aneinander klammern und ihre Liebe über eine normale Geschwisterliebe hinausgeht. Eine Liebe, die sie ausleben, trotz der Gewissheit, dass sie ihnen nur Unglück bringen wird. Ein leises Buch, eine poetische Sprache, zu viele Nebenhandlungen, zu blasse Figuren.

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  • Rezension zu "Der Duft des Schnees" von Helen Dunmore

    Der Duft des Schnees

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. October 2009 um 17:22

    Cathy und Rob wachsen bei ihrem Großvater auf. Die Mutter hat die Familie schon vor Jahren verlassen. Der Vater ist in einer Nervenheilanstalt und stirbt dort. So wachsen die Geschwister einer kalten und lieblosen Welt auf. Das Leben ist trist. Sie haben nichts und niemanden, mit dem sie ihre Gefühle teilen können. Nur die Angestellte Kate bringt ihnen Zuneigung entgegen. So haben sie einander schon immer sehr nahe gestanden. Auf ihrer Suche nach Wärme, Geborgenheit, Zärtlichkeit und Liebe verlassen sie das Terrain des Erlaubten. „Der Duft des Schnees“ ist eine Liebesgeschichte, eine ganz besondere Liebesgeschichte. Besonders nicht nur, weil sie die verbotene Liebe zwischen Geschwistern thematisiert, sondern weil sie in einem Stil geschrieben ist, sehr einfühlsam ist. Dabei ist sie weit davon entfernt, eine simple Herz-Schmerz-Story zu sein. Der Roman wirkt nicht konstruiert, alles erscheint sehr lebensnah und real. Die Charaktere der Protagonisten hat die Autorin zu wirklichem Leben erweckt. Der Leser kann den Hoffnungen und Ängsten der Geschwister kaum entgehen, man fühlt mit und kann vor allem verstehen. Als sehr angenehm empfand ich, dass Helen Dunmore diesen Roman wertungsfrei schrieb. Es kommt zwar zum Ausdruck, dass die beiden wissen, dass ihr Tun verboten ist, aber nie ist der erhobene Zeigefinger der Autorin spürbar. Helen Dunmore lässt diese Geschichte von Catherine erzählen und diese berichtet, neben der Liebesgeschichte, nüchtern und unsentimental von den Zuständen auf dem Hof, der Sehnsucht nach der Mutter, der Einsamkeit. Mein Fazit: Helen Dunmores „Der Duft des Schnees“ ist aufgrund der Handlung und des ruhigen, harmonischen Erzählstils eine der besten Liebesgeschichten, die ich je las. Ich wünsche diesem Buch viele, viele Leser.

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